Beiträge von Beorn

    Hallo, Andreas!


    Ui, das hätte ich durch den Urlaub fast überlesen. Und da wäre mir was entgangen. Am meisten freut es mich, von dir überhaupt mal was Pilziges sehen zu dürfen. Und ein wenig neid ist auch dabei, weil hier (noch?) so gut wie nichts wächst.
    Am Wichtigsten: Hoffentlich helfen auch die (wahrscheinlich viel zu kurzen) Stunden im Wald, um ein wenig Entspannung zu finden. Nach wie vor: meine Daumen sind gedrückt, weniger für Funde, sondern viel mehr für die Muße, diese auch genießen zu können.



    LG, Pablo.

    Hallo, Juliane & Alle!


    Ach wie schön! Hoffentlich finde ich hier in der Gegend auch mal wieder einen Pilz. Vielleicht nächstes Jahr?
    Ja, nächstes Jahr. Die Vorfreude auf die kommende Morchelsaison macht sich schon breit bei mir.


    Findet ihr wirklich, daß die auf dem ersten Bild wie Schwefelköpfchen aussehen? Oder vielleicht doch auch wie Flämmlinge (Beringte)?



    LG, Pablo.

    Hallo, Nando!


    Nein, was tust du denn?!?
    Das ist so gemein von dir, in anderen Gegenden gibt es ungefähr gar keine Pilze und du setzt mir sowas vor?
    Ich beiße ja schier in den Bildschirm.


    Xerocomus moravicus...
    Das ist echt gemein. Die einzige (in Deutschland dokumentierte) Art aus Xerocomus s.l., die mir noch fehlt...
    Übrigens auch durch das weiße Fleisch, gerne mit Brauntönen unter der Huthaut und die niemals olivgrünen Poren (Sporenpulver recht blass, meist gelblich oder gelbbraun) gut zu erkennen, von X. ferrugineus unter anderem durch das blasse Basismycel gut abgrenzbar.
    Super dokumentiert von dir. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen.


    Nun, das Jahr ist noch nicht abgeschlossen. Aber ein Zwischenfazit kann ich mal ziehen für Nordbaden / Rhein - Neckar. Geht auch ganz schnell.


    Pilze, die in diesem Jahr häufiger als in anderen Jahren anzutreffen waren: Keine
    Pilze, die in diesem Jahr ausblieben oder nur extrem spärlich vorhanden waren: Sämtliche oben nicht genannten Arten.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Aber mach dir nichts draus. Einen veruch ist es immer mal wert, auch wenn nur eine Ansicht verfügbar ist. Es lässt sich halt nicht immer abschätzen, ob es eben so geht oder ob es schwierig wird und man mehr Merkmale dokumentieren muss. Je mehr, desto besser; aber manchmal klappt es ja auch so.



    LG; pablo.

    Hallo, Hansi!


    Da würde ich mal einen Pilz (Fungus spec.) vermuten. ;)
    Nein, Scherz beiseite. Es ist meistens kaum möglich, aus nur einer Ansicht eines Fruchtkörpers eine Art ableiten zu können.
    Insbesondere dann, wenn ein oder mehrere Merkmale untypisch ausgeprägt sind, so wie hier zB der quasi nicht vorhandene Ring, der normalerweise hängend, gut ausgeprägt und gerieft gewesen wäre.
    bei solchen fruchtkörpern bietet sich an, die nach dem Standortphoto einmal auszubauen, die Stielbasis genau anzugucken, den Lamellenansatz und die Hutoberfläche zu zeigen und ein Schnittbildanzufertigen.


    LG, Pablo.

    Hallo, Juliane!
    Und Hallo ihr Alle!


    Diese Keulchen sind schon sehr interessant. Ich glaube nicht an Stäublinge. Irgendwie sieht das ja aus, als würde das Poren entwickeln wollen?!? Was es auch immer ist, es ist ganz arg jung und noch überhaupt nicht ausgewachsen. Ich glaube, so wird der kaum bestimmbar sein.


    Ansonsten sind da schöne Sachen dabei. :thumbup:
    Nummer 1 ist ein Runger FomPini
    Nummer 6 ist interessant, definitiv kein Fuchsiger Rötelritterling (Lepista flaccida), nicht nur wegen der Farben, auch der Lamellenansatz passt nicht. Was es ist kann ich nciht sagen, denke aber auch nicht an einen Trichterling, das scheint nochmal was Anderes zu sein.
    Nummer 8 kann vieles sein, eine Ansicht von oben wäre da noch hilfreich. Möglich sind a) ein Schüppling (Pholiota), b) ein Schwefelkopf (Hypholoma), c) ein Olivgelber Holzritterling (Tricholomopsis decora), wenn Sporenpulver weiß.
    Nummer 17 könnte ein Rasling (Lyophyllum) sein.
    Beim Rest schließe ich mich Birki an.



    LG, Pablo.

    Hallo, Christian!


    Ich würde dir durchaus folgen beim Gallenröhrling.
    Aber bevor ich das Bild einmal angeklickt hatte (erscheint dann groß in neuem Fenster) konnte ich das Netz auch nicht sehen. Zu einer Leccinum - Art passende Schuppen kann ich nicht ausmachen, das Netz ist aber erkennbar. Und so vom Gesamtbild her klarer Gallenröhrling.
    Respekt an deine Bestimmungsfähigkeiten trotz Farbsehschwäche. :thumbup:
    Das muss auch erstmal jemand nachmachen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Och, der Cortinarius violaceus ist doch gar nicht so schlimm. Schmeckt - wie du sagst - ein wenig nach Duftholz, aber für meinen Geschmack nicht unangenehm. Gibt einem Mischgericht irgendwie eine ganz lustige und markante Note.
    Rehbraunen Dachpilz finde ich viel unangenehmer, schmeckt ein wenig wie Grauer Wulstling.



    LG, Pablo.

    Hallo, Linnea!


    Eine Randbemerkung: Wenn du Perlpilze zu Speisezwecken einsammelst, dann solttest du dich schon ganz gut auskennen. Man bekommt immer wieder mal mit, daß Leute dabei versehentliich >diesen hier< aufessen. Alle haben das nicht überlebt.


    Aber egal, zu deiner Wiese und den Pferden. Wenn ich das richtig gelernt habe, achten Pferde auf der Weide sehr genau darauf, was sie in den Mund nehmen und was nicht. Ihre Zungen sollen ähnlich feinfühlig und geschickt sein wie die von Hunden, so daß sie unbekannte Fremdkörper, die nicht zur gewohnten nahrung passen (Pilze) eigentlich aussortieren. Anders sieht es natürlich mit dem Winterfutter (Heu, Stroh etc,) aus. Wenn dort getrocknete Pilze drin sind, eventuell noch zerbröselt, sind die Fragmente so klein, daß auch ein Pferd da wohl nicht mehr unterscheiden kann. Daß dabei gewisse Pilzarten zu Problemen führen, kann ich mir gut vorstellen.
    Aber dein Projekt ist ein sehr schwieriges. Einerseits weil man eben erst mal wissen müsste, welche Inhaltsstoffe der Pilze nun tatsächlich für welche Symptome bei Pferden verantwortlich sind, andererseits müsste man genau dazu auch nachvollziehen, welchen Pilz ein Pferd nun wirklich gefressen hat. Dazu bleibt wohl nichts anderes, als eine komplette Bestandsaufnahme der Wiesen zu machen, von denen ihr das Heufutter bekommt. Und die Bestandsaufnahme so einer Wiese ist mitunter ein Mammutprojekt. Da können locker mal zwei, drei Dutzend Arten drauf sein. Wenn es eine Magerwiese ist, auch bedeutend mehr (50+).


    Aber irgendwo muss man ja anfangen.
    Am besten erstmal mit dem Wissen, daß es bei Wiesenbewohnern so viele und so ähnliche Arten gibt, daß man erstmal nur lernen sollte eine Gruppe zu erkennen und ob denn da verschiedene oder nur eine Art vorliegt.
    Deine zuletzt gezeigten Pilze sind - soweit ich das erkennen kann - Helmlinge (Gattung Mycena, in Mitteleuropa mit etwa 200 Arten vertreten). Hier sehe ich Fruchtkörper aus zwei verschiedenen Arten. Wesentlich bei Helmlingen: Das sind alles Weißsporer. Das wäre so ein Punkt, deer sich immer lohnt zu überprüfen, wenn mamn sich noch nicht so auskennt.
    Bei ein oder zwei Fruchtkörpern bin ich nicht sicher, ob da nicht die Vonobenansicht eines Dunkelsporers reingerutscht ist.
    Was zu Helmlingen wichtig wäre: Die meisten Arten sind harmlos, jedenfalls für Menschen. Einige Arten sind schwach giftig, machen Magen - Darm - Probleme. Dann gibt es eine Reihe von Arten in der Gattung, die extrem giftig sind: Sie enthalten Muscarin in unterschiedlichen Konzentrationen. Das kann je nach gegessener Menge und je nach Art für Menschen mit Herzproblemen lebensgefährlich sein, aber ob es bei Pferden veränderte Leberwerte bewirken kann, da bin ich überfragt.
    Und da Helmlingsarten nur nach Bildern nicht bestimmbar sind (oder nur in wenigen Fällen), kann ich zu den hier zu sehenden Arten und damit zur Giftigkeit keine Aussage machen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Eine gewisse Schwierigkeit dabei ist Folgende:
    Beim Goldfell - Schüppling hast du erstmal ein Bestimmungsproblem. Der ist von ähnlichen Arten kaum abgrenzbar, mikroskopische Merkmale werden dabei auch benötigt. Aber eine Art aus der Gruppe dürfte kein Problem sein, nur essen würde ich nichts davon.
    Weder P. aurivella / adiposa, noch P. limonella noch P. cerifera.
    Der Wollige Scheidling wäre ein gutes Projekt, der ist nicht so selten, ist essbar (soll aber recht ekelhaft schmecken) und einfach ein total schöner Pilz.
    Hypsizygus tessulatus (Buchenrasling) und Hypsizygus ulmarius (Ulmenrasling) sind anscheinend ganz gut zu kultivieren und auch recht essbar und lecker, aber versuch mal von denen Wildmaterial zum Klonen zu finden. Das könnte ein ziemlich schwieriges Unterfangen in Deutschland werden. Zu beiden Arten dürfte sich aber auch Brut /Impfsets im Handel bestellen lassen.
    Marmorierter Holzrasling wäre welche Art? Da komme ich gerade auf kein Bild...
    Ein interessantes Projekt wäre sicher auch noch der Adern - Seitling (Rhodotus palmatus). Müsste man mal nachforschen, ob man den essen kann, aber es ist ein außergewöhnlich hübscher und sehr seltener Pilz, den ich schon seit einer Weile (erfolglos) im Freiland suche.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Wollig ist nur der Stiel, nicht die Mycelstränge. Das ist bei deinem Fund ziemlich schwach ausgeprägt, vielleicht auch etwas abgegriffen, aber die weitere Kombination an Merkmalen dürfte kaum etwas anderes übrig lassen. Insbesondere die dunkle, krasse Hutschuppung, die stark gilbende Wurzel und Stielbasis zuasmmen mit der rötlichen Verfärbung im oberen Teil der Fruchtkörper. :thumbup:
    Behauptet jedenfalls mein Ludwig.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja, sehe ich erstmal auch so. Sicher wird noch jemand kommen und anmerken, daß auch X. buballinus schon mit roten Pünktchen gefunden wurde. Worauf ich dann die Stirn runzle und fragen muss, wer den denn dann bestimmt hat und wie und nach welchen Kriterien und ob der Fund sequenziert wurde und...
    ;)
    Nein ich sehe hier auch keine deutliche rosa Zone unter der Huthaut. und kein hellbraunes oder rotbraunes Stielfleisch zur Basis hin. Der Hut wirkt recht glatt, aber das kann bei X. communis auch mal vorkommen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Der Filzröhrling sollte entweder Xerocomus communis / engelii (Eichenfilzer) oder Xerocomus bubalinus (Blassgelbbrauner Filzer) sein.
    Ohne Schnittbild lege ich mich da nicht fest (auch mit Schnittbild vielleicht nicht ;) ).


    Der Krempling kann der Kahle sein, aber auch eine der großen, gedrungenen Arten, also Paxillus validus oder Paxillus obscuratus.



    LG, Pablo.

    Hallo, Wilfried!


    Das kann auch verflixt schwer sein, mit solchen Einzelfruchtkörpern.
    Vor allem in diesem Fall, denn ich denke, daß da einige Dinge schwer zu beurteilen sind. Der Filz am Stiel sieht für mich so aus, als wäre das nicht charakteristisch, sondern sehr viel stärker ausgeprägt, als es normalerweise bei der Art (welcher auch immer) der Fall ist.
    Ebenso macht die Hutoberfläche einen verwitterten Eindruck, als wenn da Wind, Sonne und Regen schon ihre Spuren hinterlassen hätten. Dann ist es kaum noch zu beurteilen, wie die vorher aussah: Ob glatt, radiualstreifig, schuppig (und wenn, dann wie die Schuppen normalerweise aussehen).


    Von solchen Einzelfruchtkörpern lasse ich selbst immer die Finger, die bedeuten nur Frust. Wenn es einen mal wirklich gepackt hat, dann kann man noch versuchen, einige Mikromerkmale zu erheben, vielleicht hilft das weiter.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nando!


    Espen sind ja eine Pappelart, wenn ich das richtig gelernt habe. Also Espe = Zitterpappel = Populus tremula. Nicht zu verwechseln mit Erle, von der es dann auch mehrere Arten gibt, aber Erle = Alnus ist schon was ganz anderes.
    Den "Espen"rotkappen ist es nach meiner Erfahrung egal, bei welcher Pappelart die wachsen. Sollte man also eher "Pappelrotkappe" nennen.


    Aber auch hier nochmal das Wesentliche: Deine Bilder sind einfach der Hammer, und bei dir ist immer noch eine Steigerung drin. Auch wenn man es kaum für möglich hält. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Moin.


    Jedenfalls keine gute Idee, Stefan. Eine meiner schlechten Ideen habe ich dir gerade geschickt.
    Eine Frage habe ich im Kopf: Können auch einzelne Arten mehrmals vorkommen?
    Aber die Frage ist ja eigentlich doof. Vielleicht mal den Standort / die Ökologie abklopfen?



    LG, Pablo.

    Hallo, Linnea!


    Als Alternative zu Leucoagaricus (Egerlingsschirmling) bei Nummer 2 hätte ich noch Macrolepiota excoriata (Acker - Riesenschirmling) im Angebot. Das ist eine recht kleine Art für die Gattung, da könnte die Struktuir der Hutoberfläche besser passen. Aber das kann auch täuschen, wenn sie durch Witterungsbediungungen beeinflusst wäre. Dann läuft es wieder auf Oehrlings Leucoagaricus - Idee hinaus.
    Lepiota halte ich für wenig wahrscheinlich: Da kenne ich keine Arten mit einem so strukturierten Ring (also ablösbar, nicht fest mit dem Stiel verwachsen).



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Malicorius? also eine der Arten mit jung orangenen Lamellen? Und ich hätte fast auf eine der Arten mit jung gelben Lamellen getippt. Aber das ist wohl in der Tat in dem Alter kaum noch sicher festzustellen.
    C. malicorius hat im Längsschnitt übrigens gerade in dem Alter auffallend olivgrünes Fleisch.



    LG, Pablo.

    Hallo, Anna!


    Solange du nicht sicher bist, ob du überhaupt ein Rätsel veranstaltes, bin ich auch nicht sicher, ob ich daran teilnehme. Das im letzten Jahr war ja auch eher ein relativ unverdienter Zufallserfolg, ansonsten sind ja andere schon besser in dem Spiel.
    Jedenfalls: Ob ich nun mitmache oder nicht, daß findest du mit Sicherheit erst raus, wenn du ein weiteres APR startest.



    LG, Pablo.

    Hallo, Emil!


    Na, du stellst Fragen. :)
    Das ist für mich auch schwer zu fassen. Nehmen wir mal Boletus edulis und Boletus betulicola: Da sind mir zwischen beiden Varietäten schon so viele Übergänge begegnet, die merkmale immer etwas anders verteilt und ausgeprägt. Um von "Übergangsformen" sprechen zu können, bedarf es mehrerer Funde, damit man sich ein Bild von der Varietät der jeweils untersuchten Arten bzw. Varietäten machen zu können. Ich halte nach wie vor deine Pilze für außerordentlich weiß und würde die wenigen, ockerlichen Flecken immerhin als einen Ansatz, aber nicht als einen Übergang sehen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefan!


    So war das also. Den Saaataaaaanischen Kräften seis gedankt.
    Tolle Sachen hast du da zusammengestellt, echt bewundernswert. Aber I. maculata so ganz ohne Velum auf den Hüten? Und das bei so jungen Exemplaren? Ich mag's mir kaum vorstellen. verstehe davon aber auch definitiv zu wenig (muss immer Ditte fragen). Könnten die Sporen vielleicht unreif und darum zu klein gewesen sein?


    Psathyrella piluliformis glaube ich auch nicht. So hell und in dem Alter noch mit Velum am Hut? Wuchsen die echt büschelig an Laubholz? Ich hätte jetzt eher an etwas aus der Ecke um P. fatua gedacht, aber auch davon verstehe ich definitiv zu wenig (muss immer Pilzmel fragen).


    :)



    LG, Pablo.