Beiträge von Beorn

    Hallo, Ingo!


    Nein, ich dachte ja gar nicht, daß du zweifeln willst. Das kenne ich ja anders von dir, als nur eine Bemerkung über Jahreszeit und / oder Wetter. ;)
    Aber komisch ist dieses Jahr schon.


    Zu den Rüblingen noch ein Nachtrag:

    Ja, da sieht man es auch nicht viel besser. Rot sind auch nur Stiele von großen, alten Pilzen. Bei den meisten in dem Büschel schon eher gelb bis blassorange, aber eben schon ein gewisser Kontrast zu den (grßtenteils) cremefarbenen Hüten. Aber wirklich zufrieden bin ich mit der Bestimmung als G. acervatus nicht. Hatte ich die deutlich freien Lamellen erwähnt?


    Und wenn man das splitten kann, dann kann ich's ja mal machen und die Käsepilzchen in Marasmius wettsteinii verwandeln.


    Danke für die Hilfe. :thumbup:



    Hallo, Peri!


    Na klar, an dich mussten wir auch denken. Ich hoffe, beim nächsten Mal bist du dabei. Und auch wenn Markus Sonne versprochen hat, nimm lieber einen Taucheranzug mit. Ich kenne ihn auch nur mit Regen. :D



    Hallo, Sarah!


    Jau, auf Markus Bilder freue ich mich auf. Aber lass uns den Guten nicht hetzen, der hat zur Zeit auch Besseres zu tun. ;)
    Heute hatte es übrigens urplötzlich strahlenden Sonnenschein und mehr als 25 °. 8|
    Ab morgen wider November.
    Das geht mir schon gewaltig auf den Geist. Kopfwehwetter ist das, diese Schwankungen.



    Liebe Grüße an Euch,
    Pablo.

    Hallo, Röhrlingsfans!


    Bei dem tollen Wetter heute musste ich nach der Arbeit noch mal schnell in den Wald, Hexen gucken. War auch sehr erfolgreich, schon wieder etliche junge Flockis da, aber um die geht's hier nicht.


    Weil irgendwie lag da noch ein Nicht - Flocki auf dem Weg.
    Ja, er lag. Entweder von einem unachtsamen Wanderer oder einem Reh umgetreten. Zum Glück noch recht frisch, der gute. Leider ist der genaue Standort so nicht mehr exakt zuzuordnen, aber aus der unmittelbaren Umgebung wird's schon sein.
    Odenwald, so an die 400m üNN, wärmebegünstigte Südhang - Lage, Eichen - Buchenwald, eingestreute Fichten und Kiefern, Buntsandstein, nicht sauer aber auch nicht kalkig (?), zumal an der selben Stelle auch normale Flockis wachsen (siehe Fundortbild: Vorne Flockis, hinten liegend der Glattstielige).







    Ich denke, etwas Anderes als B. queletii sollte da kaum in Betracht kommen. Höchstens noch eine der Zwischenformen zwischen B. erythropus und B. junquilleus / pseudosulphureus. Aber mit roter Stielbasis innen und außen? Genauso wahrscheinlich ist es, daß der Mond aus Massivelfenbein besteht.
    Gegen B. queletii sprechen eigentlich nur die Erscheinungzeit und der nicht kalkige Untergrund.


    Um sicher zu gehen, wollte ich allerdings noch irgendwo irgendwas raufschütten. Hatte ich beim Einsammeln des Fruchtkörpers so im Hinterkopf, daß das der Entscheidungsfindung zuträglich sei. Aber was genau wo genau raufschütten?
    Zuhause also nachgeguckt. Amylonreaktion. Aha. Weiterlesen: Melzers - Reagenz über Stielfleisch rüberkippen. Mist. Apotheke um die Ecke sicher schon zu. Also was ist da drin, in diesem teuren Säftchen? Jod! Wo habe ich Jod? Na in meiner Betalösung zur Wundendesinfektation natürlich. Blöd: Das Zeug ist ja ohnehin schon rot. Und Pilz soll lila bis blau werden. Egal mal gucken:





    Nun die eigentliche Frage:
    Hat das irgendeine Aussagekraft, was ich da mit dem Jod gemacht habe? Eine Verfärbung ist ja schon zu sehen. Ins Violett - Bläuliche. Leider habe ich gerade keinen Flocki zur Hand, um zu gucken, wie das da aussieht. Hole ich die Tage mal nach, stehen ja genug rum da draußen.
    Anderer Punkt: Jod färbt beim Glattstieligen Hexenpilz die Zellwände ein, beim Flocki nicht. In der Masse ist diese Reaktion aber schon auch ohne Mikro sichtbar?
    Müsste doch eigentlich so sein. Irgendwo las ich jedenfalls gerade, daß wäre eine beim Mikroskopieren anzuwendende Technik. Daß man's bei einer einzelnen Zelle mit blosem Auge nicht sieht, ist klar. Aber wenn sich bei 10000 Zellen nebeneinander die Wände blau färben?
    Was meinen hier die Pilzchemiker zu meinem haarsträubend stümperhaften Versuch?



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario.


    Jein.
    Immerhin sind sich diese mittelgroßen, graubraunen Helmlinge ja alle irgendwie ähnlich. Aber bei dem, den du zeigst, rieche ich gerade Rettich, sehe Laubholz und würde den als M. abramsii ansprechen. :D


    Ist natürlich frei geraten. Aber gerade der Geruch ist schon sehr wichtig bei der Helmlingsbestimmung.



    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzforum.


    Derzeit gibt es immer wieder nette Helmlinge mit Schwimmbadgeruch zu finden. Allen voran der Gelbstielige. Aber lassen wir mal die eher Laubholz bewohnenden aus und gehen in den Nadelwald.


    Funzeitpunkt: letzter Freitag
    Fundort: südlicher Kraichgau bei ca. 300m üNN
    Substrat: Nadelholz (Fichte, auch in der Streu zwischen den Stämmen und Ästen)
    Geruch: Hallenbad
    Wuchsweise: sehr gesellig aber kaum büschelig






    Die zwei oben genannten Arten habe ich hauptsächlich verglichen. Beide haben ihre Pros und Contras.
    Welche passt aus eurer Sicht besser?



    LG, Pablo.

    Hallo, Uli!


    Bilder zum Träumen. Danke.
    Die Kombination von Cistella und Pyrenopeziza ist ein Motiv, über das ich mal einfach längere Zeit meditieren könnte. Diese Wohngemeinschaften haben es mir angetan.



    LG, Pablo.

    Hallo, Günter!


    Geniale Story. :thumbup:
    Nicht, daß du noch Uli Konkurrenz machst. Oder sein Co - Autor wirst.


    Vergiss mal das mit dem nicht gerieften Hutrand, das können die nämlich beide. Das Sporenpulver sieht bei beiden auch gleich aus. Ebenso haben beide einen deutlichen, hellen Ring. Der dann dunkel ist, wenn Sporenpulver drauffällt. Manchmal haben beide auch keinen Ring. Jahreszeit ist noch ein Kriterium, aber ein schwaches. Sollte man sich nicht drauf verlassen. Der Geruch ist noch ganz gut, aber auch das Merkmal kann mal unzuverlässig sein.
    Unterscheidung anhand der Schüppchen unterm Ring: Immer zu 100% zuverlässig. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Nochmal Hallo.


    Den Standort und die Erscheinungszeit würde ich jetzt nicht als Ausschlußkriterium nehmen. Ich habe den wohl in diesem Jahr auch schon gefunden (Waldrand und Mai). Wie immer bei derartigen Pilzen allerdings mit cf (also leichter Unsicherheit), weil es da einfach eine Menge ähnliche, kleine Lamellenpilze gibt.
    Allerdings hast du recht, in der ganzen Familie (Strophariaceae) können das etliche Arten mit der Schuppigkeit.
    Vielleicht hat ja auch noch jemand mit mehr Erfahrung als ich hier eine zündende Idee.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ob der Stiel von P. cyanescens geschuppt sein darf weiß ich so aus dem Kopf gar nicht. Aber der sehr gleichmäßige Hut passt ja da auch nicht.
    Vom Aussehen hatte ich eigenltich erst an Stropharia semiglobata (Halbkugeliger Träuschling) gedacht. Aber da würde das Blauen / Schwärzen nicht passen.


    LG, Pablo.

    Hallo, Eike!


    Tolle Geschichte.
    Ich bin froh, daß du dem starrenden Dorfmob entkommen konntest, und dazu noch mit reicher Beute.
    Besonders geffiel mir der hier:

    Zitat


    feucht vor Schweiz


    Ja, die haben derzeit auch zuviel Regen, wie's scheint. Solche Vertipper passieren mir auch laufend.


    Die Bilder sind wieder durch Stereolupe entstanden, richtig? Die sind nämlich nicht schlecht, das Zweite ist schön deutlich, da ist der Pilz richtig gut zu erkennen.


    Bin mal gespannt, wenn du dein Mikro hast und dann zu solchen PIlzen sogar noch das "Innenleben" zeigen kannst.



    LG, Pablo.

    Hallo miteinander!


    So, nun bin ich verwirrt.
    Beim ersten Pilz auf dem ersten Bild, sind das wirklich braunbestäubte Velumreste am Stiel? Denn wenn nicht: Bei den übrigen Bildern erinnert mich der mehr an einen Rötling...
    Aber da kann Eike auch gut recht haben. Cortinarien sind mir zu mindestens 99% schleierhaft.


    Sollte Ingo beim zweiten Pilz nicht recht haben (unwahrscheinlich, ich weiß), und es ist kein Rötling, würde ich jetzt mal bei den Graublättern (Tephrocybe) nachsehen, ob sich da was zum Vergleichen findet. Mache ich aber nicht, weil ich noch am Kochen bin.



    LG, Pablo.



    Edit:
    Hoppla.
    Danke, Eike. Ist verbessert.

    Hallo, Merlin!


    Also erstmal Glückwünsche zum Abi und alles Gute für was immer jetzt danach kommt. :thumbup:
    Find' ich super, daß es dich als erstes in den Wald zieht. Ich glaube, bei mir kamen damals noch als Allererstes Schöppche, dann noch ein paar, dann ein Sprung in den Baggersee, um einigermaßen nüchtern zu sein für die nächsten Schöppche. :D


    Und schöne Sachen hast du da gefunden:
    Wie roch denn der erste Pilz (Mycena)?
    Bei den Pezizen habe ich immer Zweifel. Scheint wie eine Krankheit zu sein, ich glaube die immer mit CF versehen zu müssen. ;)
    Dieses Trüffelding ist eher keine Trüffel. Hatte das Kontakt zu einer Wurzel? Sieht aus wie was Pflanzliches. Ich glaube, ich habe neulich was ganz Ähnliches entdeckt, was vorläufig "Baumwurzelgeschwulst" heißt. Vielleicht packe ich dazu die Tage mal noch ein paar Bilder und Fragezeichen ins Forum.
    Zu dem grauen Schmuggler will mir leider nichts einfallen.
    Aber die Stockschwämmchen sind genial. Nicht mitgenommen? Was? Warum nicht? Sag' mir wo sie stehen, ich hole sie ab. Die sind doch gut in Schuss... :P



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Wie denn? Wir haben doch jahrelang trainiert? War doch jetzt ewig immer kalt gewesen, kälter als jemals zuvor und länger als die Erinnerung zurückreicht.
    Ich hoffe mal, daß Markus noch ein paar Bilder von den diversen Rotfüßen und Stockschwämmchen hat. Aber insgesamt war nicht viel zum Essen unterwegs.



    Hallo, Jan - Arne!


    Danke. :)
    Ja, die kleinen Schwindlinge waren schon sehr photogen. Über die habe ich mich auch sehr gefreut, weil ich die noch nicht kannte.



    Hallo, Ingo.


    Genau, der zweite roch auch nach Chlor. Ich hätte auch eher Rettich erwartet. Der Geruch war nicht sehr auffällig, nahm erst nach dem Zerknautschen richtig Gestalt an. Mycena abramsii hatten wir vorher auch schon irgendwann, mit hübschem Rettichgeruch.


    Also nach deiner Erklärung (finde ich gut, wenn ich jemals ein Pilzbuch veröffentliche, kommt das rein) müsste der aber doch Käseeckenpilzchen heißen?


    Ist Marasmius wettsteinii denn nun definitiv eine eigene Art? Ich hatte den nicht durch die Datenbanken gejagt, sondern bin da bei der BaWü - Flora gegangen. Dort werden die beiden ja synonymisiert. Aber standorttechnisch passt natürlich wettsteinii besser.


    Ein Waldfrundrübling war der für mich erstmal auch. Weil ich eigentlich erst nicht mit dem Finger drauf zeigen konnte, was mich da stört. Da ist so irgendwas im Habitus, auch in der Hutform mit dem heruntergezogenen Rand, was komisch wirkte. Dann daß die Stiele eben nicht gleichfarben zum Hut sind, sondern irgendwie dunkler, der Standort im Nadelwald, die geröteten Stiele bei älteren Fruchtkörpern, der komplett und immer ungeriefte Hutrand...
    Sind natürlich alles keine wirklich harten Merkmale, aber so insgesamt scheint mir da der acervata wahrscheinlicher. Allerdings hätte ich den dann auch zum ersten Mal aufgesammelt, also in der Richtung fehlen schon die Vergleichswerte.


    Zum Zwerg - Egerling sehe ich eigentlich keine Alternative. Höchstens noch Agaricus porphyrizon, der aber noch weniger in die Jahreszeit passen würde.
    Und über den Trichterling könnte man sich sicher auch trefflich streiten. Trichterlings - Bestimmung ist eben Trichterlings - Bestimmung. ;)



    Grüße an euch alle, Pablo.

    Hallo, Daggi!


    Danke. Jetzt ist mir schon wieder etwas wärmer.
    Markus war übrigens sicher auch sehr kalt.
    Die Einzige vernünftige auf der Tour war eigentlich sein Töchterchen, die irgendwann genug hatte und sich von der Oma abholen ließ.
    Clever.



    Hallo, Peter!


    Einen Moment hatte ich auch überlegt, den U 2013 Titel in einer Abwandlung zu klauen. Aber so geht's auch, denke ich.



    Hallo, Eike!


    Das Blöde ist, wenn man einen schönen Fund macht, und erstmal garnicht weiß, daß man da was Feines hat. Obwohl: Daß es eher eine ungewöhnliche Art ist, war recht schnell klar.
    Aber für mich waren auch sonst viele Neuentdeckungen dabei, die mich auch freuen, selbst wenn es häufige Pilze sind.



    LG, Pablo.

    Hallo, Joli!


    Die Querverbindungen (Anastomosen) gibt es bei mehreren Helmlingen. Aber beim Rosablättrigen sind sie oft besonders deutlich ausgeprägt. In anderen Gattungen gibt's das aber auch. Zum Beispiel auch sehr auffällig ist das beim Nelkenschwindling (Marasmius oreades).


    Zum zweiten würde theoretisch ganz gut der Buchenwald - Wasserfuß (Hydropus subalpinus) passen. Der ist zur Zeit sehr häufig anzutreffen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan!


    Eben finde ich deinen letzten Einwurf ziemlich gut. Mir kam neulich nämlich das hier in die Finger:

    Klar, sieht nicht hanz so deutlich aus wie der Pilz von Jovo, aber dennoch vom Aussehen, Wuchsweise, Brüchigkeit und Oberflächen recht nah bei Disciotis venosa. Tendenz zu dem Aussehen von Jovos Pilz ist erkennbar. Aber es ist keine Flatschmorchel. Auch nach längerem Anwärmen in Plastedose null Schwimmbadgeruch. Und auch leider kein Schleifchen zur besseren Erkennung dran.


    Also aufpassen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzforum!


    Sonntag.
    Am Sonntag war's mal wieder so weit.
    Sonntag: Der Tag der Sonne.
    Lauschig, einladend, lichtdurchflutete Wälder, warmes Rauschen in den Wipfeln, gemütliches Schlendern, Sonnenstrahlen zaubern pitoreske Schattenspiele auf den Waldboden, wo sie durchs Grün der Blätter brechen, Vöglein singen, Insekten brummen durch die warme Waldluft. Man liegt gerne auf dem Boden, wo das Moos gemütliche, trockene Polster dem Photographen zur Verfügung stellt.


    Sonntag.
    Nun, während der Kilometer auf der A5, A8 und B27 zwischen Mannheim und Reutlingen stören Sturzregen und Sturm kaum.
    Sonntag.
    Ein herrliches Sonntagsessen in gemütlicher Runde, immer noch alles in bester Ordnung in der gut beheizten Stube, wo ein brillianter Koch Köstlichkeiten auffährt. Draußen schmeist der Wind Topfplanzen um, aber drinnen ist's warm.


    Sonntag.
    Aber doch irgendwie Winter. Oder Donnerstag. Oder Weihnachten.
    Hätten wir nicht auch im Haus Pilze suchen können? Doch, hätten wir. Da wäre Markus' gut gefüllte Gefrierkühltruhe, die einige schöne Funde verheißt. Oder auch das Substratbecken, in dem Pioppino entstehen soll. Momentan brütet's nur Fruchtfliegen aus.


    Also nach einer Runde Riesen - Mikado, das NiLa mit einer Partie, die ebenso spannend wie das Champions - Leage - Finale am Vortag war, gewonnen hatte, gab's keine Ausreden mehr.


    Sonntag.
    Ende Mai, der Wonnemonat, schon beinahe Sommer.
    Temperatur: So 6 ° bis 8 ° über Null.
    Wind: Kontinuierlich, stark und teils in Böen, die schon auf der Hinfahrt mein Auto beinahe von der Autobahn geschubst hätten.
    Luftfeuchtigkeit: So um die 9786538%. Aber Dauerregen kann man das kaum nennen, die meiste Zeit schüttete es. Dazwischen regnete es kurzzeitig leicht.


    Egal.


    Das kann doch einen Pilzler nicht erschüttern.



    01.: Gelbstieliger Büschelhelmling / Mycena renati


    02.: Schwimmbadgeruch besteht ja eigentlich aus zwei Komponenten: Chlor und Ammoniak. Hier vermute ich den Frühlingshelmling / Mycena niveipes


    03.: Bei dem Wetter muss auch mal ein "Winterpilz" rein.
    Angebrannter Rauchporling / Bjerkandera adusta


    04.: NiLas Helmling / Mycena NiLarii


    05.: Riiiiiiiiesenpeziiiiiiiiza (ohne Artbestimmung, Holzlagerplatz, Kalkboden, Substrat vermutlich Laubholz)


    06.: Langstielige Ahorn - Holzkeule / Xylaria longipes

    Substrat möglicherweise Ahorn


    07.: Ästchen - Schwindling / Marasmiellus ramealis


    08.: Dieser Gestank... Oh Hilfe dieser Gestank!!!
    Stinkschwindling / Micromphale foetidum (syn.: Gymnopus phoetidus)


    09.: Hochgerippte Becherlorchel / Helvella acetabulum

    Aber was für ein Brummer...


    10.: Die Tränen der Lacrymaria ;)

    Den Titel musste ich Björn kurz klauen. Sorry.
    Tränender Saumpilz / Lacrymaria lacrymabunda


    11.: unbestimmt


    12.: Marzipan im Fichtenwald?
    Vermutlich der Dufttrichterling / Clitocybe fragrans


    13.: Hat's hier geschneit? Überrascht hätte es uns nicht, mittlerweile komplett durchnässt und durchgefroren. Aber es sind nur Teppiche von "Käsepilzchen" (woher bitte kommt der Name? Die rochen nicht nach Käse!) / Marasmius bulliardii

    Edit: Mittlerweile muss der auf Marasmius wettsteinii hören. danke, Ingo!


    14.: Noch ein irritier-und-dabei-frier-Pilz, aber trotz der recht hellen Stiele bleib' ich mal beim Rotstieligen Büschelrübling / Gymnopus acervatus


    15.: Und das Beste zum Schluß:

    Ist wohl der Purpur - Zwergegerling / Agaricus dulcidulus (Syn. A. purpurellus; teilweise auch als Synonym zu A. semotus gerechnet).



    Kann das sein? Waren wir echt über vier Stunden draußen unterwegs? Komplett durchnässt bei unter 10 °? Irgendwie hatte ich sowohl Zeit als auch Wetter völlig vergessen. Erst als beim Champi meine Finger nicht mehr richtig den Auslöser drücken konnten, fiel mir das auf.


    Aber ich würd's wieder machen.
    Jederzeit. Auch an einem Sonntag.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Das ist eine ausgezeichnete Idee. Da gehe ich spontan mit. Danke für den Hinweis mit den Rhizomorphen, das ist echt typisch, gibt es glaube ich in der Anischampi - Gruppe garnicht, oder?



    LG, Pablo.

    Hallo, Rübezahl!


    Mürbling und Faserling ist beides das Selbe (beides "Psathyrella"). Also der behangene Faserling und der wäßrige Mürbling gehören zur selben Gattung (Psathyrella canolleana, Psathyrella piluliformis). Einer von den beiden ist es übrigens nicht. ;)


    Die Gattung könnte schon hinkommen. Die Hüte können da gerieft oder ungerieft sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Bijou!


    Schade, daß die so jung sind. Da hätte man mal schön dran rumbestimmen können. Ich denke, Merlin hat mit der Richtung ganz recht. Allerdings solltest du bei A. arvensis schon einen deutlichen Geruch, eben nach Anis / Bittermandel / Marzipan wahrnehmen. Jedenfalls nicht "nach Champignon". Die gelbe Hutoberfläche und der kräftige Wuchs würde aber passen.
    Wenn du nun aber zu der Art nachliest, wirst du eventuell über ein paar andere Pilze stolpern, zB Agaricus macrocarpus (großer Anis - Egerling), Agaricus leucotrichus (wird dieser hier nicht sein) oder Agaricus fissuratus (Rissigschuppiger Egerling, nicht vom Namen irritieren lassen). Also wenn man aus A. arvensis keine Sammelart machen will, ist die Abgrenzung nicht immer ganz einfach. Allerdings muss man auch nicht immer alles ganz genau nehmen, wenn man nicht mag. ;)



    LG, Pablo.

    Hej, Daggi!


    Dein neuer Avatar ist sooooooooooowas von putzig. :)
    Jedes Mal, wenn ich einen Beitrag von dir lese, beginnt automatisch mein Kopf auch an zu wackeln.


    Yippieh - Yippieh - Yeah...



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Eine Gallertträne (Dacrymyces spec.) hast du da gefunden. Welche Art das ist, müsste wohl entweder eine Nebenfruchtform in der Nähe (sowas weniger Durchsichtiges, Kleineres, eher Orangenes, leicht verschmierbar) oder ein Mikroskop erzählen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Was auch eine Möglichkeit wäre. Immerhin passt dann die Porenfarbe und die Erscheinungszeit wieder besser. Allerdings finde ich die Netzstruktur schon extrem ausgeprägt, ist mir bei einer Leccinum Art (crocipodium kenne ich noch nicht) bisher noch nicht untergekommen. Aber unmöglich ist es sicher nicht.



    LG, Pablo.