Hallo Stephan, 
herzlichen Dank schon mal für deine Hinweise und Erläuterungen zu dieser schwierigen Gruppe, und besonders auch für den Hinweis zum Artikel über mögliche Giftwirkung in dieser Gruppe. Drastisch und geradezu unheimlich. Ich bin mehr denn je davon überzeugt, das Ritterlinge für mich keine Speisepilze sind. 
Danke für deinen Hinweis zum Rotfleckenden Kiefernritterling, T. stans... 
T. stans passt optisch gut, für meine Begriffe.
Edit: Ich hatte diese Art gestern abend auch in Betracht gezogen, da das Aussehen wirklich sehr gut passt, konnte dann aber beim Quetschen der Fruchtkörper (Lamellen) keine Verfärbung beobachten, auch nicht über Nacht. Wegen des zudem milden Geschmacks, der hier bitter sein müsste, hatte ich ihn dann ausgeschlossen. Ich habe eben nochmal probiert... Ich kann hier einfach keine Bitterkeit schmecken, obwohl ich den Geschmack als unangehm empfinde. 
Ich bin gespannt, was du über dieser Gruppe noch so zukünftig herausfindest, da scheint ja noch einiges an Forschungsbedarf zu bestehen. 
Das Fleisch der Ritterlinge war jedenfalls sehr hell cremeweiß, ganz ohne Gelbstich. Zudem kenne ich den Gelbblättrigen Ritterling von Pilzausstellungen, so dass ich ihn hier eher ausschließen würde. Ich stelle unten noch aktuelle Schnittbilder und Bilder der Stielspitze ein, um meine Angaben zu untermauern.
Drei Exemplare der Gruppe liegen mir übrigens noch vor, und ich kann gerne weitere Angaben nachreichen, die zur Klärung beitragen. Gerne rücke ich den dreien auch mit meinem Chemiebaukasten zu Leibe, falls das Beträufeln mit gewissen Substanzen hier irgendetwas bringt... 
Hallo Jan-Arne, 
Pablo hatte da eine eigene Idee zu dem Pilz, weiß aber nicht mehr genau, welchen Kandidaten er im Sinn hatte.
Danke vielmals für deinen Hinweis, jede Meinung und jeder Tipp ist herzlich willkommen 
Der Hut und die Rippung passt zu T. fulvum zugegeben gut, aber unser Pilz hatte keinerlei Gelbstich, weder im Fleisch, noch in den Lamellen. Zudem wird bei unserem Pilz der Hut bei Wiederbefeuchtung nicht schleimig, was er bei T. fulvum wohl machen müsste. Und Birke als Baumpartner halte ich an dieser Fundstelle für eher unwahrscheinlich.
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Hier die ergänzenden Bilder mit Schnittbild zum Fund:




