Beiträge von Calabaza

    Irgendwann bist du dran Ingo,
    das verlangt mein persönlicher Ehrgeiz. :cool:


    Auch wenn das noch ein "paar" Jahre dauern wird und ich bis dahin immer wieder gerne auf Deine Unterstützung zurück greifen werde. ;)


    Jan-Arne, sehr fair. Das nächste Mal drücke ich mich deutlicher aus.


    Anja, dieser Beitrag und die Nachschläge sind mir ein Sternchen für Dich wert. Da haben einige Experten mitgewirkt, das ist ein lehrreicher und interessanter Beitrag geworden.


    Danke.


    LG, Markus

    Hallo Ingo, hallo Jan-Arne,


    ich habe grundsätzlich ja auch im Konjunktiv geantwortet.


    " Ich würde auf Judasohr setzen bzw. wetten "


    Letztlich ist mir das aber auch egal.


    Ihr könnt Euch gerne 5 Chips von mir teilen, die anderen 5 von Anna, oder jeder von Euch 5 von mir nehmen. Lasst mich Eure Entscheidung aber wissen.


    Anjas Beitrag und die Ergänzungen waren so interessant, dass ich am liebsten morgen zu ihr hinfahren würde und alles gerne vor Ort sehen würde.


    Das Ergebnis zählt, nicht das Erzählte. Und das ist das Schöne dieser Diskussion und dieses Beitrags.


    Ich hatte von Anfang an Bedenken, in beiderlei Hinsicht.
    Gerade zum Alter, die Beobachtung von FK über mehrere Jahre in verschiedenen Altersstadien habe ich vorgestern noch mit Gerd diskutiert. Riechen, Fühlen, ggf. Schmecken, usw.


    Edit : War ne tolle aufschlussreiche Runde mit Euch allen.


    In den Arsch beißen könnte ich mit trotzdem, dass der Zock-Gnolm Ingo uns wieder mal dran bekommen hat. :D


    Wenn es auch knapp war. Oder doch nicht ? Da ist doch in der Klarheit der Auflösung schon wieder Gezocke mit drin. ;)


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Anja !


    Erst mal herzlichen Dank, für Deine Mühe.


    Die letzten Aufnahmen der FK sind letztlich überzeugend. Das Du Eiche von Holler unterscheiden kannst, glaube ich Dir !
    Ich hätte das Substrat einfach gerne nochmals selbst gesehen, auch den Zustand. Ich habe gestern und heute dazu ganz schön nachgelesen. Auch was Weißfäule, bzw. die zwei Unterarten davon betrifft. Den Bäumen kann es letztlich nicht sonderlich gut gehen.
    An Dich herzlichen Glückwunsch zum Fund und einen Dank an die aktive Gestaltung einer äußerst interessanten Diskussion hier im Forum.


    Frank, Du hast Recht, mit den Fotos ist das echt so eine Sache.


    Jan-Arne, Ingo, (Ingo Du alter Zocker) ihr könnt Euch die 5 Chips von mir teilen.


    Zählerstand meinerseits damit bei 95.


    Fazit :
    Markus, bleib Deinem Grundsatz treu, niemals mit Ingo zu zocken.


    @ Jan-Arne : Lass Dich nicht anstecken und verführen von Ingo ;)
    @ Ingo : Du hast es wieder mal geschafft. :nana::nana::nana:


    Liebe Grüße an Euch alle !


    Markus

    Mittlerweile würde ich fast sagen, dass das erste Bild einen Abgestutzten Drüsling und das zweite ein Judasohr zeigt. Vielleicht wurden wir hier ganz übel auf's Glatteis geführt. ;)


    lg,


    Jan-Arne


    Hallo Jan-Arne,


    Aufnahme 1 und 2 zeigt die gleichen FK.
    Was Du sicher auch gesehen hast.
    LG, Markus


    [hr]


    Du hast in der Zwischenzeit schon geantwortet Jan-Arne.
    Das war auch für mich irritierend.


    Deswegen: Anja ;) wäre ganz arg nett, wenn Du was nachliefern könntest. :)


    LG, Markus

    Hallo Frank,


    eine interessante Ergänzung Deinerseits,


    Dankeschön dafür. Ich habe mal um die deutschen Namen ergänzt,
    damit nicht jeder einzeln nachschauen muss um welches Substrat es sich handelt.


    Alnus glutinosa Schwarz-Erle
    Fagus sylvatica Rotbuche
    Juglans regia Echte Walnuss
    Laurus sp. (Kanaren) Loorbeere
    Ocotea foetens (Kanaren) Stinkender Lorbeer
    Philadelphus coronarius Pfeifenstrauch
    Populus tremula Espe/Zitterpappel
    Ribes nigrum Schwarze Johannisbeere
    Robinia pseudoacacia Gewöhnliche Robinie
    Sambucus nigra Schwarzer Holunder
    Sambucus racemosa Roter Holunder


    Auch wenn Eiche als Substrat in Betracht käme, denke ich das gezeigte Substrat ist Sambucus sp.


    Jetzt warte ich erst mal auf einen Nachschlag von Anja.


    LG, Markus

    Hallo zusammen,


    mich hatte eben auch das Substrat stutzig gemacht, deswegen hatte ich nachgefragt. Beim ersten Bild war ich mir nicht sicher, die FK sahen mir für Auricularia auricula judae zu kräftig grau-schwärzlich aus, wie es eben für Exidia typisch ist.

    Beim zweiten Bild wurde ich stutzig, weshalb ich nochmals wegen des Substrats nachgefragt habe. Ich hätte ebenfalls auf Sambucus (Holunder) getippt. An Quercus (Eiche) habe ich noch niemals Judasohren gefunden, was aber für Exidia das ganz typische Substrat wäre.
    Das drüsig punktierte Hymenium (Fruchtschicht) des Drüslings sollte sich beim Darüberstreichen ertasten lassen.


    Ich würde Anja jetzt bitten mal die Fruchtkörper zu sammeln, einzuweichen und nochmals das Substrat (sofern der Aufwand nicht zu groß ist) gänzlich abzulichten. Sollte es Holunder sein, müssten am Stamm bereits jetzt schon junge Triebspitzen erkennbar sein.


    Vielleicht hat mir auch der Mut gefehlt, weil die Bestimmung von Ingo kam.....;)


    ( Ich würde auf Judasohr setzen )


    LG, Markus

    Hallo Anja,


    danke für die wiederum schnelle Antwort Deinerseits.


    Ich habe aus Interesse nachgefragt, denn :


    Exidia glandulosa, Syn. Exidia truncata sehe ich hier auch. Wächst bevorzugt an Eiche, bereits abgestorben oder absterbend.


    Die Fruchtkörper die Du zeigst sind recht groß, was mit deren Alter zusammenhängt.


    Wenn sie vielfach im Eichenwald mit 10 cm starkem Baumstammdurchmesser zu finden waren, kann sich der Waldbesitzer schon mal Gedanken machen, mit was er aufforstet.
    Mehrere hundert Jahre alt wird dieses Waldstück sicher nicht.
    Der Stoppelige Drüsling verursacht im Inneren des Substrats (bevorzugt Eiche) durch den Abbau diverser Stoffe Weißfäule......


    Aber :
    Getrocknete Judasohren werden auch recht dunkel, Du warst vermutlich auf der Suche nach eben diesen. Wenn Du mal welche findest, die getrocknet sind, löse sie vom Substrat ab, nehm`sie mit nach Hause und lege sie in Wasser. Die Farbe wird sich deutlich verändern und auch das Volumen des Fruchtkörpers.
    Für die Suche schlage ich toten entrindeten (weiß, damit leicht zu erkennenden) Holunder, noch stehend vor.
    Oder aber Rotbuche. Achte auf herabgefallene, auf dem Boden liegende Äste oder gar auch Stämme.


    LG, Markus

    Hallo Helmut,


    ich habe heute auch welche gefunden, die waren auch nicht mehr ganz so frisch. Aber auf den Poren lässt sich wunderbar schreiben, selbst bei alten Exemplaren.


    Den Mycelialkern (oben, mittig) kannst Du beim Zunderschwamm eindrücken, mit kräftigem Daumendruck. (Du hast den FK mitgenommen wie es scheint).
    Die Kruste verfärbt sich mit Kaliumhydroxyd (KOH) blutrot.


    Baumpilze faszinieren auch mich wieder im Moment.
    Dennoch wünsche ich Dir auch Funde zum "Runterbeißen" ;) .


    LG,
    Markus

    Hallo Eike !


    Zu den Ascos kann ich leider nicht viel, oder besser, nichts sagen.
    Außer das ich Dich um Dein Wissen sehr beneide. :)


    Den Gummi-Schüppling finde ich interessant, Glückwunsch zum Fund. Die Aufnahme ist besser als manch andere im Netz.


    Hast Du mal ausprobiert, ob und wie das mit der gummiartig auf einmal abziehbaren Huthaut klappt ?


    LG,
    Markus

    Hallo Helmut, hallo Tuppie, hallo zusammen !


    Zur Veranschaulichung stelle ich noch ein paar Bilder ein.


    Die erste Aufnahme ist von heute, das war wieder woanders, diesmal im Schönbuch. Ebenfalls eine uralte Rotbuche, welche allerdings noch komplett steht.


    Heute habe ich mir gar nicht die Mühe gemacht, das Messer auf einem langen Stock / Teleskopstange zu montieren, weil mir die wenigen überhaupt erreichbaren Austernseitlinge zu alt waren.


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    Vor einer Woche war ich mit NiLa und Peri dort, da sah das Ganze noch etwas anders aus. Fast alles jung und knackig.


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    Die FK sehen teilweise etwas lädiert aus, weil wir sie in mehreren Metern Höhe abgeschnitten und dann aufgefangen haben. .... soweit uns dies gelang.


    @ Tuppie : Wir können uns wirklich generell nicht beklagen hier,
    wobei ich auch viele Kilometer im Wald hinter mir habe.
    Das was wir verwerten können, kommt mit, aber es bleibt
    auch sehr viel stehen.


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Helmut,


    ja, sie sind lecker, allerdings nehme ich für Speisezwecke nur noch ganz junge frische Fruchtkörper mit. Bevorzugt mit weißen/cremeweißlichen Lamellen. Sobald die Lamellenfarbe ins bräunliche übergeht, lass ich sie stehen.
    Jahreszeitlich und wachstumsbedingt sind größere Exemplare meist mehrfach durchgefroren und mit Wasser vollgesaugt.
    Dann ==> <X
    Alles, was über max. 8 -10 Zentimeter Fruchtkörpergröße in der Breite und darüber geht, lasse ich im Wald. Das ist aber schon großzügig bemessen. Ich nehme meistens nur noch kleinere FK mit.
    Und die schmecken wirklich gut.


    LG,
    Markus

    Hallo Doris,


    interessant. Die gelbstieligen Muschelseitlinge sind hier schon durch irgendwie durch.
    Sie waren dieses Jahr nach einem kurzen Schub der Austernseitlinge zu finden, relativ häufig, auch an relativ gering beschädigten Rotbuchen.
    Pleurotus ostreatus legt im Moment aber richtig los. Das Wetter und der Niederschlag passen. Aber das weißt Du ja selbst, so weit sind wir ja nicht voneinander weg. :)


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo zusammen,


    heute an gänzlich anderer Stelle entdeckt, mein bevorzugtes Substrat in mancherlei Hinsicht. Rotbuche. :)


    Vom Wind gebrochen, nicht mehr wirklich nochmals austreibend, die Wurzel noch im Boden, der Stamm der Rotbuche noch auf wenige Meter Höhe stehend.


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    Viel Erfolg bei der eigenen Suche und einen lieben Gruß,


    Markus


    :thumbup: beneidenswert, deine ausbeute bezüglich der ohren
    bei uns wachsen sie seit einiger zeit schon sehr schlecht und langsam
    selbst an meinen indikatoren, bestehend aus ästen mit ohren drauf,welche ich im garten an feuchten plätzen deponiert hab, tut sich sehr wenig


    Hallo Jürgen,


    die beste Zeit kommt erst noch. Anhand von Peters Bildern lässt sich schon einiges über das Wetter sagen. Viel Niederschlag in Form von Regen, kaum richtig kalte Nächte unter Null Grad.
    Die meisten und ergiebigsten Funde finden wohl dann statt, wenn sich der Winter langsam aber sicher Richtung Frühjahr verabschiedet, die Nächte milder werden und es ständig regnet. :rain::rain::rain:
    Wenn Du dann noch an totem, aber noch stehenden Holunder suchst, der meistens schon entrindet ist und von daher schon von Weitem leicht erkennbar ist, sollten Massenfunde möglich sein.
    (Insbesondere auch in Gewässernähe)
    Buchenäste, meist auf dem Boden liegend oder gar ganze Buchenstämme, sind oft auch ein äußerst ergiebiges Substrat.


    LG, Markus

    Hallo Lea,


    der Stamm oder Ast sollte maximal ein halbes Jahr alt sein.


    Wenn Du ihn hast, kannst Du eigentlich gleich loslegen.


    Austernseitlinge brauchen ganz schön Nährstoff, deshalb ==>
    Such einen weiteren Spender der Dir zu einem weiteren Stamm verhilft. (Wenn es dann Sommer- und Winterausternseitlinge sind)


    Mit den Holzdübeln sollte es wie von Dir beschrieben funktionieren.


    Es ist wirklich schön, wenn sie im eigenen Garten wachsen. Das beobachten zu können, unter natürlichen Bedingungen ist auch interessant. Lehrreich, ein Austern-Barometer zugleich.


    Rein aus esstechnischen Gründen lohnt der Aufwand nicht, wenn Du im Wald Deine Stellen gefunden hast. Dort findest Du mehr, als Du jemals essen kannst.


    Dazu stelle ich gleich noch ein paar Fotos im Dauerthread zu den Austernseitlingen ein.


    Liebe Grüße,
    Markus

    Hallo Helmut,


    ein sehr interessanter Rezeptvorschlag für ein sicherlich auf die Schnelle zuzubereitendes leckeres Gericht. :P


    Herzlichen Dank dafür, auch an die zwei Foris, die Dir Trockenmaterial zukommen ließen. ;)


    Werde ich demnächst ausprobieren.


    LG,
    Markus

    Hallo zusammen,


    Phyllotopsis nidulans, Orangeseitlinge fand ich zusammen mit Pablo letzten Winter hier, wie so oft an Rotbuche. Diesen Winter am 28.12.2013 haben wir uns extra dorthin aufgemacht, um ihn evtl. wieder zu sehen. War leider nichts. Auch die letzten Tage war ich dort, nichts.


    Peri hat mir heute allerdings Fotos auf das Smartphone geschickt, er hat im Bereich ES aktuell Orangeseitlinge, ganz junge FK gefunden.
    Das Substrat war aufgrund der Bildgröße nicht zu bestimmen.
    Ich hake mal nach. Interessant.


    Enrico, an Dich jedenfalls Glückwunsch zum Deinem Fund, über den sich viele freuen würden.


    Liebe Grüße,
    Markus


    Hallo Stoff,
    zusätzlich zu den von Jan-Arne beschriebenen Punkten kannst Du auf die Beschaffenheit der Hutheit achten, die beim Samtfußrübling sehr markant gelatinös-klebrig-schleimig ist.
    Birki


    .... was aber nicht immer der Fall der sein muss, je nach Witterung.
    Die Hüte werden allerdings beim Befeuchten, wenn sie davor trocken waren, wieder schmierig.
    Deswegen dieses mögliche Merkmal nie überbewerten oder als maßgebliches Bestimmungsmerkmal ansehen.
    Und jeden Fruchtkörper einzeln prüfen..... (siehe Tanjas Beiträge)


    Edit:


    Wirklich typisch für Flammulina velutipes s.l. sind die Aufnahmen
    übrigens nicht. Gerd hat sich ja auch schon gemeldet.
    Ich stelle gleich noch ein paar Aufnahme mit Fruchtkörpern in
    verschiedenen Altersstadien hier dazu ein.
    Um typische Merkmale erkennen zu können, sollten die Fruchtkörper
    auch ein gewisses Alter erreicht haben.
    Das gilt insbesondere dann, wenn fatale "Verwechsler" möglich sein können.


    1. Ausgeprägt und typisch, büschelig wachsend



    2. Reife Fruchtkörper



    3. FK in verschiedenen Altersstadien



    4. Links im Bild, sind die ganz jungen FK erst nach dem Entfernen der
    Rinde des Substrats, eines Weide-Stubbens, sichtbar.
    Die typische Farbgebung fehlt sowohl in Hut und Stiel.
    (Die Hutgröße der linken FK beträgt nur wenige Millimeter)



    Und noch der Blick unters Röckchen.
    Damit es keine Mecker von Ingo gibt.


    5.




    LG, Markus [hr]


    Hallo Tanja!


    Hmm, wenn du sie nicht magst, musst du den Test halt trotzdem an Andreas weiterreichen.
    Sag ´s ihm halt davor nochmal extra, er möge besonders auf den Geschmack achten, falls er danach für weitere Tests nicht mehr zur Verfügung stehen will.


    VG Ingo W


    Na ihr zwei seid ja göttlich. Ich hoffe jeder mitlesende Neuling kapiert den Witz in der Sache und welche Personen dahinter stehen. Wink


    LG, Markus

    Hallo Peter !


    Gefällt mir :thumbup:
    Die Bezugsquelle solltest Du Dir dauerhaft sichern :).
    Unser Brot backen wir auch selbst, nicht ganz so urig, aber auch richtig gut und lecker, mit Zutaten aus der heimischen Mühle.


    Ich kann`s mir nicht verkneifen, Du kennst sie ? Die Gailtalerin :D


    Liebe Grüße,
    Markus