Beiträge von Beorn

    Hallo, Sabrina!


    Die Parasole hast du richtig bestimmt. Übers Netz gibt es übrigens generell keine Verzehrfreigaben. Allerdings sind deine Parasole ohnehin größtenteils viel zu alt zum Essen, da fängst du dir wohl eine Lebensmittelvergiftung ein.
    Die sollte man nur sammeln, solange die Hüte noch schön fest sind, und die Lamellen möglichst weiß oder cremefarben.


    Der Parasol mit den grünen Flecken schaut mir micht wie verschimmelt aus, sondern das ist wohl eine eigene Art. Vergleiche dazu bitte [url=http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,794.msg20419.html#msg20419]>hier<[/url].
    Zum Essen ist der allerdings auch viel zu alt.


    Das selbe gilt für die Röhrlinge, die in die Gruppe der Rotfußröhrlinge gehören. Wahrscheinlich sind dies Echte Rotfüße (Xerocomus chrysenteron), aber das lässt sich nur mit wesentlich mehr >Infos< genau sagen. Vor allem Schnittbilder wären hier wichtig.
    Aber auch da: Die sind nicht mehr genießbar, weil viel zu alt.


    Aber keine Sorge: Jetzt nach dem Regen wirst du bestimmt schon bald schönere Exemplare finden, an denen du auch kulinarisch Freude hast. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo, Stefan!


    Ich schieb das Thema mal zu den Bestimmungsanfragen.
    Die Portrait - Abteilung dient nur der Vorstellung und Beschreibung von fertig bestimmten Pilzen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Torsten!


    Das Problem ist, daß wir das über's Internet nicht wirklich beurteilen können. Um da eine definitive Aussage auch im Sinne von einem OK für den verzehr geben zu können, muss man die Pilze schon in der Hand haben und fühlen und riechen können. Das ist wie mit Bestimmungen, das geht übers Netz immer nur näherungsweise, ist aber nicht wie bei einem geprüften Pilzberater, der dann Pilze nach Begutachtung zum Essen freigeben kann oder nicht.


    Also wenn du dir irgendwie unsicher bist warum auch immer, dann bring das fragwürdige Material zurück in den Wald und sammle lieber ein paar frische Pilze. Oder suche einen PSV auf und lass dir da die Unbedenklichkeit quittieren. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Markus!


    Sorry, ist auch kein Wiesenschirmling, sondern der Acker - Riesenschirmling. Am besten immer den lateinischen Namen dem Gockel in den Rachen schieben, dann kommen genug Ergebnisse.
    zB >hier<
    oder >hier<
    oder >hier<.


    Allerdings bin ich da ganz und garnicht sicher, weil M. excoriata eigentlich einen glatten Stiel haben sollte...



    LG, Pablo.

    Hallo, Stephan!


    Danke für die schönen Pilzvorstellungen! :thumbup:
    Sehr schön anzuschauen und prägnant auch mit den Merkmalsangaben.


    Aber die Schleierlinge, auch die hübschen bunten Klumpfüße lasse ich in diesem Jahr mal noch aus. Sonst ist mein Hirn völlig überlastet und produziert Fehlermeldungen. ;)


    Also vielleicht im nächsten Jahr.
    Ein schöner Einblick schadet allerdings nie, ich hoffe mir wenigstens mal den odorifer merken zu können.



    LG, Pablo.

    Hallo, Markus!


    Das sind schon Riesenschirmling (Gattung: Macrolepiota). Allerdings wohl keine Parasole (Macrolepiota procera).
    Die hellen Hutfarben, einfacher Ring und sehr feine Stielnatterung lassen mich entfernt an Macrolepiota excoriata (Wiesenschirmling oder so ähnlich) denken.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das ist schon ein Perlpilz.
    Der Ring ist hier nicht ausgeprägt, weil eingerissen und zT wohl auch am Hutrand hängen geblieben. Um da die Riefung zu erkennen, kann man auch mal die Stielspitze angucken, die ist auch meist +/- deutlich gerieft.


    Zum Vergleichen:
    >Amanita rubescens<



    LG, Pablo.

    Hallo, Klaus!


    Ok, also Safranschirmling (Chlorophyllum) ist sicher.
    Bleibt die Unterscheidung zwischen drei Arten.
    Ich denke, bei dem nicht gedrungenen Wuchs, nicht deutlich abgesetzt gerandeter Knolle und eher nährstoffarmem Standort (stimmt das so? Oder lag da auch Grünschnitt oder so im Wald) kann man den Kompost / Giftsafranschirmling (Chlorophyllum brunneum) mal ausschließen.
    Dann wäre jetzt die Hutschuppung / - Farbe interessant.
    Beim Dunklen Safranschirmling (Chlorophyllum olivieri) sind die Schuppen und die Farbe darunter recht einheitlich, beides graubräunlich, die Unterschicht jedenfalls nicht weiß. Das sehe ich auf den Bildern im nachgereichten Beitrag.
    Auf den Bildern im Startbeitrag scheinen dunkle Hutschuppen deutlich mit hellem Untergrund zu kontrastieren. Was ein Hinweis auf den Garten - Safranschirmling (Chlorophyllum rachodes) wäre.
    Leider ist nach meiner Beobachtung der Untergrund zwischen den Schuppen bei einem frisch aufplatzenden Hut von Ch. olivieri auch ertmal recht hell und dunkelt dann nach.
    Es ist allerdings durchaus möglich, daß sich Ch. olivieri und Ch. rachodes mal am selben Standort aufhalten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ulla!


    Dir an dieser Stelle auch noch ein Dankeschön für deinen Einsatz hier. :thumbup:
    So werden auch die Fehler ausgeglichen, die vorher noch übersehen wurden.
    Und so ganz nebenbei hast du wahrscheinlich mein kleines Flämmlings - Problem der letzten Zeit gelöst. Danke auch für diesen Artvorschlag. Da muss ich mal ein paar Sachen vergleichen. ;)



    LG, Pablo.

    Guten Morgen, Fredy!


    Als ich allerdings die Bilder im Netz verglichen habe, auf denen (fast) immer rosettenförmige Fruchtkörper gezeigt werden, habe ich den Pilz nicht weiter in Erwägung gezogen --> Ein Fehler?


    Genau das ist die Frage. :thumbup:
    Denn ich selbst kenne den (und auch erst seit drei Tagen) ebenfalls so:

    Aber ich finde es eben immer schwierig abzuschätzen, wie weit eine Art in der Wuchsform tatsächlich variieren kann. Und wie weit sich die Variationsmöglichkeiten durch Bilder im Netz nachvollziehen lässt.
    Die Beschreibung zu der Art in den GPBWs (Band1; Seite468) vermeldet da nämlich:

    Zitat


    Basidiocarpien sehr variabel geformt:
    Kreisel-, trichter-, fächer-, lappenförmig, auch knollig mit kleinen Höhlungen;


    Insofern hoffe ich jetzt mal auf Harry, von dem ich ja eine sehr hohe Meinung als Pilzbestimmer habe, unsere Tips schon richtig zu deuten und die richtige Spur zu finden. Den Pilz hat ja er in der Hand und muss letztlich entscheiden.



    Liebe Grüße,
    Pablo.

    Hallo.


    Zu dem Schirmling:
    Der Ring sieht schon immerhin mal recht breit und verschiebbar (also nicht festgewachsen aus). Der Stiel scheint fein genattert zu sein. Das gehört schon in die Gattung der Riesenschirmlinge (Macrolepiota).
    Gut aufgepasst, Sandra. ;)
    Aber erstens: Passt beim Sammeln von Schirmlingen in der Größe bitte echt auf. Knapp darunter gibt es auch ein paar tödliche Arten.
    Zweitens: Erstens kann ich die Arten um den Zitzen - Riesenschirmling (Macrolepiota mastoidea s.l.) und den Zierlichen Riesenschirmling (Macrolepiota gracilenta s.l.) ohnehin nicht auseinanderhalten.
    Drittens: Kann ich es erst recht nicht, ohne vernünftige Bilder.



    LG, Pablo.

    Hallo, Klaus!


    Das ist mal eine hervorragende Pilzdokumentation! :thumbup:
    Danke.


    So kannst du den Pilz nämlich absolut sicher als Karbolegerling (Agaricus xanthoderma) einordnen.
    Das Aufreißen der Huthaut ist zwar nicht gerade charakteristisch, passiert aber gelegentlich bei Trockenheit. Die Verfärbungen der Stielbasis, des Basismycels und am Hut (insbesondere Hutrand) sind wiederum sehr gute Zeichen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Also ehrlich gesagt kenne ich nur einen Boletus betulinus. Und das ist Boletus betulinus Bulliard 1788. Der heißt mittlerweile Piptoporus betulinus. :D
    Was der Tintling wohl zeigen will, wäre Boletus edulis var. betulicola Vassilkov 1948. Und diese Varietät halte ich für ein Phantom. Solche und ähnlich aussehende Steinpilze zwischen Birken konnte ich auch schon finden. Ebenso wie solche bzw. noch stärker wie diese vermeintliche Varietät aussehende Exemplare in Buchen- und Fichtenwäldern. Und ganz normale, stark genetzte und dunkle Steinpilze in Birkenwäldern. :D


    Die Bilder oben von Terrandi zeigen Echte Steinpilze (Boletus edulis), und die in dem Portrait vom Tintling auch. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Amanita!


    Das ist ziemlich sicher einer der Safranschirmlinge (Chlorophyllum). Ich vermute - wenn ich die Farben bei den furchtbaren Kunstlichtbildern richtig interpretiere - den Dunklen (Chlorophyllum olivieri) und zwar in Vertrocknet und am Vergammeln. Dann rötet das Fleisch nicht mehr so richtig.
    Den Stiel kannst du aber mal noch en Detail zeigen.
    Sowie ein Schnittbild und die Hutoberfläche bei Tageslicht.
    Dann ließe sich das absichern.


    Das Thema schubse ich mal zu den Bestimmungsanfragen.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    So, noch einen letzten Kaffee und dann geht's los. :)
    Hier in Monnem sieht's auch nach einem nassen Vergnügen für heute aus. Aber wer weiß? Vielleicht ist's ja auch ab 10 Uhr schön. Wenn nicht, werde ich mir doch mal für weitere Treffen einen Neoprenanzug anschaffen. :D
    Was für deine Hose natürlich praktisch wäre, Sandra: Nach der Katzenbehandlung bei dem Wetter drei Stunden im Wald, und alles ist wieder rausgewaschen. :evil:
    Aber nein, es wird ja schön, warm und sonnig ab 10.
    Ganz gewiss. :whistling:



    LG, Pablo.

    Hallo, Goldfix!


    Die 1 ist ein Fälbling (Hebeloma). Die sind nicht einfach zu bestimmen: Größe, Geruch, Schnittbild uvm; auch dann geht's teils nur mit Mikroskop.


    Die 2 ist schon ein Rötelritterling, aber an den Violetten glaube ich nicht. Vergleiche mal mit dem Schmutzigen (Lepista sordida).


    Die 3 scheint schon ein Milchling zu sein. Wie kommst du da bei so ausgebleichten Schrumpelpilzen ausgerechnet auf den Nordischen? 8|
    Das würde mich mal interessieren, so ohne Angaben zu Bäumen und Ökologie am Standort, Milchfarbe, Milchverfärbungen auf weißem Taschentuch, Geruch, Milchgeschmack usw...
    Sollte da wirklich L. trivialis rauskommen, und du kannst den so erkennen, musst du eine Art Großweiser der Pilzkunde sein. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Nobi!


    Toll, diese Lichtspiele sind einfach ein Traum. Da kommt eine herrliche Stimmung rüber, die auch ein wunderbares Bild eurer Tour zeichnet.


    Es freut auch immer wieder das Herz, wenn man list, wie hier Bekanntschaften entstehen.


    Ein Nachhaken zu einem Pilz sei mir erlaubt:
    Den Schuppigen Sägeblättling habt ihr schon mit dem Berindeten Seitling verglichen, oder? Ich kenne ja beide Arten erst seit diesem Jahr, kann also die jeweilige Variationsbreite kaum abschätzen, aber irgendwas kommt mir komisch vor bei dem Pilz.



    Liebe Grüße,
    Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Jetzt habe ich doch mal etwas geblättert, den hübschen Pilz kann man doch nicht einfach so übergehen ?!?
    Mit Tricholoma focale (Halsband - Rotterling) kommt man ganz gut hin, oder?


    PS.:
    Pfälzer Wald...
    Da muss ich dann wohl hin. Nur eine Exkursion dort in diesem Jahr, viel zu wenig! Kannst du da ein gutes Gebiet empfehlen?



    LG, Pablo.