Beiträge von Beorn

    Tja. Hm. :/


    Also ich sehe da recht helle Stiele bei ausgewachsenen Pilzen, wo ich bei B. pinophilus schon deutliche Brauntöne erwartet hätte (nicht das Netz, sondern die Stielgrundfarbe). Aber ich kenne die Art nur von sehr wenigen eigenen Funden (zwei). Dabei sehe ich Bilder schon mit stark anderen Hutfarben.
    Aber das muss alles nichts heißen.
    B. edulis darf zwar auch Mykorrhiza mit Kiefer eingehen, aber so rein optisch kann ich's nicht auflösen. Zweifel bleibt bestehen, aber im Zweifel für den Bestimmer, also B. pinophilus. ;)


    Die Chips sind eh weg, ein Milchling ist das nicht. :D



    LG, Pablo.

    Hallo, Johann & Gerd!


    Ja, hat mit den Schnallen in der Huthaut zu tun. Allerdings weiß ich das auch nur aus zweiter Hand. Ansonsten handhabe ich das mittlerweile wie Gerd: An Laubholz = Pl. cervinus, an Nadelholz oder undefinierbarem Substrat Pl. cervinus s.l. ;)


    LX2 hat neulich einen (provisorischen?) Online - Schlüssel verlinkt:
    >Hier<
    Vielleicht lässt sich da auch was rausziehen.



    LG, Pablo.

    Man könnte daher alle "übrig gebliebenen" Pilzchips zusammenpacken und in ein neues Rätsel packen bei dem alle ehemaligen Mitrater mitspielen. Ich hoffe, man muß dabei nicht auf irgend jemanden endlos warten. Andernfalls endet bzw. beginnt das Rätsel vielleicht nie. Das wäre ebenfalls totes Kapital.


    Das wäre aber eine sehr geile Idee,
    Wie ein Megacheckpot beim Lotto. :thumbup:


    LG, Pablo.

    Hallo, Sabine und Holger!


    Es sollte sich jeder mal Gedanken darüber machen. Das würden wir uns wünschen!


    Ja, das ist ein schwieriges Thema, Gedanken dazu mache ich mir recht oft.
    Zunächst mal denke ich nicht, daß Andre die Pilze mit dem Hintergedanken mitgenommen hat, sie vielleicht zu essen.
    Möglicherweise ging es ja auch darum, von einem unbekannten Pilz ein möglichst gutes Bild zu erhalten.
    Dann ist es ja schon nachvollziehbar, aus einer Kollektion mehrere Exemplare in verschiedenen Altersstufen mitzunehmen.


    Womit wir bei mir wären: Ich mache das (wenn möglich) auch, auch bei seltenen Pilzen und auch bei nicht - Speisepilzen. Das kann zum einen der Untersuchung dienen, zum anderen dem Kennenlernen der Art. Wohlgemerkt: Sowas mache ich nur beim Erstfund (wenn die Art schon im Feld gut ansprechbar ist).
    Die untersuchten Pilze wandern dann zurück in den Wald, wenn nicht an die Fundstelle dann doch an ein anderes, potentiell geeignetes Biotop. Bis vielleicht auf ein Trockenexemplar für meine Sammlung. ;)


    Dennoch ist dieses Vorgehen durchaus grenzwertig. Zumindest bei seltenen Arten. Nur: Oft weiß man ja anfangs nicht, daß es etwas Seltenes ist. Das stellt sich erst später bei der Untersuchung heraus.
    Andererseits habe ich dann etwas weniger Probleme, wenn ich viele Fruchtkörper finde, dort ein paar wenige mitzunehmen.


    Den Nadelholzröhrling kürzlich hätten wir zB eigentlich gerne stehen gelassen. Von zwei Exemplaren am Fundort haben wir aber dennoch eines mitgenommen, teils weil ich erst dachte es sei ein Filzröhrling, und den FK schon in der Hand hatte, als der Fehler bewusst wurde, teils natürlich auch, um so einen Pilz wenigstens einmal auch möglichst umfassend zu dokumentieren.
    Das selbe war auch so bei unserem Fund von Tyromyces kmetii: Ohne da etwas mitgenommen zu haben, hätte die Identität gar nicht geklärt werden können. Und: An der Fundstelle sind mittlerweile umso mehr schöne Fruchtkörper nachgewachsen. Was dann auch zu dem Punkt führt, daß ein vorsichtiges (!) Einsammeln von Fruchtkörpern dem eigentlichen Pilz ja nicht wirklich schadet. Der wird neue produzieren, sobald die Bedingungen stimmen.
    Dennoch unterbricht man ja auch die Sporulation.


    Also: Es bleibt eine zwispältige Sache. Das ist schon richtig.



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Ich sach mal: Phänomenal! :thumbup:


    Auch wenn's keine Bestimmseite ist, dein Bild von M. cohaerens hat eben den Ausschlag gegeben. Wieder ein Pilz bestimmt und dabei eine Seite zum verlieben gefunden.



    LG, Pablo.

    Hai.


    Da wurde jetzt auch zu lange nichts mehr reingemalt. Darum mal den Sommerhit des Sommers:

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    Lasst euch nicht vom Salamander beißen.


    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich habe mir mal ein Bild gemopst und einen "Kreis" ( :D ) mal reingemalt:

    Das sind doch Lärchenzapfen. ;)
    Auf dem zweiten Bild zwischen zwei Füßen liegt auch noch ein vermutetes Lärchenzweigerl mit Zapfen dran.



    LG, Pablo.

    Hallo, Oceans!


    Die Bilder geben nicht viel her, insbesondere bei so angetrockneten Fruchtkörpern. Das ist einer der Lärchenröhrlinge, mit schwacher Tendenz zum Rostroten (Suillus tridentinus).
    Für Genaueres wäre aber eine bessere Darstellung des Pilzes (vor allem mit realitätsgetreuen Farben frischer Fruchtkörper) nötig.



    LG, Pablo.

    Hallo, Barbara!


    Gut, wenn das Hymenium beim zweiten Pilz porig ist, dann ist es Albatrellus, und dann könnte Albatrellus ovinus (Schafporling) recht gut hinkommen. :thumbup:


    Für den ersten Pilz schließe ich aber sämtliche Hydnum - Arten aus: Die Fruchtkörper erscheinen mir zu groß (gefühlsmäßig jedenfalls, ist ja keine Skala dabei), vor allem passen aber die Farben und die Struktur der Hutoberfläche dazu nicht. Auch eine Blaufärbung an der Stielbasis (meine ich auf Bild 2 zu erkennen) ist ein KO - Kriterium gegen Hydnum. In der Gattung Sarcodon gibt es die allerdings durchaus, eventuell noch in anderen "Stachelings - Gattungen", da weiß ich zu wenig drüber.



    LG, Pablo.

    Hallo, Arne!


    Das braune Sporenpulver unter dem Pilz könnte auf eine Art der Gattung Ganoderma (Lackporlinge) hindeuten.
    Allerdings ist es in dem Jungzustand sehr schwer, einzelne Arten zu bestimmen. Vergleiche dazu auch >dieses Thema<. Womit ich nicht sagen will, daß dein Pilz und der von Rika die gleiche Art sein sollen. Aber es verdeutlicht vielleicht die Problematik ein wenig.


    Lass dem Pilz mal etwas Zeit, sich weiter zu entwickeln. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Barbara!


    Das ist ja schön, daß du nach so langer Zeit da noch drauf eingehen magst. Also auch dank an Jan - Arne, daß er das Thema wieder ausgegraben hat.


    Allerdings sehe ich eher Stacheln als Poren?
    Da vermute ich dann etwas in der Richtung, möglicherweise aus der Gattung Sarcodon, wobei die Hüte doch recht glatt erscheinen. Oder möglicherweise Bankera, aber da weiß ich nicht ob das mit den herablaufenden Stacheln so gut passt. :/


    Leider kenne ich mich in der Gegend kaum aus.
    Da wäre eine fachkundigere Meinung (Gerd, Björn, Toffel oder...) sicher besser.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lothar!


    Vielen Dank für deine ausführliche Bearbeitung! :thumbup:
    Da freut sich doch jeder Pilzfan, wenn solche tollen BEschreibungen nachgereicht werden.
    Ich würde hier deiner Einschätzung übrigens folgen und den auch als Kupferroten (G. pfeifferi) ansprechen wollen. Ich selbst hatte aber weder den, noch Ganoderma resinaceum selbst in der Hand und würde daher ein endgültiges Urteil (sollte bei der Beschreibung doch möglich sein?) gerne jemandem mit mehr Erfahrung überlassen.


    Auch der Aufsatz zum Sporulationsverhalten von Ganoderma ist richtig toll.
    Danke auch dafür, Lothar!



    LG, Pablo.

    Hallo, Patrick!



    Hallo Leute ich vermute halt mal ist der Hut von Parasol ...


    Du kannst da sicher auch eher was vemuten, als jeder von uns hier. ;)
    Das funktioniert nicht, ohne Bilder und Angaben.


    Ich schließe mich Christians 3. Idee an: Mehrkornbrötchen. :thumbup:
    Mit Option auf Dunklen Safranschirmling (Chlorophyllum olivieri).
    Oder auch eines von diesen Plüschspielzeugen für den Hund, das ist auch sehre wahrscheinlich. Die riechen für mich auch immer nach Champignon und haben ebenfalls meist einen Ring, an dem man sie aufhängen kann.


    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ja, ist alles Brätling, aber die beiden auf den Bildern 3 und 4 definitiv nichts mehr zum Braten:
    Auf Bild drei ist ein Greis zu sehen aus der selben Kollektion wie die auf den beiden Bildern darüber. Da floss auch nicht mehr viel Milch bei dem Exemplar. Tut mir leid wegen dem Grünstich, das passiert mir mit meiner Knipse dauernd, wenn ich bei Sonne unter einem Blätterdach und dann noch mitten im Gras photographiere...


    Bild 4 zeigt so eine Art Wüstenform. Gefunden im Sommer in Hornberg nach monatelanger Dürre. Beim Blick von oben wäre ich auch nie drauf gekommen, aber die Untersuchung schaffte schon Klarheit.
    Bild von unten:

    Ein Brätling, in Hitze und Sonne am Standort gebraten, würde ich sagen. :evil:
    Schade, daß man keine Dateien für den Geruch anhängen kann, oder daß man beim Anklicken klebrige Finger und Flecken auf dem T - Shirt bekommt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Joli!


    Diese aufgeblähten Stiele sind bei der Art gar nicht mal so selten, so ähnlich habe ich das in letzter Zeit schon ab und an gesehen:



    Dein Exemplar ist aber echt krass. Als hätte er einen Steinpilz verschluckt.



    LG, Pablo.

    was ist denn numero Due für einer?


    Gute Frage. :thumbup:


    Ich tippe auf Octospora?



    Der hier ist aber einfacher und nicht minder hübsch:

    Delicatula integrella




    ...das ist schon krass. All die Bilder...
    Uli, der Lackporling mit der Schnecke sollte bei mir an der Wand hängen. Nein, eigentlich in jedem vernünftigen Haushalt.



    LG, Pablo.


    Gibt es überhaupt Pilze, die immer madenfrei sind?
    Ich meine sogar schon einmal einen Flocki mit einem Fraßgang gefunden haben...


    Andererseits: Vielleicht ist das

    auch kein Madenbefall, sondern irgendeine andere Anknabberei.



    Strakes Bild, Hartmut. :thumbup:
    Find' ich schick, daß so ein leckerer Pilz solche Sporen hat.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jutta.


    Nö. Kein Witz.
    Funktioniert bei mir übrigens recht einfach, die Bilder entsprechend zu verkleinern.
    Alternativ kannst du auch zB picr.de verwenden, und einfach die Bilder dort hochladen.
    Der Vorteil von Dateien auf dem Forenserver ist eben, daß die kein Verfallsdatum haben.


    Und bitte: Nimm wirklich picr oder was gleichwertiges. Also unproblematisches Einbinden der Bilder im Großformat ohne anklicken und Entführung auf einen Fremdserver mit Spamflut. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Heißt "margin" im englischen Fachjargon nicht auch Ring?
    Dann wäre es also der beringte Häubling. Was Sinn machen würde.
    Aber bitte nicht den deutschen Namen jetzt austauschen: Denn der deutsche "Beringte Häubling" wäre Galerina jaapii. :evil:



    LG, Pablo.