Ja, hmmm...
Es ist natürlich wesentlich einfacher, wenn man beide Arten schon in der Hand hatte. Zumindest die bereiften Rotfüße, die Sebastian mit nach Offenbach gebracht hat, kennst du ja.
Da geht viel über das Gesamtbild, also Farben, Farbverläufe, Habitus...
Hier ist das Rot des Aprikosenfarbenen (für mich) ein ganz anderes, als das pruinatus - Rot. Oder auch das rubellus - Rot. Ebenso die die Stielfarben, die beim Aprikosenfarbenen auch anders sind, zudem weniger faserig als viel mehr beflockt (zumindest in jungem Alter, alt verfasert das dann auch). Besonders knorke ist übrigens der Kontrast des jung einheitlich roten Hutes zu den sagenhaft leuchtend - gelben Poren beim Aprikosenfarbenen.
So ein paar Details sind da noch: Die Art, wie ie rötliche Farbe in den FAsern auf dem Stiel sitzt, darunter das Gelbe, das vor allem in der Stielspitze dominat ist, aber auch zur Stielbasis wieder mehr durchkommt.
Dann der Hut, der eben klassisch "bereift" und kaum filzig ist, zusammen mit diesem gescheckten und leicht verdallerten Aussehen...
Das sind übrigens auch die Details, die mir den rubellus unwahrscheinlich erscheinen lassen.
Aber wie schon geschrieben:
Für 100% reicht's mir nicht. Ein Blick auf die Stielbasis und ein Längsschnitt und man kann auch noch X. rubellus, X. cisalpinus und X. engelii endgültig ausschließen. 
LG, pablo.