Beiträge von randy

    Hallo Leute,


    nachdem ich letztes Jahr wirklich gar nicht zum Sammeln gekommen bin, möchte ich diese Saison wenigstens mitnehmen.
    War einer von euch schon im Raum Magdeburg / Heide unterwegs und kann mir sagen ob es sich schon lohnt?


    Grüße.

    danke euch allen.


    @ emmess
    ja, der steini war wirklich fabelhaft. und geschmeckt hat es, das sage ich dir... ^^


    bei uns ist immernoch ein wenig los in sachen pilze. man muss alerdings sehr lange suchen und die richtigen plätze haben.


    mitte nächster woche werde ich nochmal los ziehen und mein glück versuchen.

    hi leute.


    leider bin ich erst jetzt dazu gekommen meinen fund vom letzten we zu präsentieren.


    gefunden wurden:
    1 großer steini
    mehrere teils recht große maronen (gesamtbild mitte links)
    einige butterpilze
    und ein paar safranschirmlinge






    und das ist daraus entstanden




    der steini war echt groß und schwer. hatte aber verpasst ihn zu vermessen und zu wiegen. und 100% madenfrei war er auch noch! echt hammer!
    das war für mich ein beeindruckender fund.

    also für andere bundesländer ist es eher ungeeignet, denke ich.


    ob es sowas auch für bayern, etc gibt, weis ich nicht. hab jedenfalls ähnliches für kein anderes bundesland gefunden.


    das werk "pilzflora von sachsen-anhalt" hat auch schon eine in die historie zurückführende tradition. in mitteldeutschland wurde die erfasung solcher bestandsaufnahmen schon seit jahrhunderten stark betrieben und alle jubel jahre wieder aktualisiert. an diese tradition hat schon die "pilzflora der deutschen demokratischen republik" und nun die "pilzflora von sachsen anhalt" angeknüpft.

    ja, das buch gibt es noch.


    es ist allerdings ausschließlich über den weissdorn-verlag jena
    zu beziehen.


    ich habe es mir schon bestellt und es ist am freitag bei mir angekommen.


    hier ein bild:




    bei interesse einfach eine mail an weissdorn-verlag@t-online.de


    kostenpunkt: 10€ + 4€ für den versand = 14€


    das buch hat insgesamt ca 720 seiten und ist echt ein dicker umfangreicher wältzer.
    und für solch ein werk in diesem umfang echt mega günstig.



    eines will ich aber noch sagen:
    es ist KEIN buch zur bestimmung von pilzen, sondern befasst sich ausschließlich mit vorkommen, habitate und bestandsentwicklungen. bei vielen pilzen sind aber noch spezielle anmerkungen angefügt.

    achso.


    aber es hätte uns (dir) eh nichts genützt, da mein buch keine beschreibungen/bestimmungen enthält, sondern wirklich nur ein reiner "pilzatlas" ist.


    dort wir lediglich erwähnt, welche synonyme der pilz hat, in welchen pflanzengesellschaften und substraten er vorkommt, und in welchen regionen er wie weit verbreitet ist.


    ist also mehr ein wissenschaftliches buch...




    @ zuehli
    das kann ich mittlerweile schon sehr gut nachvollziehen. :)
    so groß wie deine sammlung ist meine aber noch lange nicht. :)

    Mehr als die aktuelle Meinung zum Grünling (oder auch vom Kahlen Krempling) zu vertreten, ist mir da doch nicht möglich.


    Jetzt werd ich neugierig: der Kahle Krempling wächst bei uns im Hof auf den Wiesen unter der Birke, letztes Jahr eine ganze Menge davon. Soll der doch essbar sein? Bzw eingeschränkt?


    probier es lieber nicht
    denn vom kahlen krempling wird dir nicht nur übel oder ähnliches, falls du ihn nicht verträgst.
    es kann auch zu chronischen blut- und nierenschäden kommen die bei vorgeschädigten personen zum tode führen können. deswegen wäre mir das viel zu heiß und du musst dich fragen, ob es dir das wert ist.


    hi nando.


    in diesem buch ist nicht eine lorchelart erwähnt...
    allerdings ist das buch von 1987 und da war das schon etliche jahre bekannt, dass sie giftig ist.
    ich habe noch ein anderes buch aus ddr-zeiten von 1980. in dem ist die lorchel aber drin und ist als sehr giftig bezeichnet. es sind noch detailiertere informationen zur giftwirkung beschrieben, die ich dir posten könnte, falls nötig.

    Habe grad folgendes Buch erhalten:


    Zitat

    Pilzflora Der Deutschen Demokratischen Republik



    Für 2628 Arten aus 394 Gattungen der Ständerpilze werden mitgeteilt: korrekter wissenschaftlicher Name nach Sydney-Code, deutscher Name, wichtigste Synonyme, Referenzbilder, Angaben über Habitat (Pflanzengesellschaften, Substrate bzw. Wirtspflanzen, geologischer Untergrund, ökologische Besonderheiten) u. Angaben über Häufigkeit u. Verbreitung nach Höhenstufen u. Bezirken, ggf. Hinweise auf Einwanderungen u. Ausbreitungstendenzen, Herbarbelege seltener Arten, Typuslokalitäten u.a.m.
    Die Bedeutung der Naturschutzgebiete für die Erhaltung seltener Arten wurde von den 14 Autoren dieses Gemeinschaftswerk an vielen Beispielen herausgearbeitet.
    Ein umfangreiches Literaturverzeichnis erschließt über 800 Titel von pilzfloristischer Literatur sowie Ikonographien, Monographien und Zeitschriften mit Referenzbildern.


    Ein sehr interessantes und detailiertes Buch. Ich bin froh, das ich es mir noch besorgen konnte.

    hi nicolas...


    Zitat

    PS2: randy , Falls du die Fruchtkörper aber herausgedreht hast und vor Ort gleich den Fuß abgeschnitten hast(zum putzen)....vergiss meine Info, hehe.....diese Möglichkeit besteht ja....;-)))


    genau so ist es auch. ^^
    ich drehe meine pilze immer aus dem boden, putze sie vor ort schon etwas und schneide den unteren erdigen teil des pilzes gleich ab. auch die löcher werden von mir immer wieder gefüllt.


    also brauchst du dir bei mir keine sorgen zu machen. ;)




    EDIT


    grade zubereitet


    Dipl.Biol. Sylvia Pieplow, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Institut für Pflanzenbiochemie
    27.08.2009 10:02

    Das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) hat mit Unterstützung des Naturschutzbundes Sachsen-Anhalt e.V. eine umfassende Bestandsaufnahme aller in unserem Bundesland vorkommenden Höheren Pilze herausgegeben. Das Werk mit dem Titel "Pilzflora von Sachsen-Anhalt" enthält genaue Beschreibungen inklusive Vorkommen, Lebensraum und Gefährdung aller 3612 bisher in Sachsen-Anhalt nachgewiesenen Arten von Schlauch- und Ständerpilzen.


    Bei der Entstehung des Buches haben Spezialisten und begeisterte Pilzfreunde gleichermaßen mitgewirkt, die in jahrelanger Kleinarbeit die Literatur, die Sammlungen der Universitäten und Botanischen Gärten, alte Tagebucheinträge eigener Exkursionen und natürlich auch die hiesigen Wiesen und Wälder selbst durchforsteten. Koordiniert und zusammengetragen wurden die so erfassten Daten unter Federführung der Landeskoordinatorin für die Deutsche Gesellschaft für Mykologie Ulla Täglich. Diese umfassende Dokumentation der Biodiversität soll einerseits die Basis für die Erfassung von Veränderungen der Pilzvorkommen durch Klimawandel und Biotopzerstörung bilden und andererseits als Handwerkszeug für Naturschützer und Pilzberater dienen. Die "Pilzflora von Sachsen-Anhalt" kann beim Weissdorn-Verlag gegen eine Schutzgebühr von zehn Euro erworben werden.


    Das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie forscht seit vielen Jahren verstärkt an Pilzen, die eine reiche Quelle für Naturstoffe mit bisher unbekannten biologischen Aktivitäten sind. Mit der Untersuchung dieser Wirkstoffe, mit zunehmender Kenntnis ihrer Struktur und ihrer Vielfalt, leistet das IPB einen nicht unerheblichen Beitrag zur Biodiversitätsforschung in Deutschland. Aus diesem Grund hat das Institut auch die Entstehung des Werkes unterstützt.


    Die "Pilzflora von Sachsen-Anhalt" soll am 2. September 2009 allen interessierten Pilzfreunden und vor allem auch der Vielzahl an Coautoren und Helfern in einem feierlichen Rahmen präsentiert werden. Die Veranstaltung findet um 17.00 Uhr im Kurt-Mothes-Saal des Institutes statt. Alle interessierten Pilzfreunde und alle Vertreter der Medien sind gern gesehen und herzlich eingeladen.
    Weitere Informationen:
    Welcome to Africa: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie


    URL dieser Pressemitteilung: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie gibt "Pilzflora von Sachsen-Anhalt" heraus.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Umwelt / Ökologie
    überregional




    Quelle: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie gibt "Pilzflora von Sachsen-Anhalt" heraus.




    ich weis, die mitteilung ist schon älter... aber es wird bestimmt den ein oder anderen sachsen-anhalter interessieren.

    ja, richtig.




    sagt mal ihr zwei... was haltet ihr denn davon, wenn wir uns mal zusammentun würden und gemeinsam losziehen würden.


    gut, dieses jahr hat das keinen zweck mehr, aber vielleicht nächstes jahr?
    dann könnte man mal von angesicht zu angesicht erfahrungen und wissen austauschen.

    so, ich war nun 5 stunden in den wäldern zwischen colbitz, burgstall bis nach rogätz.


    ich habe zwar heute meinen größten fund dieses jahr gemacht, aberwar dafür auch mehr als 5 stunden in 3 verschiedenen wäldern unterwegs.
    in den verschiedenen wäldern gab es immer nur sehr wenige plätze wo mal sporadisch was zu finden war... von daher hat es sich in anbetracht der zeit die ich durch den wald gepirscht bin eigentlich nicht gelohnt.


    das einzige was wirklich massig überall vorhanden war, waren falsche pfifferlinge. damit hätte ich den korb vermutlich randvoll bekommen.



    hier meine ausbeute: 5-stunden-im-wald-t-5137.html

    gut das du das so direkt ansprichst. habe mir darüber bis dato auch noch keine gedanken gemacht. ich persönlich bin noch nie einem jäger im wald begegnet.



    am samstag oder sonntag werde ich nochmal die gebiete um colbitz in angriff nehmen.


    wenn dann auch wieder nichts zu finden ist, dann gebe ich mich für dieses jahr echt geschlagen.


    ich berichte dann.


    gefunden mit 16 Suchern in Begleitung eines Pilzsachverständigen (Martin Groß). Es ist feucht aber zu kalt, die Hoffnung stirbt zuletzt. CD


    war das die öffentliche pilzsuche mit dem rad die nähe lindhorst angefangen hat?
    hab es leider zu spät in der zeitung gelesen. wäre da gern mit dabei gewesen.

    grüß dich.



    4. würde ich für einen kornblumenröhrling (gyroporus cyanescens) halten.


    hat er nach dem schnitt noch stark gebläut?
    ich glaube bei dem querschnitt ganz unten im stiel ne kammer zu erkennen? sehe ich das richtig?
    das wären dann indizien für den kornblumenröhrling.

    hi christian.



    es hat zwar schön geregnet, aber mittlerweile ist es schon viel zu kalt.


    ich war vorletztes wochenende ne mittelgroße waldrunde und habe bis auf 2 maronen und nen paar alte rötliche holzritterlinge nichts gefunden.
    und am letzten wochenende war ich nochmal ne kleine runde bei der ich nichtmal mehr maronen gefunden habe.


    das letzte mal das was zu finden war, war vor 3 wochen. da bin ich 3 stunden durch den wald und habe einige maronen, pfifferlinge und rötliche holzritterlinge gefunden. diese gesamte pilzernte hat aber grade mal für 2 kleine portionen gereicht.


    mit hallimasch könnteswt du vielleicht noch glück haben, aber alles andere wäre glückssache.