Das sieht nach nem ordentlichen Ameisenvolk aus!
Wir haben auch Waldameisen im Garten, die können sich gut verteidigen ![]()
Das sieht nach nem ordentlichen Ameisenvolk aus!
Wir haben auch Waldameisen im Garten, die können sich gut verteidigen ![]()
Hi Hannes2,
Danke auch für den Link zum Thread, sehr interessant!
Also gibt es bei den Heringstäublingen keine handfesten Unterscheidungskriterien?
Finde bei 123 verschiedene Arten, aber die Trennung ist ja nicht so scharf.
Danke nochmal!
VG
Dani
Hi Jörg,
danke für die Rückmeldung!
wenn Du R. graveolens meinst
Ja, genau den meine ich.
Habe Russula xerampelina auch in Erwägung gezogen, aber ich lese da meist von einem roten Hauch am Stiel. Hier war nichts Rotes am Stiel zu sehen.
Hast du den R. Graveolens schon mal probiert? Dr soll ja angeblich nicht so lecker sein wie R. xerampelina.
VG
Dani
Hallo,
habe heute in einer kleinen "Grünanlage" unter Eichen einen Pilz gefunden, den ich für einen Starkriechenden Heringstäubling halte.
Ich weiß mittlerweile, dass die Täublinge Bestimmung makroskopisch nahezu unmöglich ist, bitte aber dennoch um Hinweise, die für oder gegen den genannten Pilz sprechen.
Bei der Anlage handelt es sich um einen gemähten kleinen Park, der zwischen zwei ca. 1km entfernten Waldgebiet angelegt wurde. Dort befinden sich ein paar alte Eichen und Ahorn. In der Nähe sind auch Kiefern zu finden, da muss man aber über eine kleine Straße.
Der Hut ist zwar etwas dunkel, aber am Stiel sehe ich keine Rötung. Huthaut Matt, mittig pupuschwarz. Der Stiel war bei Entnahme heller, ist bei einer halbstündigen Autofahrt nachgebräunt.
Fleisch färbt sich auf Druck braun.
Die Schneiden der Lamellen färben sich braun.
Der Geruch ist auch sehr intensiv, so wie eine Fischdose, die in der Sonne stand. Konnte mit Eisensulfat testen, Färbung dunkel grau-grün. Aber das scheint ja bei allen Heringstäublingen so zu sein.
Habe in der Nähe auch einen Grüngefelderten Täubling gefunden, aber leider nicht fotografiert. Hatte mein Handy nicht zur Hand und da er alleine wuchs, wollte ich ihn auch nicht entnehmen.
Ich habe leider kein Mikroskop um 100% sicher zu gehen, aber spricht etwas gegen den Starkriechenden Heringstäubling?
VG
Dani
Hmm, dann hast du mit dem Ei vielleicht Pech gehabt. Peter schrieb ja, manchmal gehen die einfach nicht auf.
VG
Hi Wastl,
interessante Idee, aber ich würde die nicht im Innenraum lagern. Falls die wirklich aufgeht, hast du den Gestank inkl. Fliegen in der Bude.
Würde auch nicht mit dem Wasser übertreiben. Wie lange lagert du sie denn schon?
VG
Dani
Hi Oehrling,
Danke, so bewusst habe ich den Schleier nicht wahrgenommen. Ist das dann die Europäische Schleierdame? Da ist der Schleier aber schon ausgeprägter. Die Stinkmorchel war auf jeden Fall sehr dick, die Hexeneier, die dort lagen, waren z. T. tennisballgroß.
Die Koralle könnte gut was anderes sein, habe mich jur optisch im Nachhinein im Pilz Buch etwas durchgehangelt. Da gibt es ja viele ähnliche Arten. Beim nächsten Mal versuche ich was zum Aussporen mitzunehmen.
VG
Dani
Hallo,
heute waren wir morgens im Mischwald unterwegs, es sieht nach wie vor sehr mau bei uns aus. Weit und breit waren an den bekannten Stellen auch keine Pfiffis mehr zu sehen.
Das gab's im Regensburger Umland:
1. Blasse Koralle (Ramaria pallida, zumindest glauben wir das)
2. Der Klassiker: madige Perlpilze
3. Etliche Hexeneier in stattlicher Größe und Mega-Stinkmorcheln
4. Samtfußkremplinge
5. Grauer Wulstling
6. Ein schöner Hexen Ring aus vermutlich Knopfstieligen Rüblingen
7. Gallenröhrling
Und: Der Waldmeister kommt wieder!
Leider nichts für den Korb dabei gewesen. Eine Flocken-Leiche blieb im Wald. Naja, schön wars trotzdem 🙂
VG
Dani
Beim Halbieren sind mir aber die Madengänge aufgefallen. Ist zwar nicht dramatisch, aber da müsste ich wohl mehr auf den Hut achten. Da sieht man ja die Löcher schon von oben... Das ist halt bei den Samtfußrüblingen weniger das Problem.
Jetzt, da ich die Stelle kenne, werde ich mich zukünftig genauer umsehen. Möchte die schon probieren. Der Verwechslungspartner hat ja doch eindeutige Merkmale (Striegeliger Stiel, Kohlgeruch).
VG
Der Fundort war in einem Laubwald, allerdings an der Grenze zu einem Nadelwald.
Habe gerade mit meinen Büchern abgeglichen, das kommt gut hin, freue mich ![]()
Vielen Dank!
Hi,
dachte, dass die für das Foto übereinander plaziert wurden. Habe gar nicht wahrgenommen, dass die aufeinander gewachsen sind.
Vielleicht haben die Profis sowas schon gesehen. Da kann ich leider nicht weiter helfen.
Interessanter Fund!
VG
Hallo,
hat der erste Pilz denn weiß gemilcht? War der Geruch etwas fischartig?
Das würde für den Milchbrätling sprechen. Das wäre dann ein super Speisepilzen.
VG
Dani
Hey Matthias,
Danke für den Tipp!
Das könnte passen. Die Farbe ist zwar etwas ausgeblichen, aber es gibt auch eine helle Variante. Er wird auch nicht mehr so definiert von der Form her gewesen sein, nachdem die Schnecke sich daran gelabt hat...
VG
Dani
Hallo,
ich presche als Laie mal vor:
1. Milchbrätling
2. Könnte ein Reizker sein
Den Täubling kann ich nicht einordnen.
Sind aber alles nur grobe Einschätzungen meinerseits.
VG
Dani
Hallo,
heute hat es leider nur für eine kurze Runde im Laubwald gereicht. Aber die Hirschlausfliegen haben mir das Leben schwer gemacht...
Ein paar Funde gab es trotzdem:
1. Knopfstieliger Rübling
Vermutlich auch die Rüblinge
2. Parasol
3. Ein Schleimpilz?
4. Unbekannt
Ein paar vermadete Rotfüße gab's auch.
War wirklich kaum auszuhalten, weil mich etwa 1000 Hirschlausfliegen attackiert haben. Deshalb habe ich manche Pilze nicht im Habitat fotografieren können.
VG
Dani
Hi Martin,
hab mir das Eisensulfat tatsächlich für die Täublinge dazu bestellt, damit sich der Versand auch lohnt ![]()
Danke auch für die weiteren Tipps. Leider sind die Chemikalien immer noch nicht da... Ne Warensendung kann manchmal ziemlich lang unterwegs sein.
Ich hoffe, es am Wochenende wieder in den Wald zu schaffen. Dann kann ich mal ne Probe mitnehmen.
VG
Dani
Hi,
danke für die Beiträge!
Navajoa Fand den Geruch zwar leicht fischig, aber nicht extrem. Vielleicht weil die auch recht frisch waren und gleich verarbeitet wurden? Der Geschmack hat mich an Fleisch erinnert, aber ich glaube, ich hab die auch sehr scharf angebraten. Könnte auch daran liegen, dass es mich an Fleisch erinnert hat.
Der Geruch nach Fisch, der nicht gezonte Hut, die Farbe der Milch nach dem Trocknen (Milch wird an einem Taschentuch braun und ist klebrig) und die Braunfärbung auf Druck sind gute Hinweisgeber. Der Hut fühlt sich auch schön samtig an.
VG
Dani
Hi Martin,
das sieht meinem Fund schon sehr ähnlich. Gerade wenn ich auf 124 die Verwechslungspartner vergleiche. Die sehen anders aus.
Habe mir KOH, Paraphenylendiamin und Eisensulfat bestellt, ist leider noch nicht geliefert worden.
Werde mir die Flechte beim nächsten Wald Besuch nochmal genauer ansehen und was zum Testen mitnehmen.
Danke auch noch für den Tipp mit C. Cenotea ![]()
VG
Dani
Hallo nochmal,
haben den Brätling gerade mangels Sahne genauso zubereitet, wie Andy es beschrieben hat.
Hat wirklich sehr gut geschmeckt, hat mich an Fleisch erinnert. Die Konsistenz war auch noch schön fest.
Hoffe, es dauert nicht wieder Jahre, bis wir wieder welche finden.
VG
Dani
Hallo Martin,
vielen lieben Dank für die ausführlichen Infos!
Da werde ich wohl ein paar Anschaffungen machen und mir ein paar Basics aneignen müssen. Sind auf jeden Fall sehr interessante Lebensformen.
VG
Dani
Hallo,
heute habe ich im Wald zum ersten Mal bewusst eine Flechte (oder mehrere) gefunden. Die fand ich sehr schön und interessant.
Nach einer Bilder suche landete ich bei Cladonia. Sind auf den Bildern mehrere Arten zu sehen oder ist das eine Art?
Die Fotos sind leider nicht die Besten, aber vielleicht hat jemand einen Tipp für mich, was auf den Bildern zu sehen ist.
Ich glaube, ich laufe Gefahr, Flechten-Fan zu werden...
Fundort: Kiefern- Fichtenwald an einem morschen Baumstumpf am Wegesrand.
Vielen Dank!
Hi Christopher,
danke für den Zubereitungstipp! Das werden wir heute gleich versuchen!
Es waren ca. 15 FK vom Brätling, die meisten wurden aber schon von den Tierchen verzehrt... Aber 2 konnten wir mitnehmen.
Habe den vorher auch noch nicht gefunden
VG
Dani
Vielen Dank für die Antworten!
Nach den Aussagen von anderen Hobby-Sammlern waren die Hexen zumindest in den 70ern und 80ern nicht im klassischen Beuteschema. Immer nur Steinpilze, Maronen und wenns hoch kommt noch Rotkappen und Birkenpilze.
Der Freund meinte nach Besichtigung des Flocki auch zuerst, dass sei doch auf jeden Fall ein giftiger Pilz.
Sind in unserem Schwandorf er Wald jetzt keine Massenpilze, aber man begegnet ihnen schon hin und wieder. Der Freund sucht auch in ca. 2 Km Entfernung und will sie noch nie gesehen haben...
Wahrscheinlich hielt er die immer für Satansröhrlinge.
VG
Dani
Hallo,
für uns sind Hexenröhrlinge (sowohl Netz als auch Flocken) recht häufig vorkommende und recht bekannte Pilze.
Vor kurzem haben wir uns mit einem Freund meines Schwiegervater (74 Jahre alt) unterhalten, der auch gerne im Herbst Pilze sammelt. Er ist kein Profi und sammelt nur Steinpilze und Maronen.
Als wir ihm einen Flocki zeigten, meinte er, die hätte es hier in der Oberpfalz früher nicht bzw. nicht häufig gegeben. Er habe Sie auch nie gesammelt.
Nun meine Frage: Gab es vor 60 Jahren genauso viele Hexenröhrlinge wie heute? Oder hat sich das Klima zugunsten der Hexen entwickelt?
Viele Grüße
Dani
