Beiträge von Trino

    ...traue ich mich aber nicht sie auszusprechen.


    Hallo Pilzfreunde,


    Heute bin ich wieder auf die Suche nach L. citriolens gewesen und würde auch fundig, kommt an andere stelle mehr, auf einmal stand ich vor ein kleines Pilzchen das ich auf den ersten Blick für Bolbitus vitellinus hielt und um es genauer zu untersuchen einfach aus dem Boden nahm, na ja es war nicht der Gold-Mistpilz aber sieht selbst.












    Meine Vermutung ist............... ne traue ich mich nicht, was meint ihr?

    Die Hundsrute hat aber ein ganz schön rotes Köpfchen und einen ganz schön weißen Stiel, nicht wahr? ;)


    Ja hat es, aber ich schwöres ich habe da nicht herum gefuscht.


    Sporen Abwurf vom kleinen Pilzchen Läuft, mal sehen ob da was raus kommt.
    [hr]

    Du durftest also den Meister bei der Arbeit bewundern, so so! ;)


    Ja und es ist immer ein Vergnügen mit den Uli unterwegs zu sehen, das geht alles schöööön laaangsaaam, genau mein Ding.

    Gestern Nachmittag kam der Erebus (Uli) bei mir zur Besuch, ich hatte Pilze versprochen doch war mir nicht ganz sicher ob ich mein Versprechen auch einhalten konnte. Ein bisschen was gabs zu sehen, die Ohligser Heide wird so langsam wach, sogar zwei kleine Steinis sind drinn gewesen.


    Hier ein paar Bilder.


    Die Maronen sind auch in die Start Löcher.


    1 Imleria badia (Maronen-Röhrling)


    Und die Trometen fangen auch langsam an.


    2 Craterellus tubaeformis (Trompetenpfifferling)


    Wieder Standort treu ist der kleine Stinker hier.


    3 Cortinarius camphoratus (Bocks-Dickfuß)


    Immer wenn der Uli mich besucht stehen die kleinen hier parat und wollen sich sehen lassen.


    4 Roridomyces roridus (Schleimfuß-Helmling)


    Ein Milchling der seine Milch nicht immer deutlich zu erkennen gibt, aber sein Maggi Geruch hat ihn verraten.


    5 Lactarius helvus (Bruchreizker)


    Dazu möchte ich eure Meinung hören, für mich Habitus eines Flämmlings.


    6 Gymnopilus penetrans (Geflecktblättrige Flämmling) ?



    Für mich der Fund des Tages.


    7 Mutinus caninus (Gemeine Hundsrute)


    Der kleine hier stand neben ein Buschel Bluthelmlinge, kommt bestimmt noch ein schönes Bild von Uli, ich wurde ihn bei den Olivschnitzlinge einordnen, könnte das hinkommen?


    8 Simocybe ?



    So das wars von meiner Seite, ich denke der Uli, sobald er wieder Heim ist, wird noch mit ein paar Bilder ergänzen, bin gespannt.

    Hallo Christopher,


    das es ein Täubling ist, ist ja schon festgestellt worden möglicherweise eine aus der Stinktäubling Gruppe, hat er irgendwie gestunken oder komisch gerochen? War die Huthaut schleimig? Und wäre nicht schlecht noch ein Längst schnitt von Pilz zu sehen.

    Hey, entäuschend sieht für mich anders aus, aber gut ihr seid ja auf Besseres gewohnt, aber wichtig ist das es Spass macht für mich trtzdem schöne Funde und der Gallert Trichter fehlt mir auch noch und steht ganz oben auf meine Liste.


    Vielen Dank für die schöne Spaziergang.

    Kratzender Kamm-Täubling
    Russula pectinatoides Peck


    Synonym
    Russula consobrina var. pectinatoides (Peck) Singer, Hedwigia 66: 205 (1926)
    Russula pectinata subsp. pectinatoides (Peck) Bohus & Babos, Annales Historico-Natureles Musei Nationalis Hungarici 52: 140 (1960)



    Klasse: Agaricomycetes
    Unterklasse: incertae sedis
    Ordnung: Russulales
    Familie: Russulaceae
    Gattung: Russula
    Untergattung: Sektion Ingrata



    Hut: bis 8cm Durchmesser jung halbkugelig, später ausgebreitet mit vertieften Mitte, glatt und matt bei Trockenheit, leicht schleimig bei Nässe, die Färbung ist eine Mischung aus Gelb, Ocker und Grau mit stark verdunkelten Mitte, der Rand ist schon bei jungen Exemplaren gerieft und verstärkt sich immer mehr mit den Alter die Huthaut ist bis zu zwei Dritteln abziehbar.


    Lamellen: weißlich und schnell rostfleckig, im Alter auch mit gelblichen Farben.


    Stiel: Weiß, und Hohl gekammert, an der Basis oft Rost-braun bis rötlich gefleckt (Merkmal).


    Fleisch: Weiß.


    Sporenpulver: cremefarben.


    Geruch: wird als fruchtig, gummiartig oder sogar an Bittermandel erinnernd beschrieben, mich erinnert er an Öl oder Diesel (Persönliches Empfinden?).


    Geschmack: Widerlich, für mich kaum zu beschreiben, erst mild nach längeren kauen empfindet man ein starken Kratzen im Rachen, Lamellen sind etwas schärfer als das Fleisch.


    Speisewert: nicht essbar.


    Vorkommen: der Kratzende Kamm-Täubling findet seinen Mykorrhiza Partner hauptsächlich bei der Eiche, aber auch bei andere Laubbäume ist der Pilz zu finden wie Buche, Hainbuche und Linde, seltener bei Fichte und Kiefer. Der Pilz bevorzugt lichte stellen mit licht sauren Böden, oft zu finden an Parks und Friedhöfe, Wegesränder oder Waldränder, grasige Stellen am Straßenrand. Seine Haupt Wachstum Zeit geht von Mitte Juni bis Oktober.

    Verwechslung: Nicht wenig sind die Verwechslung Möglichkeit mit R. pectinoides, der Milde Kamm-Täubling (Russula insignis) kommt an den selben Standorten vor und hat ein sehr ähnliches Habitus, fehlt aber die farbige Stielbasis, der Schärfliche Kamm-Täubling (Russula pectinata) ist deutlich schärfer, genauso wie der Camembert-Täubling (Russula amoenolens) der auch durch ein in Alter käsiger, an Camembert erinnernd, Geruch gekennzeichnet ist.


    Wissenswertes: Es würden einige Formen und Varietäten des Kratzenden Kamm-Täublings beschrieben. Hier ein Links zu den weitere Beschreibungen.








    Wer noch Bilder hat her damit



    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Russula insignis = Milder Kamm-Täubling<
    >Russula pectinata = Schärflicher Kamm-Täubling<
    >Russula amoenolens = Camembert-Täubling<
    >Russula sororia = Großer Kamm-Täubling<
    >Russula sororia = Großer Kamm-Täubling<

    Mein lieber Ralf, es ist ein vergnugen und das meine ich ernst, zu sehen wie du dich durch den Schlamm schlenderst, ich finde es einfach toll mit dir durch die Wälder und das hoch rutschen war auch nicht schlecht um ein paar Pfifferlinge zu bekommen.


    Danke dir und gerne wieder.


    Meine Bilder am Standort waren nicht besonders, aber 3 Bilder möchte ich dem noch hinzufügen.




    Hier ist ein schnittbild, habe gerade gemacht also mit Blitz fotografiert und ein bisschen nach gearbeitet.


    Ich schau mir den Kandidat mal an den du angesprochen hast.



    Ralf is Ok, wenns klappt ist gut wenn nicht ist auch nicht schlimm.

    Hallo Karl,


    na ja mehr als die Farbe der Sporen kann ich ja nicht raus kriegen, viell. kann der Ralf da mehr darüber sagen falls er Lust hat das teil unter am Mikro zu tun, falls du meinst ob die Stielbasis gerötet hat dann kann ich es verneinen, wäre ja zu einfach gewesen :( .


    Edit: bei Leucoagaricus habe ich auch gesucht, und L. americanus gefiel mir auch etwas, aber nicht genug um es als nennenswert zu beurteilen.

    Hallo Pilzfreunde,


    ich befürchte das das hier wieder ein Fall fürs Mikroskop wird.


    An eine Lepiota (trotz Beitrags Titel) kann ich nicht wirklich glauben, schon wegen den fehlenden Ring eine kleine Denkhilfe wäre sehr willkommen.


    Gefunden habe ich den Pilz an ein Straßen Böschung, der Hut war um die 9cm breit und wie mann sehen kann aus dem Bilder sehr fein geschüppt, wobei Schüppen ist nicht der richtige Wort dafür. Bei junge Exemplaren kann mann einen wolligen Schutz sehen am Stiel und Hut Rand der auch noch beim älteren reste zu sehen sind. Die Stielbasis ist etwas knollig. Lamellen sind weiß und frei, Sporenpulver wohl auch.










    Was könnte es sein? Oder welche Gattung könnte es sein?


    Ubrigens das war Gestern, als ich den Ralf besuchte.

    Ich Grautuliere auch rechts Herzlich zu diesen tolles Ereigniß und Wünsche euch alles erdenkliches Gutes und viele noch erfolgreiches in diesen neues lebens Abschnitt.


    PS: Stefan, hoffentlich sind die Keller Tage jetzt vorbei, zumindestens bis zum nächsten Weihnachts Rätsel.

    Das finde ich jetzt eigentlich nicht so schlecht aber wie du schon erwähnst geht da viell. ohne Mikroskop nichts. Ich bin mit Entoloma erstmal zufrieden.