Beiträge von Rada

    neneneeeee du musst konsequent sein entweder neue oder alte rechtschreibregel...aber dann durchgehend. und wortwiederholungen sind auch bei größtmöglicher toleranz nicht zu tolerieren! apfel muss muß süss....*grusel* 3 fehler in 4 wörtern 8| plus wortwiederholung macht schon 4 fehler...das lieber ralf ist auch meiner großzügigkeit zu viel! :P :D :P


    Wo bitte ist da eine Wortwiederholung?


    Ich wollte statt "Mousse au chocolat" lieber "Schokoladenmus" schreiben, weil wir hier ja in Deutschland sind, und nicht bei den Franzosen.


    Du hast geschrieben, es müsse korrekt "Schololade muss" heißen.


    ( lutine schrieb: bitte schreibe künftig deutsche schokolade muss!)


    OK, so hab ich das schonmal von einem Kenyanischen Asylbewerber gehört: " Ohh, diesse Schokolade muss schmekte gutt", wusste aber nicht, dass der die Deutsche Sprache so gut beherrscht.


    Also:


    Wenn "Mousse au chocolat" auf Deutsch "Schokolade muss" heißt, wie Du ja behauptest, dann muss "Pflaumenmus" und "Apfelmus" in der gleichen Schreibweise - "Apfel muss" und "Pflaumen muss" - geschrieben werden.


    Dabei bemerke ich grade einen schrecklichen Fehler in der Deutschen Grammatik, der Jahrzehntelang übersehen würde.


    Generationen haben, nach alter Rechtschreibung, immer "Apfelmus" und "Pflaumenmus" geschrieben.
    Einmal Singular, einmal Plural.


    Sogar der Duden macht diesen schrecklichen Fehler.


    Mannmannmann.


    In Zukunft bitte "Äpfelmus" oder "Pflaumemus".



    Da soll mir nochmal einer vorhalten, die Deutsche Sprache habe klare Regeln.:D

    bitte schreibe künftig deutsche schokolade muss!



    OK. Aber als konsequenter Mensch schreibe ich dann auch "Apfel muss" und "Pflaumen muss".


    Mal sehen:


    Apfel muss muß süss sein, sonst isses ("ss" oder "ß" :/ ) sauer.


    :)

    Auf vielfachen Wunsch hin habe ich begonnen, etwas über die Bestimmung von Totholz zu schreiben.


    http://www.pilzforum.eu/board/thema-bestimmen-von-totholz


    Aus Zeitgründen bekomme ich das nicht in einer Einmal-Aktion hin, sondern muss Stück für Stück ergänzen, so wie es meine Zeit erlaubt.


    Damit dort die einzelnen Baumarten hintereinander stehen und nicht durch zahlreiche Diskussionsbeiträge oder Fragen auseinander gerissen werden, habe ich dazu diesen Diskussionsthread eröffnet.


    Hier können also Fragen, Anregungen, Kritik und Vorschläge gepostet werden.




    Gut Holz. :)

    Bestimmungsmöglichkeiten für lebende Bäume gibt es im Internet ja reichlich. Für uns sind jedoch die abgestorbenen Stämme, Äst und Stubben mindestens ebenso interessant. Nicht selten hilft die korrekte Bestimmung des Totholzes, eine gefundene Art auszuschließen, oder auch, die Kandidaten einzugrenzen.


    Darum will ich hier mal beginnen, Merkmale zur Bestimmung verschiedener abgestorbener Baumarten aufzuzeigen. Die Merkmale und Erklärungen beziehen sich auf eigene Beobachtungen und Erfahrungen. Ich erhebe keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit und Vollständigkeit.


    Beim verrotten von Holz spielen sehr viele Faktoren eine Rolle. Feuchtigkeit, Lage und Pilzbefall können das Holz einer Baumart unterschiedlich verändern. Darum beschränke ich mich auf grundsätzliche Angaben und Erklärungen, wissend dass die Merkmale je nach Umstand und Gegebenheiten anders sein können.


    Ich möchte diesen Thread hier so übersichtlich und kurz wie möglich halten, nicht dass man sich durch viele Seiten klicken muss, um die unterschiedlichen Beschreibungen zu lesen.


    Deshalb werde ich den Thread gleich schließen und nachher einen separaten Diskussionsthread dazu eröffnen. Und selbstverständlich bin ich dort für Ergänzungen, Änderungen, Vorschläge und Kritik offen.


    http://www.pilzforum.eu/board/…ur-bestimmung-von-totholz


    Auch kann ich nicht alle Baumarten auf einmal beschreiben, sondern mache das Stück für Stück, so wie es meine Zeit erlaubt.


    Los gehts.........


    erst einmal mit allgemeinen Hinweisen.



    Fehler, schnell gemacht.


    Man kann sich beim Bestimmen recht schnell gründlich verhauen. Der beliebteste Fehler ist, sich umzuschauen welche lebenden Bäume rundum stehen und daraus Rückschlüsse auf die Mumie zu Füßen zu ziehen.


    Ganz besonders, wenn man sich in einem artreinen Baumbestand befindet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der verrottete Stamm dort zu einer ganz anderen Art gehört, sehr groß. Solche Bestände werden "gepflegt". Das bedeutet, von Zeit zu Zeit durchforstet. Dabei werden unerwünschte Arten wie z.B. Birke, Kirsche, Weide und Esche gefällt und im allgemeinen liegengelassen. Wenn also rundum ausschließlich eine Art steht, ist der Wald mit ziemlicher Sicherheit durchforstet worden.


    Der zweite, gern gemachte Fehler ist, sich beim betrachten der Rinde nur auf den unteren Stammteil zu beschränken. Ein Baumstamm besteht aus mehreren Abteilungen. Im Zentrum befindet sich das Mark, umringt vom meist dunkleren Kernholz. Dieses wiederum ist umschlossen vom meist helleren und oft weicheren Splintholz. Die Außenschicht bildet dann das Kambium, und das ist interessant und wichtig für uns.


    Dieses Kambium besteht aus Holzzellen, die für das Wachstum des Baumes sorgen, und den Bastzellen, die Bast und Borke bilden. Der äußere Teil der Bastzellen verholzt und daraus bildet sich die Rinde. Das ist ein ständiger Prozess, der bis zum absterben des Baumes anhält.


    Im allgemeinen ist die Rinde im unteren Teil des Baumes am dicksten. Klar, weil er dort am ältesten ist und mehr Bastzellen verholzen konnten. Je weiter man nach oben, oder bei den Ästen zur Spitze gelangt, um so dünner wird die Rinde.


    Arten, die wir normalerweise mit glatter oder nur leicht schrundiger Rinde kennen, können im unteren Stammbereich eine dicke, schrundige Borke entwickeln. Bestes Beispiel hierfür ist die Birke, deren Rinde bei alten Bäumen im unteren Bereich fast schwarz und stark zerklüftet ist. Sie erinnert hier eher an Eiche oder Kiefer, denn an die glatte, weiße Birkenrinde. Aber auch die Weide und sogar die Kirsche können im Alter eine solch schrundige Rinde entwickeln.
    Es ist daher anzuraten, immer die gesamte Länge des Stammes zu betrachten, also auch die jüngeren Rindenteile, z.B. an Ästen.


    Problematisch wird es, wenn nur der abgesägte Stumpf übrig geblieben ist. Dann fehlt halt der obere Teil und man muss auf weitere Merkmale achten, um den Stumpf richtig zu bestimmen. Dazu dann bei den jeweiligen Arten mehr.







    [hr]
    Beginnen wir mit einer leicht zu bestimmenden Art.

    Die Kirsche.


    Klassisches Merkmal für die Kirsche ist die, zumindest in den jüngeren Bereichen, grau-silbrige, glatte und dünne Rinde. Diese Rinde reißt bei abgestorbenen Stämmen ringförmig um den Stamm herum auf, so dass regelrechte "Hemdärmel" entstehen. Das kann man bei der Birke auch beobachten, jedoch erkennt man die Kirsche dann an der grau-silbrigen Farbe der Rinde, während die der Birke meist grau-weiß getönt ist.




    Voraussetzung für die Bildung dieser "Hemdärmel" ist jedoch, dass das Stammholz bereits stark verrottet ist. Normalerweise geht das recht schnell, doch wenn ein Stamm stehend abgestorben ist, oder sich im Umstürzen verfangen hat, kann der Verrottungsprozess auch sehr langsam geschehen. Grund ist ganz einfach, dass das Holz dann wesentlich trockener und luftiger lagert, was den Prozess verzögert.


    Aber auch dann lässt sich die Kirsche recht sicher erkennen, denn die Rinde bildet richtige Locken. Wenn eine starke Verletzung des Stammes vorliegt, wie auf dem folgenden Bild, ist das ganz deutlich zu sehen. An unverletzten Stämmen sind diese Locken viel kleiner und nur Papierdünn. Ist man unsicher, macht man einfach mit dem Messer einen Schnitt parallel zur Längsachse des Stammes und versucht, die Rinde abzulösen. Bei der Kirsche reißt die Rinde dann immer quer zur Längsache des Stammes, also ringförmig.




    Die Farbe des morschen Holzes ist bei der Kirsche kein sicheres Bestimmungsmerkmal. Das Holz kann, in feuchten Lagen, rotbraun erscheinen und an verrottetes Nadelholz erinnern.



    Es kann aber auch, an stehenden Stämmen oder auf sehr trockenem Untergrund, hellgräulich-beige erscheinen.



    Hier ist man im Grunde auf das Vorhandensein von Rinde angewiesen, um sicher zu bestimmen. Den Stamm auf dem vorherigen Foto, der von der Farbe her auch eine Eiche sein könnte, verrät der Blick nach oben.





    Tipp:


    Abgestorbene Kirschen sollte man sich merken. Hier findet sich im zeitigen Frühjahr nicht selten der leckere Schwefelporling.


    mousse ist ein französisches wort und baisse ist ein eigennamen (da gibt es keine regeln) und hausse kommt ebenfalls aus dem französischen du klugmeier *schimpf*
    unzulaessig ist im netz vielleicht so geschrieben (weil das internet lange keine umlaute erkannte) aber die korrekte schreibweise ist unzulässig und damit ist es wieder ein einzelvokal der, weil er kurz gesprochen wird wiederum mit doppel s geschrieben werden muss.


    Wieviel??8|


    Außerdem lass ich mir von Franzoßen nicht vorschreiben, wie ich Deutsches Schokoladenmuß zu schreiben habe. :D


    du kannst es drehen oder wenden, regeln sind regeln und als gute deutsche sind sie mir wichtig.


    Regeln sind dazu da, gebrochen zu werden. Außerdem gibt es kein Copyright auf die Deutsch Sprache, man darf sie also verändern und frei Schnauze wiedergeben.


    :nana:

    Hallo Kuschel,


    uurrkss, jetzt seh ich mal wie besch...eiden meine Bilder mit dem alten Monitor waren. Ich nusste die aufhellen um überhaupt was zu sehen.:D


    Den Büscheligen Rasling hab ich dieses Jahr leider vergeblich gesucht. Bis auf ein paar überalterte Exemplare gabs nix.

    Ich verstehe die Aufregung nicht.


    Fichtensteinpilze kommen in manchen Jahren an geeigneten Stellen massenhaft vor. So manches Jahr hätte ich die Zentnerweise aus der Schonung holen können. Mach ich nicht, weil ich zu faul zum Verarbeiten bin.
    Also bleiben "meine" Schonungen weitgehend unberührt, denn außer mir klettert da keiner rein. Und wenn, würd ich das sehen.


    Und was ist das Resultat?


    Nach wie vor gibt es Jahre mit Massenvorkommen, und solche - wie das jetzige - wo man kaum einen findet. Und wenn die Fichten eine bestimmte Größe haben, ist sowieso Feierabend.


    Es ist also vollkommen wurscht, wieviele Pilze man sammelt. Es bleiben immer genug übrig um die Art zu erhalten. Und dem Fichtensteinpilz als Kulturfolger wird sicher nicht der Lebensraum wegfallen.


    Was Schaden anrichten kann, direkt oder indirekt, ist halt die Frequentierung des Waldes durch den Menschen.
    Da sind gewerbliche Aktivitäten sicher nicht tolerierbar.


    Allerdings muss der "wissenschaftlich" interessierte, der dem "Mykophgen" Vorhalte macht auch eingestehen, dass er nicht durch den Wald schwebt.


    Und so "belaste" ich, als weniger an Speisepilzen interessierter, den Wald sicher wesentlich mehr, als Opa Meier, der einmal im Jahr einen Zentner Steinpilze holt. Schlicht und einfach weil ich das ganze Jahr über und mehrmals in der Woche durch den Wald streife. Und zudem gehe ich, und jeder "wissenschftlich" ambitionierte, auch nicht nur in Fichtenschonungen oder Hochwälder, sondern suchen ganz gezielt auch "sensible" Biotope auf, in die sich kaum ein Speisepilzsammler verlaufen würde.


    Und wenn nun Opa Meier in einem guten Jahr mal eine Schubkarre voll Steinpilze aus dem Wald holt und diese sogar unter der Hand verkauft um seine karge Rente ein wenig aufzustocken, dann finde ich das völlig in Ordnung.


    Leider kommen genau solche Fälle an die Öffentlichkeit, und der wirkliche Naturfrevel, z.B. durch gewerbliche Sammler oder auch durch "Pflegemaßnahmen" der Gemeinden, werden unter den Tisch gekehrt.


    Es ist müßig, in einem Überschwemmungsgebiet über einen tropfenden Wasserhahn zu schimpfen.;)

    Moin Nobi,


    die unreifen Asci sind tatsächlich größer als die mit reifen Sporen drin. Zählen ist nicht, weil man keine Umrisse sieht, nur Gekrinsel.


    Wie gesagt, werd ich nach weiteren Exemplaren Ausschau halten. Ich frag bei sowas halt lieber mal nach, bevor ich was interessantes wegschmeiße.

    Hallo Nobi,


    P.curvicolla hatte ich auf dem Plan. Ich hatte allerdings drei Asci mit genau 32 Sporen. Mag Zufall sein, hat mich aber stutzig gemacht.


    Ich werd mal schauen, ob ich weitere davon finden kann.

    Hallo Merlena,


    Die Losung stammte von einer Wanderratte, mitten im Wald. Da ist es ein Nagetier wie Hase, Maus und Kaninchen.
    Rund um mein Haus werde ich zum Glück nicht fündig, im Haus auch nicht, und in der Stadt oder Zivilisation allgemein würde ich das nicht anrühren.:D


    PS. Um den Einwand vorwegzunehmen. Die Wanderratte heißt Wanderratte, weil sie wandert. D.h., sie kann ein paar Tage zuvor in der Stadt gelebt haben. Aber man muss auch ein wenig an das Gute in der Ratte glauben.:D:D

    Hallo Sven. Podospora fimiseda passt.


    Zu den Anhängseln:


    Basal ist das Ende der Spore, welches zur Wurzel des Ascus zeigt, Apikal jenes, welches zur Spitze zeigt.


    Hallo Nobi,


    ja, mit Björns Fund hatte ich verglichen. Und selbstverständlich habe ich das mit Eurer Beschreibung auch abgeglichen. Die zweiteilige Gelhülle hab ich unterschlagen, Sorry.


    Ich fühle mich halt noch nicht sicher genug, solche meine Bestimmungen als Wahrheit anzusehen. Aber es wird ja langsam.:)


    Und ja, splitten werd ich noch. Aber zuerst ist die Ratte dran.:D


    Finden kann man hier übrigens gut mit der Boardsuche, Einstellung "als Beiträge anzeigen".


    Und natürlich wieder mal Danke für Deine Mühe.:)


    LG
    Ralf

    Da Du ja sicher noch weist, wie die Pilze in natura ausgesehen haben (ich vermute viel mehr Grüntöne) vergleiche sie mal mit dem Ziegelroten Schwefelkopf (Hypholoma lateritium).


    Wenn das nicht passt, braucht es halt mehr Hinweise von Dir.


    Haare der Wanderratte?


    O.k., und wo ist da der Pilz zu sehen? Sporen habe ich schon ausgemacht –” sehen aus, wie Spermien mit dünkleren Köpfen. Und auf Bild Nr. 4 sind sie in den Schläuchen (Haaren) drinn –” was bedeutet das eigentlich? Pelzpilzbefall? :/


    Hallo Trüffelino,


    der Pilz ist in diesem Fall ein winziges schwarzes Kügelchen.


    Bei der Bestimmung dieser Winzlinge geht (fast) alles über die Inneren Werte und (meistens) nix ohne diese.:)
    Wenn es also makroskopisch nicht Bestimmungsrelevantes oder besonders hübsches gibt, belasse ich es bei Fotos der Mikromerkmale.


    Die Sporen hast Du ja ebenso erkannt wie die Sporenschläuche, die aber nix mit Haaren zu tun haben, dieser Familie aber ihren Namen geben.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Schlauchpilze


    Was das bedeutet?


    Die Haare und Fortsätze auf der Außenseite der Fruchtkörper können Bestimmungsrelevante Merkmale sein. Sonst bedeutet das nix.:)