Beiträge von Beorn

    "Pilzforum.eu hat sich dazu entschieden, Anfragen die sich auf alle Arten psilocybinhaltiger Pilze beziehen, nicht zu beantworten und nicht weiter darauf einzugehen.
    Der Thread wird entsprechend unserer Entscheidung geschlossen."



    Gruß, Pablo.

    Hallo, Jürgen.


    Glaube ich nicht.
    M. galericulata ist ein recht robuster Pilz (für einen Helmling).
    Schade, daß Moe das erste Bild rausgenommen hat, da waren die Pilze am Standort zu sehen, zusammen mit den Grashalmen hätte sich die geringe Größe besser abschätzen lassen.



    LG, Pablo.

    Hallo.



    wenn ich es richtig im Netz finde sind beide Arten Raufuss oder Birkenpilz Essbar richtig oder?


    Hatte ich doch richtig vermutet, man muss ja nicht immer die komplizierteste Antwort haben. :D
    Klar, beide Arten sind essbar (gut erhitzen, roh giftig) und wohlschmeckend, solange sie jung und knackig sind. Geht aber alles auf deine Verantwortung, denn Verzehrfeigaben im Netz gibt es natürlich nicht. ;)


    Bei Birken wachsen die übrigens beide, das wäre kein Unterscheidungskriterium.



    LG, Pablo.

    Ok. :thumbup:


    Also, gilt die Wette? Gesetzt ist ja gesetzt. :P


    5 Chips auf L. cyaneobasileucum. Voruasgesetzt, Magic kann noch Detailaufnahmen (Makromodus bei der Kamera verwenden) von den eingekringelten Bereichen zeigen:


    Eine Beschreibung der Farben in der unteren Stielhälfte wäre auch noch interessant. Speziell in der Stielrinde (Stielbasis fehlt ja leider).



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Nö, das ist schon eine flauschige Stielschuppung hier. Schau mal auch den Bereich an der Stielspitze an.
    Der Rest passt auch, Hutform, Farbe, Stielform (deutlich verbogen), bläulicher Schein an der unteren Stielhälfte.
    L. cyaneobasileucum passt. ;)
    Ist aber eben auch über Bilder oft sehr schwer und dann natürlich fraglich, ob diese Feinheiten in den Artabgrenzungen überhaupt für den Fragesteller interessant sind.



    LG, pablo.

    Hallo, Moe!


    Das sind möglicherweise Helmlinge (Gattung: Mycena). Ohne einen Blick auf die Lamellen ist das aber nicht sicher zu sagen.
    Schau mal bitte >hier< rein, und versuche, ein paar Angaben zu ergänzen. Dann kommen wir der Sache vielleicht näher.



    LG, Pablo.[hr]
    Hallo.


    Gut, die Lamellen sind hell, der Pilz ein Weißsporer, da bleibt bei dem Habitus tatsächlich nur Helmling.
    Da gibt es so um die 300 Arten in Mitteleuropa. Darunter sind freilich auch ein paar auffällige und leicht erkennbare, diese gehört wohl eher nicht dazu. Zumindest für mich sind diese kleinen, hell graubraunen Mycenen ohne besonderen Geruch und weitere Merkmale immer ein "Zackpilz". Es sei denn, da tritt beim Brechen des Stieles eine weißliche Flüssigkeit aus...
    Ansonsten ein Fall für ausdauernde Mikroskopiker.



    Edit:
    Sag mal, warum löschst du den Beitrag mit dem Bild von den Lamellen, Moe?
    Edit #2:
    Ah, ist jetzt oben drin im Beitrag. Alles klar. :thumbup:


    LG, Pablo.

    Hallo, Megita!


    Schau mal bitte >hier< rein!
    Insbesondere die Stielbasis ist immer wichtig, um einen Pilzu bestimmen zu können. So auch bei deinen ersten Pilzen. Hättest du da komplette Fruchtkörper gezeigt, dann hätte man die von Gerd erwähnte Färbung nämlich sicher gesehen. ;)
    Und versuch mal von den neuen ein Bild zu machen, auf dem man die Fruchtschicht erkennen kann.



    LG, Pablo.

    Hallo, Alex!


    Wie üblich: Ein schwieriges Teil. :D
    Das sollte aber dennoch in die Gruppe um Agaricus urinascens (Großsporiger Anisegerling) passen. Dort ist Gilbung und auch Geruch oft schwach ausgeprägt bzw. variabel.
    Eine Möglichkeit wäre, daß du mal in Richtung Schneehütiger Egerling (Agaricus chionoderma) ermittelst.



    LG, pablo.

    Hallo, Abeja!


    Aber es ist doch gar nicht nötig, den armen Pilz gleich in Lauge zu ertränken. 8|
    Es reicht auch völlig, einfach irgendwo ein paar Tröpfchen aufzubringen; hier mal H. nidulans mit KOH (andere Lauge geht natürlich auch):

    Geht doch auch und gibt einen schönen Kontrast, odr? ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Meiner Ansicht nach könnten das eventuell Pilze (Funga spec.) sein. Oder auch Gummientchen, die jemand in der Mikrowelle vergessen hat und dann im Wald entsorgte. ;)


    Moritz, das nächste Mal nimm doch bitte Pilze zum Bestimmen vollständig mit. Dazu gehört auch, die Fruchtschicht und die Stielbasis dranzulassen.
    Vergleiche mal die >Angaben zur Pilzbestimmung<.
    Und am besten nur zwei oder drei Exemplare, das reicht zum Bestimmen völlig aus. So lernst du die Art kennen, und wenn du sie sicher zuordnen kannst, und es was Leckeres ist, dann kannst du sie sammeln gehen und im Wald schon putzen, weil du sie a erkannt hast. :thumbup:



    LG, pablo.

    Moin, Peter!


    "Kurzer Synchronschwimmer" und "Österreichischer Luis Trenker Ersatz"! :D
    Weltklasse!



    Die rote Stielfarbe hat der Bereifte Rotfuß auch, aber die entwickelt sich oft erst im Alter und je kälter de Witterung, desto später kommt sie zum Vorschein und manchmal auch garnicht. So zumindest meine Erfahrung bei dem Pilz.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Der Birkenpilz ist ein Echter Birkenpilz (Leccinum scabrum). Die sehr feine Stielschuppung ist etwas ungewöhnlich, geht aber in Ordnung. Auch hier lässt sich auf den Bildern ja ganz gut die Struktur der Schuppen erkennen, die nicht so wattig - wollig wie beim Wollstieligen (Leccinum cyaneobasileucum; Leccinum brunneogriseolum ist ein Synonym und wurde durch den erstgenannten Namen abgelöst, da teils in der Vergangenheit verschieden gedeutet und daher unklar) sind.
    Der Wollstielige würde zudem in und an der Stielbasis blaugrünlich verfärben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Kathrin und Nobi!


    Pilz nr. 3 ist der wollstielige Raufuß (Leccinum cyaneobasileucum).
    Der gibt seine Identität durch blaufleckende Stielbasis und die nicht so krossen, sondern eher wattig - wolligen Stielschuppen preis. Auch die Hutfarbe hat für mich meist einen recht typischen Touch, ist aber schwer zu beurteilen, weil uU. recht variabel bei allen Arten.


    Der erste und der zweite sind ja schon von Nobi geklärt.



    LG, pablo.

    Hallo, Wildpilz!


    Ein Geschmackstest hat bei Champis zur Artunterscheidung keine Bedeutung. Das geht hier nur über Habitus, Geruch, Verfärbung, Standort (Ökologie), Hutoberfläche, Ringstruktur, Stielform insbesondere Stielbasis, Schaeffer - Reaktion und Mikrodetails (Sporenmaße).


    Geschmackstests kannst du bei Ritterlingen, Täublingen und Milchlingen zur Artklärung machen (wenn du die Gattung sicher erkennst !!! ). Das macht man auch immer nur roh, immer nur ein kleines Stück (zB erbsengroß) in den Mund, kauen (auch mehrere Minuten im Mund behalten), alles wieder ausspucken, Mund ausspülen.


    Der Geschmack erhitzter Pilze ist mE kein bestimmungsrelevantes merkmal, höchstens zur Bestimmung des Safran - Scheidenstreiflings (gebraten sehr lecker, alle anderen Scheidenstreiflinge irgenwie bäh).


    Daß der Champignon, den du da hast, säuerlich schmeckt, wundert mich nicht. Der ist auch ziemlich alt und mitgenommen. Ich halte den Stadtchampignon (Agaricus bitorquis) übrigens auch nicht für einen besonders guten Speisepilz. Der wäre nur jung und an einem absolut für Hunde unerreichbaren Standort einigermaßen geniesbar.


    Dier Bestimmung von Nobi finde ich gut, da schließe ich mich an. :thumbup:



    LG, pablo.

    Ahoi, tropfnasse PIlzsucher!


    Danke für die Liste, Peter! :thumbup:
    Das gibt's ja nicht, war das echt so viel? Davon habe ich nicht mal ein Viertel wirklich wahrgenommen oder mich mit den Arten näher beschäftigt. Aber dazu waren wir ja auch in der Gruppe unterwegs, für einen alleine ist so eine Vielzahl an einem Tag ja gar nicht vernünftig zu bewältigen.


    Die Liste habe ich mal etwas überarbeitet, alphabetisch sortiert, zwei Doppelnennungen rausgeworfen und die Namen etwas ergänzt.
    Ich war einfach mal so frei.
    Den Rosablättrigen Helmling und den Riesenrötling ergänzt habe ich mal ergänzt. Gab–™s nicht auch Knopfstielige Rüblinge, Brennende Rüblinge, Fichtenreizker und Pantherpilze? Ich weiß es gar nicht mehr, da war ja so viel–¦




    –• Amanita citrina = Gelber Knollenblätterpilz
    –• Amanita excelsa = Grauer Wulstling
    –• Amanita muscaria = Fliegenpilz
    –• Amanita phalloides = Grüner Knollenblätterpilz
    –• Amanita porphyrea = Porphyrbrauner Wulstling
    –• Amanita rubescens = Perlpilz
    –• Armillaria mellea = Honiggelber Hallimasch
    –• Armillaria ostoyae = Dunkler Hallimasch
    –• Auricularia auricula-judae = Judasohr
    –• Auricularia mesenterica = Gezonter Ohrlappenpilz
    –• Bisporella citrina = Honiggelbes Reisigbecherchen
    –• Boletus edulis = Steinpilz
    –• Boletus erytrophus = Flockenstieliger Hexenröhrling
    –• Calocera viscosa = Klebriger Hörnling
    –• Calvatia gigantea = Riesenbovist (Komisch, der ging an mir vorbei. Habt ihr den Aufgegessen, bevor ich gucken konnte?)
    –• Chlorophyllum olivieri = Dunkler Safranschirmling
    –• Clathrus archeri = Tintenfischpilz
    –• Coprinus comatus = Schopftintling
    –• Coprinus micaceus = Glimmertintling
    –• Coprinus picaceus = Spechttlintling
    –• Daedalea quercina = Eichenwirrling
    –• Daedaleopsis tricolor = Dreifarbige Tramete
    –• Entoloma sinuatum = Riesenrötling
    –• Fistulina hepatica = Leberreischling
    –• Fomes fomentarius = Zunderschwamm
    –• Fomitopsis pinicola = Rotrandiger Baumschwamm
    –• Galeria marginata = Gifthäubling,
    –• Grifola frondosa = Klapperschwamm
    –• Gymnopus fusipes = Spindeliger Rübling
    –• Gymnopilus penetrans = Geflecktblättriger Flämmling
    –• Hydnum repandum = Semmelstoppelpilz,
    –• Hygrophoropsis aurantiaca = Falscher Pfifferling
    –• Hypholoma fasciculare = Grünblättriger Schwefelkopf
    –• Hypholoma lateritum = Ziegelroter Schwefelkopf
    –• Kuehnemeromyces mutabilis = Stockschwämmchen,
    –• Laccaria amethystea = Lila Lacktrichterling
    –• Laccaria laccata s.l. = Artengruppe Rötlicher Lacktrichterling
    –• Lactarius blennius = Grüngrauer Milchling
    –• Lactarius deliciosus = Edelreizker
    –• Lactarius turpis = Olivbrauner Milchling
    –• Laetiporus sulfureus = Schwefelporling
    –• Leccinum cyaneobasileucum = Wollstieliger Rauhfuß
    –• Lecinum scabrum = Birkenpilz
    –• Lepiota aspera = Spitzschuppiger Stachel-Schirmling
    –• Lepiota cristata = Stinkschirmling
    –• Lepista flaccida = Fuchsiger Rötelritterling
    –• Lepista nebularis = Nebelkappe
    –• Lepista nuda = Violetter Rötelritterling
    –• Lycoperdon perlatum = Flaschenbovist
    –• Lycoperdon pyriforme = Birnenstäubling
    –• Macrolepiota konradii = Sternschuppiger Schirmpilz
    –• Macrolepiota procera = Parasol
    –• Marasmius alliaceus = Saitenstieliger Knoblauchschwindling
    –• Marasmius wettsteinii = Nadelstreu - Käsepizchen
    –• Marasmus bulliardii = Laubstreu - Käsepilzchen
    –• Megacollybia platyphylla = Breitblättriger Rübling (Bleibrätling)
    –• Mycena crocata = Orangemilchender Helmling
    –• Mycena galericulata = Rosablättriger Helmling
    –• Mycena haematopus = Großer Blutmilchhelmling
    –• Mycena pura = Gemeiner Rettichhelmling
    –• Mycena rosea = Rosa Rettichhelmling
    –• Mycena zephirus = Rostfleckiger Helmling
    –• Otidea onotica = Eselsohr
    –• Oudemansiella mucida = Buchen-Schleimrübling
    –• Panus conchatus = Laubholzknäueling
    –• Paxillus involutus = Kahler krempling
    –• Phallus impudicus = Stinkmorchel-Hexenei (Geschmackspremiere)
    –• Pholiota adiposa cf = Schleimiger Schüppling (unübersichtlicher Komplex, Vgl auch weitere Schüpplinge aus dem aurivella –“ Komplex)
    –• Pholiota lenta = Tonfalber Schüppling
    –• Piptoporus betulinus = Birkenporling
    –• Pleurotus ostreatus = Austernseitling
    –• Pluteus cervinus = Rehbrauner Dachpilz
    –• Pluteus umbrosus = Schwarzflockiger Dachpilz (War zunächst als Schwarzschneidiger fehlbestimmt, ist aber sicher der Schwarzflockige)
    –• Polyporus badius = Kastanienbrauner Laubholzporling
    –• Pseudoclitocybe cyathiformis = Kaffeebrauner Gabeltrichterling
    –• Ptychogaster fuliginoides = Weißer Polsterpilz (NFF)
    –• Ramaria stricta = Steife Koralle
    –• Rhodocollybia butyracea = Butterrübling
    –• Rhodocollybia maculata = Gefleckter Rübling
    –• Russula cyanoxantha = Frauentäubling
    –• Russula nigricans = Dickblättriger Schwarztäubling
    –• Scleroderma citrinum = Dickschaliger Kartoffelbovist
    –• Sparassis crispa = Krause Glucke
    –• Spathularia flavida = Dottergelber Spateling
    –• Stereum hirsutum = Striegeliger Schichtpilz
    –• Stereum subtomentosum = Samtiger Schichtpilz
    –• Strobilomyces strobilaceus = Strubbelkopfröhrling
    –• Stropharia aeruginosa cf = Grünspanträuschling (siehe Kommentar bei S. caerula)
    –• Stropharia caerula cf = Blaugrüner Träuschling (zu wenig auf Spp –“ Farbe geachtet, vgl. Gerds Kommentar)
    –• Suillus bovinus = Kuhröhrling
    –• Suillus grevillei = Goldröhrling
    –• Trametes gibbosa = Buckeltramete
    –• Trametes versicolor = Schmetterlingstramete
    –• Tremella mesenterica = Goldgelber Zitterling (Echt? Wo war der denn?)
    –• Tricholomopsis decora = Olivgelber Holzritterling (an den kann ich mich auch nicht erinnern, naja, kein Wunder bei so vielen Pilzen)
    –• Tricholomopsis rutilans = Rötlicher Holzritterling
    –• Xerocomus badius = Marone
    –• Xerocomus chrysenteron = Echter Rotfuß
    –• Xerocomus cisalpinus = Starkblauender Rotfuß
    –• Xerocomus pruinatus = Bereifter Rotfuß
    –• Xerocomus subtomentosus = Ziegenlippe
    –• Xerula radicata = Grubiger Wurzelrübling



    LG, Pablo.

    Hallo, Hans!


    Der Beitrag stammt aus dem Forum der BMG und ist von Gernot Friebes. ;)
    [url=http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,794.msg8601.html#msg8601]>Macrolepiota s.l.<[/url]
    Wenn ich nicht die einzelnen Gernots in Foren und Literatur durcheinanderbringe, dann ist das auch der Gernot, der den Artikel im Tintling verfasst hat und zugleich unser "Pete Longhorn".


    Die Infos in dem BMG - Forum - Thread sind schon sehr verlässlich und die Arten gut abgegrenzt und beschrieben, aber auch daran nagt mittlerweile schon der Zahn der Zeit. An der Gattung (den Gattungen: Macrolepiota und Chlorophyllum) wird ja nach wie vor gearbeitet, intensiv zB von Else Vellinga in den Staaten.
    Der Tintlings - Artikel von Gernot ist wahrscheinlich in deutscher Sprache momentan das Exakteste und Aktuellste zu der Gattung.



    LG, Pablo.

    Hallo, ähm...





    ...wow! 8|


    Jetzt bin ich überwältigt von all euren tollen Gratulationen, Glückwünschen, Grafiken, Gedichten, Songs, Pilzen, Trollhand, Köstlichkeiten und ganz generell von so viel lieben Worten von so vielen lieben Leuten.
    Ich hätte mir das nicht träumen lassen, als ich hier reingestolpert bin, daß das so eine Entwicklung nimmt. So viele Leute kennen zu lernen (auch persönlich), und so viele Freundschaften zu schließen. Euch muss aber klar sein, daß das zum großen Teil euer Verdienst ist. Weil es einfach so viel Spaß macht in einem Forum mit solchen Leuten aktiv zu sein, sich auszutauschen, zusammen zu lernen und zu diskutieren.
    Und auch wenn's mal kracht und knirscht - das lässt sich ja garnicht vermeiden. Wir sind ja alle auch irgendwie unterschiedlich. Zum Glück. Das Tolle ist, daß wir dann doch letztlich zusammenstehen und eine Gemeinschaft bilden. Das zeigt sich hier und anderswo und darum bin ich einer von Vielen, der sich hier wohlfühlt und Spaß am Forum hat.
    Ihr seid echt eine ganz feine Rasselbande, ihr alle mit euren verschiedenen Interessen und Persönlichkeiten.


    Einfach liebenswert.


    Ich danke euch von Herzen und freue mich total auf ein weiteres Jahr in eurer illustren Gesellschaft.



    Ganz Lieben Gruß von Pablo.

    Moin, Helmut!


    Ja, das ist auch nicht ganz einfach zu beschreiben und zu erklären. Die Gattung wurde in den letzten Jahren stark bearbeitet!
    Wie der Zufall es so will, habe ich mir eben gestern mal den Tintling 4/2013 ausgeborgt. Da ist vorne der tolle Artikel mit Schlüssel von Gernot Friebes drin.
    Ich meld' mich dazu dann nochmal im Portrait. Keine Sorge, spätestens zur nächsten Riesenschirmlings - Saison ist das Problem auch hier im Forum verständlich gelöst. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Hella!


    Danke für's Lob. Das muss ich aber mal umgehend etwas einschränken.



    Dieser aktuelle taxonomische Stand hilft mir ungemein. Nun habe ich Hausnummern, wo ich suchen kann.


    Erstens habe ich eine weitere, wichtige Art vergessen, nämlich den
    Hainbuchen - Raufuß = Leccinum carpini (manchmal auch L. pseudoscabrum)
    Zweitens ist der taxonomische Stand wahrscheinlich nicht der neueste, oder zumindest nicht der einzig richtige und gültige.
    Außerdem habe ich einige "Arten" ausgelassen, die ich für etwas fragwürdig halte und stellvertretend nur L. melaneum erwähnt. Da sind noch ein paar mehr, die man aber idR ganz gut zu anderen Arten stellen kann, auch wenn manche Wissenschaftler neben Genanalysen (deren statistischer Wert mE recht mager ist, da immer nur wenige Funde untersucht wurden und nie das ganze Genom, sondern immer nur einzelne Sequenzen gescannt werden) auch leicht oder kaum abweichende Mikromerkmale und inkonstante Makromerkmale zur Unterscheidung anführen.
    Also alles bitte mit Vorsicht genießen, aber für den Überblick solte es reichen. :)


    Der Gelbporige Raufuß (Lecinum crocipodium) nimmt eine Sonderstellung ein und um die Rotkappen kümmern wir uns ein ander Mal.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hella!


    Mach's dir nicht so schwer.
    Für den Anfang hast du mal die Gruppe erkannt, zu der alle diese Arten gehören: Birkenpilzverwandschaft.


    Diese Gruppe besteht im Grunde genommen aus folgenden Arten:
    Leccinum scabrum = Echter Birkenpilz
    Lecinum variicolor = Vielfärbender Birkenpilz
    Leccinum cyaneobasileucum = Wollstieliger Raufuß
    Leccinum holopus = Weißer Morrbirkenpilz
    Leccinum duriusculum = Pappel - Raufuß


    Dazu gibt es noch ein paar Variationen, wie den schwarzen Birkenpilz (Leccinum melaneum / Leccinum scabrum var. melaneum), aber die lassen wir mal außen vor.
    Daß du von den Quellen im Netz verwirrt bist, ist kein Wunder. In der Gattung wurde in den letzten Jahren viel rumgedoktort, Namen durcheinandergeschmissen, Arten zusammengelegt und wieder getrennt und dabei mit neuen Namen versehen, während alte Namen für andere Arten verwendet wurden...


    Ich denke, die Aufstellung oben müsste der aktuellste taxonomische Stand sein. Das letzte Wort in der Gattung ist aber noch nicht gesprochen. Und auch bei den Rotkappen herrscht noch ein ziemliches Chaos.


    Zu deinen beiden letzten Bilder fällt mir folgendes ein:
    Bild 1 zeigt irgendwie mehrfarbig - scheckige Hüte mit unregelmäßig verbeulter Oberfläche. Zusammen mit den Stielen auf Bild 2 im Startbeitrag (die Fruchtkörper zwoter und dritter von rechts) komme ich da ganz gut auf den Vielfärbenden Birkenpilz.
    Bild 2 zeigt klare Wollstielige Raufüße.
    Unterscheidungsmerkmale hier: wattig - wollige Stielbeschuppung beim Wollstieligen, eher einfarbige Hutoberfläche in dunklen Milchkaffeetönen.
    Die Hutfarben können aber leider bei beiden Arten variieren.



    LG, pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ich Pilze ja auch noch nicht lange mit einem Blick für die wirklich interessanten Gestalten durch die Wälder. Eigentlich erst seit anderthalb Jahren oder so. Davor hatte ich im Blick, was ich essen kann, und was so ähnlich aussieht, was ich kennen muss, um die Finger davon zu lassen.
    Kurz umschrieben: Ich kannte Steinpilze, Pfifferlinge, Parasol, Champignons und Braunkappen. Weil man da ja nix falsch machen kann. :D
    ---> nur daß das jetzt nicht wieder falsch verstanden wird: Natürlich habe ich mir da über die Jahre weg das Wissen inklusive der Bestimmung der relevanten Giftpilze akribisch angearbeitet. Aber den Spruch bekomme ich immer wieder zu hören, wenn ich andere Sammler in meinen Korb gucken lasse.<---


    Der flexipes kam mir mal unter die Finger, als ich im letzten Jahr im Forum angefangen hatte und dazu ein paar Beiträge las. Der war dann so etwa 8 oder 9 cm hoch und duftete intensiv nach bestimmten Fensterbank - Blumen.
    Aber so ist das: Es gibt immer irgendwas, was nicht passt bei diesen Cortinarienvögeln.


    Und den focale habe ich auch noch nie gesehen. Am Sonntag geht's in den Pfälzer Wald. Mal schauen...



    LG, Pablo.