Beiträge von Uwe Geulen

    Hi Michael,

    das wird leider in der Tat so sein. Schade, dass sich der Mensch über die Natur stellt. So wird das nichts mit dem Umweltschutz. Gerade heute, wo selbst FFH-Gebiete nicht mehr safe sind und Naturwaldinseln erst recht nicht. Gerade jetzt durch den großflächigen Schwund der Monokulturen wärest viel möglich…

    Hallo zusammen,


    betrachtet für Nord- und Mitteldeutschland würde für lange Zeit unbewirtschaftete Gebiete (also "Urwald") bedeuten, dass es einen an Baumarten eher armen, Rotbuchen dominierten Wald gäbe, der mit dichtem Kronendach wenig Licht auf den Waldboden durchlässt. Die Diversität sowohl an Bäumen, als auch an Unterholz und krautigen Pflanzen wäre eher gering und nur in Lichtungen bei umgestürzten Bäumen zu finden. Bei liegendem Totholz würde sich eine größere Artenvielfalt an Insekten und Pilzen finden, die allerdings sehr spezialisiert wäre. Für die Artenvielfalt wäre eine Mischung von unbewirtschafteten und bewirtschafteten Flächen am günstigsten. Ähnlich sieht es für die CO2 Bilanz aus. Dicke, alte Bäume speichern zwar primär mehr CO2, als jüngere Bäume, allerdings ist die regelmäßige Entnahme von Bauholz hier noch günstiger, weil weniger CO2 durch die Verrottung in den Kreislauf zurückgelangt. Es gibt also keine einfache Antwort auf die Frage, was jetzt ökologisch sinnvoller ist. Klar ist aber: Forstwirtschaft, die möglichst wenig Zerstörung v.a. in den Bodenstrukturen mitbringt, die Diversität bei der Bepflanzung mitbringt, die Umweltfaktoren, wie Feuchtigkeitshaushalt, Böden, Klima berücksichtigt sind aus ökologischer Sicht sinnvoller, als Fichtenplantagen im Flachland. Und: ein Umgang mit Flächenressourcen, der langfristig den Interessen und Bedürfnisse der möglichen Nutzenden widerspricht (z.B. Wald als Erholungsfläche) würde ich auch nicht als nachhaltig bezeichnen.


    LG Michael

    Hallo Michael,

    einzelne Entnahmen von Bäumen wäre natürlich sinnvoll, um die großen Pflanzenfresser zu ersetzen. Aber Kahlschlag mit danach folgender Modelierung mit sechs Baumarten ist wieder rein forstwirtschaftlich gedacht. Ein Urwald mit einzelnen Lichtinseln durch Entnahme einzelner Baumindividuen wäre sinnvoll. Die Aufforstung mit nicht autochthonen Baumarten ist meiner Meinung nach nicht die richtige Lösung.

    Hallo Bernd,

    den Begriff Plantage kann ich teilen.

    Natürlich hat der Mensch den Wald schon immer genutzt. Aber mit der Natur, heute geht es gegen die Natur. Natürlich gibt es auch andere Lebewesen die den Wald nutzen. Aber sie schaffen neue Lebensräume. Das macht der Mensch nicht. Und ja, Der Forst modelliert den Wald mit 6 neuen, klimaresistenten Arten. Diese Arten sind allerdings keine einheimischen, sondern importierte Arten wie die Douglasie. Diese Arten sind aber für die heimische Natur nutzlos weil unbekannt. Insekten und auch Vögel (Spechte) meiden sie. Allein das Wort „kreieren“ oder modelieren sagt schon alles…

    Hallo Oehrling,

    das ist mir schon klar. So ein bischen kenne ich mich schon aus. Es ist schon toll, dass es hier Leute gibt, die einem auf die Sprünge helfen.

    Ich dachte nur es gäbe hier so eine Bestimmungshilfe wie in manch anderen Foren, z. B. das Lepiwiki. Das Pilze oftmals nicht nach Fotos bestimmt werden können ist selbstredend.

    Ich freue mich auf jeden Fall auf die kommende Pilzsaison, wobei, die Saison ist ja nahezu ganzjährig.

    Liebe Grüsse,

    Uwe

    Hallo zusammen,

    ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit zur Pilzbestimmung nach Fotos auf dieses Forum gestoßen.

    Ich bin leidenschaftlicher Pilzsucher, allerdings bis dato nur für die Küche und auch nur Röhrlinge. Nun möchte ich gerne mehr kennenlernen und auch fotografieren.

    Achso, ich komme aus dem schönen Hessen und aus dem ebenso schönen Marburg.

    Beste Grüße,

    Uwe ;)