Beiträge von Beorn

    Hallo, Jan - Arne!


    Nö, ich finde das erste Bild gut. Das zeigt, daß man schon immer ein scharfes Auge haben soll.
    Auf diesem Bild ist es dann klar: Graue Leistlinge.
    Such mal nach Bildern von zB Entoloma undatum oder auch Arrhenia epichysium. Sind nicht die einzigen Arten aus den Gattungen, die mal leicht ähnlich sein können, aber gerade jung gibt es da schon Ähnlichkeiten.



    LG, pablo.

    Hallo, Tuppie!


    Der Braune Tisch ist >Paxillus involutus<.


    Zu der Saftlingsfrage: Jein.
    Hygrocybe conica ist ein ziemlich anspruchsloeser Vertreter der Gattung und darum auch die mit abstand häufigste Art. Natürlich braucht der auch gewisse Bedingungen. Aber der steht auch an Wegrändern rum oder auf Wiesen, die nicht gerade nährstoffarm sind.
    Auf regelrechten Fettwiesen wird man den aber auch eher nicht finden.
    Insofern lohnt es sich schon, da mal weiter zu gucken.
    Auch Camarophyllopsis nivea (Schneeweißer Ellerling) ist eine Art mit nicht so hohen Ansprüchen, die da durchaus auftauchen könnte. Mal so als Beispiel.


    Man müsste auch die Ökologie des Standortes insgesamt berücksichtigen, um das beurteilen zu können.
    Auf der Rückfahrt von Stefannas Hochzeit habe ich mit Annas Vater in bei Mrburg kurz Station gemacht. Auf dem Campus der Lahnberge - Uni fand ich beim kurzen Rumlaufen zB Hygrocybe insipida (Gelbrandiger Saftling). Die Art sollte schon etwas strengere Ansprüche haben, und doch kam mir der Standort jetzt nicht wie ein typischer Magerrasen vor.



    LG, pablo.

    Danke, Björn!


    Fast so schön wie selber dagewesen.
    Und das will was heißen.
    Die Bilder sind schon echt große Klasse, da sind Waldimpressionen zum Verlieben dabei. Aber besonders mitgerissen haben mich hier die drei Bilder von den zwei Möven.



    LG, pablo.

    Hallo, Gerd!


    Muss man halt mal definieren, ob die extrem Pilzbegeisterten überhauot Menschen sind, oder doch eine andere, eher mit der Funga verwandte Spezies. ;)


    Übrigens finde ich die auch klasse zum Putzen. Die kommen meist schon sauber aus dem Wald, da muss man kaum was mit machen zuhause. Einen Made habe ich da noch nie drin gefunden.
    Also einfach aufs Blech oder ins Dörrex, trocknen, ins Glas und freuen auf Weihnachten.



    LG, pablo.

    Hallo, gerd!


    Danke für die Bilder!
    Nein, ich weiß wirklich nicht, ob ich genau die Stelle kenne, aber so sieht es in mehreren Waldgebieten im Odenwald aus, wo ich in letzter Zeit rumgepirscht bin. Das ist schon unfassbar, was da für Teppiche stehen.
    Und kein Mensch nimmt die mit!
    Für mich völlig unverständlich.



    LG, pablo.

    Hallo, Gerd!


    Ah, die Stelle kenne ich auch!
    Obwohl...
    Moment...
    Irgendwie sehen derzeit ja fast alle Wälder hier so aus. :)
    Man kann sich kaum bewegen, muss sich erst mühsam einen Weg durch die Tompiffge - Felder freischnibbeln.


    Tolle Bilder!
    Park doch mal welche >im Portrait<.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das mit Lentinellus ursinus war aber jetzt keine sichere Bestimmung von mir. Aber ich traue euch beiden durchaus zu, das selbst besser einschätzen zu können als ich. Ihr hattet die Pilze ja vor euch.
    Die Gattung ist übrigens auch teils gar nicht so einfach, wenn man sich da mal ein bisschen reinliest.
    Und ich meine schön, daß der Pilz bei euch auftauchen kann. Das Klima wird wärmer, Arten wandern nach norden und gerade dieses Jahr bringt einiges an wunderlichen Raritäten zum Fruchten. Und wie oft ei Pilz dokumentiert ist, sagt auch nicht unbedingt etwas über die tatsächliche Häufigkeit aus.



    LG, pablo.

    Hallo, Lars!


    Kleine Anmerkung noch zu den Rißpilzen:
    Das ist eine der schwersten Gattungen überhaupt. Daß in den meisten Pilzbüchern nur etwa fünf Arten abgebildet sind, täuscht darüber etwas hinweg. Bestimmungen innerhalb dieser Gattung sind eigentlich immer mikroskopisch abzusichern.
    In diesem Fall hättest du schon durch das Wachstum an Holz (wahrscheinlich auch büschelig) woanders als bei Rißpilzen suchen müssen. ;)
    Der Bestimmung von Karl - Heinz schließe ich mich natürlich an.


    PS.: >Rißpilze<



    LG, pablo.

    Hallo, Stephan!


    Nr. 3: vermutlich kein T. ustale, dessen Braun wäre viel gelber; stattdessen würde ich, sofern der Pilz unter Fichte oder Tanne wuchs, T. pseudonictitans vorschlagen


    So ganz ohne Gelbtöne in Stielrinde, Trama und Lamellen?
    Klar sollte T. pseudonictitans blasser sein als T. fulvum, aber echt ganz ohne gelb?



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das mit Russula fuscorubroides ist interessant. Ich glaube mich zu erinnern, auch schon mal solche nicht richtig riechenden Stachelbeertäublinge gesehen zu haben. Und natürlich dann als Russula sp. zur Seite gelegt.
    Gibt es denn da noch weitere Merkmale außer dem Geruch, denen man nachgehen könnte?


    @ Pablo: Russula sanguinolenta fehlt im Index fungorum. Neu Art ;)


    Yippieh!
    Und das auch noch in einer Gattung, von der ich keine Ahnung habe. :D



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Du kannst gerne noch mehr Infos haben.
    Denn genau darum geht's hier ja: Sich mit den Pilzen und der Bestimmung so zu beschäftigen, daß man selbst sicher essbare von giftigen Arten unterscheiden kann.
    Gefährlicher als Falsche Pfifferlinge sind verschiedene Schleierlinge. Die wären aber nur ganz jung zu verwechseln.
    >Hier< gibt's ein paar weitere Informationen dazu.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Pilz 1 hat Karl ja schon korrigiert.
    Bei Pilz 2 musst du jetzt mal erklären, wie du da den Erlenkrempling vom Kahlen abgrenzt. Sporenbild sehe ich nämlich keins.
    Pilz 4 ist >Megacollybia platyphylla<
    Zu PIlz 5 kann man so nichts sagen. Da braucht es einfach viel mehr Merkmale um zu einer Bestimmung zu kommen. Nelkenschwindlinge schließe ich nicht völlig aus, halte aber andere Sachen für wahrscheinlicher.
    Pilz 6 ist wahrscheinlich ein Filzröhrling (Xerocomus / Xerocomellus).
    Der ist natürlich so nicht zu bestimmen, da ist das mindeste mal ein vollständiges Schnittbild.
    Pilz 7 wird wahrscheinlich auf Gymnopus confluens (Knopfstieliger Rübling) hinauslaufen.
    Pilz 8 siehe Pilz 6



    LG, pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Tolle Bilder von schönen Funden. :thumbup:


    Den Grauen Scheidenstreifling traue ich mir nicht mehr zu, makroskopisch zu erkennen, nachdem ich einiges an Amanita - Literatur in der Hand hatte.
    Die 2 ist an Buchecker gewachsen, richtig?
    Ich denke, da liegt Uli ganz richtig, das ist in der Ecke Ciboria, Rutstroemia etc zu suchen.
    Mach zu dem doch mal eine Anfrage auf, kann gut sein, daß es da was Substratspezifisches gibt, was sich makroskopisch schon einordnen lässt.
    Nr. 8 ist Chlorophyllum olivieri.
    Nr. 22 ist interessant. Habt ihr den mal genauer untersucht?
    Klar, das sind schon sehr wahrscheinlich junge Graue Leistlinge, aber so vom draufgucken erinnern die schon an ein paar Nabelinge und Rötlinge.



    LG, pablo.

    Hallo, Abeja!


    Schau mal >hier< im Portrait zu D. confragosa.
    Die kann jung auch mal langgezogen grobporig oder labyrinthisch sein.
    Ich denke aber bei deinen Bildern dennoch an D. tricolor, nur daß da die Poren irgendwie verwachsen sind. bei dem älteren Fruchtkörper daneben ist der Fall ja klar.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Bei den Bildern kommt nichts anderes in Frage, als Cantharellus sp (also eine Art aus der Gattung der Leistlinge).


    Aber es gibt im Internet keine Verzehrfreigaben. Du kannst machen was du willst, tust es aber auf eigene Verantwortung.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich sehe da Grünblättrige (Hypholoma fasciculare).
    Das Blöde ist: Es ist schwer zu erklären anhand von Bildern, weil das Grüngelb von kaum einer Kamera real wiedergegeben werden kann.
    Aber schau dir mal die Stielspitzen an: Die sind sicher nicht cremefarben oder blass ocker.
    Dann ist es auch noch die Form und Färbung der Hüte, aber das ist schwer zu erklären. Es passt in mein Erfahrungsbild von H. fasciculare, aber nicht in das von H. capnoides.



    LG, pablo.

    Hallo, Peter!


    Bei Boletus pinophilus tue ich mich gerade etwas schwer. Immerhin: Ein paar Flekcen in dem klassichen Rot sind schon zu erkennen. Wäre mal interessant, wie der Fruchtkörper reif aussieht.


    Der andere sollte aber doch irgendwie mandelig gerochen haben.
    Geruchslose Grüne Anistrichterlinge (Clitocybe odora) habe ich noch nie gefunden. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Nr. 1 ist eine Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus).
    Nr. 2 sollte mit Nebelkappe (Lepista / Clitocybe nebularis) richtig bestimmt sein.
    Nr. 3 auch, den kannst du mal noch absporen lassen um Lepista nuda zu bestätigen. Der dicke Fuß ist schon recht ungewöhnlich und erinnert an diverse Schleierlinge. Den Geruch sollte man sich also echt einprägen, der ist unverwechselbar.


    Alle Angaben wie immer ohne Gewähr und ohne Verzehrfreigabe.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das Problem ist, daß das Board teilweise schon von lästigen Spambots überschwämmt wurde.
    Die meisten richten keinen größen Schaden an, erstellen nur einfach ein Profil mit Spamlinks. Kein großes Problem, die links sind schnell gelöscht, aber der Admin hat dann den Nerv, in regelmäßigen Abständen den Müll rauszubringen sprich die Spamaccounts zu löschen.
    Es hat aber auch schon mindestens einen Fall gegeben, wo solche Bots im Einklang innerhalb weniger Minuten das Forum komplett vollgemüllt haben, also haufenweise Beiträge generiert haben. Das ist dann echt lästig, hat mich damals eine Mittagspause gekostet, die Accounts unschädlich zu machen (sperren) und dann den ganzen Dreck zu löschen (über 30 Themen).


    Also musste irgendeine regelung her, um da den Zugang für lästigen Spam zu erschweren.
    Wenn das normale Nutzer betrifft, ist das natürlich sehr bedauerlich. Aber letztlich hat's ja funktioniert: Ein paar Buchstaben dazu oder einen anderen Nick und es geht.
    Immerhin: Seit Andreas (Admin) den Spamschutz aktiviert hat, ist es ruhiger hier. Ich möchste mir nicht vorstellen, zu der ganzen Bestimmungsarbeit momentan auch noch reihenweise Spam aus Profilen rauszulöschen und die Accounts zu inaktivieren.


    Eine Liste mit Namen, die hier rausgefiltert wären, wäre erstens ziemlich lang, zweitens ein gefundenes Fressen: Die lässt sich nämlich locker in einen Botgenerator laden, und die Spambots heißen auf einmal ganz anders. Dann würde das Ganze ja gar nichts bringen.


    Also liebe Leute:
    Ich bitte um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten bei der Anmeldung.
    Und bitte gleichzeitig um Verständnis mit Hinweis auf ein sauberes Forum.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Es gibt auch einige Arten, die teilweise nach Anis riechen (der Geruch ist dann wandelbar oder in unterschiedlichen Teilen der Fruchtkörper verschieden). dazu gehören ARten wie Agaricus bresadolanus oder Agaricus albosericellus (der übrigens hier theoretisch auch passen könnte).
    Einige dieser Arten sind zumindest als Giftverdächtig eingestuft.
    Aber wenn, dann sind sie auch nicht giftiger als Karbolchampis (also schwach magendarmgiftig).


    Ansonsten sind alle nach Anis riechenden Arten ja auch gilbende Arten. Gerade die Hutoberfläche und die Stielrinde gilben, nicht aber die Knolle im Schnitt (und wenn, dann nur leicht und außen an der Knolle).
    Alle diese gilbenden, nach Anis riechenden Arten sind essbar, reichern aber Schwermetalle an und sollten deswegen nicht excessiv verzehrt werden.



    LG, pablo.

    Hallo, Karl!


    Das ist echt erste Sahne!
    Mit deinen Bildern und Beschreibungen können auch Täublings - Idioten wie ich etwas anfangen. :thumbup:


    Nur zur vierten vorgestellten Art fehlt leider ein Name.


    Und ich bin schon mächtig stolz, daß ich immerhin die Kiefernwaldbewohner (amara, sanguinolenta sanguinea und sardonia) kenne. ;)



    LG, pablo.

    Hallo.


    Danke!
    Oder eben wieder einen Pilz finden, der so charakteristisch wie dieser ist.
    Dann klappt's auch. Aber es schadet auch nichts, sich etwas mit den merkmalen auseinanderzusetzen. Das bringt dann nach einer Weile klare Wissenvorteile. :)



    LG, pablo.

    Hallo, Florian!


    Der Ring ist vorhanden, ist aber beim Abmachen des Hutes am Hutrand hängen geblieben.
    Schade, daß du kein Bild der vollständigen Stielbasis zeigst.
    Aber immerhin lässt sich durch die Schnitzarbeit feststellen, daß es keiner der Karbolegerlinge ist.
    Anisartigen Geruch glaube ich deiner Frau.
    Die Art wird trotzdem unbestimmt bleiben, da es bei den Anischmapis mit mittelgroßen bis großen (also hier ähm...?) Fruchtkörpern diverse, oft nur mikroskopisch unterscheidbare Arten gibt.



    LG, pablo.