Moin.
Goldzahnschneckling, Hygrophorus chrysodon.
LG, Pablo.
Moin.
Goldzahnschneckling, Hygrophorus chrysodon.
LG, Pablo.
Hi.
Ich denke, ich komme doch nach Hornberg.
Sonst wird aus dem DWAG ja ein BWAG*.
* = BachWasserAbschöpfGerät
Bis nachher.
LG, Pablo.
Clitocybe odora (Bull.) P. Kumm.
grüner Anis - Trichterling
Synonyme:
- Clitocybe virens (Scop.) Sacc.
- Clitocybe viridis (Huds.) Gillet
- Clitocybe trogii (Fr.) Sacc.
- Clitocybe odora var. alba J.E. Lange
- Clitocybe odora var. fallax Kuyper
Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricomycetidae --> Agaricales --> Tricholomataceae --> Clitocybe --> Clitocybe odora
Hut: 2 bis 8 cm; dünnfleischig; jung flach konvex, später komplett flach bis trichterig vertieft, teils mit undeutlichem Buckel, zum Rand hin meist wellig, flatterig und unregelmäßig gebogen; eingewachsen radialfaserig und teils weißlich bereift; trocken, matt; jung in lebhaften Grüntönen (spangrün, blaugrün, türkis), später mehr oder weniger verblassend, mit hellen Grau –“ und / oder Brauntönen
Stiel: 3 bis 7 cm, meist kürzer als Hutbreite; zylindrisch, kräftig, recht biegsam; teils mit schwach verdickter Basis; weißlich, längsfaserig, bisweilen auch grünlich, normalerweise heller als der Hut; zur Basis hin weiß befilzt; recht stark mit dem Substrat verwachsen
Lamellen: elastisch, weich; relativ gedrängt; breit angewachsen bis herablaufend; jung weißlich mit grünlichem Touch; später deutlicher grün, graugrün und im Alter auch mit bräunlichen Farben
Fleisch: weißlich, vor allem in der Stielrinde grünlich, bisweilen auch durchgehend eingefärbt; im Bereich der Stielbasis gelegentlich auch schwach bräunend oder gilbend; relativ festfleischig, elastisch, eher undeutlich gefasert; Geruch und Geschmack intensiv nach Anis
Speisewert: roh giftig; gegart essbar; schmeckt aber auch nach Erhitzen noch intensiv nach Anis–¦
Sporenpulver: weißlich bis cremerosa; Sporen 6-8 x 4-5 µm, cyanophil
Vorkommen: Sommer bis Herbst; weit verbreitet und häufig, oberhalb von 800m selten; meist in Laub –“ oder Laubmischwäldern auf Laubstreu, selten auch auf Nadelstreu
Verwechslungen: Mit anderen, nach Anis riechenden Trichterlingen aus der Gruppe um Clitocybe fragrans. Diese treten meist in bräunlichen oder weißlichen Farben auf (nie in grün) und sind im Regelfall kleiner und schmächtiger.
Eventuell wären auch Verwechslungen mit grünen Täublingen möglich (zB. Russula aeruginea oder R. virescens), die aber nicht nach Anis riechen und sich durch die üblichen Täublingsmerkmale unterscheiden (brüchige, nicht oder kaum gegabelte Lamellen; brüchiges, nie längsfaseriges Stielfleisch, Stielbasis–¦)
Wissenswertes: Zu Clitocybe odora werden weiße und braune Farbformen beschrieben. Gerade bei weißen Fruchtkörpern (var. alba) gibt es diverse Übergänge, auch einzelne Fruchtkörper können im Verlaufe der Entwicklung die Farbe verändern und je nach Witterung weiß werden. Besonders in diesen Fällen kann es zu Verwechslungen mit weißen Formen aus der Gruppe um C. fragrans kommen. Da es außer der Färbung keine Unterscheidungsmerkmale gibt, kommt der Farbform kaum der Rang einer eigenen Variation zu.
Schwieriger ist es mit es mit lederbraunen Fruchtkörpern, die diese Farbe auch von Anfang an besitzen. Hier handelt es sich dann entweder um die reine, hellbräunliche Farbform mit Übergängen zur grünen Typusform (var. fallax), die sich nur durch die Färbung unterscheidet, oder um eine eigene Art mit etwas kleineren bzw. (je nach Quelle) rundlichen Sporen: Clitocybe subalutacea (Batsch) P. Kumm.
Bilder:
Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
>Clitocybe fragrans<
>Clitocybe albofragrans<
>Clitocybe subalutacea<
Hej.
Also das DWAG bleibt zu jeder Zeit genau da hängen, wo das DWAG zu hängen hat. Es ist nämlich ein tragendes DWAG, also wenn man es wegnimmt: Sofort mindestens Rohrbruch, wenn nicht Einsturz der gesamten Bebauung vor Ort.
LG, Pablo.
Ähm...
Ist mir gleich.
Ich bin nachher noch ein - zwei Stündchen beim Nachbar drüben. Kann also sein, daß es ein bisschen dauert, bis dann die zusammengerechnete Punkteliste kommt, aber bis dahin darf gerne auch schon mal weitergemacht werden. ![]()
LG, Pablo.
Hi.
Also von mir aus kannst du gerne noch mal. Ich glaube mir haben deine Rätsel bisher glück gebracht. Insofern keine Einwände von meiner Seite. Wie sieht's sonst ind er Runde aus?
LG, Pablo.
Hallo, Günter!
Das Bild hatte ich schonmal irgendwann mal gezeigt.
Kuschel war da ähnlich begeistert wie du. ![]()
LG, Pablo.
E.:
Strom tropft da nicht (hoffentlich). Das ist eigentlich ne Wasserleitung.
Ich hab ne Dusche in der Küche.
Naja,
es bleibt ja dennoch eine Menge übrig: Alles Geschlossene (Bovistartige, Trüffelartige, Kohlenbeerenartige, Stinkmorchelartige (also die mit dem stinkenden Schleim), und und und...
Ich glaube aber, es ist was ganz Einfaches. Darum wollte die Frage auch vorher nicht raus irgendwie, sorry...
LG, Pablo.
Nana, Kuschel.
DoKo ist sehr gesittet und hochanständig. Bei Hochzeit geht der erste Fremde mit, und am Ende gibt's Zwangssolo.
Alles kein Problem.
Gefährlicher sind Sachen wie Prolloxis, aber dazu geht man doch auf den Selbstbedienungsfriedhof...
Viel Spaß, Hans.
Und nie unterm Fuchs. ![]()
LG, Pablo.
Edit: Wo ich hier gerade noch etwas zurückblättere:
Darfst du, Günther. Made my Day. ![]()
Kuschel: Genau. Golden darf er sein, aber eben nicht trüb:
Ich lass' den mal hier, falls Sarah noch vorbeikommt.
Hallo, Günther!
Auch wenn der Große recht wellig wirkt, schaut das irgendwie nach Orbilia (Knopfbecherchen) aus. Ob man das aber anhand der Angaben bis zur Art bestimmen kann, da habe ich Zweifel. Allerdings habe ich auch als Nichtmikroskopierer da auch nicht wirklich Ahnung.
Einige Orbilias zum Vergleich findest du >hier< verlinkt unter Orbiliomycetes.
LG, Pablo.
Hallo, Sven!
Danke für die Arbeit, echt schön ist das geworden. Natürlich auch die Hyalorbilia von gestern Abend, obwohl die mich erstmal erschreckt hat (Huch? Der hat sich aber verändert, der Pilz).
Ich leg' hier trotzdem mal noch den >Link zur Bestimmungsdiskussion< ab.
Möglicherweise interessiert es ja irgendwann mal irgendjemanden. Auch die Geschichte mit der Gattungseinordnung und so.
LG, Pablo.
Hi!
Ich werfe mal noch schnell die dritte Frage in den Raum:
Ist es richtig, daß der Pilz weder Lamellen, noch Leisten, noch Röhren, noch eine glatte, körnige oder aderige Fruchtschicht hat?
LG, Pablo.
Moin.
Also ich hoffe ja, daß die nächsten Pilze auch so einfach werden.
Oder bin ich wieder dran?
Oder Mausmann?
Bei dem hier war's doch gar nicht soooo schwer. Mehr wie im Wald: Einmal kurz gucken, ab in den Korb, Scheuklappen an und auf die Frage warten. Fragen und Antworten immer schon mehr so in der Richtung "kann schon sein, ist estwas undeutlich, im Grunde genommen ja aber auch ein deutliches Nein..."
Passt doch ideal, besser kann man den Pilz gar nicht beschreiben.
Ich hab's spaßeshalber in den letzten Tagen mal versucht, für ein Portrait.
Ganz klar: Bei dem Pilz ist einfach alles mal so mal so, absolut veränderlich, variabel von Tag zu Tag, aber insgesamt sowas von eindeutig und unverwechselbar...
Ich stell mal einfach die Frage, Daggi kann sie ja kurz beantworten und meinetwegen auch fünf Minuten später auflösen.
LG, Pablo.
Hallo, Uli!
ja, mit den Flechten habe ich keine Erfahrung oder Kenntnisse. Gibt es denn in diesem Forum jemanden, an den man sich wenden kann?
Jetzt heiße ich zwar nicht Jan - Arne, riskiere aber eine berechtigte Rüge und rate dir, dich mal an Lothar (Graubart) zu wenden. der hat mir in der Vergangenheit schon oft nützliche und fundierte Hinweise in Sachen Flechten gegeben.
Und natürlich will ich dir auf gar keinen Fall die Gallerttränen vergällen.
Nur dieser fusselige, weiße Belag darunter gab mir zu denken. Aber das kann ja Werweißwas sein. Und die orangenen sind Gallerttränen. ![]()
LG, Pablo.
Moin.
Meint denn irgendjemand noch Zweifel zu haben? Bzw hat jemand noch Tips frei? Ich hätte ja noch zwei zu verkaufen. ![]()
Ansonsten würde ich mal eben noch die ultimative Frage stellen, die eigentlich ganz zu anfang schon hätte kommen können. Der weg zum Bäcker wäre damit überflüssig gewesen.
Oder lieber gleich auflösen?
LG, Pablo.
Tjar...
Fix ist bei mir nix. ![]()
So richtig weiß ich das auch erst gegen Ende April (hoffentlich).
Aber zur Not mache ich das fix. Weil nämlich es ist wichtig.
Keine Sorge, wir betrinken uns ja auch nicht. Aber wie sagt mein Vater imemr:
"Mit nem Gräppchen läuft gleich alles viel runder."
LG, Pablo.
Hi, Günter!
Die wenigen guten Gräppchen waren dann die, wo in der Flasche auch das drin war, was drauf steht.
Grappa ist meist eben etwas schärfer als zB Whisky.
Aber es gibt da schon auch guten. Setze ich mal auf den Getränkeplan. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Sven!
Klar, wenn du magst, kannst du den gerne als eigenes Portrait bei den Inoperculis einstellen. ![]()
Danke für den Link. Wahrscheinlich hatte ich irgendwo einen Tippfehler drin
Übrigens, warum das zweite "b" dick ist: Ein Hoch auf die alte Rechtschreibung. Hier wird mal der Unterschied zwischen Tip und Tipp deutlich. Das eine hat mit Rätseln oder Hinweisen zu tun, das andere mit Rumdonnern von Fingern auf Tastatur.
LG, Pablo.
Edit:
Dir auch noch ein Danke, Ingo! ![]()
Ich glaube, es war dieses verflixte zweite "n" im Artnamen. ![]()
Vielleicht kannst du im Portrait ja noch die Synonymie reinschreiben, Sven? Dann entstehen keine Mißverstandnisse.
Tach.
Soviel Gedöns heute. Schnell mal an den Stammtisch reingeschaut, und was muss ich erleben:
Ichbrauchnenschnaps.
Pablo? Kann ich mich mal eben an deinem Grappa vergehen?
Jetzt sind hier auch meine privaten Spirituosenvorräte nicht mehr sicher?
Also den nächsten Klaren verstecke ich in einer Flasche auf der ganz dick
GEBRAUCHTES DUSCHWASSER
steht.
Aber nein. Das wäre ja Quatsch.
Mensch, Sarah, die angebrochene Flasche steht unter dem Tresen. Wenn ich nicht da bin, einfach mitnehmen. Kein Problem, bei Gelegenheit stell' ich ne neue hin.
LG, Pablo.
Hallo, Mario!
Glückwunsch, eine wirklich tolle Sammlung hast du da zusammengestellt.
Danke für die Bilder. ![]()
Ich versuche mal, noch ein paar schemenhafte Ideen aus der Kristallkugel rauszulocken:
1. Wenn auf diesem Käfer auf der Oberseite Poren zu sehen sind, und diese eher rund ausfallen, dann sollte es entweder Trametes vesicolor oder Trametes multicolor / ochracea / zonata sein
2. Jou. Eben entweder brumalis oder arcularius. Wobei ich mir langsam erlaube, das zweite für ein Phantom zu halten. ![]()
danach: Samenkapseln von Moos
3. vergangene Birnenstäublinge, Lycoperdon pyriforme, würde ich mal sagen
4. geil. Hätte ich gerne mal. ![]()
5. Das wäre jetzt für mich schon klarer die "dreinamige" Tramete (Tr. multicolor / zonata / ochracea) als auf Bild 1.
Und die kleinen roten auf dem ersten Bild sind als Sarcoscypha spec anzusprechen, ein richtig schicker Fund. ![]()
6. Schön, daß du auch den "weißen Fleck" oben an dem Stamm eingefangen hast. Scheint sich schon um Tremella zu handeln (bei dem Gelben natürlich). Aber das Substrat ist so fett...
7. könnte auch Xylaria longipes sein. Da müsste man mal nach Substrat und so weiter schauen, und ob wirklich alle Fruchtkörper da so gleichförmig und ebenmäßig gebaut waren. X. polymorpha kann zwar auch langstielig sein, je nach Untergrund, ist aber nach meiner Erfahrung meist deutlich unregelmäßiger geformt.
8. siehe Harry.
9. sollte stimmen. Darf man sich bei mir aber niemals drauf verlassen. Wenn hier jemand kommt und behauptet, es sei E. recisa, würde ich mit den Achseln zucken und nicken (auch wenn es doch sicher truncata ist)
10. fragiforme sollte schon passen. Aber so einfach ist das auch nicht, und erst recht nicht für mich. Vielleicht schreibt ja Björn noch was dazu...
11. keine Ahnung, sorry.
LG, Pablo.
Boah! ![]()
Bitte erwartet jetzt nicht, daß ich das alles nachlese. Aber die letzte Frage und Antwort fand ich gut. Eine Fruhtschicht, die sich im Laufe der Zeit nicht verändert (gut, daß hier nicht aus Poren Leisten werden
oder aus Lamellen ein kleiiges Hymenium mit 64 - sporigen Asci
).
Aber farblich darf sich unter Umständen etwas verändern oder auch nicht? Das ist eine sehr schöne Formulierung für den Pilz, finde ich.
Eigentlich wären es ja aber zwei Arten. Das blöde: Die versuche ich auch erst ab diesem Jahr zu unterscheiden, was mir aber nicht so richtig gelingen will. Ich dachte aber, daß die Farbe der Fruchtschicht in verschiedenen Entwicklungsstadien mit der Unterscheidung zu tun hat.
Naja, vielleicht finde ich auch nur eine.
Und eine Frage finden wir doch auch noch, oder? Ich bin ja immer noch für die Fleischbeschaffenheit. Oder eine Gilbung / Bräunung im Schnitt über längere Zeit...
LG, Pablo.
Hallo!
So ein spannender Pilz...
Zu gerne würde ich das Portrait (auch mit Tipfehlern) in die Ascotafel einbinden. Aber ein kleines Problem habe ich dabei: Der Pilz scheint weder bei MB noch bei SF bekannt zu sein?
Klar, bei Asco - Sonneberg finde ich die schönen Portraits, eben auch mit den Infos, daß es zu untersuchen wäre, ob es zwei verschiedene Arten jeweils auf Kiefer und Fichte sind.
Aber daß sich so gar keine Einträge in den Datenbanken finden...
Aber das ist mir ja auch mit einigen anderen schon passiert. Da ist eben auch nicht alles perfekt.
Aber kann ich dann das einfach unter Psilocistella / Hamatocanthoscypha einordnen? Die Gattungen immerhin finde ich, wären ja beide in derselben Familie...
LG, Pablo.
Ahoi, Mentor!
Alles Gute zu deinem Geburtstag.
Gesundheit & Pilze mögen dich auch weiterhin begleiten.
LG, Pablo.
Hallo, Fredy!
Nun, ich versuche immerhin noch neben dem Stammtisch den einen oer anderen "Pilz" zu bearbeiten, sofern meine Kenntnisse dazu ausreichen. Tun sie es nicht, dann bleibt immerhin die Hoffnung auf den nächsten Versuch.
Aber vielleicht bin ich auch etwas Rätsel - verdorben im Moment.
Aber danke für die Bestätigung in Sachen Unterschiede Wuchs & Wuchsweise. So wie du es formulierst, ist es dann sogar verständlich.
Mir schwirrt noch der bierseelige Kopf. ![]()
Und vielleicht finde ich ja bis morgen abend noch eine dritte, passende Alterntive. Auswahl kann nicht schaden. ![]()
LG, Pablo.
