Beiträge von Safran

    Hallo Karl,


    es scheint im letzten Jahr einen dramatischen Einbruch im Wildvogelbestand gegeben zu haben. Der Wald war schon im Sommer und Herbst merkwürdig still. Wir haben an unserem großen Futterplatz seit Jahren massenhaft Vögel aller Art. Dieses Jahr ist die Zahl der Individuen um gut 60% zurückgegangen. Bei Insektenfressern wie den Meisen sogar um 90 %. Die Wildvogelzählung des NABU hat ähnliches ergeben, wenn auch die Zahlen regional schwanken. Mir macht das echt Sorge und ich hoffe, es handelt sich um eine natürliche Popuationsschwankung, die in diesem Frühjahr wieder ausgeglichen wird. Aber irgendwie....


    Ich habe das Phänomen nicht festgestellt- zum Glück. Eigentlich wollte ich mich ja auch wieder an "Stunde der Wintervögel" beteiligen , hatte aber an dem Wochenende keine Zeit. Bei UNS ist alles beim Alten. ICH habe kein Futterhaus- ich füttere eigentlich nur bei langanhaltendem Schnee, wobei es dann EWIGKEITEN braucht, bis sich das bei den Vögeln rumspricht- macht eigentlich nicht viel Sinn, dann überhaupt zu füttern, weil es sich nicht "rumspricht". Nichtmal die Dauervögel im Garten- einige kenne ich persönlich (z.B. die Amsel, die jedes Jahr in der Konifere am Kirschbaum brütet und ihre Brut nur mit Kirschen füttert ;( - checken es schnell. Die Amsel vom Vordergarten (Kirschbaum) zieht zum Winter immer in den Hintergarten um und sitzt dann in der Regel in der Edelkastanie- mitleiderregend aufgeplustert


    Aber im Garten gibt es trotzdem immer viel zu schleckern für die Vögel- ich habe kurz vor "Stunde der Wintervögel" einfach so mal die Amseln gezählt(Ohne zu warten, bis die meisten da waren): 15 Stück auf wenigen Quadratmetern- die liegengebliebenen Äpfel ließen Festtagsstimmung aufkommen , aber auch so: es gibt immer was zu fressen: Berberitzen, Hagebutten..... in einem ungepflegten Garten ist immer viel los- auch an Pilzen ==becher==lamessbar==11


    Seltene Entenarten find ich hier leider in der Regel nur, wenn es mal eine Ölpest gibt (keine die, die Nachrichten erreicht- sondern kleinere : Bilgenöl etc.) - am Strand .Dann findet man die ölverschmierten Enten am Strand und da dann auch scheue Arten- ein Trauerspiel- ich habe schon versucht, die Vögel dann durchzubringen- ich hatte früher ein Gehege und einen Stall (von unseren ehemaligen Hühnern)- leider mit katastrophalem Ergebnis- letztendlich starben die doch alle weg. Ein Trauerspiel.
    .


    Nobi, Du hast uns wunderschöne Aufnahmen geboten, danke
    [hr]


    .Gimpel..Grünling


    Oh, Gimpel habe ich seit zig Jahren nicht mehr im Garten gesehen- Es gibt hier noch ein Gebiet in der Gegend, wo die häufiger sind. Aber in Grömitz?- den letzten habe ich hier vor ca 30 Jahren gesehen.
    Der Grünling ist auch ein sehr seltener Vogel geworden- mann, war der in meiner Kindheit häufig. Nein ich sehe nichtmal jedes Jahr nur EINEN. Aber die letzte Sichtung ist nicht 30 Jahre her- etwas häufiger ist er schon noch.


    Extrem krass ist auch der Rückgang der Schmetterlinge. Heute finde ich, wenn überhaupt ,nur noch die häufigsten Arten und die in geringer Anzahl. Einen Admiral (nein immer noch nicht selten) habe ich aber vor wenigen Tagen- ja jetzt im Januar- im Haus gehabt und rausgelassen- ich fand den im Januar irgendwie fast unheimlich und gehe davon aus, daß der das Rauslassen nicht überlebt hat- aber was sollte ich tun? Im Januar hat ein Admiral nichts in Deutschland zu suchen!!!!!!! Das ist ein Spätsommerfalter, der nicht in Deutschland überwintert. Ein kleiner Fuchs im Winter, der plötzlich blöderweise aus dem Winterschlaf aufwacht- .... kann passieren, aber doch kein Admiral!!!!! Ich hatte nach der Sichtung fast Weltuntergangsfantasien :shy: - wie soll man sonst auf was reagieren, daß nicht sein darf???- was bisher nie vorkam?

    Ich danke sehr, daß hier einmal Bilder von einem Sklerotium eingestellt wurden.


    Ich gebe zu, daß mir vorher gar nicht klar war, wie so ein Sklerotium eigentlich aussieht- nur von Beschreibungen kann man sich Sachen kaum vorstellen.
    Danke, danke, danke.


    Der Skeriotienporling ist bei uns sehr selten- ich habe ihn bisher 1Mal gefunden - und das war es. Der schuppige Porling hingegen ist hier ein häufiger Pilz- in einem bestimmten Pilzgebiet. Im Frühjahr gehen wir gezielt auf die Suche, weil hervorragender! Speisepilz. April ist die beste Zeit, woibei der Skerotienstielporling ist noch einen Tick besser. Er wird aber in Zukunft stehen bleiben.weil zu selten, aber EINMAL probieren können wir einfach nicht lassen.

    So, und jetzt gebe ich noh mal meinen Senf dazu.
    Ich sage daß Pilze je nach Art bedeutend länger halten KÖNNEN als 2-3 Tage- bei trockenener kühler Lagerung UND bei einwandfreien jungen festen trockenen Pilzen.


    Aber ein Versand mit Kühlung ist nicht so unproblematisch UND es braucht schon etwas Erfahrung, beim Aussortieren zu erkennen, welche Pilze es überleben können.


    Auch ein Steinpilz KANN nach einem Tag schon verdorben sein. Gute einwandfreie Exemplare habe ich auch schon mal eine Woche oder länger im Kühlschrank- bei offenener trockener Lagerung


    Das Problem beim Versand ist, daß halt niemand mit in der Kiste hockt , um alles zu überwachen.


    Und ich kann nur bestätigen, daß nicht selten Pilze verkauft werden, wo ich beim Verzehr echt eine Lebensmittelvergifrung erwarten! würde, das ist ein darüber, daß ich eine für möglich! halten würde. Auch ich habe schon wiederholt Marktbeschicker gebeten, ihre Pilze besser wegzuwerfen als noch zu verkaufen. Besonders schlimm ist es bei Maronen, die echt sehr schlecht halten. Bei Maronen ist es so schlimm, daß ich meine, daß die besser gar nicht mehr als Marktpilze angeboten werden sollten. Und wenn nichtmal die Marktbeschicker den Verderb erkennen (bei sonstigen Lebensmitteln erkennen sie den Verderb anscheinend, denn da wird keine verdorbene Ware angeboten)- dann kann auch ich Laien nur davor warnen, Wildpilze zu kaufen.


    Es sollte eigentlich bei Pilzen, die einen Versandweg haben, immer einer vor der Abgabe an den Verbraucher die Ware nochmal kontrollieren.


    Ich selbst würde es mir bei aller Pilzerfahrung NICHT zutrauen, eine Garantie für eine Woche nach Versand zu übernehmen, daß dann jeder Pilz beim Eingang beim Verbraucher noch einwandfrei ist. Da gibt es zu viele Risiken beim Versand: Temperaturen.....
    Ich würde mir schon zutrauen jedem Fori ein Päckchen zu schicken, weil, wenn beim Versand alles schief läuft, wird der Empfängerfori das schon erkennen, wenn die Pilze nicht mehr einwandfrei sind Aber bei Laien? Ich würde das spontan nach meinem Gefühl eigentlich sogar jedem Menschen zutrauen, der mit Lebensmitteln mal zu tun hatte, ABER wenn ich sehe, was für Pilze Matktbeschicker noch verkaufen,glaube ich nicht mehr daran (weil: die Händler sollten es zumindestens sehen können, tun sie aber nicht)


    Wenn man die Pilze selber trocknet, ist das was anderes. Da würde ich es mir voll zutrauen, nur einwandfreie Ware zu liefern.


    ZU den rechtlichen Sachen vermag ich hingegen nichts zu sagen.

    Naja, wenn es einen Joker geben KANN, sollte man den ja irgendwie auch nutzen. Man kann sich ja auch total verrannt haben.
    Und ich kann ja auch irren, wenn mir der Pilz zu schön und einfach vorkommt :shy:

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    Eben! ;)


    PS: Für mich als Flachländer (Marsch- und Geestböden) ist es sowieso immer interessant, geologisch andere Gebiete und deren Pilzwelt kennenzulernen.
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    Das geht mir auch immer so. Mittlerweile fahren wir schon immer weiter, um mal andere Pilze zu sehen. Immer der gleiche Wald ist auch spannend (und auch da kann man je nach Witterung neues entdecken), aber letzte Zeit fahren wir z.B. gezielt Nadelwälder an, um mal mehr Nadelwaldpilze kennenzulernen.


    Und Bayern letztes Jahr war pilztechnisch ein Highlight, neben Itzehoe- da gab es auch viel, was ich noch nie gesehen hatte.

    Kuschel hat mal auf dem letzten Nordtreffen beide Pilze nebeneinander auf ihrer Hand zu Anschauungszwecken fotographiert- sehr eindrucksvolles Bild- gerade bezüglich der Größenverhältnisse- nur finde ich das Bild natürlich nicht auf die Schnelle.
    Frage sie mal, ob sie das hier nochmals posten kann: ein Wirklich eindrucksvolles Foto- seitdem ist MIR der Unterschied klar (war aber obendrein auch bei der Aufnahme dabei)

    Takumi, ich schließe, daß es bei Dir ziemlich warm ist, so wie die Pilze schießen.


    Wir haben ja das letzte Mal gleich 2 Blöcke bestellt. Bei meiner Tochter (warm) schossen die Shitakes auch mit irrsinniger Geschwindigkeit raus. Bei mir hingegen lief es langsamer.


    Kleiner Hinweis an alle: Bei höheren Raumtemperaturen ist der Ertrag auch insgesamt höher. Aber bei niedrigeren Temperaturen kommt auch schon noch einiges raus.


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    - damit kann man auch keine pflanzeninternen Transportwege nutzen, um z.B. ein Fungizid zu applizieren. Im Lauf der Zeit wird der Baum oftmals regelrecht ausgehöhlt und bricht dann irgendwann ab.


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    Im Moment ist vom Baum , selbst wenn es wahrscheinlich der schiefe Schillerporling ist, ja NOCH fast alles intakt, (außer der Aufbrechstelle) ein Fungizid könnte also noch! transportiert werden. Er sieht bis auf die verdächtige Stellel auch sehr gesund aus
    Nur man kann natürlich unmöglich das gesamte Wassser, was er aufnimmt, mit Fungiziden versetzen... ich wüßte also schon einfach nicht, wie Fungizide applizieren.


    Bis zum selbstständigen Zusammenbrechen des Baumes dürfte ich es im übrigen nicht kommen lassen- Verkehrssicherungspflicht: der Baum ist riesig- ist der größte Baum der ganzen Straße- und nachja mögliche Sturzrichtungen : Straße, Bürgersteig, Fußweg, Haus

    Gehe ich Recht in der Annahme, daß eine vom schiefen Schillerporling befallene Birke (am Hauptstamm) unrettbar verloren ist? Oder kann man da noch irgendwas machen, um die Birke zu retten? :shy:
    Normal freue ich mich ja über Funde des schiefen Schillerporlings, aber mittlerweile bildet sich an unserer riesigen über 40 Jahre alten grundstücksdominierenden Birke etwas, was echt sehr verdächtig aussieht- noch nicht zu 100% sicher, aber in diesem Fall Fürchte ich, daß es der schiefe Schillerporling ist.

    Aber ich frage mich bei den Bildern häufig, ob Ihr Sägen mit Euch mitschleppt? Die sehen so hart/zäh aus, dass ich mir kaum vorstellen kann, ihn mit einem Pilzmesser ablösen zu können.


    Wir haben tatsächlich in der Regel im Auto Werkzeug dabei.: Einen sehr Dicken Schraubenzieher und Hammer.
    Aber wir haben auch schon mit Schuhlöffel, und Steinen, Messern gearbeitet (bekommt den Messern aber nicht gut)


    Weiter geht es mit Rätsel Nr. 18:




    Kein Problem für euch!


    Oh, doch der war ein Problem. Ich gestehe ehrlich, daß ich dicht dran war, einen Joker zu nehmen.
    Aber ich hatte irgendwann raus, daß da mein Töchterchen eine Idee hatte.
    Und unser Sport, wenn wir beide am APR teitnehmen , ist es ja durch geschickte Fragen an den anderen die Lösung rauszubekommen.


    Natürlich verrät der andere nie die Lösung- schon aus Eigeninteresse nicht. Aber dann geht es ans Gesichtausdrücke deuten(nach entsprechenden Fragen).......Und ja, ich kam damit weiter- habe danach gezielter gegoogelt. Nee, einfach war der nicht.


    Mittlwerweile versuchen wir schon, gezielte falsche Gesichtsausdrücke aufzusetzen- das ist fast schon eine eigene Kunst

    Also an dieser Stelle möchte ich auch mal meine Glückwünsche an alle Teilnehmer aussprechen- mich selbst eingeschlossen :shy:.
    Insgesamt: In diesem Pilzrätzel ist auch der letzte Platz ehrenvoll.


    Ich selbst stelle fest, daß ich bei einigen Rätzelbildern echt abgeloost habe, und ich habe keine Entschuldigungen :D o.k. Zeit hatte ich nicht, aber ich habe sie mir trotzdem einfach genommen- man kann ja auch anderes liegen lassen ;) . ich habe mir die Zeit einfach genommen :haue: - besondere Hochachtung vor denen, die das NICHT konnten


    Ich habe einfach zu wenig Ideen gehabt, mich oft zu früh auf etwas einfach eingeschossen und schaffe dann keinen gedanklichen Neustart mehr. Ja darüber sollte ich mir Gedanken machen.


    Mein Phal zu 18 sagte sogar genau das aus. Tückische GGruben, aus denen man sich selber ausbuddeln darf:

    http://www.pilzforum.eu/board/…-pilzraetsel-2016?page=49
    Ich wollte damit eigentlich keinen Pfahl zum grubigen Milchling hin setzen, sondern davon weg-das war mehr ein Wegrennphal.


    Trotzdem kam ich einfach nicht auf die richtige Idee- und das wurmt mich- weil der Goldzahnschneckling war ja schon einmal Kandidat- und damals habe ich ihn erkannt- Aber mir trotzdem den Pilz nicht genau genug im Internet danach angesehen und verinnerlicht. Dieses haarige war mir trotzdem entgangen- Schande über mein Haupt.


    Die 17 wurmt mich aus dem gleichen Grund.


    Aber trotzdem, auch wenn ich nicht alles verinnerliche, ich lerne hier trotzdem. Und mein Töchterchen war schon manches Mal beeindruckt, daß ich bei vollkommen unbekannten, neuen Pilzen manchmal einfach nur mein Pilzbuch über den Registereintrag aufschlug und richtig! Und ich fand auch toll, daß sie es erneut waagte.



    Ich darf hier im Schneckentempo vorankommen, zig mal das gleiche fragen... so brauche ich keinem Erfolgsdruck standhalten. Und kann mein Hobby nur genießen.


    Danke Euch allen und ganz besonders auch Anna, die mit dem APR eine eigene Pilzjahreszeit einläutet und das Rätzel so toll und liebevoll durchführt. Es versüßt die dunkle Winterzeit enorm. Es ist ein super Mittel gegen Winterdepressionen (ich HASSE diese kurzen Tage)



    Der Tag als ich mich hier im Forum anmeldete war einer der Glückstage meines Lebens. (Klingt pathetisch, aber es gibt nichts, was man gegen diese Äußerung einwenden könnte- auch wenn Pilze natürlich nicht das ganze Leben ausmachen)

    Oh 8| , doch ein Cortinarius, irgendwie war ich da dann doch mit meinem ersten Tipp dichter dran , hätte dann wenigstens Gattungspunkte abgesahnt, naja: war MIr dann doch zu schwierig.
    Gratulation an alle, die den rausbekommen haben.

    Bei 11b war ich auch erst in der Karamell-Fraktion, doch dann fiel der Groschen.


    Was meinst Du wieviel Karamelle ich im Internet angeguckt habe- erfolglos. Am Ende entschied ich mich dann doch für den Joker- ohne hätte ich DAS nie rausbekommen.
    Und der Hinweis auf klebrig führte meines Erachtens auch in die Karamellfraktion.


    Punkto meinem Garten: Ich habe den Kampf gegen die im letzten Jahr aufgegeben- alle Bekämpfungsmaßnahmen waren sinnlos. Nächstes Jahr versuche ich den Gemüseanbau in Kübeln auf dem DACH- wobei dann muß ich aicher auch mal nächtlich die Wände absammeln- So langsam sind Schnecken irgendwie doch nicht. Was die in einer Nacht an Metern zurücklegen ist echt beachtlich.

    Ich bedanke mich für die wunderschöne Urkunde, Anna. ==Pilz24==Pilz24==Pilz24
    Welche Koralle ist denn da zu sehen? Mit Korallen kenne ich mich ja 0 aus.


    Der Gnolmfeder-Award ist übrigens supertoll und von Tuppie wohl verdient.


    Auf meinem Bildschirm hat der nicht nur gerötet, sondern die Lamellen hatten sogar einen Rosatouch, ebenfalls auf dem Läppi meiner Tochter- sie bemerkte den Rosatouch auch (ich glaube aber, sie hat ihn trotzdem falsch, obwohl sie den Rosatouch auch gesehen hat und ich ihr sagte, daß der sehr relevant sei- rausfinden mußte sie den Pilz schon selber :/ )
    Ich kannte ihn noch nicht, habe ihn aber mehrfach im Internet gefunden- entsprechend beschrieben- die Anzahl der Fotos war aber echt spärlich.

    Wenns um Taxonomie geht, bin ich noch zutiefst verunsichert...


    [hr]


    Nicht nur Du! Ich habe da bei DEM bei den ganzen Unbenennungen echt den Überblick verloren, deshalb sogar auf den lateinischen Namen verzichtet und Anna um Hinweis gebeten, sollte es nicht klar sein, welchen ich nun meine. Sonst hätte ich wohl eine Benennung mit zusätzlichen Quellenangaben vorgenommen.