Beiträge von Beorn

    Hallo, Frank!


    OK. Es war fast zu befürchten. Aber so ist das dann mit der Bestimmung über Bilder.
    Immerhin schon die Sporen sind ja deutlich unterschiedlich.
    Also, wenn du mir einen Fruchtkörper zuschicken magst, Frank (Fraxineus - Frank natürlich), dann kannst du das machen.
    Adresse bekommst du per PN.



    LG, Pablo.

    Hallo, Juliane!


    Möglicherweise wachsen da sogar drei Arten von Teuerlingen durcheinander.
    Zum einen Crucibulum laeve (Topfteierling Tiegelteuerling), das ist der mit den gelben Deckeln, solange er ungeöffnet ist. Diese Pilze werden auch nicht so trichterförmig, sondern bleiben eher gerade in den Wänden. Die Peridiolen (Sporenpakete, die kleinen Bohnen darin) sind weiß.
    Dann hast du wlche mit weiß- oder graufilzigen Deckeln, die nachher eine breit trichterig aufgebogene Form annehmen. Einige von denen haben graue Peridiolen, andere schwarze. Die mit den Grauen würde ich für Cyathus olla (Topfteuerling) und die mit den Scharzen für Cyathus stercoreus (Dungteuerling) halten. Wobei ich den stercoreus immer noch nicht gefunden habe. Also mit vorbehalt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Juliane!


    Darf ich dich um etwas bitten, wenn du die Pilze noch mal aufsuchst?
    Das wären ein paar Kleinigkeiten die Photos betreffend.
    Du kannst als erstes mal den Blitz weglassen, so ist es am Anfang wesentlich einfacher, ein ordentliches Bild zu machen.
    Dann lass dir Zeit für die Aufnahmen. Leg die Kamera auf irgendwas auf, das kann ein Säckchen mit Kirschkernen sein oder auch ein Holzstück.
    Such den richtigen Winkel und den richtigen Fokus. Wenn du mit Autofokus arbeites, dann braucht es in der Regel ein paar Versuche, bis man zufrieden ist.
    Fotografiere die mitgenommenen Pilze in deinem Garten oder auf dem Balkon, nicht drinnen wo du kein Tageslicht hast. Auch hier wieder: Zeit lassen, nicht blitzen, Kamera irgendwo auflegen. Und lass sie ruhig etwas größer für das Forum, 800 Pixel Breite gehen ganz gut.


    Ich hatte eben wegen der starken Blaufärbung ja an >X. cisalpinus< gedacht, eine sehr häufige und auch variable Art, aber ich glaube da ein rippiges Netz am Stiel zu sehen?
    Wenn das wirklich so ist, und das tatsächlich die selbe Art wie der strak blauende, durchgeschnittene Fruchtkörper ist, dann wird's spannend.



    LG, pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Sorry. :shy:
    Leider habe ich keinen passenden, neuen Namen für deinen Pilz, müsste ich jetzt auch erstmal recherchieren und dazu fehlen mir ja dir Pilze auf dem Tisch vor mir liegend.
    Wie gesagt: Die Gattung hat einige fiese Bereiche.
    Ob Hut hygrophan oder nicht ist kein Gattungskennzeichen, aber es ist ein Kennzeichen um verschiedene Arten in der Gattung gegeneinander abzugrenzen. Lepista nuda und Lepista sordida wären beispielsweise hygrophan, Lepista irina nicht und Lepista flaccida auch nicht (wenn ich das gerade richtig im Kopf habe).


    Lepista rickenii dürfte nach Krieglsteiner auch keinen hygrophanen Hut haben.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das ist ein interessanter Hinweis.
    Ich gehe mal davon aus, daß du Coprinus comatus von ähnlichen Arten unterscheiden kannst, also keinen anderen Tintling erwischt hast.
    Dein Bericht ist jedenfalls zu beachten.
    Allerdings steht Coprinus comatus ohne Einschränkung auf der Positiv - Liste der DGfM. Der Pilz enthält kein Coprin, jedenfalls nicht in relevanten Mengen.
    Das muss aber nicht viel heißen. Auch bei Boletus luridus (Netzhexe) gibt es Berichte, wo nach dem Verzehr und gleichzeitigem Alkoholgenuß Probleme aufgetreten sind.
    Ein Teil der Berichte ist sicher auf Verwechslungen zurückzuführen, aber bei weitem nicht alle (dazu ist Boletus torosus einfach zu selten).
    Man muss also vermuten, daß es noch andere Substanzen in Pilzen gibt (außer Coprin), die in Verbindung mit Alkohol bei einzelnen personen Probleme auslösen können.
    Ich selbst hatte nie Probleme, weder mit Schopftintlingen noch mit Netzhexen in Kombination mit Alkohol.
    Interessant ist aber, daß bei manchen Arten individuelle Unverträglichkeite gehäuft auftreten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    In den Großpilzen wird auch die möglichkeit eines süßlichen Geruchs angegeben. Auch die Aufspaltung in zwei Arten (Lepista panaeolus und Lepista rickenii) wird erwähnt.


    Die Wasserflecken wären eben interesant, die aber eben bei L. rickenii wohl auch fehlen können.
    Und dann wird's schwierig, weil da in den Untiefen der Gattung einiges verzwickt ist. Ich habe nach wie vor auch einen auf der Platte (eine der büscheligen Arten), wo ich nicht weiter komme.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Autsch, diese Rötelritterlinge könnten schon knifflig werden.
    Da sind nicht zufällig konzentrische Flecken irgendwo am Hut?
    Wenn nein, dann streiche ich hier die Segel.
    Dein erster Saftling kann Hygrocybe virginea forma ochraceopallida sein.
    Der zweite mit der dunklen Hutmitte sollte Hygrocybe fuscescens (= Hygrocybe virginea var. fuscescens) sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Mycena acicula übrigens: Das hat mich wieder auf die Suche nach dem Stirnklatsch - Smilie geführt.
    Sieht einleuchtend aus.


    Und ich bin froh, daß jemand mal schreibt, daß Lepista sordida eben auch quietschebunt (im Sinne von violett) sein kann. Diese kleinen, lebhaft gefärbten, schmächtigen und geruchlosen Lepistas stehen hier nämlich auch derzeit wieder in den Sandkiefernwäldern rum. Und sind ganz sicher nicht Lepista nuda.
    Allerdings hat Ralf deinen Fund ja auch wie von dir vorgeschlagen beschriftet, wie ich sehe.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rene!


    Du hast den Rotbraunen Riesenträuschling (Stropharia rugosoannulata) gefunden. Von dem hatte ich neulich einen ganzen Acker voll gefunden, ein abgeerntetes, umgepflügtes Feld, übersäht mit dieser Art. Ein wunderlicher Anblick.



    LG, pablo.

    Hallo, Hübchen!


    Das ist ein interessantes Bild von Joschi. 8|
    Den würde ich mir ja gerne näher angucken, ohne dabei an der Bestimmung zu zweifeln.


    Ich meine ja eigenltich, Perenniporia fraxinea recht gut zu kennen, die Art ist im Großraum Mannheim recht häufig.
    Gefunden habe ich sie hier an Robinie, Linde, Platane und Esche.
    Dennoch: Ich glaube bei dem Fund von Frank nicht, daß es sich um Perenniporia handelt.
    Dazu hätte ich mal ein Bild von Perenniporia fraxinea im Schnitt, wo man das helle Fleisch sieht:

    Mit dunklerem Fleisch habe ich die Art noch nie gesehen.
    Allerdings war ich bis eben auch überzeugt, daß die keine Rottöne in der Hutkruste entwickeln kann. Dazu mal wahllos ein paar Fundbilder aus meinem "Sammelgebiet":



    Vielleicht wirft Frank Dämmrich ja noch einen Blick auf das Thema und kann noch was dazu schreiben. Ich bleibe jedenfalls skeptisch.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Die Röhrlinge wolltest du auch bestimmt haben?
    OK, kein Problem.
    Da sind folgende Arten zu sehen:
    >Boletinus cavipes<
    >Boletus badius<
    >Chalciporus piperatus<
    >Suillus grevillei<
    >Suillus bovinus<
    Ich hab's mal verlinkt, dann kannst du die Beschreibungen und Verwechslungsmöglichkeiten selbst vergleichen.
    Eilt ja nicht, das kommt alles so nach und nach. Es soll ja auch Spaß machen und nicht zur Last werden.


    PS.: >Schopftintling< vergessen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Sarah!


    Beim ersten hätte ich ja noch an >Mycena strobilicola< gedacht.
    Aber ob der auch an Pinienzapfen Fruchtkörper bilden kann? Dann kann es auch wieder eine andere Art sein.


    Und die restlichen sind was Anderes, da passt ja Hutform und Stielfarbe (mit Violettönen?) nicht.
    Das sind Arten, die mir definitiv unbekannt sind.
    Du kannst es aber mal mit der >Seite von Arne Aronsen< versuchen.
    Das muss man natürlich dann mit Vorbehalt schlüsseln, weil in mediterranen Gegenden sicher auch Arten vorkommen, die mit einem nordeuropäischen Schlüssel nicht erreicht werden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Heidi!


    Wenn es Andreas schon nicht sagen kann, dann wirst du mit einem unbestimmten Öhrling leben müssen.
    Bis auf ein bis zwei Ausnahmen (und das auch nur bei idealer Ausprägung) müssen die Arten dieser Gattung unters Mikroskop.



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Bei der Gattung bin ich ganz bei euch, da habe ich gar keine Zweifel.
    Wenn ich mir aber die Hutoberfläche angucke, dann kenne ich dieses rauhe, faserige, teils mit Velum behangene und fast schuppige Aussehen eher von Gymnopilus sapineus (Samtschuppiger Flämmling). Gymnopilus penetrans ist mir bislang nur mit +/- glattem Hut begegnet.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jörn!


    Du findest sicher bald richtige Pfifferlinge, dann kannst du einen besonders guten Punkt in der Unterscheidung selbst beurteilen: Der Falsche Pfifferling ist ein weiches, knautschbares Pilzchen. Echte Pfifferlinge sind viel festfleischiger und auch brüchiger. Die Konsistenz ist mE das beste Merkmal, um die zu uterscheiden. Dazu kannst du dir auch mal im Supermarkt einen versehentlich runtergefallenen Pfifferling zum Vergleich mitnehmen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Das mit dem FomPini bezog sich auf das von dir verlinkte Bild (dake für's rausnehmen :thumbup: ), nicht auf deinen Fund.
    Das ist ganz sicher kein FomPini, das ist klar.
    Beim Flachen Lackporling bin ich mir bei deinem Pilz aber schon sehr sicher. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, catcher!


    Das ist ein wunderbares Bild!
    Es erfüllt zwar nicht die Voraussetzungen, um zu einer sicheren Bestimmung zu kommen (dazu muss man die Fruchtkörper untersuchen), aber ein Pilz ist es schon und noch dazu ein sehr schöner.
    Spekulativ könnte man hier die Röhrige Keule (Macrotyphula fistulosa) vermuten. Aber das ist mehr geraten.
    Einen Leitfaden, auf was man alles beim Pilze untersuchen achten kann, findest du >hier<.
    Das man nicht immer alle Punkte abarbeiten kann ist klar, aber man kann ja mal darn arbeiten.


    LG, Pablo.

    Hallo, acossua!


    Ich denke da wie Harald: Chlorophyllum molybdites. Die Art ist weltweit verbreitet, allerdings nur in wärmeren Gebieten.
    Allerdings kann ich nicht sagen, welche Arten der Gattung (Chlorophyllum) in Südafrika noch vorkommen, die möglicherweise ähnlich sind.
    Wichtig wäre hier auch eine grünliche Farbe des Sporenabwurfes, aber so wie die Lamellen gefärbt sind, kann man davon vielleicht schon ausgehen.


    Allerdings ist es nicht ganz einfach, aus den Trümmern so etwas herauszulesen. Versuch doch bitte, beim nächsten Mal einen Fruchtkörper komplett zu entnehmen, also mitsamt Stielbasis. Das ist gerade bei großen Schirmlingen für die Bestimmung schon wichtig.


    Das Thema habe ich auch mal verlagert.
    Die Portraits sind dazu da, Pilze zu zeigen, die bereits ohne Restunsicherheit bestimmt sind. Sie sollen interessierten Lesern Informationen und Vergleichsmöglichkeiten bieten. Zur Bestimmungshilfe für unsichere Pilze haben wir dieses Unterforum, da dann einfach ein neues Thema eröffnen und los geht's. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Bitte keine Bilder aus dem Netz hier hochladen. Verlinken geht immer, aber nicht per C&P ins Forum stellen. Das ist ein Copyright - Problem und kann ernste Schwierigkeiten für den Forenbetreiber bedeuten.
    Sei so gut und lösche das Bild und ersetze es durch einen Link.


    Ich bin auch nicht überzeugt, je nach dem wo das Bild aufgenommen wurde (zB Nordamerika?) können hier noch Arten in Frage kommen, die es hier gar nicht gibt.
    An perenniporia habe ich Zweifel, eben wegen den Rottönen in der Hutkruste.
    Ein ungewöhnlich ausgeprägter FomPini wäre da auch noch denkbar, keinesfalls aber Ganoderma (Sporenpulver ist ja erkennbar weiß).



    LG, Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Danke, nun ist es ganz klar: Das ist FomFom.
    Diese Zonierung, mäandernde Linien auf dem Hut, das sieht man so nur bei dieser Art.
    Immer wieder beeindruckend, wie variabel diese Pilze sind. :)



    LG, Pablo.