Beiträge von JanMen

    Hallo Peter,


    Glückwunsch zur Morchel! Die Grobbestimmungen hast du ja schon erhalten. Der Ackerling ist sicher korrekt, die Gattung Tintlinge und Faserlinge auch. Wenn du zur 9 weitere Infos lieferst und die Experten das eventuell aufklären könnten, würde ich mich sehr freuen. Dieser Pilz interessiert mich. ;)


    Achja, zur Morchel: Das Glas für die getrockneten Morcheln habe ich auch schon bereitstehen. Nur das mit den Morcheln hat noch nicht so geklappt bei mir bis jetzt... ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Andreas und hallo Daggi,


    danke auch euch für die Glückwünsche! :) Egal ob pünktlich oder etwas später: Ich weiß es auf jeden Fall zu schätzen! ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Andreas, hi Markus,


    das finde ich super! Markus ist ein kompetenter sowie unglaublich netter, hilfsbereiter Typ, der das Team sicherlich zu unterstützen wissen wird. Da habt ihr den Richtigen ausgesucht. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Gerd,


    danke für's Angebot, aber der Pfälzer Wald ist doch ein ganzes Stück von mir entfernt. Ich gönne aber gerne und wünsche dir einen guten Hunger. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo slart und willkommen im Forum,


    einen Spontantipp kann ich dir leider nicht geben, aber einen kurzen Post möchte ich dir da lassen, um dir zu sagen, was für einen schönen Pilz du dort gefunden hast. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallöchen,


    an dem Tag bin ich bei Rock am Ring, aber ich habe unglaublich Lust, auch mal an einem Forumstreffen teilzunehmen. Von der Entfernung her wäre das allemal im Rahmen. Bei der nächsten Exkursion bin ich dabei. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Peter,


    da sind wirklich unglaubliche Bilder bei (z. B. Bild 2). Danke für's Zeigen. Die Farbenfreude deiner Beiträge ist immer wieder von Neuem ein Genuss.


    lg,


    Jan-Arne

    Hi,


    Aber das mit dem Beschweren leuchtet mir noch nicht ein. Dabei können die Lamellen doch gequetscht und verbogen werden. Außerdem liegen sie eher auf dem Papier auf. Das sollte die Sporenausbeute doch deutlich verringern?


    Ich habe es von Anfang an so gemacht. Vermutlich ändert es nicht viel. Mich hat es nur immer gestört, wenn bei ganz kegeligen Hüten nur der Rand des Pilzes das Blatt berührte, was für das Absporen letztlich aber keinen Unterschied macht. Wie gesagt: Vermutlich dient der Seeigel dann nur der Optik, weil ich glaube, dass so die Sporen eher die Lamellenstruktur annehmen.


    Noch eine Frage: Hat mal jemand versucht, wie es Bon vorschlägt, in die Unterlage ein Loch zu schneiden, den Stiel durchzustecken und in ein Wasserglas zu hängen? Bringt das was oder reicht es, ein Glas überzustülpen?


    Das hört sich irgendwie nach großem Aufwand an. Ich weiß nicht, ob es die Ausbeute maximiert, aber ich kam mit der einfacheren Version bisher eigentlich gut klar.




    Hallo Rübezahl,


    Irgendwo habe ich dabei auch gelesen, dass man den Pilz, der aussporen soll, kühl stellen sollte. 10 ° bis 12 ° Grad wurden als ideal genannt. Leider finde ich die Quelle nicht mehr.
    Kann das jemand bestätigen? Ich halte mich nämlich nicht unbedingt daran und habe trotzdem ganz gute Ergebnisse.


    Das würde mich auch mal interessieren. Mal gucken, ob jemand anders auch mal was davon gehört hat.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo nochmal,


    zeig ruhig deine Funde. Ich habe mir Pilzneid abgewöhnt. :P


    @ Heiner: Dann ist das wohl regional abhängig. Du wohnst im Norden von NRW, oder? Ich recht zentral, Melanie eher südlich, falls ich das richtig im Kopf habe. Hier gibt es zum Beispiel auch fast gar keine Steinpilze. :(


    lg,


    Jan-Arne

    Ja Melanie,


    mir doch auch! Ich bin immer noch auf der Suche nach ihnen, obwohl deren Zeit bald schon vorbei ist.


    Du wohnst auch in NRW, oder? Dann haben wir wohl wirklich das pilzärmste Bundesland erwischt ...


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Hella,


    diesen Pilz fand ich auch im späten 2012. Die Hutoberfläche, Form und Größe sind unverkennbar. Ich war beim Fund erstmal geschockt, was das für Brocken sind.


    Glückwunsch zum Fund! :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Ingo,


    beim Geruch von Pilzen habe ich noch viel zu lernen. Danke für die Aufklärung, gerade von dem Mehlphänomen. Dass man den Mehlgeruch demnach (mangels Erfahrungen in Mühlen) nicht wirklich nachvollziehen kann, wirft natürlich die Frage auf, warum er immer wieder verwendet wird. Ich werde mich wohl in Zukunft eher ans "Gurkige" klammern, sofern man das synonym verwenden kann.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    danke für die positive Rückmeldung. Die Tipps habe ich ergänzt.


    @ Sarah: Das hängt wohl von Andreas ab. Wenn er den Thread findet, wird er das ggf. tun. Als möglicher Thread zur Verlinkung bei Nachfragen war er ja auch von Ingo gedacht.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Andreas,


    mein Großvater hatte seine Wurzeln in Mecklenburg, wir haben immer noch Verwandte dort und gefühlt ist die Gegend um Lübz, Plau, Kreien, Parchim eine Art zweite Heimat.


    Mal sehen, ob wir mal wieder eine der schon häufig unternommenen Ostseeurlaube planen. Eigentlich würde ich mich freuen, an der Exkursion teilnehmen zu dürfen.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo liebes Forum,

    hier eine Anleitung, wie man die Farbe des Sporenpulvers gefundener Pilze herausfinden kann. Die Anleitung bezieht sich im Wesentlichen auf die Untersuchung des Sporenpulvers von den "klassischen" Pilzen mit Stiel, Hut und Lamellen, ist aber zum Teil auch auf andere Pilze übertragbar.


    Dies ist die überarbeitete Fassung, in die die Ideen und Infos aus den Kommentaren mit eingearbeitet wurden. Danke noch einmal für die Ideen an Joli, Mausmann, Ingo, Mario, Marcus, Toffel und Günter.


    Warum Sporenpulver?


    Die Farbe des Sporenpulvers kann einen entscheidenden Hinweis bei der Pilzbestimmung liefern. So lässt sich die teilweise die Gattungszugehörigkeit herausfinden, bzw. Vermutungen zu Pilzbestimmungen erhärten / widerlegen. Das Sporenpulver steht nicht umsonst in dem Leitfaden zur Pilzbestimmung. In dieser Tabelle findet man eine Übersicht der Gattungen mit der jeweiligen Sporenpulverfarbe!


    Schritt 1 - Der Fund


    Natürlich braucht ihr zunächst einen Pilz, dessen Sporenpulverfarbe ihr herausfinden wollt. Ich nahm mir diese beiden Kollegen aus dem Wald mit.



    Schritt 2 - Das Blatt


    Zunächst nehmt ein bei Paint erstelltes Blatt mit schwarzen Streifen. Alternativ sind allerdings auch die Nutzung z. B. eines zweifarbigen Bretts oder eines schwarzen Stücks Pappe mit draufgeklebtem weißen Blatt möglich. Zudem ist es natürlich auch möglich, das Papier in eine Klarsichthülle zu schweißen, um es mehrfach verwenden zu können. Auch Küchenrolle erfüllt bei nicht zu hellem Sporenpulver seinen Zweck. Falls ihr ohnehin anschließend mikroskopieren wollt, könnt ihr auch direkt auf einen Objektträger aussporen lassen und anschließend zur Begutachtung verschiedenfarbige Zettel darunterlegen.
    Die Zweifarbigkeit dient dem einfachen Zweck, bei vorheriger Unkenntnis der ungefähren Sporenpulverfarbe das ganze Spektrum abdecken zu können, denn von weiß über rosa bis hin zu sehr dunklem Pulver ist alles möglich. Obwohl man oft an der Lamellenfarbe bereits die mögliche Sporenpulverfarbe erkennen kann, ist das natürlich kein Beweis und so ist man, bevor man am Ende ohne Ergebnis da steht, mit dem Schwarz-Weiß-Muster auf der sicheren Seite.
    Für Paint-Unbewanderte stelle ich ein Sporenabdrucksmuster als Druckvorlage in den Thread (Rechtsklick + "Bild speichern unter..." zum Herunterladen).


    Achtung! Als Entwurf drucken reicht. Damit spart man Farbe und hat kein stundenlang triefendes Blatt in der Hand.



    Schritt 3 - Nur der Hut


    Anschließend nehmt den zu untersuchenden Pilz. Nachdem ihr alle bestimmungsrelevanten Informationen zusammenhabt (Geruch, Geschmack und genaue Betrachtung von Hut / Fruchtschicht und Stiel), lasst den Pilz seinen letzten Weg gehen. Entfernt dafür den Stiel und legt den Hut mit der Fruchtschicht nach unten auf das Blatt, und zwar so, dass er gleichmäßig auf der weißen und der schwarzen Seite verteilt ist.



    Schritt 4 - Das Glas


    Im nächsten Schritt stülpt ein Glas über einen oder mehrere Exemplare. Das hat den Effekt, dass er nicht so leicht austrocknet, denn von einem schnell vertrockneten Pilz das Sporenpulver zu ermitteln, ist nicht immer möglich. Zudem scheint der Absporprozess dadurch schneller abzulaufen und es hält die gesammelten Sporen beisammen, sodass sie nicht verweht werden können.



    Schritt 5 - Die Nacht


    Lasst diese Konstruktion einfach über Nacht auf der Fensterbank stehen. Erfahrungsberichte haben gezeigt, dass eine kühlere Lagerung (draußen oder im Keller) sich als gewinnbringend erwiesen hat. Zwar ist es von Pilz zu Pilz sowie von Gattung zu Gattung und außerdem vom Stadium abhängig unterschiedlich, wie lange die Pilze zum Absporen brauchen, doch nach einer Nacht sollte das Sporenpulver in jedem Fall erkennbar sein.


    Optional: Schritt 6 - Der Objektträger


    Wenn die Pilze über Nacht abgesport haben, kann (zur wirklich korrekten Auswertung) das gesammelte Sporenpulver aufgekratzt und auf einen durchsichtigen Objektträger gelegt werden, da der jeweils schwarze oder weiße Hintergrund die eigentliche Farbe durchaus leicht verfälschen kann. Wie es bei diesem Rehbraunen Dachpilz z. B. einmal der Fall war. Das Pulver erscheint links rötlich und rechts bräunlich:



    Schritt 7 - Das Ergebnis


    Ich hoffe, ich konnte euch mit dieser Kurzanleitung und den wenigen Bildern zeigen, wie ihr die Farbe des Sporenpulvers als bestimmungsrelevantes Merkmal herausfinden könnt. Der Rotstich in den Lamellen hatte zwar bereits auf einen Rötling (Entoloma spec.) hingewiesen, aber den Verdacht konnte ich durch die Farbe des Sporenpulvers noch einmal erhärten. Nun wäre es Zeit, ein Mikroskop für die genauere Bestimmung zu nutzen.



    Achtung! Nicht immer klappt es! Wenn die gefundenen Exemplare zu alt, zu jung oder missgebildet sind, wartet man vergeblich auf das Sporenpulver. Entweder die Pilze hätten noch reifen müssen oder sie haben bereits ausgesport.


    Wenn ihr noch weitere Tipps und Tricks habt, könnt ihr mich gerne darauf hinweisen und ich werde sie noch mit einfließen lassen.


    Und nun: Viel Spaß und Erfolg bei der Sporenpulverbestimmung!


    Jan-Arne

    Hallo Daniel und willkommen im Forum,


    mit Frühsymptomen vom Pilzfieber bist du hier genau richtig. Ich freue mich auf viele interessante Beiträge und gemeinsame Erkenntnisse.


    Ggf. kannst du dich in dem dafür vorgesehenen Unterforum einmal kurz vorstellen, wenn du magst.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Mario,


    gut gemacht und toller Sporenabdruck. Wenn ich morgen den Thread zur Sporenabdruckerstellung reinstelle, kannst du sicher noch den ein oder anderen Tipp hinzugeben.


    Hier noch 2 Bilder des vorgestellten Pilzes:




    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Pablo,


    ich hatte das Thema schon abgehakt, deshalb reagiere ich jetzt erst.


    Das hier müssten die richtigen Bilder sein. Der Pilz war schon sehr trocken, dementsprechend das eher magere Ergebnis. Für mich war die Farbe aber doch eher bräunlich, höchstens rötlich, aber nicht rosa. Aber so wirklich rosa sind sie bei mir bei den Dachpilzen auch nie. ;)


    Rötling:




    Dachpilz:



    lg,


    Jan-Arne

    Hi Morchella,


    nicht schlecht, das System! :)


    Bei uns gab es früher immer 5 Pfennige für eine Nacktschnecke, die wir im Garten gefunden haben. Diese wurden dann beim Spazierengehen irgendwo ausgesetzt. Ich habe mich zeitweise (in kindlicher Relation) dumm und dämlich verdient. Aber wenn jemand zu Besuch war, haben wir gleichmäßig geteilt. Ich hätte auch mal Provision nehmen müssen und meinen Freunden statt 5 nur 2 Pfennige pro Schnecke versprechen müssen. :D


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Marie,


    die Ackerlinge stimmen natürlich. Maipilze habe ich selbst noch nicht gefunden, Morcheln genauso wenig. Ich brauche auch Kinder, die mir Morcheln suchen! :P Und wo eine ist, sind meist noch mehr. ;)


    lg,


    Jan-Arne