Beiträge von Eilun

    Hallo Michael,


    danke für die Antwort. Nadelholz ist ja ziemlich harzig, vielleicht sollte man dann besser nicht dort Platz nehmen. Obwohl - nach so vielen Jahren...

    Ich gucke dann in 4 Jahren wieder mal nach! (Werde ich mir wohl aufschreiben müssen^^)


    Grüße

    Sabine

    Hallo,

    ist das nicht ein netter Sitzplatz für Pilzfreunde?




    Das erste Foto habe ich im September 2017 gemacht, das zweite gestern.

    Offenbar ist der Pilz sehr standorttreu. Kommen die Fruchtkörper immer exakt aus derselben Stelle raus oder ist das noch der alte?




    Fand ich jedenfalls nett. Ansonsten lag gestern in Wildemann streckenweise noch Schnee und ich war froh, als ich den steilen Weg von der Prinzenlaube wieder heil herunter gerutscht war. Der pilzige Sitzplatz ist gegenüber bei der Georgenhöhe. Da war die Fortbewegung wesentlich einfacher.


    Einen schönen Sonntag

    Sabine

    Hallo,

    ein paar Bilder möchte ich auch gerne zeigen. Blick aus dem Stubenfenster:

    Vor dem Haus arbeite ich noch daran den Jägerzaun des Nachbarn komplett zu vergraben:

    Die Amsel war vor dem Schneesturm ungewöhnlich zutraulich und hüpfte hinter mir her, obwohl genug Futter bereit lag. Ich glaube, sie wollte in die warme Stube. Durfte sie aber nicht, dafür habe ich ausreichend Leckerbissen versprochen.


    Vor allem liebt sie Rosinen, außerdem findet sie zerkleinerte Walnüsse besser als Haferflocken. Das mögen offenbar alle Vögel - Nüsse haben halt genug Kalorien.

    Dann noch ein Bild von der A7 kurz bevor es dunkel wurde. Irgendwie fühlte ich mich als Paparazzi. Nachdem mich mehrere LKW-Fahrer anhupten, habe ich meine Ski gewendet und bin schnell wieder verschwunden.


    Oh, die Sonne scheint. Ich muss raus! :sun:Heute habe ich nur eine halbe Stunde geschippt, bin also noch vergleichsweise fit.

    Hallo Murph,


    habe mich schon gefragt ob Du zugeweht bist. Du wohnst ja ganz in der Nähe, nur etwas weiter draußen. Ich habe inzwischen die zweite Runde Schneeschippen hinter mir. Manchmal frage ich mich, warum es gerade ein Eckhaus sein musste. Die Nachbarn haben nur so einen kleinen Streifen vor der Tür zu räumen...


    Aber der Pullover vom Alien ist wirklich schick!


    Meine Skier sind gewachst, ich esse jetzt einen kleinen Happen, drehe eine Runde auf Ski und dann schippe ich weiter.


    Grüße

    Sabine

    Vielen Dank, dann kenne ich mal wieder zwei neue Arten.


    Ich weiß nicht so genau was ich meine, ich habe im Pareys nachgeschlagen und da hieß er Zwerg-Muschelseitling. Aber der lateinische Name passt.

    Ob er klebrig war, weiß ich nicht mehr. Wenn ich da nochmal vorbei komme, prüfe ich das.


    Den kleinen Rötelritterling habe ich mitgenommen, den kann ich noch durchschneiden. Ich finde es interessant, dass jetzt von lila nichts mehr zu sehen ist. Ich gucke mir das morgen bei Tageslicht noch mal an und gehe jetzt erstmal ins Bett.

    Hallo,

    in den letzten Tagen ist mir hier auf verschiedenen Wiesen dieser Pilz aufgefallen. Heute habe ich mal ein Foto gemacht - liege ich richtig mit Lilastiel-Rötelritterling? Der Stiel war schon extrem lila! Leider war es schon fast dunkel, Foto einmal mit und einmal ohne Blitz.





    Gestern habe ich diesen kleinen Seitling fotografiert. Laut Buch bin ich auf den bitteren Zwerg-Muschelseitling gekommen. Könnte das passen?

    Hallo,

    ich möchte gerne ein paar Fotos beifügen. Den Pilz habe ich schon letzten November gefunden. Am Rand von einem Park, aber mitten in der Stadt an einer Hauptverkehrsstraße. Überrascht hatte mich die dicke Knolle und dass er ziemlich wuchtig war. Bei den braunen Lamellen dachte ich an etwas in Richtung Champi, wollte aber nicht fragen, da die Bestimmung doch meistens sehr kompliziert ist.
    Und ja, das Ding roch ziemlich eklig. Könnte das auch mit dem Salzwiesenegerling passen?


    Grüße

    Sabine





    Hallo Murph,


    ich wohne in Hildesheim, das ist kein Geheimnis. Ob wir uns schon mal getroffen haben, weiß ich nicht. Ein kleines blaues Alien ist mir jedenfalls noch nicht begegnet.:glol: (Warum gibt es den nicht in blau?)


    Bei der Wettervorhersage werde ich mich morgen wohl im Keller verstecken und Bumerangs bauen. Also falls Du in der Gegend mal eine Frau Bumerang werfen siehst - das bin dann wahrscheinlich ich, denn andere mit dem Hobby gibt es hier kaum.


    Einen schönen Sonntag

    Sabine

    Hallo Murph,


    Du wolltest mit mir Gassi gehen????8|

    Und warum hat mir keiner Bescheid gesagt? Von Heinde bis zur Lavesbrücke, da wäre ich doch glatt mitgekommen. Ach nee, darf ich ja nicht, Corona. Früher bin ich oft von Derneburg bis Hildesheim gepaddelt und habe dann per Bahn mein Auto wieder eingesammelt. Darf man auch nicht mehr, Paddeln ist ja bis zur Brücke Groß Düngen verboten.


    Das ist dann der Grund, warum ich doch lieber im Homeoffice sitzen geblieben bin.:giggle:


    Liebe Grüße
    Sabine

    Vor einigen Jahren bin ich extra mal nach Hannover gefahren um mir den Wunderlauch in der Eilenriede anzugucken. Inzwischen - die Stadt Hannover ist dankbar, wenn man ausreißen hilft.

    Im Garten würde ich mir den lieber nicht ansiedeln. Ich habe genug Probleme mit Giersch und der Bärlauch ist auch auf dem Vormarsch.
    Grüße Sabine

    Die Warnungen wirken oft übertrieben, seit einem Fund vor einigen Jahren kann ich das aber nachvollziehen. Nach einem Jahr ohne Steinpilze hatte ich plötzlich doch noch ein Prachtexemplar entdeckt. Schön groß, aber nicht zu alt, freudig habe ich mich darauf gestürzt und dann festgestellt: Der Pilz stank extrem faulig und wurde schnellstens wieder ausgesetzt..

    Es gab davor schon einmal leichten Nachtfrost, aber der Pilz war überhaupt nicht matschig und wirkte optisch einfach perfekt. Das ist mir aber bisher nur einmal passiert.

    Leider habe ich noch nie einen Tintenfischpilz gefunden. Aber in Niedersachsen wachsen die sehr wohl. Ich kenne mehrere Leute, die schon welche gefunden haben und in der Zeitung war vor einiger Zeit mal ein Bericht, dass hier in der Nähe (Diekholzen) Massen davon im Garten standen. Der Besitzer hatte sich über den Gestank gewundert und wollte die Erde dann weiträumig ausbaggern.

    Grüße
    Sabine


    (Warum regnet es hier immer nur max. einen Millimeter?)

    Beim Oderteich war ich Anfang Oktober. Sieht so aus, als wäre jetzt noch weniger Wasser drin. Lebte der kleine Blaue im Wasser und ist jetzt heimatlos?






    Gespenstisch sehen auch die abgestorbenen Bäume aus und an manchen Stellen regnen die Nadeln von oben herab. Bei der Trockenheit konnte der Borkenkäfer noch mehr zuschlagen. Aber das soll im Sinn des Nationalparks sein, damit sich der Wald verjüngt.


    Irgendwie hatte mir der Geisterwald zugesetzt - das ist doch eine Ente, oder?



    Blick von den Zeterklippen zum Brocken:



    Die Bilder sehen auch etwas nach November aus, sind aber vom Juli. Da bin ich von Schierke über die Zeterklippen nach Ilsenburg gewandert. Die Strecke an der Ilse entlang zieht sich etwas, ist aber auf alle Fälle lohnend. Wer hat denn an der Ilse Mikado gespielt?




    Um beim Thema zu bleiben - ich habe dieses Jahr mehrere Wanderungen im Harz unternommen und kaum einen Pilz gefunden. Nichts Interessantes und schon überhaupt nichts Essbares.



    Wo ich gerade auf das Thema stoße... - mitten im Wald, also kein ungewöhnlicher Fundort. Aber doch eine tolle Schnitzarbeit - die Pilze sehen aus wie echt.

    Ansonsten gibt es hier nichts Interessantes, letztes Jahr sind Ortsteile untergegangen, dieses Jahr gibt es Regen höchstens in zählbaren Einzeltropfen. Das Foto ist im Mai entstanden und seitdem habe ich keinen Pilz mehr gesehen.
    LG
    Sabine

    Meistens finde ich nur madige Steinpilze, wo ich die befressenen Teile dann sorgfältig abschnippele. (Ja, ich bin pingelig)


    Das dauert lange und irgendwann habe ich mich mal gefragt, wie die Profis das wohl machen....
    Hat mal gemand getrocknete oder eingefrorene Pilze im Supermarkt genauer betrachtet? Einige sind madenfrei, aber meistens werden die Bewohner einfach mitverkauft. Daraus schließe ich, der Verzehr ist völlig unbedenklich. :giggle: (Und sammle die Pilze dann doch lieber selber)

    Irgendwie hatte ich auch immer noch auf Steinpilze gehofft, aber ich gebe jetzt auf und dieses Jahr bleibt es bei ein paar madigen Exemplaren im Juni.


    Gegen Ende der Wanderung dachte ich am Sonntag doch noch einen zu erwischen. Aber leider - das Exemplar war zwar noch relativ fest, stank aber leicht faulig und durfte im Wald bleiben.
    Mönchsköpfe sind hier durch (habe ich auch noch nie gewagt zu essen) und die violetten Rötelritterlinge sahen auch nicht mehr so frisch aus.
     
    Ich habe mir dann ein paar Stockschwämmchen in die Pfanne gehauen, die waren noch richtig lecker. Sind wohl erst nach dem Frost gewachsen.



    Grüße
    Sabine

    Hallo Manfred und Pablo,
     
    danke für die Antworten, aber leider - ich habe kein Mikroskop. Nur eine Spiegelreflex, für die ich mir gerade ein neues Teleobjektiv gekauft habe, weil das andere irgendwie in Hamburg verlustig gegangen ist. (Auch nicht sehr hilfreich für Pilzfotos ;) ) Hätte auch keinen Plan, wonach ich da suchen müsste...
     
    Übrigens - er schmeckt auch gut, habe einige gerade aufgegessen. Der Rest befindet sich noch im Kühlschrank, aber für die Ringstruktur brauche ich sicher auch ein Mikroskop?
    Obwohl ich mir zutraue bei den Champignons eßbare und giftige zu unterscheiden, bin ich da doch totaler Anfänger.
     
    Werde erstmal darüber schlafen.
     
    Gute Nacht
    Sabine

    Hallo,
     
    auch wenn ich weiß, dass dieses wahrscheinlich ebenfalls unbestimmbare Champignons sind, möchte ich sie mal zeigen. Die letzten Wochen habe ich häufiger Champignons in die Pfanne gehauen, die ich als Wiesenchampignons ansehe und seit Jahren esse. Nicht so besonders groß und ein spitzes Stilende, kaum Verfärbungen.


    Heute bin ich über eine Maxiversion gestolpert. Es fehlt auf dem Foto der Größenvergleich, aber gegen die andere Art sind diese wirklich wuchtig, ähnlich wie fransige Wulstlinge. Besonders die dicken Stiele fallen mir ins Auge.
    Sie wachsen in einem Hexenring auf einer Wiese unter einem Spitzahorn.
     
    Selbst bei den jungen Exemplaren ist der Stiel recht zäh. (Trotzdem aber von Maden zerfressen) Außerdem röten sie etwas und riechen für meine Nase nach normalen Champis. Oben rechts auf dem Foto ist übrigens ein etwas älteres Exemplar der kleinen Art, die ich normalerweise sammle.


    Viele Grüße
    Sabine



    Hallo,


    mal ein Lagebericht aus dem Umkreis von Hildesheim. Irgendwo stand hier es gibt Krause Glucken, also habe ich letzte Woche ein bekanntes Gluckennest aufgesucht. Eine habe ich abgeholzt und mit meinem Bruder geteilt, eine zweite fotografiert, dann aber den Heimweg angetreten. Wahrscheinlich gibt es noch etliche mehr, aber meine Begeisterung dafür hält sich in Grenzen. Sehen toll aus, angenehmes Kaugefühl, aber so einen richtigen Geschmack kann ich nicht wahrnehmen.


    Am Wegrand wucherten die Schopftintlinge, sonst sah es ziemlich leer aus. Aber Röhrlinge gibt es in meinem –žHauswald–œ sowieso kaum.


    Sonntag war ich dann in einem bekannten Steinpilzwald bei Springe/Nähe Hannover. Einige Stunden gewandert und auch erfolgreich, ich habe einen! Steinpilz + einen Anisegerling gefunden. Wundersamerweise war nirgends auch nur die kleinste Marone zu entdecken. (Wimmelt sonst davon) Auch Fotomotive (kenne ich zwar nicht, aber sieht nett aus) gab es nicht. Dafür hatte es der Anisegerling in sich. Bisher fand ich den Geschmack immer ganz lecker, aber das war wohl eine konzentrierte Sonderform. Schmeckte wie ein überwürztes Anisplätzchen.


    Dann am Wochenende der Tip meiner Tante –“ auf einer Wiese stehen massenhaft Champignons. Normalerweise finde ich davon nur sehr wenige Exemplare, deshalb habe ich Zweifel angemeldet –“ sicher Karbolegerlinge. Sie behauptete aber, sie wirkten eßbar.


    Also gestern Abendspaziergang mit kleiner Umhängetasche und Baumwolltüte. Was soll ich sagen –“ ich oute mich als Pilzfrevler. Mit Steinpilzen hatte ich da nie Probleme, aber Champis sollte man wohl wirklich nicht in Tüten transportieren. Ich wusste noch gar nicht, dass diese Dinger so brüchig sind. Ich habe aber auch noch nie größere Mengen gefunden.
    Die kleinen geschlossenen Exemplare liegen jetzt in Scheiben geschnitten auf dem Trockner und es gab abends eine leckere Pilzpfanne. Leider habe ich aber doch einiges entsorgen müssen. Die Champis wachsen auf einer frisch gemähten matschigen Wiese, die Bruchstücke von nicht genießbarem Dreck und Gras zu trennen war schwierig.


    Zur genauen Art äußere ich mich lieber nicht, aber sie schmeckten lecker. :P Apropos –“ wie schmecken eigentlich getrocknete Champis?
    Da ich die getrockneten Steinpilze schon vor zwei Monaten aufgebraucht habe, werde ich es bald erfahren.


    Grüße
    Sabine

    Vielen Dank Pablo, dann kann ich die Bilder jetzt passend einordnen.


    (Und ich habe meine Umgebung nicht umsonst genervt - der Pilz wuchs an der Straßenseite, also wenn ein Auto kam, mal wieder kurz einen Sprung auf den Bürgersteig - das brachte mir ein paar verwunderte Blicke ein...)