Da kann man aber viele Bilder machen.:)
Ich hatte grade eben welche, die sahen aus wie kleine Steinpilze. Der Stiel doppelt so dick wie der Hut. Die Art ist ziemlich variabel in der Form, grade als junger Pilz.
Da kann man aber viele Bilder machen.:)
Ich hatte grade eben welche, die sahen aus wie kleine Steinpilze. Der Stiel doppelt so dick wie der Hut. Die Art ist ziemlich variabel in der Form, grade als junger Pilz.
Nein, lieber nicht essen. Ich bin sehr sicher, dass es eine Nebelkappe ist.
Die Hauptfruchtform sollte dann so aussehen.
Dann sag ich mal, es ist eine Nebelkappe (Clitocybe nebularis).:)
Nachtrag: Achte mal auf ältere fruchtkörper, die wachsen sich nämlich aus.
Hallo Chris,
leider kein Violetter Schichtpilz. Ich halte das für Coryne dubia, die Nebenfruchtform von Ascocoryne sarcoides.
Hallo Peter,
vielen Dank für die Info. Dann werd ich mal recherchieren.
Hier komme ich auch mit Nobis tollem Gattungsschlüssel auf keinen grünen Zweig. Ich meine, solche oder ähnliche Sporen schonmal gesehen zu haben, weiß aber nicht mehr wo und wann.
Die Dinger wachsen neben den Kaninchenpillen auf dem Küchentuch. Auf den Pillen selbst hab ich keine gefunden. Die Perithecien sind kugelrund und erinnern entfernt an Nectria.
Diese habe ich eben unter dem Mikro gehabt. Es gab nur zwei kurze, dickbäuchige Asci, in denen die Sporen auf die gleiche Weise, nebeneinander liegend, aufgereiht waren.
Wenn ich nur die Sporen betrachte, könnte S. australis rauskommen. Aber die Einreihigkeit und die plumpen Asci kann ich nicht einordnen.
Hallo Nobi,
danke für die Bestimmung. Ja, wenn ich immer genau wüsste, wo ich nachschauen muss.:)
Die Seitenzahlen im digitalen Doveri kannste vergessen, da stimmt nix. Aber bald gibts ja richtiges Papier.:D
Mit Cyberliber find ich mich auch noch nicht zurecht. Zu wenig Zeit um all den Dingen gründlich nachzugehen und dazu noch die Dungproben zu untersuchen.
Es dauert halt.
Stück für Stück Dungiglück.:)
So, Schnauze voll. Nachdem ich mich im digitalen Doveri mal wieder wundgesucht habe, hab ich mir das Buch eben bestellt. Meimeimei....
Da die Lieferung etwas dauern wird, Andreas Gminder muss natürlich grade jetzt Urlaub machen:), stell ich den mal ein.
Zunächst dachte ich an etwas kümmerliche A. furfuraceus, die ja allgegenwärtig sind. Passt aber von den Mikormerkmalen nicht.
Auffällig sind die unregelmäßig gegabelten Paraphysenenden. Hab ich so noch nicht beobchtet.
Substrat ist Garniggel.
Vielleicht hat ja einer eine Idee.
Hallo Sven,
die fehlt mir auch noch.:)
Dank Deiner schönen Doku wird mir das Bestimmen leichter fallen, wenn ich sie mal finde.![]()
Hallo donbrosco,
vergleiche mal mit dem Ästchen-Schwindling (Marasmiellus ramealis).
na, dann oute ich mich jetzt mal als
"unbefangener Trompetenpfifferlingsesser".:nana:
Denn optisch sensationell, kann ich ihnen bisher
geschmacklich nicht viel abgewinnen.
Aber vielleicht ist getrocknet das Zauberwort?
Ich sach mal so:
1 getrockneter Trompetenpfifferling schmeckt aromatischer als 100 frische.:)
Die Dinger muss man trocknen, frisch sind geschmacklich nahe Null.
Muss das nicht " Aller guten Dunge.." heißen.:D
Danke Nobi ![]()
Endlich, ich glaube das war der dritte Versuch.:D
Hallo Nobi,
ich kann Dir nur als Vergleich Fotos von meinem Fund P.coprophila zeigen. Die fehlende Ringzone sieht man hier sehr gut. (Interessante linguistische Leistung, man sieht sehr gut, was man nicht sieht.):D
Mal sehen ob ich diesmal mit Schizothecium dakotense richtig liege.
Substrat ist Pferdedung.
Ich oute mich mal als absoluter Gewürzfan. Ich esse gerne scharf und mit allem möglichen gewürzt. Auch mit Maggi hab ich keine Berührungsängste. Ich könnte also zu den vermeintlich Geschmackgeschädigten zählen.
Trotzdem schmecke ich Pilze sehr gut und differenziert. Ich bin aber auch der Meinung, dass der Steinpilz total überbewertet wird. Er sieht toll aus, bringt ne Menge Masse und hat einen sehr guten Ruf. aber so wirklich überragenden Geschmack kann ich auch nicht feststellen.
Wenn ich an die Krause Glucke, das Stockschwämmchen, Morcheln oder getrocknete Trompetenpfifferlinge denke, dafür lasse ich jeden Steinpilz stehen.
Also ich würde mich nicht wundern, wenn unbefangene Esser dem Steinpilz nicht viel abgewinnen können.
Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass Du sogar mittendrauf liegst.:)
Und schon hat die liebe Kuschel wieder Kopfkino und sieht den Ralf an Ästen knabbern.:)
Hallo Sven,
der sieht jedenfalls so aus wie die C. sexdecimsporus, die ich auch ab und an gefunden habe.:).
Hallo Beorn,
beim Substrat bin ich mir sehr sicher. Taraxacum bildet bei uns zudem nicht so dicke Äste aus.:D
Marzipan als Substrat.![]()
Mach mich nich wuschisch, dann wäre ja das Substrat interessanter als der Pilz.:)
Hallo Uwe,
Phaeolepiota aurea wächst bei uns auch, der ist es nicht.:)
Trotzdem Danke für Deine Mühe.
LG
Ralf
Alles anzeigen
Hallo Ralf!
Gibt's (angesichts der Tatsache, dass Du Dich hier in der Bestimmungsabteilung und nicht in der Plauderabteilung befindest...) vielleicht noch ein paar der grundlegenden Bestimmungsmerkmale?
Vielleicht ist's ja gar kein Hallimasch, sondern ein Currymasch!
--> Aber dazu bräuchte es natürlich zuallermindest (!) Angaben zum Geruch und zum Geschmack!
Eine Ansicht des kompletten Fruchtkörpers (also samt Basis) wäre auch nicht zu verachten, ebenso Angaben und/oder Bilder zu eventuellen Verfärbungen auf Druck oder im Schnitt!
Wo hast Du den Pilz gefunden? Im Laub- oder im Nadelwald oder vielleicht beim Inder um die Ecke?
Außerdem verzichtest Du auf sämtliche Gruß- und Dankesformeln! Was ist nur los?
Gruß,
Fredy
Einen schönen guten Abend Fredy,
Du hast natürlich vollkommen Recht. Also hole ich das nach.
- Durchmesser des Hutes
= ca. 4 cm (größtes Exemplar)
- Länge des Stiels
= ca. 4 cm (größtes Exemplar)
- Höhe des gesamten Fruchtkörpers
= ca. 6 cm
- Beschaffenheit des Hutes (schmierig, trocken, glatt, rau, etc.)
= wie Hallimasch,
- Verfärbung des Fruchtkörpers auf Druck
= keine
- Verfärbung des Fruchtkörpers im Schnitt
= keine
- Geruch
= wie Hallimasch
- Standort, Bäume in der Nähe
= Rand einer Feuchtwiese unter Quercus,weiter Fagus, Prunus, Salix, Alnus. Weiter Urticae, Filipendula, Impatiens, Lepidium, Ficaria, Pteridium. Die üblichen, im Curry verwendeten Pflanzen fehlten vollständig.
- Ökologie des Bodens (sauer, kalk, basenreich, etc.)
= Sauer (genauer PH-Wert unbekannt). Der Fundort war direkt unter einem Jägerstuhl. Dort legt der jäger manchmal seinen Hund ab, während er ansitzt. Es ist nicht auszuschließen, dass der Hund dort seinen Harndrang ablässt, wodurch eine Beeinträchtigung durch Ammoniak im Bereich des möglichen liegt.
- evtl. Sporenpulver (vor allem bei Täublingen)
= Ziemlich sicher kein Täubling, Sporenpulver weiß
- evtl. Geschmack (nicht immer!!!)
= Wie Hallimasch (immer)
Substrat
= Fagus (Ast)
Funddatum: 28.10.2012, 15:32 Uhr
Der Fruchtkörper ist vollständig (mit Basis) abgebildet und sitzt direkt auf dem Holz. Das Myzel hab ich aus Gründen der Schonung nicht ausgegraben.
Nach Auswertung aller vorliegenden Fakten ergab die Feldbestimmung eindeutig Armillaria sp.
Zitat Fredy:
Was ist nur los ?
Nein, er war ziemlich fest.
Abschlußgrußformel = Siehe Signatur
:D:D;):D:D[hr]
Ihr verdammten Nattern ! ![]()
Dat is ´n Hallimasch
Nur in quietschgelb, Männo.
Ich wollte nur ganz harmlos wissen, ob einer von Euch schonmal einen gelben Hallimasch gefunden/gesehen/davon gehört hat.
Saubande, verdammte.:)[hr]
Und um den als Hallimasch zu identifizieren, muss ich den auch nicht in die Pathologie überführen lassen.
Mann, wo bin ich hier nur reingeraten (kopfschüttel) ![]()
