Hallo Daniel,
das freut mich aber, dich hier zu sehen, du schreibst doch diese Tibet-Artikel für den Tintling, die ich so interessiert durchlese? Beim nächsten Mal nimmst du mich mit, zwecks Erforschung der tibetischen Mykologie ![]()
lg björn
Hallo Daniel,
das freut mich aber, dich hier zu sehen, du schreibst doch diese Tibet-Artikel für den Tintling, die ich so interessiert durchlese? Beim nächsten Mal nimmst du mich mit, zwecks Erforschung der tibetischen Mykologie ![]()
lg björn
Wieso ist das mit einem l überraschend? Til Schweiger hat auch nur eins ![]()
[1] Daedalea quercina, Eichenwirrling
[2] Amanita citrina, Gelber Knollenblätterpilz.
lg björn
Alles anzeigenDas siehst du völlig richtig, Fredy, das ist ein Milchling (Lactarius) und sehr wahrscheinlich Lactarius vellereus (falls mit KOH orange und Geschmack sehr scharf: Lactarius bertillonii).
lg björn
Nur weil ich das Gefühl habe, hier völlig falsch verstanden worden zu sein:
Siehe mein erstes posting zu diesem Beitrag.
Die Bilder dienten dazu, Leucopaxillus giganteus auszuschließen.
Das habe ich durchaus registriert, Ralf, keine Sorge. ![]()
Wahrscheinlich wird es schon eher auf den Lactarius hinauslaufen...
Grüße Euch, Fredy
Das siehst du völlig richtig, Fredy, das ist ein Milchling (Lactarius) und sehr wahrscheinlich Lactarius vellereus (falls mit KOH orange und Geschmack sehr scharf: Lactarius bertillonii).
lg björn
ZitatEinmal querschneiden, dann
(1) Hutfleisch gelb => Gymnopilus sapineus
(1)* Hutfleisch blassgelb bis weißlich => Gymnopilus penetrans
[Quelle: Moser, Band 2b (2), 1982]
ZitatBreitenbach&Kränzlin (Band 5, 2000) unterscheiden die beiden Arten wie folgt:
(1) Hut mit angedrückten, feinen Schüppchen bedeckt => G. sapineus
(1)*Hut glatt, ohne Schüppchen => G. penetrans
ZitatNach Nordic Macromycetes (1992-2000) handelt es sich dabei um die Extrema von genau einer Art, die dann Gymnopilus penetrans genannt wird.
Zitatindexfungorum.org führt die Arten jedoch noch getrennt auf, was darauf schließen lässt, dass sich die mykologische Fachwelt uneins ist bezüglich des Artrangs von Gymnopilus sapineus.
Es bleibt die Möglichkeit übrig, die beiden Arten im Auge zu behalten und die Funde gegebenenfalls nach den in der Literatur angegebenen Merkmalen zu überprüfen.
[mittels meiner wachsenden Datenbank wird es mir ermöglichst, in sehr vielen unterschiedlichen Büchern nachzuschlagen...digital geht eben schneller => meine Antworten kommen entsprechend schneller :P]
lg björn
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Hallo Melanie,
hallo Ralf,
sehr schöner Fundbericht!
Ich bin von der Farbenpracht der Becherlinge und des Kammpilzes
tatal fasziniert - einfach wunderschön.
Die grüne Erdzunge würde ich auch einmal gerne finden... und das
Judasohr... und die Lorchel...
Danke für die Bilder!
Liebe Grüße
Sabine
Geh mal an einem Holunder vorbei...dann hat sich das Judasohr schonmal erledigt ![]()
Auf der Kernpilzexkursion erwarten wir natürlich eine Kernpilzexplosion, ist doch klar ![]()
Demnächst widmen Ralf und ich uns den seltenen Atompilzen...
Alex, danke für deine Einschätzung!
Da generell das Feedback nicht so gross ist, gehe ich davon aus, dass die Pilze schon fast unbestimmbar sind. Würde mich freuen, wenn doch noch jemand zu 4. und 6. einen Tipp geben würde.
Grüsse,
Patrick
Naja,
[1] Clavulina cinerea, Graue Koralle
[2] Gymnopilus penetrans, Gefleckblättriger Flämmling
[3] Möglicherweise eine Art Schimmel an einem Röhrling, aber aufgrund der weißen Farbe wohl nicht Sepedonium chrysospermum.
[4] Hebeloma sinapizans, Rettichfälbling, wäre ein Kandidat.
[5] Hut und Stiel habe ich schonmal bei einer Art so gesehen, aber ohne Lamellen komme ich leider auch nicht drauf, vllt muss ich aber nochmal überlegen.
[6] schließe mich Buliz an, Xerocomus chrysenteron s.l.
Derart 'kaputte' Pilze anhand 'unvollständiger' Fotos zu bestimmen, ist eine Herkulesaufgabe...da kannst du nicht viel erwarten ![]()
lg björn
sagt mal, in welchen Zauberwäldern lauft Ihr denn rum, "staun"
LG Stefan
Das Pilzfestival VII wartet ja auch noch auf die Veröffentlichung, wegen einiger Probleme insbesondere mit dem Bildprogramm hat sich das etwas verzögert, werds aber die Tage zwischendurch mal hochladen ![]()
Pilzfestival VIII in Planung? Kernpilzexkursion? ![]()
Der Porling ist nicht Hapalopilus nidulans, aber möglicherweise was anderes interessantes. Demnächst möchte ich mich mit allem, was Poren hat, näher befassen!
Schade Ralf, dass du die schönen Fichtenzapfenrüblinge stehengelassen hast...hätteste tolles Süppchen von Kochen können ![]()
lg björn
Coole Sache Melanie und Rada, glückwunsch zu euren Funden. Besonders der Kammpilzstielporling gefällt mir ![]()
lg björn
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Toller Fund. Und wieder mal typisch: Schnittfläche eines Pappelstammes.
lg björn
Björn, was ist typisch an der Schnittfläche?
Danke und Gruss
Günter
Dass sie ein Standort für Pholiota populnea ist.
lg björn
Danke dir!
Jetzt hab ich zumindest einen Anhaltspunkt und werd gleich mal nachschauen, was mich bei der Sorte erwartet.
Erstaunlich, dass du auch was über diese exotischen Teile weißt.
Er ist nicht exotisch, es handelt sich um eine kosmopolitische Art, deren Hauptverbreitung wohl in Europa und Nordamerika liegen dürfte. Allerdings lese ich regelmäßig Artikel über außereuropäische Arten, mein Interesse an Pilzen ist sozusagen auch "kosmopolitisch".
Wenn du den Pilz draußen findest, ist es wohl Lepiota grangei, aber innerhalb von Gebäuden im Blumentopf kann es auch noch ne andere Lepiota sein, mir fällt grad wohl keine grünblaue Lepiota ein mit einem solchen Standort.
lg björn
vielleicht spannt ja jemand (Bjöööörn) ein Sprungtuch auf
Der hält das zwar hin, zieht es dann aber mit einem satten " Ole ´" im letzten Moment schwungvoll zur Seite.:D
Ne ich fang euch lieber auf, die Japaner haben schon genug Erdbeben gehabt :P:D
Pseudoclitocybe cyathiformis, sehe ich auch so.
lg björn
Hallo Björn,
Für mich ist aber der würzige aber schlecht zu beschreibende Geruch ein ebenso wichtiges Bestimmungsmerkmal von Kuehneromyces mutabilis.
Für dich mag das gelten. Aber ich hab schon du glaubst nicht wieviele Leute erlebt, die konnten selbst den stärksten Mehlgeruch nicht erkennen und taten dies als "pilzig" ab. Wenn ich jetzt hingehe und hier den Geruch als Unterscheidungsmerkmal darstelle, glauben nachher einige das würde ausreichen. Und letztendlich muss man erstmal an vielen Pilzen gerochen haben um einen bestimmten Geruch als "auffallend" zu definieren.
Fakt ist: Das Stockschwämmchen sollte nicht von Anfängern gesammelt werden, die vorher noch kaum andere Pilze gesehen haben. Etwas Vorerfahrung mit Pilzen generell sollte man schon haben!
lg björn
Toller Fund. Und wieder mal typisch: Schnittfläche eines Pappelstammes.
lg björn
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Also ich würde Stefan schon zustimmen, Flammulina-velutipes. Man musste den Pilzchen halt mal unters Röckchen schauen sonst bleibt alles Spekulation.
Viele Grüße
Ich bleib dabei, das ist KEIN Samtfußrübling (Flammulina velutipes). Dazu ist der Stiel zu einheitlich braun und der Hut eingewachsen "geflammt". Das ist völlig untypisch für den sonst so warm orangebraunen, dunkelstieligen Samtfußrübling.
lg björn
[hr]
Das ist Gymnopilus penetrans, 100% (siehe auch Hintergrund "Nadelwald").
Ihr wollt mich doch nur veräppeln ![]()
Ich glaub eher, seine Anmerkung bezog sich auf dein Bild des "Gymnopilus penetrans", welcher von dir als "Flammulina velutipes" bezeichnet wurde. Die Frage, die du ihm gestellt hast, kann ich dir aber genauso stellen, aber vielleicht wäre es noch besser, wenn mal jemand nen größeren Beitrag schreibt über holzbewohnende, büschelig wachsende Pilzarten (Hypholoma, Kuehneromyces, Pholiota, Phaeomarasmius, Flammulaster, Galerina, Flammulina, Armillaria usw). Damit wird sich der Nebel hier sicherlich etwas lichten.
lg björn[hr]
@schleimrüpel: Ne, büschelig sind die abgebildeten Fruchtkörper nicht, lediglich dicht wachsend, aber anscheinend nicht büschelig. Wären sie das, müssten sie sichtlich an der Stielbasis zusammengewachsen sein. Nimmst du also einen Fruchtkörper raus, hast du meistens weitere mit dabei. Das wäre hier nur der Fall, wenn das ganze Holz mit rausgenommen werden würde.
Ne, für Hypholoma fasciculare ist die Hutfarbe, die Zusammensetzung der Hutfarbe sowie der Stiel und das Wachstum (einzeln) völlig absurd. Nene schaut ruhig genauer hin :D;)
Was soll denn mit dem sein? Lamellen hast du nicht zufällig betrachtet? Der Hutfarbe nach dürfte das nicht Galerina marginata, sondern eher Gymnopilus penetrans sein.
lg björn
[2] Albatrellus ovinus, aufgrund der an einigen Stellen gilbenden Fk sowie der überwiegend weißlichen Farbe (A. ovinus und A. confluens hatte ich während meines Urlaubs in Österreich zuhauf...).
[3] Ist eine Lepiota der aspera-Gruppe (syn.: Echinoderma), allerdings lässt sich ohne Mikroskop nicht genau sagen, welcher es ist. Es spricht aufgrund der Größe einiges für Lepiota aspera.
lg björn
Manche Arbeit ist schon gemacht Björn
http://www.pilzforum.eu/board/…chwaemmchen-gifthaeubling
LG Stefan
Ist mir recht. Doppelt hält besser ![]()
lg björn
Hallo,
aufgrund der laufenden Problematik bezüglich der Unterscheidung der beiden Arten "Gifthäubling" (Galerina marginata) und "Stockschwämmchen" (Kuehneromyces mutabilis) möchte ich hier nun etwas ausführlicher darauf eingehen. Es soll geklärt werden, auf welche Merkmale man unbedingt achten muss und ab welchem Zustand die Fruchtkörper schlichtweg nicht mehr mitgenommen werden sollten, weil eine korrekte Bestimmung im Einzelfall mit Risiko verbunden ist.
Ich hoffe, das hilft euch allen weiter. Falls Fragen sind, =>PN an mich.
(EDIT von Rada: Da die Bilder von Björn über einen externen Server hochgeladen und inzwischen gelöscht wurden, habe ich Bilder aus meinem Fundus zu Björns Text eingefügt )
Galerina marginata, 17.10.2011, Lerbacher Wald bei Bergisch Gladbach, an stark verrottetem Laubholz !! (verm.Robinia), gesellig, nicht büschelig wachsend.
Galerina marginata, 17.10.2011, Lerbacher Wald bei Bergisch Gladbach, an stark verrottetem Nadelholz (Picea) büschelig wachsend.
Kuehneromyces mutabilis, Kürten, Bergisches Land, an Laubholzstumpf (Betula), büschelig wachsend.
Systematische Einordnung:
Galerina marginata wird aufgrund morphologischer Merkmale, mittlerweile unterstützt durch phylogenetische Studien, zu den Träuschlingsartigen (Strophariaceae) gezählt, während das Stockschwämmchen wegen des schuppigen Stiels schon lange in Verbindung mit den Schüpplingen (Pholiota) gesetzt wird. Die Schüpplinge sind allerdings ebenfalls Träuschlingsverwandte.
Vor nicht langer Zeit galt die Gattung Galerina als verwandt mit den Schleierlingen (Cortinarius) und war entsprechend in deren Familie Cortinariaceae anzutreffen.
Gemeinsamkeiten:
Als gemeinsame Merkmale möchte ich hier diejenigen aufzählen, deren Verwendung zur Unterscheidung nicht relevant ist, d.h. im Einzelfall nicht auffallend ist, jedoch nach längerer Beobachtung als konstant herausgearbeitet werden kann (!).
Beide Arten haben ähnlich große Fruchtkörper mit einer Hutbreite zwischen 20 und 80 mm (G. marginata: 20-50mm), gleichsam am Stiel angewachsene oder etwas ausgebuchtete und mit Zahn herablaufende Lamellen, gleiche bzw. variable Hut- und Stielfarben (=Grundfarbe).
Unterschiede:
Die hier aufgeführten Unterscheidungsmerkmale sind sortiert nach ihrer Relevanz:
a) Stieloberfläche und Ring
=> G. marginata: silbrig weiß überfasert oder fein weißgrau genattert auf dunkelbräunlichem Grund. Ring stets hängend und vergänglich, oft scheinbar nur als orangebraune Ringzone vorhanden.
=> K. mutabilis: mindestens im frischen Zustand mit deutlich abstehenden, hellen Schüppchen auf dunkel rotbraunem Grund, mit deutlich abstehendem, dunkelbraunem Stielring, welcher auf der Ober- oder/und Unterseite gerieft oder rillig gestreift ist (evtl. Lupe!). Stieloberfläche oberhalb des Stielrings fast glatt ("Pholiota"-Merkmal! Stiel oberhalb des Rings glatt, unterhalb schuppig!!).
b) Hutoberfläche und -farbe
=> G. marginata: völlig glatt, höchstens Hutrand mit sehr vergänglichen Velumresten behangen, feucht relativ einheitlich warm orangebraun, Rand schwach gerieft.
=> K. mutabilis: mindestens im frischen Zustand (keine alten Fruchtkörper betrachten) mit locker verstreuten, hellen Schüppchen bedeckt (siehe zweites Bild). Falls dieses Merkmal entdeckt wird, ist das ein sicherer Hinweis auf einen Schüppling und schließt den Gifthäubling zu 100% aus (=> Pholiota-Merkmal!). Falls nicht, Hutfarbe schmutzig ockerbraun, gelbbraun, rotbraun, aber nie so orangebraun wie beim Gifthäubling (Vorerfahrung notwendig!).
Alle weiteren Merkmale, Geruch, Fk-Größe, Lamellenfarbe usw. sind z.T. abhängig von der Witterung und vom Standort und daher nicht unbedingt als konstant anzusprechen. Der Unterschied in der Lamellenfarbe fällt nur beim direkten Vergleich auf (den man nicht immer hat).
Zum den ökologischen Anspruchen kann man nur folgendes sagen: Beide Arten bevorzugen Holz als Substrat (G. marginata tendenziell mehr Nadelholz [80% der Funde], K. mutabilis mehr Laubholz [75% der Funde]), sie können auch an einem Stamm gleichzeitig nebeneinander wachsen. G. marginata wächst jedoch eher einzeln (=> Galerina-Merkmal), während K. mutabilis in der überwiegenden Anzahl der Funde büschelig wachsend angetroffen wurde.
Alle weiteren Merkmale zur Unterscheidung sind nur dann anwendbar, wenn beide Arten schon mehrere Male in typischer UND untypischer Ausprägung angetroffen und korrekt bestimmt worden sind. Im besten Fall legt man sich jeweils Fotoalben an.
lg björn
Also mysteriös finde ich beide Arten eigentlich nicht, allerdings schleicht die Bestimmungsproblematik den Sammlern stets hinterher, und das sicher nicht seit neulich.
Mir reichts jedenfalls jetzt. Link folgt gleich.
lg björn
Tja, ich hätte einen Vorschlag:
Lepiota grangei.
leider kann man das aufgrund des Standortes (Blumenkübel,evtl. innerhalb geschlossener Räume) nicht zu 100% sagen, da es durchaus Lepiota-Arten gibt, die eigentlich nicht in Europa wachsen, sondern tropischer Herkunft sind. Sie sind allerdings in Gewächshäusern, in Tropenhäusern, Botanischen Gärten usw. nicht selten (siehe dazu die Beiträge im Tintling von M. Wilhelm).
naja, bis auf mikroskopische Überprüfung, Lepiota grangei.
lg björn
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Ich sammle die seit vierzig Jahren und bin bestimmt kein Pilzkundler, sondern habe mein Wissen von meiner Mutter, bis jetzt war das ganz zuverlässig.
LG Stefan
PS. Musste letztens mal so lachen, ich traf einen Polen im Wald, der guckte in meinen Korb und fragte doch:"Willst Du sterben"?
Einen ähnlichen Effekt hatte ich auch schonmal. Es bringt z.B. nichts, denen Pilze 'anzudrehen', die sie nicht kennen (bsp. Flockenstielige Hexenröhrlinge). Dann kommt da "wollen Sie mich vergiften?" ![]()
