Beiträge von Mausmann

    Ich sage mal Guten Morgen, schlepp mich nun unbegeistert zur Arbeit, freue mich auf Feierabend und schon jetzt auch auf die Mittwochstour. Und wie schön, der Himmel ist noch immer regenverheißend. :)

    Jetzt sehe ich schon eher den Champignon. :thumbup:


    Wohnst du evtl. in Küstennähe ?
    Bei dem Pilz der mir gerade in den Sinn kommt ist das die vorliebende Gegend zu wachsen.
    Der Rissigschuppige Champignon, Agaricus fissuratus wäre nämlich eine vage Idee.
    Der sollte dann aber einen Anisgeruch entwickeln. Vielleicht kommt der Duft erst noch. Auch sollte sein Fleisch auf Druck gilben. Im Stiel darf eine safranfarbene Färbung aufkommen. Die wird zumindest schon mal angedeutet.


    Das ist jetzt aber weiterhin spekulativ mit diesem Champignon.
    Auf jeden Fall würde ich den auch gerne in meinen Blumentöpfen finden. :)


    Mal sehen was die anderen meinen.

    Ab heute werden die Tage wieder kürzer


    Die Pilze aber werden nun größer und mehren sich zusehends.


    Ihr habt also von mal zu mal weniger Zeit
    die hiesigen Gedichte zu lesen
    und danach noch in die Funga zu eilen.


    Sei daher so gut und ergreife jetzt Partei.
    Welches Gedicht gefällt dir am besten ?







    Zeig mit deiner Abstimmung bitte ein wenig Anerkennung für die gemachte Arbeit der Kreativen. Danke!


    Die Umfrage läuft 6 Tage.



    Vorgabethemen waren ...


    Schelm - Pilzgedicht
    - Heinz Erhardt -
    Ritter Fips - Schabernack








    [01] Der Pantherpilz
    Fips



    Ein Kuhröhrling graste im Gras,
    wobei er dann die Zeit vergas,
    und zu spät merkte die Gefahr:
    der Pantherpilz war plötzlich da.


    Ganz ähnlich ging–˜s dem Mäuseschwanze;
    als er vor seinem Häuschen tanzte,
    fiel er dabei halb in Trance-
    der Pantherpilz nutzte die Chance


    Und erst die arme Krause Glucke,
    die er im Ganzen runterschluckte,
    und all die vielen armen, toten,
    aufgefress–™nen Hasenpfoten.


    Oder der halbe Spechttintling,
    der noch aus seinem Maul hing,
    ihm ging es wie dem Igelstäuber,
    ein leichtes Opfer für den Räuber.


    So war schnell (mangels Gegenwehr),
    der Panther satt und der Wald leer,
    und als der Mensch kam fand er:
    nur einen fetten Panther.


    Der wurd gepflückt und mitgebracht,
    dann wurde Soße draus gemacht,
    für Schweigermutti als Geschenk,
    ein Schelm wer böses dabei denkt.





    [02] Lang lebe Fips!
    Fips



    Was hat Heinz Erhardt sich gedacht
    als er den Ritter Fips gemacht,
    und ihn dann auch gleich sterben lies?
    Das war ja wirklich ganz schön fies!


    Sein Werk war stets nach mei–˜m Geschmack,
    voll Hintersinn und Schabernack,
    doch Fipsens Tot musst–˜ doch nicht sein,
    nun sind im Himmel sie vereint.


    Ich glaub Ich geh zu Heinzens Grabe,
    mit dem Gedicht als letzte Gabe,
    dann leg ich mich ins Gras daneben,
    ein Fips ist tot, einer darf Leben–¦





    [03] nochn Gedicht (von nochn Pilz)
    nochn Pilz



    Hinter Bauer Meckels Rinde
    steht Heinz Erhardt mit dem Kinde,
    das Waldbesuch erbeten hatte,
    nach einer schweren Stunde Mathe.
    Um Ruhe zu finden durch die Reise
    und Pilze für die Abendspeise.


    Jedoch, im Pilz wohnt schon die Made -
    der Pilz, er ist nur noch Fassade
    und innen leider ziemlich hohl,
    stinkt nach Karbol, bleibt hier –“ jawohl!
    Doch eh man sich nochmal versah,
    erschallt der Ruf: –žHurra-hurra!"


    Reich gedeckt ist hier der Tisch
    mit Pfifferling, sehr hübsch und frisch.
    Das ist fein! Nein, das war schlecht!
    Ein Pfifferling war gar nicht echt.
    Der Rauhkopf macht final malade!
    Ohne Gnade. - Schade!


    Hinter Bauer Meckels Rinde
    Steht der Heinz mit Blindenbinde–¦





    [04] Wie die Liebe fällt
    Mausmann



    Auch Ritter Fips war früh schon jung
    lärmte in Vaters Schloß herum
    wie Kinder es nunmal so machen
    bis Gläser, Vasen, Möbel krachen.


    Als Knabe Fips dann ungelogen
    hat überdurchschnittlich gewogen
    was laufend war sehr hinderlich
    drum saß er viel und ging in sich.


    Und fand dort der Probleme Lösung
    sie hieß "Leibesertüchtigung"
    weshalb er fortan ritt mit Lanze
    und schwang das Schwert als wärs zum Tanze.


    Später als Bursche war er dann
    beinahe schon ein Muskelmann
    der Bäume und auch Mädels pflückte
    was letztere zudem beglückte.


    Jedoch so stattlich er gewesen
    er niemals hatt ein Buch gelesen
    Geschick ihm ebenfalls war fremd
    was letztlich ihn vom Leben trennt.


    Das wissen wir aus den Memoiren
    die Muse Heinz einst vorgetragen
    als Ritter Fips gen Boden fiel
    obwohl das sicher nicht sein Ziel


    gewesen ist und obendrein
    "Wie kann man nur so dämlich sein?!"
    Noch lange hörte man es lachen
    doch kann man ´s ungescheh ´n nicht machen.


    Wir schau ´n erneut auf Fipsens Jugend
    wo hoch gehalten Ritters Tugend
    die zu erringen er bestrebte
    und Minnesängers Lied belebte.


    Da gab es an des Nachbars Hofe
    die allerschönste Kammerzofe
    die immernoch war frei zu haben
    denn ihr Verlobter ward erschlagen.


    So warb Herr Fips um ihre Hand
    und ihre Liebe wurd entflammt
    er wollt sie ehren, wollt sie freien
    es sah ganz gut aus für die Zweien.


    All dies des Koches Tochter sah
    die besser für Hern Fips doch war
    würd man sie dessen fragen nur
    denn ihr Liebe, die war pur.


    Das mag zwar einseitig nur sein
    doch ohne Fips ginge sie ein
    und würde sterben wollend gehen
    um an sich selbst Mord zu begehen.


    Natürlich wollte sie das nicht
    und stellte fest: "Warum denn ich?
    Soll doch die Kammerzofe sterben
    den schönen Fips werd ich dann erben".


    Von schlimmer Eifersucht getrieben
    tat sie nun finstre Pläne schmieden.
    Die Schwierigkeit darin bestand
    daß sie beim Mord bleibt unerkannt.


    Ein Geistesblitz sie bald erhellte
    während sie die Kartoffeln pellte.
    "Ins Essen werde ich was mischen
    und es dem Weibsbild dann auftischen!"


    So ging im Wald sie Pilze sammeln
    die giftigroten Fliegenschwammerln
    und Wiesenpilze aus dem Miste
    ergänzten ihre Giftpilzliste.


    Am nächsten Tag zum Mittagessen
    kam nach sie ihren Interessen.
    Ein Pilzsüppchen kochte sie fein
    der Zofe Letzte sollt es sein.


    Was nicht geplant war, wie fatal
    der Fips kam auch zu diesem Mahl.
    Er hatte Hunger im Gepäck
    und schlurfte Zofes Suppe weg.


    Ohje! Oh Schreck! Oh Graus!
    Ist ´s mit dem Fips gleich aus ?
    Er schaut schon scheel und irrgeleitet,
    die Pupillen sind total geweitet.


    Ihm luziniert verwirrt der Geist
    was Sehen mancher Monstren heißt
    die stürzen auf die Liebste zu
    sein Schwert bereit hält er im Nu.


    Real würde er andres sehen
    doch nun muß schicksalhaft geschehen
    als angsterfüllt die Köchin kommt
    ums Leben ... prompt.


    Denn ohne bange zu verzagen
    der Fips ein Monster hat erschlagen
    das fressen wollte seine Liebe
    drum gab es die finalen Hiebe.


    Was lernen wir aus dem Gescheh ´n ?
    Das war hallo- und zinogen
    was auch als giftig wird bezeichnet
    zum Mord ist ´s aber nicht geeignet.

    Auf den ersten Blick würde ich meinen daß es Boviste sein können.


    Haben diese Pilze denn einen Stiel und einen Hut ?
    Man erkennt davon zu wenig.
    Du kannst ja mal einen der größeren Fruchtkörper durchschneiden und das Bild davon zeigen.

    Wie die Liebe fällt




    Auch Ritter Fips war früh schon jung
    lärmte in Vaters Schloß herum
    wie Kinder es nunmal so machen
    bis Gläser, Vasen, Möbel krachen.


    Als Knabe Fips dann ungelogen
    hat überdurchschnittlich gewogen
    was laufend war sehr hinderlich
    drum saß er viel und ging in sich.


    Und fand dort der Probleme Lösung
    sie hieß "Leibesertüchtigung"
    weshalb er fortan ritt mit Lanze
    und schwang das Schwert als wärs zum Tanze.


    Später als Bursche war er dann
    beinahe schon ein Muskelmann
    der Bäume und auch Mädels pflückte
    was letztere zudem beglückte.


    Jedoch so stattlich er gewesen
    er niemals hatt ein Buch gelesen
    Geschick ihm ebenfalls war fremd
    was letztlich ihn vom Leben trennt.


    Das wissen wir aus den Memoiren
    die Muse Heinz einst vorgetragen
    als Ritter Fips gen Boden fiel
    obwohl das sicher nicht sein Ziel


    gewesen ist und obendrein
    "Wie kann man nur so dämlich sein?!"
    Noch lange hörte man es lachen
    doch kann man ´s ungescheh ´n nicht machen.


    Wir schau ´n erneut auf Fipsens Jugend
    wo hoch gehalten Ritters Tugend
    die zu erringen er bestrebte
    und Minnesängers Lied belebte.


    Da gab es an des Nachbars Hofe
    die allerschönste Kammerzofe
    die immernoch war frei zu haben
    denn ihr Verlobter ward erschlagen.


    So warb Herr Fips um ihre Hand
    und ihre Liebe wurd entflammt
    er wollt sie ehren, wollt sie freien
    es sah ganz gut aus für die Zweien.


    All dies des Koches Tochter sah
    die besser für Hern Fips doch war
    würd man sie dessen fragen nur
    denn ihr Liebe, die war pur.


    Das mag zwar einseitig nur sein
    doch ohne Fips ginge sie ein
    und würde sterben wollend gehen
    um an sich selbst Mord zu begehen.


    Natürlich wollte sie das nicht
    und stellte fest: "Warum denn ich?
    Soll doch die Kammerzofe sterben
    den schönen Fips werd ich dann erben".


    Von schlimmer Eifersucht getrieben
    tat sie nun finstre Pläne schmieden.
    Die Schwierigkeit darin bestand
    daß sie beim Mord bleibt unerkannt.


    Ein Geistesblitz sie bald erhellte
    während sie die Kartoffeln pellte.
    "Ins Essen werde ich was mischen
    und es dem Weibsbild dann auftischen!"


    So ging im Wald sie Pilze sammeln
    die giftigroten Fliegenschwammerln
    und Wiesenpilze aus dem Miste
    ergänzten ihre Giftpilzliste.


    Am nächsten Tag zum Mittagessen
    kam nach sie ihren Interessen.
    Ein Pilzsüppchen kochte sie fein
    der Zofe Letzte sollt es sein.


    Was nicht geplant war, wie fatal
    der Fips kam auch zu diesem Mahl.
    Er hatte Hunger im Gepäck
    und schlurfte Zofes Suppe weg.


    Ohje! Oh Schreck! Oh Graus!
    Ist ´s mit dem Fips gleich aus ?
    Er schaut schon scheel und irrgeleitet,
    die Pupillen sind total geweitet.


    Ihm luziniert verwirrt der Geist
    was Sehen mancher Monstren heißt
    die stürzen auf die Liebste zu
    sein Schwert bereit hält er im Nu.


    Real würde er andres sehen
    doch nun muß schicksalhaft geschehen
    als angsterfüllt die Köchin kommt
    ums Leben ... prompt.


    Denn ohne bange zu verzagen
    der Fips ein Monster hat erschlagen
    das fressen wollte seine Liebe
    drum gab es die finalen Hiebe.


    Was lernen wir aus dem Gescheh ´n ?
    Das war hallo- und zinogen
    was auch als giftig wird bezeichnet
    zum Mord ist ´s aber nicht geeignet.


    :evil:

    Schweriner See bei Wismar wäre eine gute Wahl, denke ich. Auch wollte ich immer mal in die Göhrde und habe es bisher nicht geschafft. Das wäre mein zweiter Vorschlag.


    Aufbruch mit den Hühnern ? Zeit ist kostbar.

    Wenn du selber mixt dann hau doch mal Trauben, Äpfel, Kartoffeln und ein Chamäleon mit rein in den Mixer..
    Das gäbe eine ganz besonders reizende ... öhm ... Fruchtpflanzenrosinante. :D Und vielleicht noch ´nen Schnäpsken und Austernpilze ? :/:evil:


    Hallo Mausmann!
    Das würde ich als Iris bezeichnen, welche jedoch...?
    ...


    Ohje!
    Ich sehe schon. Da gibt es ja verdammich viele Arten und Sorten. 8|
    Aber Schwertlilie genügt mir auch schon. Hab Dank! :)


    ... Ein Rötling ist das nicht (siehe freie Lamellen). ...


    Ja, ich hatte befürchtet daß das gesagt wird. Gesehen hatte ich es und darüber auch gebrütet.
    Ich habe mir viele Bilder allerorten angesehen und meinte daß ausgewachsene Exemplare durchaus auch mal so aussehen würden. War wohl mehr Wunsch als Wahrheit. Naja, abgehakt.

    Große Klasse, Hans!


    Wenn man sich das Gedicht mit der Stimme von Heinz Erhardt im Geiste vorliest ist es noch doppelt schön.


    Ich werde am Wochenende dann mal nachlegen. :)

    Da sage ich nicht Nein. :cool:


    Über ein Ziel muß ich dann erst mal nachdenken.


    Heute war ich übrigens mehr als enttäuscht über das Pilzaufkommen.
    Ich dachte bei dem Wetter müßte einiges passieren aber gunnix.
    Da finde ich im Winter ja mehr Pilze. :cursing:



    Der kleine Gänsemörder ist mir dafür heute wieder begegnet. Respekt vor Menschen scheint er mir nicht mehr viel zu haben. Der hat mich ziemlich gemütlich passiert.