Interessante Beobachtung, Ralf!
Ich habe so etwas auch schon gesehen, es aber leider nicht dokumentiert.
Zukünftig werde ich genauer darauf achten.
Liebe Grüße vom Nobi
Interessante Beobachtung, Ralf!
Ich habe so etwas auch schon gesehen, es aber leider nicht dokumentiert.
Zukünftig werde ich genauer darauf achten.
Liebe Grüße vom Nobi
Schön, dass Du hier Pilze aus Deinen Überbeständen anbietest, Safran!
Finde ich toll!
Da muss ich doch direkt mal meine Bestände überprüfen.
Ich weiß nicht, die haben ja keinen Eigengeschmack.
Bei den Öhrchen geht es eher um die Konsistenz, also dieses knorplig-gummiartige.
Vor einiger Zeit hatte ich eine Reispfanne mit Judasohren vorgestellt.
Hier nochmal zum nachlesen und nachmachen.
Viele weitere Rezepte findest Du im Forum, wenn Du nach Judasohren im Unterforum "Pilze in der Küche" suchst.
Übrigens dank Markus auch als Snack!
Viel Spaß beim probieren und liebe Grüße vom Nobi
Sehr schöne Dokumentation, Felli! ![]()
Anbei einige Anmerkungen von mir.
Ein Winzling war auch wieder zu finden Sordaria minina
Den hatten wir bereits mehrmals im Forum diskutiert und Du hast sicher die Diskussionen verfolgt.
Dennoch möchte ich gern ein paar von mir geäußerte Gedanken an dieser Stelle wiederholen.
"Die als "Sordaria" minima bekannte Species ist keinesfalls eine Sordaria; sie ist eher im Umfeld von Melanospora zu suchen.
Nach Lundqvist (briefl. Mitteilung) gehört der Pilz zu einer eigenen, noch unbeschriebenen Gattung. Sie soll "Melanospora" aculeata E. C. Hansen 1876 nahestehen und wächst parasitisch an Arten der Gattung Thelebolus.
Ich fand sie bisher meist an Thelebolus crustaceus, caninus sowie polysporus; jedoch war auch einige Male Th. stercoreus auf dem Substrat vorhanden, sodass eine mögliche Bindung dazu nicht auszuschließen ist."
Falls es keinen anderen Thelebolus auf dem Substrat gab, scheint S. minima hier tatsächlich an Th. stercoreus zu schmarotzen.
Und dann fing es an zu blühen. Ein Massenaufkommen von Saccobolus minimoides auf 2 Kötteln.
Saccobolus minimoides
Sporenpaket 23-25 x 8-9 µ. Anordnung der Sporen 4 x 2.
Einzelsporen: 9-10 x 4-5 µ
Glückwunsch zum wiederholten Fund dieser seltenen, kleinsporigen Art!
Wir hatten deinen Erstfund vor einem Jahr ja bereits ausführlich im Forum diskutiert.
Für Sachsen habe ich den übrigens noch immer nicht nachweisen können. ![]()
Schitzothecium squamulosum cf.
Asci 8 -sporig, IKI-, Sporen 25 x15-17 µ, mit relativ langem, dünnen Pedicel 15 x2 µ
Sporengröße und ~form sowie das lange schlanke Pedicel lassen keine andere Art zu.
Podospora pleiospora cf
Sporen 32 x18 µ, dezentraler Keimporus, schlanke gefiederte Caudae auf der einen
und schwer zu sehende gelartige Seiten-Caudaea am anderen Pol
Hmm. Den Sporenmaßen und der Form der apikalen Cauda nach kann das auch sehr gut Podospora myriaspora (64-sporig) sein.
Wie Ralf schon schrieb, ohne die Sporenanzahl zu kennen, muss das cf. vorerst bleiben.
P. pleiospora kommt in einer 16- und einer 32-sporigen Form vor. Ich notiere mir das immer, vielleicht werden ja mal zwei Arten draus?
Sporormiella teretispora cf
Asci kurzstielig, nicht gemessen.
Sporen: braun, 3 x septiert, Septen gerade, Zellen etwa gleich groß. 60-65 x 10-12 µ
Keimspalte: s-förmig diagonal
O.K. Mit den Maßen deutlich über intermedia, damit kannst du das cf. streichen.
Zu guter Letzt die Spec's
Da fällt mir leider auch nichts ein.
Liebe Grüße vom Nobi
Hallo Enno,
schön, dass Du wieder einen Dungpilz vorstellst!
Die sind doch, wenigstens mikroskopisch, allemal spannender als die meisten Großpilze. ![]()
Jetzt ist die Frage, liege ich richtig mit meiner Bestimmung?
Eike hat die Frage ja schon beantwortet.
Ich kann Dich gern noch mal auf zwei Beiträge im Forum hinweisen, wo wir die Art diskutieren.
Einmal im Beitrag von Matthias, wo ich mich kurz zu den Sporenmaßen von Doveri äußere (#5).
Schließlich noch die gute, wenngleich diskussionswürdige, Gegenüberstellung der Sporen von albidus - roseopurpurascens - sacchariferus von Björn.
Weiter so!
Übrigens. DungiFungis gibt es nicht nur im Winter! ![]()
Liebe Grüße vom Nobi
Mit ein bißchen Google-Suche bin ich dann aber hier im Forum gelandet (wo sonst), wo Nobi Trimmatostroma betulinum vorgestellt hat, der wohl auf Salix häufiger als Trimmatostroma salicis ist. So richtig gut paßt das wohl auch noch nicht, aber bessere Ideen habe ich leider auch keine, von daher bin ich über jeden Vorschlag dankbar.
Nun, ich habe den damals nach E & E bestimmt, Björn.
Neben den Sporenmaßen schienen mir die eher kompakten Konidien für die Bestimmung relevant.
Bei T. salicis sollten diese mehr kettenförmig sein.
Etwas besseres als T. betulinum fällt mir für die von Dir gezeigte Art auch nicht ein.
Was nichts heißen muss, da ich mich auf diesem Gebiet nicht wirklich auskenne!
Liebe Grüße vom Nobi
Grüß Dich, Enno!
Eine Frage hätte ich an dich Nobi, da ich ja auch kartiere unter welcher Art soll ich den P. umbonatus nun mit aufschreiben? Als P. roridus var. umbonatus, oder soll ich ihn doch lieber weglassen?
Nun, 1989 hatten Hu, Zheng & Chen in einem Aufsatz viele Arten der Gattung Pilobolus zu Varianten heruntergestuft.
Inzwischen geht wohl die Mehrheit der Mykologen wieder von eigenständigen Species aus, so u.a. IF und Mycobank.
Das ist übrigens auch meine bescheidene Meinung.
Du solltest die Art mit dem Buckel also als Pilobolus umbonatus Buller kartieren.
Und noch eine Frage hätte ich bezüglich P. roridus bzw. umbonatus ist der wirklich so selten? In der Kartierungsliste sind in Sachsen für P. roridus jediglich ein Fund und für umbonatus gar keine Funde eingegeben, was mich schon erstaunt.
So erstaunlich ist das nicht. Eher war vielen über Jahre hinweg nicht bewusst, dass die Gattung nicht nur aus crystallinus und kleinii besteht.
Ich denke, in der Vergangenheit ist vieles vorschnell und ohne genaue Untersuchung zu einer dieser beiden Arten gesteckt worden.
Durchaus möglich, das bei den vielen Fundangeben von crystallinus in Sachsen auch fehlbestimmte roridus und umbonatus dabei sind.
Allerdings gehören die beiden kleinsporigen Arten tatsächlich zu den seltenen der Gattung.
Liebe Grüße vom Nobi
Hallo, Marco!
Schöne Bilder einer interessanten und nicht häufigen Art zeigst Du uns! ![]()
Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich sagen, es ist eine überpotente Podospora setosa.
Nein, nein. Solch riesige und extrem vielsporige Asci kann P. setosa nicht entwickeln!
Bei so vielen Sporen im Ascus würde ich auf P. granulostriata tippen. Die Frisur passt, nur die Sporenmaße sind grenzwertig klein.
Ich denke, Ralf hat es richtig erkannt. Das ist Podospora granulostriata!
Die Behaarung und die langen Caudae sind typisch für die Art und die riesigen Asci (laut Literatur 512-sporig) sind es ebenfalls.
Die Sporen können bis 26 x 16 µm groß werden, müssen das allerdings nicht in jedem Fall.
Ich habe die Art mehr als 20mal gefunden, wobei die Sporenmaße zwischen 21-23 x 12-14, 22-24 x 12-13 und 21-26 x 12-16 µm schwankten.
Doveri gibt von seinen Funden Maße von 19-21(23) x 12-14 µm an!
Deine Maße von 20-22 x 13-14 µm passen da ganz ausgezeichnet!
Rehlosung ist übrigens das Hauptsubstrat dieser Art.
Liebe Grüße vom Nobi
Hallo Enno und danke für die interessante Anfrage!
Die Bilder sind Dir sehr gut gelungen.
Heute Morgen waren sie dann ausgereift halt welche mit und halt welche ohne Buckel. Für mich ist das ein und der selbe Organismus.
Könnte man denken.
Ob der kleine Buckel eine eigenständige Species charakterisiert, vermag ich nicht zu entscheiden.
Dazu braucht es wohl aufwändige Labor- und DNA-Untersuchungen.
Ich bin der Meinung, dass Du sehr wohl zwei Arten zeigst!
Felli hat hier Pilobolus umbonatus vergesellschaftet mit Pilobolus crystallinus vorgestellt.
Ich selbst fand mehrmals P. crystallinus gemeinsam mit P. kleinii.
Auch diese werden gelegentlich für synonym gehalten. Dass man sie trennen kann, zeigt Matthias in dieser wunderbaren Gegenüberstellung.
Gleiches Thema wie vorher, weiter unten.
Dass man mehrere Arten einer Gattung der Coprophilen gleichzeitig am selben Substrat findet, ist nichts außergewöhnliches.
Wenn die Bedingungen passen, sind sie halt da.
Liebe Grüße vom Nobi
Hallo Ralf,
wieso landest Du bei den Sporenmaßen und den reduzierten Squamufolien nicht bei Schizothecium vesticola? ![]()
Hast Du Dich mal wieder von den biseriaten Asci beirren lassen?
Die können bei der Art uniseriat sein, müssen das allerdings nicht zwingend.
Im übrigen habe ich Sch. conicum auch schon ohne Squamufolien gefunden.
Für diese Art sind die Sporen Deines Fundes aber deutlich zu klein.
Liebe Grüße vom Nobi
Glückwunsch zu diesem fantastischen Erlebnis und zu den gelungenen Bildern, Peter! ![]()
Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, das Auerhuhn im Fichtelgebirge zu entdecken, wo ich regelmäßig ein paar Wochenenden und Urlaubstage verbringe.
In den Höhenlagen um den Ochsenkopf und Schneeberg gibt es eine der wenigen nichtalpinen Populationen Deutschlands.
Ein lieber Freund hatte vor einigen Jahren unter sachkundiger Führung tatsächlich das Glück, dort einige beobachten zu können!
Liebe Grüße vom Nobi
Hallo Hans, hallo Ralf!
Wie versprochen eine weitere Art aus Fuerteventura auf Kaninchen und Erdhörnchendung.
Das Erdhörnchen ist ein Atlashörnchen und als Neozoon für die Tier- und Pflanzenwelt nicht ungefährlich.
Leider hat es sich seit den 60er Jahren auf Fuerteventura behaupten können.
Zum Perücken-Kugelpilz, dem Chaetomium.
Haare meist dicht büchellig, zum Ende verjüngend, Struktur der Haare, gerade, gedreht, stumpf oder spindelig, oft auch mit Verzweigungen,
an ältern Exemplaren öfter vorhanden, meist mit Kristallen und Inkrustationen behaftet
Asci 8- sporig, keulig, 50 - 60 x 12 - 14,5 µm, Sporen: 9,9 - 10,8 x 6,0 - 6,3 µm
Dann lassen wir abschließend Nobi zu Worte kommen, schließlich kennt er die Art ja.
Kennen ist übertrieben, aber ich konnte diese Art bereits mehr als zehnmal untersuchen.
Die Sporenmaße von 10-11 x 6-6,5 µm passen gut, Hans. Von Arx et al geben sie in ihrer Monographie mit 8-12 x 5-7 µm an.
Die steifen, im Alter fein verzweigten Haare sind ebenfalls typisch.
Die Perithecien wirken dadurch irgendwie zypressenartig. Auf dem vierten Bild Deines Beitrages ist das ganz gut zu erkennen.
Sehr schön kann man das auch auf dem von Dir zitierten Beitrag Harzis sehen.
Auch hier scheint es sich wieder um eine trockentolerante und wärmeliebende Art zu handeln.
Ich kenne die Art u.a. von Gran Canaria und El Hierro sowie aus den deutschen Steppengebieten am Kaiserstuhl, der Schwellenburg bei Erfurt und eben dem von Harzi genannten Mainzer Sand. Substrat zu 90% Kaninchendung.
Ich denke, Chaetomium cuniculorum passt! ![]()
Liebe Grüße vom Nobi
Schön, dass Ihr Euch an "meinen" Vögeln erfreuen konntet!
Auf einige Eurer Kommentare möchte ich gern antworten.
Da hast Du den kleinen Piepmätzen sicher lange auflauern müssen, um so wunderbare Fotos zu bekommen. Die halten ja im Gegensatz zu den Pilzen nicht still.
...eine große Leistung, dass du die so toll ablichten konntest.
Mit einer Wildkamera kann man solche Bilder aufnehmen ohne dass man auf die Gelegenheit lauern muss...
Natürlich braucht man eine Menge Geduld und viel Zeit.
Aber so schwer ist das alles nicht, wenn man eine Kamera hat, die einen unterstützt. Wie im Vorjahr entstanden alle Bilder mit einer Canon SX50 HS.
Die verfügt über einen tollen optischen Zoom und man hat u.a. die Möglichkeit, 10 Fotos pro Sekunde zu schießen.
Wenn man zwei, drei Serien (also 20 - 30 Bilder) aufnimmt, ist i.d.R. eines dabei, was halbwegs gelungen ist.
Aber ein Schwarzstorch... ich dachte nicht, dass die im Winter hier bleiben.
Ich glaube nicht, dass der hiergeblieben ist, Tuppie. Normalerweise besetzen sie ab Mitte März ihre Brutgebiete. Der hiesige war wohl einfach zu früh da und ist nun mitten in der arktischen Kälte angekommen. Hoffen wir, dass er überlebt!
An meiner Futterstelle ist schon das zweite Jahr wenig los.
Hier sieht es ähnlich aus, auch wenn meine Bilder scheinbar etwas anderes sagen.
Hauben- und Tannenmeisen, Gimpel und Kernbeißer, vor einigen Jahren noch Stammgäste, fehlen seit einiger Zeit völlig.
Kein Wunder, wenn riesige Mais- und Rapsfelder die nähere Landschaft prägen, Hecken und Knicks (Steinrücken) zunehmend verschwinden. ![]()
Müßig, an dieser Stelle darüber zu diskutieren.
Literaturtipp: "Das Ende der Natur" von Susanne Dohrn. Sollte für jederman, vor allem für unsere Politiker, Pflichtlektüre sein.
Leider haben wir seit einiger Zeit öfters Besuch von einem Sperber der es auf unsere Futterhausbesucher abgesehen hat.
Trotzdem muß man sagen ein schmucker Vogel!!
Einen Sperber würde ich gern mal wieder sehen, Ulla! Muss ja nicht am Futterplatz sein! ![]()
Habe ich doch schon vieles Getier damit aufgenommen das man sonst (fast) nie zu Gesicht bekommt z.B. Haselmaus beim Fressen am Beerenstrauch etc.
Zeig' doch mal, Klüppi.
Z.B. im "Animalischen Thema". Wird Zeit, dass das mal wieder zum Leben erweckt wird.
Als Dankeschön für die vielen Antworten gibt es einen weiteren "Aufräumer". Habe den Grünfink vor wenigen Minuten unterm Futterhaus entdeckt!
Liebe Grüße vom Nobi
Hallo zusammen,
neben wenigen Pilzen hat der Winter immer wieder einige Vögel zu bieten, die sich an diversen Futterstellen gut beobachten lassen.
Einige dieser hübschen Gäste hatte ich Euch bereits vor einem Jahr in den Beiträgen Wintervögel und Wintervögel II. - Schwanzmeisen vorgestellt.
Gern möchte ich Euch nun einen dritten Teil präsentieren, mit bisher nicht gezeigten Vögeln und zwei alten Bekannten.
Fangen wir mit dem Feldsperling an, der im Gegensatz zum Haussperling gelegentlicher Gast am Futterplatz ist.
Da ich keine 50 m entfernt von einem kleinen erlengesäumten Flüsschen wohne, sind in meinem Umfeld Schwärme von Erlenzeisigen regelmäßig präsent.
Während der letzten kalten Tage (-10 °C und weniger!) haben sie sich hin und wieder auch an unserer Futterstelle eingefunden.
Gelegentlich sieht man auch einen Birkenzeisig unter ihnen, das ist der mit dem roten Käppchen und ohne grün. Achtet mal darauf.
Auch unterm Futterring wird aufgeräumt!
Ein recht seltener und flinker, daher sehr schwer zu fotografierender Gast - der Kleiber.
Im Gegensatz zu ihm hält das Rotkehlchen schon mal ein paar Sekunden für ein Foto still.
Und wer zeigt mir den hier die kalte Schulter, obwohl ich brav füttere?
Na, geht doch, kleine Meise!
Wie im Vorjahr thront über allem der Herr Amsel und schaut sich das aus sicherem Abstand an.
Den schönsten, größten und überraschendsten Wintergast der letzten Woche kann ich Euch leider nicht zeigen.
Die Nachbarhunde hatten ihn verbellt, bevor ich meine Kamera parat hatte.
Es war ein Schwarzstorch, der erst eine Runde über unser Haus flog, bevor er auf der Nachbarwiese niederging.
Welch Anblick - ein Schwarzstorch im eisigen Februar.
Vielleicht kommt er ja nochmal wieder. Drückt mir die Daumen!
Liebe Grüße vom Nobi
Hallo Hagen!
Auf was muss man den suchen? Ich geh morgen und am Sonntag für zwei Dungpilzfreunde Pferdeäpfel von Exmoorponies aus einer NSG-Beweidung sammeln, dort finde ich mit etwas Glück noch Reh. Und am Sonntag hol ich wahrscheinlich noch Esel aus einem Beweidungsprojekt :-).
Nun, ich hatte den ebenfalls an Ziege, außerdem an Hase, Kaninchen und Klippschliefer (Namibia).
Ich denke, das Substrat ist nicht das Problem.
Allerdings macht es wenig Sinn, solche Arten zielorientiert zu suchen, wie bereits Ralf schrieb.
Man ist jedes Mal wieder aufs Neue überrascht, welche Arten man bei der Untersuchung von Dungproben entdeckt.
NSG-Beweidung mit Exmoorponies und Eseln klingt auf alle Fälle schon mal spannend und nach einem interessanten Artenspektrum.
Da sollte man auch schon beim Sammeln auf größere weiße Punkte (Poronia) achten!
Viel Erfolg und vielleicht erfährt man ja hier im Forum etwas zu den Ergebnissen.
Liebe Grüße vom Nobi
![]()
Sagt mal, seid Ihr noch im Karnevalsmodus?
Und ich glaubte bisher, am Aschermittwoch sei alles vorbei!
Selten so gelacht! ![]()
Liebe Grüße allen wäldinnen, pilzinnen, mykologinnen und(innen) bewunderinnen vom Nobin
Glückwunsch zu diesen wunderbaren Funden, Harzi!
Es lohnt sich durchaus, an etwas Rinde rumzuschnitzen.
Wenn so ein Ergebnis herauskommt, lohnt es sich natürlich auf alle Fälle.
Leider konnte ich erst drei von den vorgestellten 12 Arten, also exakt ein Viertel finden.
Was ist Dein Geheimnis?
Findest Du die Pilzchen eher an liegenden, abgestorbenen Ästen, Pflanzenteilen oder wachsen sie an Ästen, die noch am Baum sind?
Ein Übersichtsbild vom Fundort und von den befallenen Ästen wäre ganz hilfreich!
Liebe Grüße und vielen Dank für diesen 5*****-Beitrag.
Nobi
Grad nochmal ne komplette unter dem Mikro.
Wunderbar, Ralf!
Bekommt man selten so schön zu sehen.
Liebe Grüße vom Nobi
Hier eine weitere Pünktchen-Art von Fueteventura auf Ziegendung
Sporen: 33 - 38,1 x 5,7 - 7,0 µm, Asci: 102 x 18,5 µm und größer
Fein, Hans, den hatten wir noch nicht im Forum! ![]()
Ich denke, den kann ich Dir bestätigen.
Auch von den in letzter Zeit beschriebenen Arten gibt es keine mit vergleichbaren Merkmalen. Bin soeben nochmals die Literatur durchgegangen.
Von minima u.a. unterschieden durch größere Sporen und eine deutlich schräge bis s-förmige Keimspalte.
Ich selbst fand die Art erst einmal in Italien (Lucca, Toscana).
Außerdem habe ich drei weitere Funde untersucht.
Einmal Namibia und zweimal ebenfalls Kanaren (El Hierro und Gran Canaria). Sporen 32-37 x 6-7 µm.
Es scheint sich also tatsächlich um eine wärmeliebende Art zu handeln.
Deutsche Funde scheint es noch nicht zu geben, aber ich denke, in den Warmgebieten Deutschlands (z.B. Oberpfalz, Breisgau, Eifel) sollte die Art bei intensiver Suche durchaus entdeckt werden können. Und manch wärmeliebende Species mehr.
Liebe Grüße vom Nobi
Nobi, so weit weg wohnst Du nicht. Ich bring das morgen.
Tatsächlich war Heidrun gestern mit einem Pferdeapfel als Mitbringsel bei mir zuhause!
Über den habe ich mich mehr als über einen richtigen Apfel gefreut.
Was haben wir nur für ein seltsames Hobby.
Ich konnte noch einige vollreife Perithecien der diskutierten Podospora finden.
Die Sporen waren nun völlig ausgereift und maßen (40)50-66 x (22)24-29 µm, Pedicel 26-30 x 9-10 µm.
In Indian Ink (Schwarze Tusche) konnte ich auch mehrere der auffällig großen, hyalinen Sekundäranhängsel entdecken,
die allerdings größtenteils von den Sporen abgelöst waren. Leider gelangen keine Fotos davon.
Damit ist das Problem gelöst und der Pilz hört auf den Namen Podospora intestinacea.
Das ist eine vergleichsweise recht häufige Art, die ich bisher fast ausnahmslos auf altem Pferdedung fand.
Nochmals vielen Dank, Heidrun, für Dein Engagement in der Sache!
Hallo Nobi,
das einzige was mich ein wenig zweifeln ließ, waren die schlanken Sporen.
Verständlich.
Aber auch das relativ breite, im Verhältnis zum Sporenkopf stets etwas bis deutlich kürzere Pedicel ist typisch für die Art.
Liebe Grüße vom Nobi
Auch ich finde es toll, wie Du uns seit einiger Zeit die Pilze einer recht schwierigen Gattung nahebringst, Claus!
Denn das sind die Täublinge zweifellos. Doch welche Gattung ist schon einfach?
Wenn mein Fokus auch nicht so auf Großpilzen liegt (man kann nicht alles machen!) so lese ich Deine Beiträge mit großem Gewinn und lerne eine Menge dazu.
Ich durfte ja bereits vor (mittlerweile) 10 Jahren den Täublingsbeiträgen von Felix im pp Forum "beiwohnen".
Ja, die waren großartig!
Leider gibt es zu den ersten 20 seiner 36 Serien keine Bilder mehr. ![]()
Liebe Grüße vom Nobi
Immer wieder schön anzusehen, diese unrasierten kleinen Kerlchen!
Danke fürs einstellen, Ralf. ![]()
Aufgrund der "Ganzkörperbehaarung" und wegen des sehr kurzen Perithecienhalses ist das einer der wenigen Dungpyrenos,
den man bereits makroskopisch ansprechen kann.
Hasendung ist wohl das Hauptsubstrat von Podospora appendiculata.
Meine mit Abstand meisten Funde gelangen daran. Ich fand ihn allerdings auch schon an Reh- und Hirschlosung.
Liebe Grüße vom Nobi
Liebe Heidrun,
das ist ein schönes Rätsel, welches Du hier einstellst! ![]()
Podospora ja. Vielleicht P. intestinacea.
Das fehlen der Caudae ist ein noch besseres Merkmal als ein Vorhandensein
Denn da gibt es außer P. globosa nix.
Auch die Schleimhülle ist typisch und die Sporenmaße passen auch.
Glückwunsch zu dieser bestimmt nicht häufigen Art.
Nein!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das ist schon die zuerst vermutete Podospora intestinacea, Ralf.
Denn die Sporenmaße passen nicht wirklich zur globosa.
Laut Heidrun 43-52(57) x 21-23(25) µm. Und damit deutlich größer als bei P. globosa.
Auch ist das Pedicel mit Sicherheit breiter als die 6-7 µm, die Lundqvist nennt.
Die Sekundäranhängsel sind gerade bei der Art oft schon verschwunden, bevor man sie entdeckt.
Ohne Indian Ink (Schwarze Tusche) geht eigentlich nix.
Auf dem folgenden Bild kann man sie wenigstens noch erahnen.
Alles anzeigen
Hallo Ralf,
schön, dass sich die Bestimmung bestätigt und vielen Dank für Deine Hilfe.
Ich freue mich über den Fund!
Dass die Art selten ist, habe ich schon bemerkt.
Viele Grüße
Heidrun
Kannst Du etwas Material abtrocknen, Heidrun?
Würde ich mir gern selbst ansehen.
Liebe Grüße vom Nobi
Sehr schön, Tuppie! ![]()
Tolle Bilder mit der "alten" Kamera!
Du kennst sicher den Beitrag von Jule zu den Rindenflechten?
Deren Bilder 44 + 45 zeigen Illosporiopsis christiansenii, den "Rosa Kissenpilz", der ja bereits von Christoph enttarnt wurde!
Auch Matthias bildet ihn wunderbar in seinem Beitrag ab.
Ich selbst habe den noch nicht live gesehen.
Das ist Motivation genug, bei meiner geplanten Tour morgen darauf zu achten.
Liebe Grüße vom Nobi
Würde ich mir gern nochmal anschauen!
Meine Adresse hast Du?
Liebe Grüße vom Nobi
Hallo Hans,
schöne Vorstellung eines Pilzes, den ich bis dato noch nicht kannte! ![]()
Dass Asa Kruys den zu Preussia stellt, wundert mich nicht.
Sie hat halt eine eigenartige Gattungsauffassung und kennt vermutlich kaum einen der von ihr bearbeiteten Pilze aus eigener Anschauung.
Und wenn man sich nur auf die Genetik etc. verlässt, kommt halt solcher "Mist" heraus.
Schade nur, dass IF so etwas unkritisch übernimmt!
Ich bin schon auf die Sporormiella gespannt!
Liebe Grüße vom Nobi
