Beiträge von nochn Pilz


    Wir haben einen Gewinner! :)
    ...Herzlichen Glückwunsch, Hans! :thumbup::thumbup::thumbup:


    Danke, Danke, liebe Lesenden! :cool::cool::cool:
    Über Eure Zustimmung freue ich mich sehr.
    Außerdem freue ich mich, dass viele, ganz unterschiedliche Gedichte Stimmen verbuchen konnten. Das zeigt, wie breit dieser Wettbewerb aufgestellt ist. Und darin liegt sicherlich auch eine Chance für Neu- oder Wiedereinsteiger: Einfach mal ´was Neues machen!



    Ich schnür dann mal dein Päckchen.


    Fein! ;):cool:


    ...Das "D" und das "T" .....was Hänschen nicht lernt----- :shy::D
    ...


    Jaja, immer auf die Kleinen!
    Ich hab ja das Lesen noch vor dem Fernseher gelernt und da gab es das ZDF oder RTL noch garnicht.
    Mein erstes selbstgelesenes Wort war "PAUSE". Das kennt heute auch Keiner mehr.


    Herzlichen Glückwunsch zu Deiner eigenen Homepage, Melliiee!
    Ich wünsche Dir einen guten Einstieg und viele Teilnehmer bei Deinen Exkursionen. :thumbup:;):cool:

    Lieber Frank,
    Ganz Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und ebenfalls zum wunderschönen Logo.
    Ich wünsche Dir Gesundheit, Glück und spannende, schwer zu bestimmende Pilze, die Du am Ende aber trotzdem rauskriegst.


    Nein, nein, unsere Moppeds sind wieder im Container gelandet. Das Foto zeigt Waren, die auf den Dhaus verschifft werden. Diese liegen am Ufer des Creeks, mitten in Dubai. Ich zeige das in Kürze nochmal per Foto. Im Moment fehlen mir die Möglichkeiten (bin jetzt in Prerow).

    Von der staubigen Umgebung der großen Sandkiste geht es zu den kühlen Fluten der Felsenpools im Wadi Bani Khalid.



    Gut abgekühlt fahren wir weiter nach Ibra. Dort stelle ich fest, dass ich meinen Brustbeutel mit Reisepass, Fahrzeugpapieren und ca. 400EUR verloren habe. Ganz klar, das muss beim Kleiderwechsel passiert sein. Mir bleibt Nichts übrig, als die 100km durch die Dunkelheit zurückzufahren. Dank GPS finde ich den Parkplatz wieder. Im Licht der Stirnlampe taste ich mich durch absolute Dunkelheit bis zu den Pools vor, klettere die Felsen herunter und bin an meiner Umkleidestelle. Nichts zu sehen! Völlig geknickt suche ich den Einstieg der Kletterpassage, und dort ..blinkt Etwas Helles zwischen den Steinen. Mein Brustbeutel. Hallelujah und Hamdullah!!! Jetzt bloß noch die Konzentration hochhalten, mein Scheinwerfer ist eher dekorativer Natur. Nochmal 100km durch die Nacht. Dann ist auch dieses Abenteuer bestanden und ich sinke in die Kissen.


    Nizwa gefällt uns. Wir stöbern durch die Souks und schauen uns das imposante Lehmfort an. In der Altstadt finden wir uralte Aflaj-Bewässerungskanäle, sie werden als UNESCO-Weltkulturerbe geführt.



    Am nächsten Tag besuchen wir den Jebel Shams, den höchsten Berg Omans. Hoch schraubt sich die Piste und wir werden mit tollen Ausblicken in den –žGrand Canyon des Oman" belohnt.



    Auch Bahla lockt mit einem Lehmfort, es ist das Größte des Omans und ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe. Das hat sich auch schon in China herumgesprochen und wir sehen (nicht zum ersten Mal) Gruppen von chinesischen Touristen.



    Von Bahla geht es Richtung Küste, wohin es unsere salzwasseraffinen H. und U. gezogen hatte. Wir fahren an den Bienenkorbgräbern von Al Ain (genau: Weltkulturerbe) vorbei.



    40km vor Sohar, unserem Treffpunkt schlagen wir nochmal ein Camp im Freien auf und genießen die Wüstennacht.



    In Sohar, der Heimat von Sindbad, dem Seefahrer besuchen wir den Fischmarkt und fahren dann gemeinsam zurück in die Emirate.



    Die letzten Tage unserer Reise verbringen wir dann wieder mit Zollformalitäten, verzurren, verstauen, Stempeln und Listen. Soweit die Zeit das erlaubt schauen wir uns die wenigen authentischen Reste des alten Dubais an.



    Dann bringen uns die netten Damen und Herren von Emirates wieder zurück ins kalte Deutschland.


    Es war eine schöne Reise. Ich werde sie nicht vergessen.

    Sur ist die südlichste Stadt an der Golfküste Omans. Ich fühle mich spontan an Essaouira in Marokko erinnert, eine meiner Lieblingsstädte. Und Sur enttäuscht mich nicht. Eine quirlige, ursprüngliche, freundliche Stadt. Wir finden ein indisch geführtes Hotel in der Medina (Altstadt). Nach ein wenig Handeln (das ist durchaus üblich !) bekommen wir vier Doppelzimmer für umgerechnet 63 EUR/DZ. Das wird die billigste Hotelübernachtung der ganzen Reise. Im Gegensatz zu Benzin und Lebensmitteln sind Hotels eher teuer.



    Eine Besonderheit Surs ist die bis heute lebendig gehaltene Tradition des Dhau-Baus. Das sind ganz aus Holz gefertigte traditionelle Handelsschiffe, heute würde man –žStückgut-Frachter–œ sagen. Sie ähneln von ihrer Bauweise und Funktion den Koggen der Hanse. Omanis sind damit im Mittelalter regelmäßig nach Ostafrika, Indien und sogar bis China gesegelt. Oman war noch vor 200 Jahren wichtigster Verbündeter der Engländer gegen die Franzosen im Ostafrika- und Indienhandel. Sansibar war neben Muscat die zweite Hauptstadt Omans.



    Die Dhaus werden in traditioneller Handarbeit mit unvorstellbarer Passgenauigkeit aufgebaut (natürlich von –žGastarbeitern–œ, in unserem Fall Bangladeshi). Improvisation ist Trumpf, eine kopfüber an ein Brett montierte Handkreissäge kann ein Präzisionswerkzeug sein. Auch wenn die völlig fehlenden Schutzeinrichtungen einen TÜV-geprüften Deutschen im Geist seine Finger zählen lässt.
     


    Ein weiteres Highlight soll der Besuch des Schildkröten-Schutzgebietes von Ras Al Jinz werden. Auch wenn im Winter nur wenige Meeresschildkröten hier zur Eiablage an Land kommen, vertrauen wir auf unser Glück und machen uns in der Dunkelheit auf den Weg. Vor Ort im Museum/Hotel/Rangerstationsgebäude wird unsere Geduld arg strapaziert, aber nach zweieinhalb Stunden Warten heißt es: Schildkröte gesichtet! Wir entrichten unsere Eintrittsgebühr, umgerechnet 0,75EUR/Person. Dann treten wir hinaus in die stockfinstere Nacht. Uns werden die Verhaltensregeln eingeschärft, völlige Ruhe und kein Licht. Wir werden aufgefordert, die Blitze unserer Kameras abzuschalten. Dann entern wir mit etwa 20 Personen einen Bus und schaukeln in die Dunkelheit. Kurze Zeit später halten wir auch schon wieder und steigen aus. Insgesamt sind drei Gruppen am Strand, jede mit einem Ranger. Weitere Parkangestellte suchen den Strand ab. Der Strand sieht aus, wie von Kratern übersät, Kuhle an Kuhle, wir müssen aufpassen, wo wir hintreten. Gruppe 1 hat sich schon um ein offenes Loch geschart und blickt gebannt im Licht der Taschenlampe hinein.



    Endlich sind wir auch dran und dürfen uns eine imposante, etwa knapp einen Meter große grüne Meeresschildkröte (–žSuppenschildkröte–œ) anschauen, die ohne Pause Eier, die an Hühnereier erinnern, in ein beachtlich tiefes Loch (über 1 Meter) ablegt. Meine Kollegen sind so sehr vom Schauspiel gefesselt, dass sie völlig vergessen, dass ich fürs Knipsen zuständig bin.



    Wir werden wieder auf Seite geführt, damit Gruppe 3 zu ihrem Recht kommt und erfahren, dass wir –“mit etwas Glück- möglicherweise schlüpfende Babyschildkröten beobachten können. Der Puls beschleunigt sich. Kurze Zeit später ist es tatsächlich so weit. Unmittelbar vor uns kriechen die kleinen Gestalten aus dem Sand und krabbeln uns fast über die Füße! Ich bin sicher, dass ich das in diesem Leben nicht mehr vergessen werde.


    Zu guter Letzt erhalten wir noch die Gelegenheit, Schildkröte Nr. 1 beim Zuschaufeln der Bruthöhle und mühevollem Zurückrobben ins Meer zuzuschauen.



    Emotional erschöpft und zufrieden fahren wir schließlich mit dem Bus zum Museum zurück und dann mit den Motorrädern ins Hotel. Dort erwartet uns ein vorausschauend am Abend organisiertes kaltes 2-Uhr-morgens-Bier. Wenn man im Oman Alkohol sucht, muss man Inder fragen, niemals Omanis. Letztere haben diesbezüglich keine Ahnung.
    Tags darauf verlassen wir Sur und fahren in die Wahiba-Sandsee. Eine Etappe, auf die wir uns schon Alle gefreut haben.



    Es gibt auf solchen Reisen kaum etwas Schöneres als im Abendlicht in Ruhe auf einer Düne zu sitzen und einen weiten Blick zu haben. Obwohl es Freitag ist und die Omanis ihre Achtzylinder in den Dünen spazieren fahren (sie nennen es –ždune-bashing–œ), verliert sich der Motorenlärm in der Weite und wir genießen unsere Düne. Oder wir machen es den Omanis nach, wenn auch mit deutlich weniger Zylindern.



    Am nächsten Morgen verlassen wir die Dünen, halten zum Frühstück, pumpen die Reifen wieder auf das normale Maß auf und reinigen die Luftfilter. Und wir lassen den Kindern der Oase ihren Spaß.


    Frühmorgens machen wir uns auf den Weg. Die Große Sultan-Qabus-Moschee ist ein Bauwerk der Superlative. Die Gebäude überbauen etwa 4 Hektar, der Gebetssaal bietet 6.500 Gläubigen Platz. Der Gebetsteppich (4.300m ²; 1,7 Milliarden Knoten) in der großen Halle war bei Fertigstellung 2001 der größte der Welt, das Gleiche gilt für den 8 Tonnen schweren Kronleuchter aus Swarovski-Kristall. Alles, was irgendwie golden aussieht ist auch aus Gold. Abgesehen von den in der Tat beeindruckenden Superlativen strahlt das ganze Ensemble eine ergreifende Ruhe und Würdigkeit aus. Noch kein anderes Gebäude hat mich in dieser Hinsicht so tief beeindruckt. Tafeln weisen auf die gemeinsamen Wurzeln von Christentum und Islam hin. Einfach ausgedrückt wurde die göttliche Botschaft, welche von den Propheten (unter Anderem Jesus) verkündet wurde, in historischen Zeiten aus politischen Gründen verfälscht. Mohammed, der letzte der Propheten, hat dann die göttliche Botschaft richtiggestellt und im Koran niedergeschrieben.



    Nachmittags besuchen wir dann Muscat (im engeren Sinne). Die kleine Bucht ist flankiert von zwei historischen Festungen. Zentrales Objekt ist der Palast des Sultans, der Rest des Örtchens besteht überwiegend aus weiteren administrativen Gebäuden. Daraus resultiert das Fehlen von Alltagsleben, was dem ganzen Ort etwas museales verleiht. Das gefällt uns nicht so gut und wir gehen entlang der Küste zurück nach Mutrah.



    Wir werden mit omanischer Gegenwartskunst konfrontiert. Banausen, die wir sind, verstehen wir sie nicht. Das –žUfo" über Mutrah stellt übrigens einen Weihrauchbrenner dar. Weihrauch spielte in der Vergangenheit Omans eine bedeutende wirtschaftliche Rolle und wird im Süden Omans heute noch gewonnen. In Mutrah lassen wir den Tag ausklingen, mein bester Freund Abu Shisha und ich kaufen uns im Souk kummas, die traditionelle omanische Kopfbedeckung, vulgo –žKuffnucken-Kappe" (nach Walter Moers).



    Tags darauf versuchen wir, unsere meeresfixierten KollegInnen wiederzufinden. Den White Beach finden wir verlassen vor und ziehen weiter nach Süden.



    Dann erreicht uns eine SMS –žWadi Tiwi besuchen!" und kurz darauf eine Weitere: –žAchtung! Die zweite Furt ist glitschig, nicht auf die Schnauze fallen!". Allah segne die moderne Kommunikationstechnik.



    Tiwi ist ein kleines Provinzkaff und angenehmerweise nicht so blankpoliert wie Vieles in der Capital Area. Als Gesamtgruppe wiedervereint machen wir uns schließlich auf den Weg nach Sur.


    Zitat von "die gute Anna"


    Guten Morgen Rasselbande!


    Vielen Dank, dass Ihr meinen Bericht trotz weitgehend fehlender Pilze so freundlich angenommen habt.
    (...ich war mir erst nicht so sicher, ob so ein pilzfreier Artikel hier wirklich willkommen ist)
    Wenn Alles klappt, geht es heute nachmittag weiter damit.


    Sprachlich gab es keine Probleme. Fast alle Omanis und auch die dort zahlreich anzutreffenden Inder, Pakistani und Bangladeshi sprechen Englisch.
    Außerdem habe ich mir ein paar Worte arabisch angeeignet, schließlich fahre ich seit 30 Jahren in diese Gegenden.
    Im Gegensatz zu Ländern wie Tunesien hört man im Oman fast gar keine Musik in der Öffentlichkeit. Ich habe mir trotzdem eine CD kaufen können. Zu Hause stellte sich heraus, dass die arabischen Titel gut zu Hören sind (Arab-Pop, das höre ich ganz gerne). Der Rest ist übelster Balladenschrott der unterirdischen Sorte. Immerhin: Erfolgsquote = 30%. :cool:

    WARNUNG!!!
    Hier geht es überhaupt nicht um Pilze.
    Ich hätte gerne welche in meinen Bericht eingebaut.
    Aber es gibt einfach keine im Oman.


    sorry.


    November 2014, Maschinenbaufirma bei Bremen
    Kunde: –žDas ist aber mal wirklich eine schöne Schweißnaht!–œ
    F.: –žJa wirklich, so welche hätte ich auch gerne an meinem Motorrad–œ
    Kunde: –žAch, Sie fahren auch Motorrad?–œ
    F.: –žSie etwa auch?–œ
    Kunde: –žDas will ich meinen! Ich war gerade erst im Oman!–œ
    F.: "............................................." 8| 8| 8|


    November 2014, Stammtisch der Endurofreunde Bremen
    F.: –žHört mal, Leute –“ ich hab da eine Idee–¦! :cool:


    November 2015, Spedition in Bremen
    Wir haben es tatsächlich gemacht. Aus der Idee wurde ein Plan, aus dem Plan ein Entschluss. Wochen um Wochen der Vorbereitung. Ausrüstung besorgt, Kofferträger gebaut, über Reifen gefachsimpelt, Impfungen erledigt, politische Großwetterlage beobachtet, Karten gewälzt, Zoll-Listen gefertigt, Carnets beantragt usw.usw–¦
    Und jetzt geht–™s wirklich los. Wir verzurren unsere Enduros in Transportgestelle und verpacken unsere Ausrüstung in Bigbags. Dies ist der point of no return. Unsere Sachen verschwinden im Container.



    28. Dezember 2015, Flughafen Hamburg
    Na klasse! Pünktlich zum Abflug hat mich eine fette Erkältung im Griff. Emirates gibt sich aber alle Mühe, mich diesen Umstand vergessen zu lassen. So angenehm und so komfortabel bin ich noch nie geflogen. Nach gut 6 Stunden glitzert unter uns eine Insel in Palmengestalt. Wir landen und sind im Übermorgenland. Per Taxi fahren wir von Dubai nach Jebel Ali, staunen über die Skyline und beziehen unser Hotel.



    Den nächsten und den übernächsten Tag verbringen wir abwechselnd im Freihafen, beim Zoll und im Hotel. Abends schauen wir uns dann Dubai an.



    Obwohl wir Unterstützung der Spedition gebucht haben (–žwir wickeln das Alles ab, überhaupt kein Problem–œ) dauert es zwei volle Tage, bis wir unsere Motorräder und die Ausrüstung vor dem Hotel stehen haben. Wir packen auf und fahren durch Nacht und Wüste nach Al Ain. An Sylvester überqueren wir in lediglich vier Stunden die Grenze und sind endlich im Oman. Wir werden von einem großen Schild begrüßt, weiße Schrift auf blauem Grund: –žMay The Peace Be With You–œ. Oman ist mir sofort symphatisch. Wir teilen uns auf in eine Hotelfraktion (–žVielleicht haben die da Feuerwerk–œ) und eine Zeltfraktion (–žNie im Leben!–œ). Die Zeltfraktion feiert Sylvester mit Fladenbrot, LaVacheQuiRit und Thymiantee. Um 11 gehen wir Schlafen.



    Feuerwerk gab es übrigens nicht. Das hängt möglicherweise damit zusammen, dass unser 31. 12. 2015 bei den Omanis der 19.03.1437 ist.


    U. und H. zieht es unwiderstehlich ans Meer und so fahren wir alle gemeinsam von Ibri über Rustaq nach Muladdah, westlich von Barka. Dort hatten wir im Vorfeld eine schöne Anlage identifiziert, in der wir drei Tage bleiben wollen.



    Das ermöglicht uns, mit ganz leichtem Gepäck von der Nordseite her den Jebel Shams in Angriff zu nehmen. Letztlich teilen wir uns abermals auf und gehen zu Dritt auf die Piste. Diese erweist sich mit zunehmender Kilometerzahl als schwierig, dann sehr schwierig und schließlich äußerst schwierig. Dummerweise ist irgendwann Umkehren keine Option mehr. Weil, freiwillig tut man sich eine solche Strecke nicht nochmal an und vielleicht geht es vorwärts ja schon hinter der nächsten Ecke leichter voran. Dann kommt sie, die nächste Ecke und dahinter geht es besonders schwierig weiter. –žBesonders schwierig–œ bedeutet felsige Piste mit etwa 15 bis 20 cm Feinsandauflage, die sich in Serpentinen mit etwa 30 Prozent Steigung in über 2.000 m den Berg raufschraubt. Manchmal auch runterschraubt, dann schreit es von hinten–¦ Ich möchte behaupten, dass vor uns noch Niemand mit Sozia über diesen Pass gefahren ist. Auf jeden Fall haben wir den Altersrekord aufgestellt (146 Jahre, davon 20 vom Motorrad). Schließlich, nach etwa 80km haben wir wieder Asphalt unter den Rädern. Da es mittlerweile schon Nachmittag ist, verzichten wir vorläufig auf den Jebel Shams. Wir ruhen uns bei Kaffee und Keksen in Al Hamra etwas aus. Dann nehmen wir die 250km lange Umfahrung des Hajar über Nizwa unter die Räder. Zum Glück sind alle Fernstraßen im Oman nachts beleuchtet!



    Von den Strapazen des Vortages erholen wir uns bei einem –žGammeltag–œ, der auch einen Starndbesuch einschließt. Von unserer Badestelle fahren wir nachmittags etwa 20km direkt am Strand entlang. Zahlreiche Fußballmatches müssen für uns unterbrochen werden. Dafür winken wir freundlich in ebenso zahlreiche fotografierenden und filmenden Handies. Solche wie uns sieht man hier wohl nicht so oft.



    Unsere nächste Destination ist die –žCapital Area–œ, ein Konglomerat aus Städten und Dörfern, ähnlich wie das Ruhrgebiet. Aus Vereinfachungsgründen nenne ich es Muscat, auch wenn das strenggenommen nicht korrekt ist. Die Omanis machen es aber auch so. Da sie auf dem Weg liegt besuchen wir als Erstes die Große Moschee. Leider ist sie nur vormittags für Ungläubige geöffnet. Am Nachmittag besuchen wir Mutrah und stöbern durch den Souk. Weil es uns dort sehr gut gefällt, beschließen drei von uns, dort am nächsten Tag ein Hotelzimmer zu nehmen. Wir wollen uns Muscat genauer ansehen und dabei auch die Große Moschee besuchen. Die Übrigen zieht es ans Meer und sie planen eine Übernachtung am White Beach bei Fins.


    O man, o man, das war ja spannend zu verfolgen, dieses Jahr!
    Wir hatten nur sporadisch Internet und dann auch nicht immer stabil.
    Trotzdem habe ich das Meiste mitbekommen und den Rest muss ich nochmal in Ruhe nachlesen, (ist ja Winter).
    Herzlichen Glückwunsch an alle Plazierten, vor Allem aber an Sarah. Das war ja eine unglaubliche Leistung. 8| :thumbup: :cool:
    Und Herzlichen Dank nochmal an Anna. Du glaubst garnicht wieviel Freude Du mit Deinem Rätsel verschenkst. :Kuschel:


    Im Übrigen melde ich mich kurz zurück in der Heimat, bin aber gleich nächste Woche wieder weg. Kurzurlaub an der Ostsee zwecks Erholung vom Urlaub.
    Allen, die mir PN geschickt haben: bitte noch kurz Geduld, wahrscheinlich melde ich mich heute abend.


    Das wird zu Hause SOFORT nachgekocht! :yumyum: :yumyum: :)
    (..ich hab jetzt drei Wochen fastfood hinter mir, ich kann kein Hähnchen mehr sehen!!!)


    Safran: wir sind jetzt in den Emiraten (Dubai), ich komme problemlos ins Pilzforum. Keine Einschränkungen.


    Katar!, kann man da überhaupt unser Forum aufrufen? Wobei, ich habe es echt mal in den vereinigten arabischen Emiraten getestet. Damals ging es ! Aber es waren so viele Seiten gesperrt- auch solche Seiten wie Pilzforen wegen angeblich anstößigem Inhalt, daß ich aus dem Staunen nicht mehr rauskam. auch Pflanzenzuchtforen 8| (nein ich meine jetzt nicht! HANFforen o.ä., sondern total banale Foren- ich glaube, die übertreiben da ein wenig. Vielleicht sind da schon Gnolme anstößig ;) , vielleicht ist sogar unser Forum da mittlerweile gesperrt- wer weiß es?????


    Im Oman gehts, vorausgesetzt man findet ein stabiles Internetz. Wie es in den Emiraten aussieht teste ich mal Ende nächster Woche. ;)

    Hallo Pilzverrückte!
    Hier in Muscat habe ich eine viel bessere Internetverbindung als zuletzt.
    Jetzt kann ich endlich mal allen bisher Plazierten gratulieren:
    Herzlichen Glückwunsch an Alle, die sich das APR bis zum Schluss gegönnt haben und erfolgreich ins Ziel gekommen sind.
    Besonderen Dank an Anna für meine schöne Urkunde (Schnee im Januar... :giggle: )
    Ich verfolge die Auflösung weiterhin mit Spannung, das ist ja unglaublich kompakt in der Spitze dieses Jahr.
    Pilze habe ich hier noch nicht gefunden, aber ich bleibe dran!
    Viel Spass beim Tanzen im Schnee. :cool:

    Grüsse aus dem Morgenland!
    Wir haben die erste Übernachtung in den Dünen mit Lagerfeuer, Sternenhimmel und Thymiantee hinter uns.
    So nüchtern sind wir selten ins Jahr gekommen aber so schön auch nicht.
    Euch Allen ein Frohes Neues Jahr und weiterhin eine spannende Auflösung.
    Den ersten Richtigen konnte ich auch schon verbuchen, aber das war eine schwere Geburt. Zunächst dachte ich an einen Speisepilz, bei dem man die Stiele nicht verwertet. Deshalb mein Phal zum Rauchblättrigen Schwefelkopf.
    ..sorry.. :shy:


    ... Jetzt harre ich der Dinge, die da kommen ...


    ...und da kommt Einiges. :cool:


    Ich verabschiede mich für einige Zeit und werde die große Auflösung (wenn überhaupt) nur aus der Ferne verfolgen. Also bitte nicht wundern, wenn von mir keine Kommentare und keine Glückwünsche kommen, ich bin im "Leeren Viertel" unterwegs. Ich habe ein Tablet dabei, wenn wir irgendwo WLAN haben, melde ich mich sicher mal.
    Bis denne. ;)


    Genau das meine ich, ich nehme auch meist 2s Verzögerung. Sowas haben eigentlich alle Kameras.
    Muss man natürlich dem Fotoapparat irgendwie mitteilen. ;)

    ...noch ein guter Tipp:
    Häufig sind die Pilze unter schlechten Lichtbedingungen zu fotografieren (im Wald, auf dem Boden, im Herbst... ).
    Wenn man eine lange Verschlusszeit braucht, ist der auslösende Finger eine Verwackelungsquelle.
    Deshalb nehme ich solche Fotos mit Selbstauslöser auf, da wackelt nix. (Ich habe mir das übrigens bei Andreas abgeschaut).
    Also Selbstauslöser anwählen, Kamera ausrichten wie von Alisa gezeigt und auslösen.
    Den Rest macht die Kamera und zwar völlig verwackelungsfrei, auch bei langen Verschlusszeiten.
    :);)


    ...Ich glaube, 6 b haben doch viele ohne Joker gefunden...


    Nach dem habe ich Stunden um Stunden um Stunden gesucht, und das auch noch nach dem ersten Joker. :/
    Vor zwei Minuten habe ich ihn gefunden. Ein Gefühl wie Weihnachten. :D
    An 6bb war ich aus zwei Richtungen ganz dicht dran - ganz ganz dicht!
    Aber das habe ich auch erst mit Joker gemerkt.
    Ne teure Nummer heuer, die 6.
    Insgesamt wieder mal ein ganz hervorragend gemachtes APR! :thumbup: :) ;)