Hallo, Ingo!
Ich glaube, eine Verbindung dieser beider Pilznamen wirst du offiziell gar nicht herstellen können.
Das sind beides Pilznamen, deren Beschreibung sich wahrscheinlich auf das bezieht, was ihr da gefunden habt. Synonymisiert sind die, glaube ich, (noch) gar nicht miteinander.
Der Pilz ist, wie schon gesagt, eine Anamorphe. Ein perfektes Stadium ist m.W. bisher nicht bekannt.
Ist übrigens nicht mein Wissen. Ich gebe nur das weiter, was mir der "Oberbecher" Zotto mal dazu schrieb.
Na, und ich wundere mich schon.
Die Datenbanken kennen beide als "gute" Arten, und in keiner Weise synonymisiert. Die Infos im Netz dazu sind auch außerordentlich mager. Der ausagekräftigste Link führt über Google zu Pilzforum.eu. 
Schade, auf der Seite von Zotto finde ich auch nichts. Aber da fehlt auch ein wenig die Suchmaschine. 
Naja, wir werden's überleben. Dendrodochium citrinum bleibt somit einfach mal als Name bei mir stehen. Dazu mal noch ein Bild:

Und weil ich nun mal dabei bin, und so viel schon geschrieben habe, will ich mal auch noch einige Bilder zeigen. Ist nun zwar nichts Neues mehr dabei, aber geheimhalten will ich's auch nicht.
Los geht's mit dem großen (hier nicht ganz so großen) Zystidienkammpilz, Phlebiopsis gigantea:


Und nein, es sind nicht meine Finger!
Danke für die Bestimmungshilfe an Ingo und Jürgen!
Der glänzende oder der dunkle Lackporling / Ganoderma lucidum oder carnosum:


Lässt sich das hier eigentlich irgendwie sicher unterschieden? Standort wäre ein - nach meinem dafürhalten - reiner Fichtenwald.
Auch den hier hatte Anna schon gezeigt; ein noch unbekannter Schleimpilz an finalmorschem Irgendwas - Laubholz in hübschen bunten Farben:






Die Bilder packe ich nachher wohl am besten mal noch in eine Anfrage zusammen...
...zusammen auf dem Holz mit dem unbekannten Schleimer auch mal wieder junge Weichbecherchen. Die dürfen natürlich nie fehlen. 
Zuletzt noch zum Dung.
Coprinopsis macrocephalus nochmal:


Und der Andere, noch unbestimmte (vielleicht bisporus):

Tja, bleibt mir noch, dem FZL gute Besserung zu wünschen. Vielleicht hat er ja jemanden am Stammtisch, der jemanden kennt, dessen Sohn jemanden kennt, der sich mit Pilzen beschäftigt.
Nichts ist unvorstellbar.
Einmal im letzten Herbst lag ich bäuchlings im Laub im Graben neben einem Wanderweg, als mich doch tatsächlich ein vorbeigehender, älterer Mann fragte, ob ich da nach Myxomyceten suche. Er kenne das von einem Kollegen.
Da war ich dann der Verblüffte.
LG, Pablo.