Beiträge von Naan83

    Hallo zusammen,


    bei einem Besuch bei Uli (Erebus) fanden wir gestern auf einem Friedhofsgelände im Gras einen jungen weißen Egerling, dessen Lamellen noch vollständig vom Velum partiale eingeschlossen waren. Er weist auch im geschlossenen Zustand bereits einen weiteren Ring am Stiel auf, so dass er rein optisch eigentlich gut zum Stadtchampignon (Agaricus bitorquis) passen könnte, für den ja ein solcher doppelter Ring typisch ist (Vergleichsbild).


    Soweit alles gut. Nun mein Problem: Leider roch der Pilz für mich zumindest extrem unangenehm chemisch, besonders an der Basis. Pilzig angenehm ist jedenfalls anders. Er erinnerte mich vom Geruch her vielmehr stark an einen Karbolegerlingsfund vor einiger Zeit (auch wenn ich nicht beschwören kann, dass es ganz exakt der gleiche Geruch ist).
    Ein Karbolegerling kann es jedoch nicht sein, schließlich ist keine entsprechend gelbe Verfärbung in der Stielbasis zu beobachten und der Gesamthabitus passt hierzu nicht. Dafür lief der Pilz in der Basis und an Reibestellen außen mit der Zeit orangelich an, auch das Fleisch zeigte im Schnitt rötlich-bräunliche Verfärbungen.


    - Funddatum: gestern
    - Friedhofsgelände, Wegrand
    - Farbe: weiß
    - Statur: gedrungen
    - Hutdurchmesser: ca. 5-6 cm
    - Stiellänge: ca. 5-6 cm
    - Geruch: für mich unangenem, chemisch, v.a. an der Basis
    - Verfärbungen: Mit der Zeit lachsfarbene Verfärbung im Schnitt, gelb-orangeliche hingegen an Reibestellen am Hut und auf der Stielbasis
    - Stiel leicht wurzelnd







    Was meint ihr? Ist es dennoch ein Stadtegerling, oder was könnte es sonst noch sein? Gibt es weitere Egerlinge mt einem solchen doppelten Ring, die unangenehm riechen? Vielen Dank für Tipps und Hinweise.

    Lieber Markus,


    das klingt ja nach einem spannenden und erfolgreichen Tag in netter Gesellschaft!


    Danke jedenfallsfür den tollen Bericht, deine Fotos sind wirklich sehr schön geworden. :sun::sun::sun:


    P.S.: Ich freu mich auch schon auf deine Bilder, Thomas! :)

    Hallo Lara! :)


    Schöner Beitrag, es macht immer Spass dich im den Wald zu begleiten. :thumbup:


    Dein erster Schleimpilz ist wohl Tubifera ferruginosa ( einen deutschen Namen gibt es da glaub ich nicht).


    Dein Scheidenstreifling scheint mir für Amanita Crocea, den Safrangelben Scheidenstreifling, irgendwie recht dunkel zu sein. Gegen die ähnliche Art Amanita Fulva, den rotbraunen Streifling spricht jedoch wiederum der leicht schuppige, genatterte Stiel, bei dieser Art sollte er eigentlich eher hell und glatt sein.
    A. crocea steht wohl oft bei Eichen, A. Fulva hingegen lieber bei Kiefern und Birken. Ich tendiere zu A. Fulva.


    Entscheidend wäre hier wohl die Innenfärbung der Scheide...

    Hallo Andre!


    ich sehe das mit dem fraglichen Mairitterling wie Gerd :thumbup: - wohl eher der Tonblasser Fälbling, Hebeloma Crustidiformis, für den sind Tröpfchen an den Schneiden sogar typisch, genau wie der keulig verdickte Stiel, auch der Habitus passt insgesamt gut. Es gibt allerdings auch ähnliche, verwandte Arten mit diesen Merkmalen.

    Hallo zusammen,


    Hallo Gerd,


    ja, der ist recht wirklich etwas rätselhaft. Danke jedenfalls für deine Einschätzung mit der Tendenz zu Cortinarius.:thumbup:
    Und du hast Recht, das letze Bild, bei schlechtem Licht schnell aufgenommen, ist in der Tat nicht doll (--> hat mich auch schon geärgert), das mach ich das nächste mal besser.


    Hallo Pablo.


    danke, ich finde deine Idee mit dem rosastieligen Frühlingswasserkopf, Cortinarius vernus ganz gut .:thumbup:
    Zwar gefallen mir einige Bilder noch nicht zu 100 Prozent, andere hingegen kommen meinem UMO, was Hutstruktur und Habitus anbelangt, doch schon sehr nahe...


    LINK


    LINK


    LINK


    Die Lamellen scheinen mir jedoch insgesamt irgendwie heller zu sein, als bei meinem Exemplar, und auch der Stiel - doch das mag vielleicht auch am Licht liegen und täuschen.


    Ich finde bei meinen Netz-Recherchen dann aber durchaus noch andere ähnliche Arten im Umfeld...
    Es gibt z.B. auch einen tiefdunklen/umberbraunen Wasserkopf, cortinarius umbrinolens:
    LINK
    - bei diesem dürfen die Lamellen, zumindest laut der Angaben auf der Porträt-Seite des Tinlings, bereits jung so dunkel wie der Hut sein; hier finde ich aber auch insgesamt widersprüchliche Angaben


    Oder auch den Kontrast-Wasserkopf, Cortinarius albonigrellus - finde ich aber unter diesem Namen nicht bei Kriegelsteiner:


    LINK


    Bei dieser Seite steht bei Nummer 6 (Cortinarius spec) ein noch unbestimmter Cortinarius, mit dem ich auch eine visuelle Ähnlichkeit festzustellen meine...


    Und da gibt es noch viel mehr. 8|


    Ob all diese die Bilder den jeweiligen Arten überhaupt richtig zugeordnet sind, kann ich natürlich nicht beurteilen. Das ist im Internet ja immer schwierig. Auffallend schien mir jedoch, dass es jeweils ein paar meiner Art recht ähnliche Bilder im Netz zu finden gibt, aber man findet gleichzeitig auch völlig anders geartete. Hier scheint also eine sehr große Variationsbreite zu existieren, oder die Zuordnung stimmt vielleicht nicht in jedem Fall. Ich denke, für eine Artzuschreibung ist das Ganze mir doch zu schwammig, kompliziert und unübersichtlich. Da müsste man sich sicher sehr tief einarbeiten und spezialisieren, bevor man zu einer halbwegs zuverlässigen makroskopischen Vor-Einschätzung kommen kann.


    Ich denke, ich werde den Pilz erstmal als Tel. spec. mit einem ? einordnen.


    Hallo Buliz,


    danke für deinen Vorschlag, während die Farbigkeit hier wohl in eine ähnliche Richtung geht, glaube ich doch nicht an eine Übereinstimmung in der Art, so ist z.B. die Hutstruktur eine völlig andere.

    Hallo zusammen,


    Hallo Gerd,


    ja, der ist recht wirklich etwas rätselhaft. Danke jedenfalls für deine Einschätzung mit der Tendenz zu Cortinarius.:thumbup:
    Und du hast Recht, das letze Bild ist in der Tat nicht doll (hat mich auch schon geärgert), das mach ich das nächste mal besser.


    Hallo Pablo.


    danke, ich finde deine Idee mit dem rosastieligen Frühlingswasserkopf, Cortinarius vernus gar nicht schlecht.:thumbup:
    Zwar gefallen mir einige Bilder noch nicht zu 100 Prozent, andere hingegen kommen meinem UMO, was Hutstruktur und Habitus anbelangt, doch schon sehr nahe...


    LINK


    LINK


    LINK


    Die Lamellen scheinen mir jedoch insgesamt irgendwie heller zu sein, als bei meinem Exemplar, und auch der Stiel - doch das mag vielleicht auch am Licht liegen und täuschen.


    Ich finde bei meinen Netz-Recherchen dann aber durchaus noch andere ähnliche Arten im Umfeld...
    Es gibt z.B. auch einen tiefdunklen Wasserkopf, cortinarius umbrinolens:
    LINK


    Oder auch den Kontrast-Wasserkopf, Cortinariuus albonigrellus:


    LINK


    Bei dieser Seite steht bei Nummer 6 (Cortinarius spec) ein noch unbestimmter Cortinarius, mit dem ich auch eine visuelle Ähnlichkeit festzustellen meine...


    Ob all diese die Bilder den Arten überhaupt richtig zugeordnet sind, kann ich natürlich nicht beurteilen. Das ist im Internet ja immer schierig. Auffallend schien mir jedoch, dass es jeweils ein paar meiner Art recht ähnliche Bilder im Netz zu finden gibt, aber man findet gleichzeitig auch völlig anders geartete. Hier scheint also eine sehr große Variationsbreite zu existieren, oder die Zuordnung stimmt vielleicht nicht in jedem Fall. Ich denke, für eine Artzuschreibung ist das Ganze mir doch zu schwammig und unübersichtlich.


    Hallo Buliz,


    danke für deinen Vorschlag, während die Farbigkeit hier wohl in eine ähnliche Richtung geht, glaube ich doch nicht an eine Übereinstimmung in der Art, so ist z.B. die Hutstruktur eine völlig andere.

    Hallo lieber Nobi,


    danke für deine Einschätzung, mir gefällt hier Cortinarius auch besser als Risspilz. :thumbup:


    Und ja, das mit dem UMO-und-weg-Werfen mach ich auch oft genug. :cool: Am Anfang hab ich diese Art Problem-Pilze komplett ignoriert, das verwirrt einen als Einsteiger ja nur. Aber wenn, wie gerade, recht wenig Pilze herumstehen, und dann auch noch so etwas spannend Aussehendes wie dieser hier herumsteht, kann ich irgendwie doch nicht vorbeigehen. Ich kenne ja viele Arten noch nicht und will mein Repertoire sukzessive erweitern. Die Super-UMOs schlummern dann leider meist auf meinem Rechner bis zum St. Nimmerleinstag.


    Aber ehrlich gesagt bin ich bei diesen UMOs ja schon froh, wenn ich die Gattungsrichtung/ Untergattung abschätzen kann. Das ist dann für mich schon ein Erfolgserlebnis. Es ist jedenfalls ganz toll, dass einem hier immer so schnell geholfen wird, wenn man fragt.


    Inzwischen trockne ich übrigens doch schon die eine oder andere spannende Art, denn wer weiß, ob es mich nicht doch irgendwann mal an ein Mikroskop zieht... ;). Die Sammlung auf meiner Fensterbank wurde ohnehin zu groß, jetzt hab ich mir ein Tütensystem zugelegt... Mal sehen was daraus wird.

    Hallo Björn!


    Ok, Telamonia oder Inocybe, das grenzt die Sache ja schon ein. *grins*



    dieser Pilz ist meiner Einschätzung nach so ziemlich das unmöglichste UMO bis jetzt :D


    --> also ein UUMO? :D


    Ich weiß ja schon, wieso die Gesellen bisher bei mir liegengeblieben sind. ;)
    Was ich nicht weiß, ist, wieso ich immer gerade solche finde... *grummel*
    Übrigens - ich hab noch mehr von denen *drohendguck*


    Danke für deinen Einschätzung. :)

    Hallo zusammen,


    da wär noch einer, der mir auch schon länger Kopfzerbrechen bereitet. Jetzt versuch ich doch mal, ob da zumindest eine grobe Eingrenzung möglich ist.


    Hier bin ich mir nicht einmal bei der Gattung so richtig sicher. Ich vermute und befürchte ( ;) ) wieder einmal Cortinarius, aber wenn etwas ganz anderes herauskommen sollte, würde es mich nicht sehr wundern.


    Besonders der sehr gedrungene und kurzstielige Wuchs und die dunkle, seidige Farbgebung schien mir bei diesen Pilzen irgendwie auffällig zu sein. Aber ich finde bei meinen Recherechen zwar farblich (und in manch anderen Aspekten) recht passende Arten, z.B. bei den Telamonien, habe aber bisher noch keinen herausgefunden, der zugleich auch so kurzgestielt und gedrungen aussieht.


    Funddaten:


    3.6.2013


    Odenwald, auf ca. 450m Höhe, im trockenen Moos neben dem Weg, in der unmittelbaren Umgebung überwiegend Buchenwald, mit unterstreuten Eichen, auch Roteiche, weiterhin Ahorn, (Vogel-)kirsche, Fichten und vermutlich noch weiteren Bäume in der Nähe.


    Gruppe von 5-6 Fruchtkörpern, Hutdurchmesser ca. 2 cm, Hut flach aufgeschirmt und am Rand mit einer eine Zone etwas abgesetzt, Fruchtkörper insgesamt sehr gedrungen und kurzstielig. Farbe -ein silbrig überfasertes, sehr dunkles Braun, das seidig schimmert und rötliche Reflexe zeigt. Lamellen recht breit stehend, ausgebuchete am Stiel angewachsen, außen mit kurzen Lameletten untermischt.
    Geruch: für mich unaufällig, aber dieses Kriterium finde ich oft schwierig
    Sporenabdruck war wieder einmal kaum zu erkennen, ließ aber ein dunkles Braun erahnen, vielleicht mit einem Rotstich (?)


    Exsikkat hab ich ;)


    Hier sind die Bilder:








    Vielen Dank schon mal! :sun::sun::sun:

    Hallo Stephan,


    vielen Dank für deinen Tipp!
    Eigentlich weiß ich das auch, schließlich haben wir das letzten Herbst im F1 Kurs in Hornberg auch so zusammen durchgeführt (sieht toll aus! :) ) und Frau Lüders GKP gehört zu meinen Lieblingsbüchern für den Einstieg.


    Allerdings hatte ich, als ich den Pilz gefunden hatte, gerade keinen Spiritus im Haus, und habe es dann ärgerlicherweise auch versäumt, noch welchen zu besorgen.


    Die Anschaffung einiger Chemikalien zur Pilzbestimmung steht also dringend aus. :) Da freu ich mich schon drauf, ist ja auch spannend. ;)

    Hallo Mausmann, danke für den Hinweis! :) Gut zu wissen, dass das keine Dermocybe sein kann... :D


    Hallo Björn,


    ich war beim Suchen durchaus auch bei den Telmonien unterwegs, hatte aber da auf dem ersten Blick farblich erstmal nichts richtig passendes gefunden, wobei mir der Gesamthabitus der Telamonien eigentlich sogar besser gefiel als der Hautköpfen (auch Lamellen, Hut). Aber irgendwie meinte ich dann insgesamt doch mehr Ähnlichkeit bei den von mir genannten Hautköpfen zu sehen. :shy:


    Deine Hinweise finde ich jetzt aber doch sehr überzeugend, besonders Cortinarius fasciatus scheint mir hier auf den ersten Blick hier gut zu passen. Muss dann nochmal zu den Standorten und Beschreibungen genauer in der Literatur recherchieren.


    Dann könnte ich den UMO hier wohl zumindest als Telamonia spec. einordnen, für ein Cortinarius cf. fasciatus ist das wohl zu unsicher, oder?
    Danke jedenfalls! :sun:

    Hallo zusammen,


    noch ein UMO aus meinem Archiv, der noch ein Zuhause sucht.
    UMOlogen vor... ;)
    Lässt sich dieser Pilz noch etwas enger eingrenzen? Auch wenn ich befürchte, dass er sich ohne Mikroskop kaum klären lässt...


    Ich vermute ja hier grundsätzlich erstmal einen Cortinarius, am ehesten vielleicht einen Hautkopf (habe aber auch schon bei anderen C.-Untergattungen gestöbert...).


    Ich finde beim Aussehen ja z.B. Parallelen beim Sumpfmooshautkopf, C. Tubaris, oder auch beim Kupferroten Moor-Hautkopf, C. Uliginosa. Ich bin jedoch nicht sicher, ob eine solche Zuodnung vom Standort (in der Nähe eines sandigen Kiefernwaldes) überhaupt hinkommen kann. Es gab dort zwar einige sumpfigere Feuchtgebiete eingestreut im Gelände, jedoch kein richtiges Moor. :/


    Nähere Angaben:


    - Funddatum: 4.6.2013
    - Ort: Sandiges Gelände, mit Kiefernwald, aber auch untersteut mit feuchten, teils leicht sumpfigen Gebieten
    - Pilz stand direkt im Moos (ist das Torfmoos, Spagnum? ---> evtl. Feuchtheide?) am Wegesrand
    - Einzelexemplar
    - Hut: ca. 1,5-2 cm im Durchmesser; recht kahl und ausgeprägt gebuckelt, warm kupferfarben und glänzend
    - Stiel: aus dem Moos kommend, lang und silbrig längsgerieft/faserig, ca. 12 cm lang, Basis heller, silbrig-weißlich
    -Lamellen: wellig, außen mit Lameletten untermischt, am Stiel ausgebuchtet angewachsen
    - Geruch: unbedeutend
    - Ex ­sik ­kat (danke ,Mausmann ;) ) vorhanden


    Bilder:








    Vielen Dank schon mal für Einschätzungen und Hinweise. :)

    Hallo lieber Gerd,


    faszinierend, wie lange du das zurückverfolgen konntest. :D :thumbup:


    Auf jeden Fall, ganz egal von wem nun eingeleitet, eine wahre Erfolgsgeschichte des UMOs, die geradezu nach einer myko-historischen, wenn nicht gar forumsgeschichtlichen Facharbeit, ja Dissertation, schreit... ;) So etwas wie:


    Zur Urheberschaft des Abreviatums "UMO" unter besonderer Berücksichtigung seiner Entwicklungsgeschichte sowie der Auswirkungen auf den mykologischen Fachdiskurs in Pilzforen des beginnenden 21. Jahrhunderts.


    Auf jeden Fall ein Hoch auf den unbekannten Erfinder des UMOs. :)


    Erebus/Ulis besonderes sprachliches Talent ist jedem in diesem Forum, so kurz er auch erst dabei ist, bereits ein Begriff, so dass Mausmanns Verdacht hier sicher nicht abwegig war. ;)

    Hallo Björn,


    dankeschön für die Gattungsbestätigung! Entoloma spec. ist ja schon mal ein Anfang, finde ich.


    Mit den Rötlingen werde ich ohne Mikro glaub ich nicht so schnell warm.. :shy:
    Expertenpilze, eben. ;)

    Hallo zusammen,


    der hier lungert auch noch unbestimmt auf meiner Festplatte herum. :cool:


    Von der Form vermute ich ja am ehesten noch einen Rötling, finde aber keine mir wirklich passend erscheinende Art...


    Beim Sporenabdruck (Kringel auf Papier) war leider kaum etwas an Sporenabsonderung zu sehen. Ich meinte aber einen leicht rötlichen Ton zu erahnen, und, dass sich der bräunlich-rötliche Ton in den Lamellen des Pilzes mit der Zeit etwas verstärkte. Exikat liegt mir noch vor...


    - Funddatum: 3. 6. 2013
    - Königsstuhl bei Heidelberg, lehmiger Boden, Buchenwald
    - Zwei Fruchtkörper auf dem Boden im Buchenlaub, Hutdurchmesser je ca. 1,5-2 cm, langer leicht spindelig verdrehter Stiel (ca. 12 cm?), längsfaserig und etwas gerillt
    - Hut glockig, mit feinfaseriger Oberläche.
    - Farbe: leicht silbriges Braun.


    Geruch: Weiß ich leider nicht mehr genau.










    Kann man da noch etwas machen bzw. zumindest die Gattung absichern? Vielen Dank für eure Hilfe! :)

    Hallo Zusammen,


    danke an alle für eure Hinweise zum Pilz. :thumbup:
    Ich denke ich werde diesen Pilz in meiner Fotosammlung als stropharia cf. semiglobata einordnen.


    Zwei Exemplare habe ich mal für die Zukunft getrocknet und werde sie noch eintüten. ;)



    Hallo Mario,


    danke für deinen Link. Du hast recht, da besteht eine Ähnlichkeit. Ich glaube dennoch nicht, dass unsere beiden Pilze die selbe Art sind. Bei meinem ist die Stielspitze auch leicht rillig, was m.E. auch für Stropharia sprechen dürfte (vergleiche letztes Bild bei mir).
    Bei deinem würde mir Psilocybe merdaria auf den ersten Blick schon mal ganz gut gefallen, ohne hier eigene Funderfahrungen zu haben.


    Das Fleisch der Fruchtkörper war bei meinem übrigens recht hell und der ganze Pilz war an Stiel und Hut sehr, sehr klebrig, bei allerdings auch feuchter Witterung. Der Sproenabdruck war sehr dunkel und hatte einen deutliche Stich ins Violette.

    Hallo Eike,


    das freut mich aber sehr für dich. Ist sicher ein interessanter Mensch. :thumbup:


    Und ja, wir wissen, dass sie hier in der Nähe wohnt... :)