Hallo Uli...Hätte bei den zweiten jetzt eher an irgendwelche Gallen gedacht, weiß es aber auch nicht.
Beiträge von Inni
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Da war auch mal ein sehr schöner Artikel im Tintling zu....ich meine sogar von Harzpilzchen....
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Mir gefällt der Tintling auch...ist wie schon geschrieben eine nette bunte Mischung aus allem.
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Ach so!! Du willst wissen warum ich den Namen genommen hab, na wegen den Nordlichter natürlich, die Mausmann Gruppe.Warst du da nicht auch dabei?
Oh Hilfe!!! Natürlich
...vor den Kopf schlag...ich sag doch, ich stehe wahrscheinlich auf dem Schlauch....hab gedacht, daß sei irgend so ein regionaler Spezialausdruck bei Euch oder so.....:D -
Solche Laternen kenne ich......vom laternelaufen mit Töchterchen....aber wieso heißt ihr so? begreife das leider trotzdem nicht....*wahrscheinlich nur auf dem schlauch steh...*
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Ein ganz toller Bericht...vielen Dank!
So viele Funde, auf die ich echt neidisch bin und noch dazu mal wieder so schöne Fotos!
Mit den "Fungi of Northern Europe" Teil 4 liebäugel ich auch, zumal ich den Lactarius-Band habe und der wirklich toll ist.
Leider finde ich hier irgendwie kaum Ritterlinge
Eigentlich nur Erdritterlinge, Schwefel- und ustale.Liegt das an Schleswig-Holstein oder schaue ich an den falschen Stellen? Jemand ne Idee?
Ansonsten wäre ich sehr gerne dabei gewesen....schade, daß wir so weit auseinander wohnen

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Huhu...
Also jedesmal frage ich mich das, wenn ich einen neuen Beitrag in diesem Thread sehe: was bitte sind LANTERNEN?(So...die Neugierde hat gesiegt...
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Das meiste dazugekommene sind aber mediterrane Arten. Und der Schlüssel geht auch hauptsächlich zunächst über die Sporengröße/form....schwierig makroskopisch.
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*Neidisch-bin*....aber sowas von.....

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Nee......mit Kräuterfrischkäse, getrockneten Tomaten in Öl, Rucola und Parmesanspänen.......lecker!
Oder mit Cherrytomaten, Salat und Fetakäse

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Ich kenne die Trompetenpfifferlinge wie Mentor von hier auch nur aus dem Buchenwald......aber-oh Wunder- ich komme ja auch aus Norddeutschland.
In Schweden allerdings haben wir sie tatsächlich en masse im Nadelwald gefunden. -
Hallo Andreas....
Auf den ersten Blick erinnerte der mich an den Milden Wachstäubling (oder nach W. Pätzold auch liebevoll Wilder Max-Täubling... ;-)), auf den zweiten erscheinen mir die lamellen jedoch arg hell, weil die ja von zunächst hellcreme richtig orangegelb werden....Der Habitus und diese Zerbrechlichkeit und die dunkle Mitte wiederum würden ganz gut passen.
Aber da gibts bestimmt auch noch andere, die in Frage kommen....Russula-Experten vor
EDIT: na toll...jetzt hab ich mal ne Idee zu Russula und war zu langsam

Immerhin...die gleiche Idee! -
Wow......das sieht wirklich gut aus ......und die Rezker an sich sind schon SOO schön finde ich
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Wirderer, was? Bei Dir wachsen sie im Garten?
Hast Du da einen schönen Gehölzbestand?Bei mir gab es gestern auch gebratene Lepista nuda, allerdings nicht aus dem eigenen Garten *halt-bescheiden-bin*

...sagt die mit dem Nachbar-Steinpilz-Garten-Eldorado....:D
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. Die Sporenmaße waren Q ~2 und ließen somit keine Entscheidung zu (nach Munoz: castaneus Q 1,7-2, ammophilus Q 2,1-2,2). So ganz schlüssig bin ich mir noch nicht, wie ich diese Kollektion ablegen soll. Die Stielfarbe ist übrigens doch kein brauchbares Kriterium: Munoz (2005) bildet auf S. 597 (fig. 2e) ammophilus mit dunkelbraunen Stielen ab.Hallo Jürgen!
Darf ich fragen, ob der Munoz/Alessio empfehlenswert ist? Hatte unlängst auch mal einen Thread zu diesem Thema erstellt:
http://www.pilzforum.eu/board/…erocomus-leccinum-erbeten
aber dazu leider keine Erfahrungen mitgeteilt bekommen.
Vor allem interessiert mich, ob dort die Abbildungen korrekt oder genauso vertauscht wie in den PDS sind?
Und wie ist eigentlich die Sprache? Latein und spanisch/italienisch?Wäre sehr nett, wenn du kurz was dazu sagen könntest!
Vielen Dank!
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Zitterzahn und Gallertrichter gehen wohl auch roh.
Austernseitling wird im oben verlinkten Artikel exemplarisch für Pilz mit Hämolysinen genannt.In den gilbenden Champignons geht es um das Agaritin soweit ich mich erinnere.
Das mit den thermolabilen Giften hat mich jetzt auch extrem wissensbegierig gemacht.....es ist ja echt fast nichts drüber zu finden

Evtl frage ich da auch mal bei Prof. Berndt an und ich versuche mal in die Stadtbücherei zu kommen...in der Präsenzbibliothek steht ein Bresinsky/Besl ,-) -
Hallo! Wenn ich einen Rate-Tip abgeben sollte, würde ich hier ausserdem vorsichtig den Butterrübling und den Schokoladenbraunen Faserling ins Rennen werfen....aber die Vorredner haben Recht: zur eindeutigenBestimmung müssen bitte Detailfotos her

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Was die Herbstlorchel angeht sei gesagt, daß diese zumindest sehr umstritten ist als Speisepilz.
Empfindliche Personen vertragen sie evtl. nicht. Weiterhin ist die Gefahr schimmelige Exemplare zu erwischen groß da dieser schwerlich auszumachen ist bei diesem Pilz und drittens, heißt es, die Giftstoffe bei (manchen) Lorcheln sind wohl nicht gänzlich durch Garen zu neutralisieren. Man möge mal eben an die Frühjahrslorchel denken und in betracht ziehen daß bei den Lorcheln allgemein bestimmt noch einige Erkenntnisse erwartet werden dürften.
Meinereiner ist zwar sowieso ziemlich vorsichtig bezüglich nicht essbarer Pilze, bei dem hier allerdings bin ich mir besonders sicher daß der Pilz nicht nur unheilschwanger anmutet sondern daß er keine Chance bekommt auf meinem Teller zu landen. Für mich ein böser Pilz.Hallo zusammen....ich hänge mich hier gerade wegen der Herbstlorcheln nochmal ran.
Habe gerade bei facebook einen Beitrag von AKCCM gelesen, in dem er eine Antwort des DGfM-Toxikologen Prof. Dr. S. Berndt zu diesem Thema zitiert.
Demnach ist das giftige Gyromitrin und/oder sein hochtoxisches Abbauprodukt Monomethylhydrazin (MMH) vor allem in der Frühjahrslorchel und dem Helmkreisling enthalten, weniger davon in der Riesenlorchel und der Bischofsmütze.
In der Herbstlorchel wurden nur Spuren von MMH und G. gefunden, so daß ein Verzehr in normalen Mengen toxikologisch keine Sofortfolgen hätte.
Allerdings rät er dennoch aufgrund des -wenn auch geringen- MMH-Gehaltes dringend vom Verzehr der Herbstlorchel ab, da MMH im Tierversuch hochcancerogen, mutagen und teratogen ist.
In einer 2000 veröffentlichen Stellungnahme der WHO hat eine Expertengruppe anscheinend vom Lorchelverzehr generell abgeraten.Und da Krebsentstehung und Fruchtschädigung ja nicht unmittelbar nach Verzehr feststellbar ist, würde ich Mausmann hier gerne nochmal ausdrücklich beipflichten und jedem vom Verzehr abraten...auch wenn er/sie Herbstlorcheln bislang scheinbar gut vertragen hat.
Solche Spätfolgen ist doch kein Pilzverzehr wert finde ich.(Ich hoffe Andreas, daß es okay ist, daß ich das hier kurz wiedergegeben habe, aber ich fand die Info sehr wichtig für alle.)
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Hallo!
Die meisten Pilze mit thermolabilen (also mit durch Hitze zerstörbaren ) Giftstoffen enthalten Hämolysine.
Gelangen diese in entsprechenen Mengen in den Blutkreislauf, kommt es zur Zerstörung der Eythrozyten.Einen guten Artikel dazu findet man (inklusive einer Auflistung mit entsprechenden Arten) > hier <
Im Übrigen sollten Pilze schon alleine wegen der Eier des Fuchsbandwurms eine Viertelstunde über 70 Grad erhitzt werden.
Irgendjemand sprach schon an, daß bei größerern Mengen eine konstante Temperatur des Gargutes nicht immer gewährleistet ist...daher lieber ein bißchen länger als weniger....vor allem bei sehr voller Pfanne.Darüber hinaus gibt es auch noch andere thermolabile Giftstoffe, die je nach Pilzart unterschiedlich oder teils auch noch nicht identifiziert sind. Leider finde ich dazu adhoc auch keine Quellen....auch im Flammer/Horak werden diese nicht näher benannt.
Vielleicht hat ja jemand Zugriff auf den Bresinsky/Besl und könnte da mal nachschauen?[hr]
EDIT: den Flammer /Horak kannst du dir zu diesem Thema sparen...da steht nicht genaueres drin...hab gerade nachgesehen. -
So viele essbare Pilze schmecken doch nicht wirklich.
Wie recht du hast.......

Und ansonsten Queenie: man kennt doch irgendwie IMMER zu wenig, oder?
Wenn du nachher 50 sicher kennst, dann reicht dir das nicht und wenn man 200 kennt, dann will man die nächsten 100......
das ist ja gerade das tolle am Wissensdurst finde ich......und an den Pilzen: je mehr man weiß, desto mehr merkt man, wie wenig man eigentlich weiß...seufz....
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Auch wenns wohl zu spät ist, ein einfacher Tipp wenn man Sahne "ersetzen" will. Man nimmt Cashewkerne, zerkleinert diese in einem Mixer zu feinem Mehl, dazu die vier bis fünffache Menge an Wasser und zusammen gut mixen. Ist in der Konsistenz und im Aussehen wie Sahne und schmeckt auch mit Steinpilzen ausgezeichnet
Das ist also die berühmte Cashewnuss-Sahne, von der ich mal hörte. Klingt irgendwie ganz lecker. Ich glaube, das teste ich gelegentlich mal

Steini72, "Totholzesser" - ich brech' zusammen

Wie schon oben erwähnt....man kann auch ganz einfach weißes Mandelmus oder Cashewmus mit Wasser mischen.
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Das ist hier direkt um die Ecke bei mir... Magst Du mir die Nummer zukommen lassen?Gruß Jörn

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Hallo Nobi.....ich hab eigentlich nur im Hinterkopf, daß der und C. gibba wegen Verwechslungsgefahr mit einem in Frankreich etc. vorkommenden Trichterling nicht genommen werden sollte....C. amoenolens oder so glaub ich...steht irgendwo im Pareys.
Ich hab ihn schonmal im Mischgericht gehabt, allerdings ein Einzelexemplar. Ist mir weder besonders positiv noch negativ aufgefallen.
Wir Kieler geben ihn aber als Mischpilz frei. -
Morgen mausmann!
Erst das eine, dann das andere würde ich vorschlagen!
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Hallo Andre....
ich habe da auf Umwegen wegen PC-Problemen ( Danke Pablo
) noch die Einschätzung von Jürgen zu bekommen......
er schließt aufgrund der mangelnden Gelbtöne wie auch ich B. pseudosulphureus aus und spricht von einem B. erythropus/luridiformis mit teilweisen, aber nicht vollständigem Pigmentverlust, den man in dieser Form durchaus als B.luridiformis var. discolor ansprechen dürfte.
Werde das Exemplar jetzt mal mit kleinem Fragezeichen so ablegen und wenn möglich den Standort nächste Saison wieder aufsuchen und gucken, was sich dort tut.Denke, daß mit Andreas "Gelbstieligem H. " dasselbe gemeint ist...die lat. Bezeichnung vom Kärtchen bezeichnet ja eigentlich nur den normalen Flockenstieligen H..
Anbei dann auch nochmal Danke an Jürgen und Andreas!
