Hallo Nando!
Schöne Bilder. Nummer 5 ist eventuell ein Frühlings-Rötling (Entoloma vernum).
Viele Grüße
Toffel
Hallo Nando!
Schöne Bilder. Nummer 5 ist eventuell ein Frühlings-Rötling (Entoloma vernum).
Viele Grüße
Toffel
Hallo Barnapilz!
Welcher Pilz soll denn in Deutschland erst im Hochsommer erscheinen? Meiner? Du hast gar keinen Namen erwähnt, oder habe ich den übersehen?
Dieser Pilz hier wächst hier das ganze Jahr über....
Nein, ich habe keinen genannt. Ich meinte den Gitterling, wobei ich wie Harry davon ausgehe, dass du solche gefunden hast. Bei dir ist es sehr viel wärmer, so dass er ganzjährig wachsen kann.
Viele Grüße
Toffel
Hallo Alexandra!
Dankeschön. Ich wünsche dir auch weiterhin solche Erlebnisse.
Viele Grüße
Toffel
Hallo Alexandra!
Das ist wirklich unglaublich... letzten Sommer habe ich einen Wald beim Wandern aufgetan, da hat es Steinpilze wie Sand am Meer... dann stolpere ich Luftlinie etwa einen Kilometer weiter im Oktober über Pfifferlinge, 400g nach 10 Minuten des Einsammelns! Anfang Dezember finde ich am gleichen Ort wieder wunderschöne, saubere und tiefgefrorene!!! Pfifferlinge. Und nun, brandaktuell, finde ich dieses skurile Dauermycel!
Das ist wirklich total spannend, zumal ich bis dahin mit Pilzen rein gar nichts am Hut hatte!!!
Du hast mich vor Neid erblassen lassen. Das gibt es doch wirklich nicht. Aber der Schwarzwald scheint in Sachen Pilze so etwas wie ein Eldorado zu sein.
Da fällt mir eine Dokumentation ein, bei der atembereubende Videos gezeigt wurden, die allesamt von Amateuren aufgenommen waren. Selbst professionelle Filmer, die ihr ganzes Leben auf solche Szenen warten, bekommen solche Schauspiele nie zu Gesicht. So ist das nunmal.
Viele Grüße
Toffel
Hallo Barnapilz!
Hast du mal an den älteren Pilzen gerochen?
Hast du auch an den aufgeschittenen Eiern gerochen? Wenn ja, nach was riechen sie?
In Deutschland soll der Pilz erst im Hochsommer erscheinen. Z. B. auf Malliorca wachsen sie sogar im Dezember.
Viele Grüße
Toffel
Hallo!
Es ist ja so, dass Bäume in einem mit Schwermetallen belasteten Boden nicht leben können. Die holzbewohnenden Pilze enthalten auch kaum Schwermetalle. Ich nehme an, dass beides zusammenhängt. Unter Borkenkäfer bei Wikipedia steht gar nicht, dass man zur Vorbeugung Insektizide einsetzt. Anscheinend ist der Einsatz der Chemiekeule, vor allem im großen Umfang, eher die Ausnahme und letztes Mittel (habe hier was gefunden).
Ich glaube, die Belastung mit Giften in Mulch ist vergleichbar mit dem in Bäumen. Folglich wäre es genauso riskant Pilze von Mulch und Holzbewohner zu verzehren. Nun habe ich noch den Gedanken, ob Mulch aus Bäumen produziert wurde, die u. U. krank/von Schädlingen befallen waren, auf die eben NICHT chemisch eingewirkt und lieber zur Weiterverarbeitung verwendet wurde oder ob es wirklich der minderwertige, vollgepumpte Rest ist, der nicht mehr lebensfähig war. Naja, das wäre schon extrem. Ich glaube auch mit der ersten Variante lässt es sich vernünftig(er !?) forsten.
Viele Grüße
Toffel
Hallo Nando!
Über solche Gifte habe ich noch nicht viel gelesen. Bei Pestiziden ist das wohl nicht so schlimm. Die werden ja auch auf das Obst gespritzt, das es zu kaufen gibt. Bei Wikipedia steht, dass "Innerhalb oder am Rande von intensiv bewirtschafteten Kulturen (Mais, Obst, Hopfen, Wein, ...) [...] eine erhöhte Rückstandsgefahr an Pestiziden und Herbiziden [besteht], die von Pilzen aufgenommen werden und somit in den menschlichen Körper gelangen können. (unter Giftpilz) Sonst im Wald ist es wohl nicht so schlimm, weil dort das kommerzelle Interesse nicht so groß ist.
Industriegelände sollte man wohl allgemein meiden. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich das allerdings auch nur im Zusammenhang mit Schwermetallen gelesen. Trotzdem ist es besser, in solche Gegenden auch keine Arten zu sammeln, die keine Schwermetalle anreichern. Es könnte sein, dass Pilze die von dir genannten Substanzen aufnehmen, denn man soll sie ja auch in einem luftigen Korb sammeln, weil sie atmen. Aber ob sie die Stoffe anreichern...? Würde ich nicht so problematisch sehen, immerhin atmet man sie ja auch selbst ein, wenn man sich dort aufhält.
Vielleicht weiß jemand mehr, oder man geht sich mal im Forstamt oder so informieren. Aber streng genommen dürften wir ja dann gar keine Pilze mehr sammeln und essen.
Viele Grüße
Toffel
Hallo Nando!
Die Abwehrstoffe der Bäume sind wohl biologische Substanzen, die dem Körper nicht wirklich schaden. Schädlich sind vor allem radioaktive Substanzen und Schwermetalle. Bei Jochen Kurth: Pilze nach Jahreszeiten. Verlag für die Frau, Leipzig 1990. S. 22 habe ich mal gelesen, dass Morcheln letzteres nicht aneichern, auch die Hexenröhrlinge und der Wiesenchampignon gehören dazu. Was die Radioaktivität betrifft, würde ich z. B. Maronen in Südbayern und Österreich meiden. Das Problem scheint aber mittlerweile nicht mehr allzu groß zu sein.
Viele Grüße
Toffel
Hallo Barbara!
Das ist die optimale Einstellung. Du musst unbedingt berichten, was das Experiment hervorgebracht hat.
Viele Grüße
Toffel
Hallo!
Es ist in der Tat möglich, Pilze mit Fruchtkörperresten zu züchten. Das habe ich bei Rita Lüder gelesen. Sie hat sich da schon eine ganze Reihe Arten durch Putzreste, die sie im Garten entsorgt hat, zusammengezüchtet. Mit Morchelresten auf Rindenmulch sollte das auch kein Problem sein.
Viele Grüße
Toffel
Hallo Philipp
Es bestätigte sich übrigens auch wieder einmal eine alte Pilzregel:
- die besten Funde sind oft direkt an einem Weg.
- die großen Funde werden am Ender der Runde gemacht, so daß man sich den Rest hätte sparen können.
Ganz genau so geht es mir auch, vor allem mit der zweiten Regel. ![]()
Viele Grüße
Toffel
Hallo Margarethe!
und lieben dank auch für die ausführlich erklärung mit dem coprin!!!
studierst Du biochemie oder sowas?
Nein, ich studiere Maschinenbau.
Das Wissen stammt aus dem Internet. ![]()
Viele Grüße
Toffel
Hallo Jens!
Das ist das Coprinus-Syndrom. Dabei verhindert das in den Pilzen enthaltene Coprin den Abbau des giftigen Stoffes Acetaldehyd, das beim Abbau von Alkohol entsteht (genau gesagt blockiert es das Enzym Acetaldehyddehydrogenase). Meine Meinung ist jedoch, dass nicht das Coprin, sondern der Alkohol das Gift ist, so.
Denn Coprin kann im Gegensatz zum Alkohol in hohen Mengen eingenommen werden, ohne körperliche Einschränkungen zu verspüren. So entnehme ich das zumindest der Literatur.
Viele Grüße
Toffel
Hallo Kräuterhexe!
Tintlinge sind es sicher, wie du schon erkannt hast, zu erkennen an dem Zerfließen. Ich kenne keine giftigen Arten in der Gattung, wenn sie aber so zerflossen sind, kann man sie nicht mehr essen.
Zu den abgemähten Kräutern: Ich denke, viele können sich da nicht viel Gedanken machen, weil sie die Kräuter nicht genau kennen, geschweige denn wissen, wofür man sie verwenden kann. Geht mir ja genau so.
Viele Grüße
Toffel
Hallo Ingo!
Laut Gerhardt ist der Stiel des Orangebraunen Scheidenstreifling (A. crocea) stärker genattert als der des Rotbraunen. Könnte das hier hinkommen (unter der Annahme, dass es sich um einen Scheidenstreifling handelt)?
Viele Grüße
Toffel
Hallo Pilzmel!
Ich bin gestern noch mal dort vorbeigekommen und habe vorsorglich einen mitgenommen. Heute sind die bestimmt nicht mehr zu erkennen. Ich habe ihn dann gleich auf Zystiden untersucht, allerdings mit bloßem Auge. Der Hut schien mir völlig glatt, aber auf dem Stiel meine ich was erkannt zu haben.
Viele Grüße
Toffel
Hallo Carolin!
Mich irritiert nur, dass mein Pilz keineswegs "weite, eckige Röhren" hat, wie Gerhart das dem Polyporus squamosus abverlangt. Die Poren bei meinem Exemplar sind extrem fein: Oder ist das auch durch seine Jugend erklärbar?
Das gleiche Problem hatte ich letztens auch. Die Poren sind so fein, dass ich die Unterseite für glatt hielt und mit dem Pilz erst mal gar nichts anfangen konnte.
Hallo Philipp!
Zitat
nur die Ruhe!;) Ich hatte je nicht gefragt, ob "mein Fund", sondern, ob die Scheibenlorchel eßbar ist.
Klang aber so ;):
Zitat
Kann man die Scheibenlorchel essen? Ich glaube auch, kürzlich solche gefunden zu haben (hatte leider keine Kamera dabei) und würde gerne wissen, ob ich sie zum Essen verwenden kann.
Zitat
Diese ist aber in keinem meiner Pilzbücher beschrieben, daher meine Frage.
Hast du auch unter Discina perlata oder Größter Scheibling nachgesehen?
Viele Grüße
Toffel
Hallo Ingo und Mycelio!
In Gerhardts BLV Handbuch Pilze ist ein Exemplar abgebildet, das dem hier angezweifelten Exemplar sehr ähnelt (und es ist dort das einzige der Art). Daher hatte ich mich gewundert, dass plötzlich gleich zwei Leute die Bestimmung von Nando angezweifelt haben.
Viele Grüße
Toffel
Hallo!
Zum Glimmertintling würde ich eher weniger tendieren. Vor allem auf dem zweiten Bild sieht man sehr lange Hüte; beim Glimmertintling sind sie eher kurz und nach unten hin eingeschnürt. Ich würde eher auf den Weiden- (C. truncorum) oder den Überzuckerten Tintling (C. saccharinus) tippen. Das ist zumindest meine Erfahrung und eher Mutmaßung. Sicherheit bringt nur das Mikroskop.
Viele Grüße
Toffel
Hallo Fredy!
Wie das funktioniert und ob ich da überhaupt "mitmischen" kann, dass werde ich in ein paar ruhigen Minuten herausfinden müssen. Ich danke Dir für den Tipp!
Geht mir genauso.
Habe mich da auch noch nicht näher befasst.
Grüße
Toffel
Hallo Fredy,
zu deiner Frage zur Kartierung: Ich vermute, Marc meint damit Pilzkartierung Online.
Viele Grüße
Toffel
