Beiträge von PBR

    Hallo Steffen,


    ich sehe deinen Beitrag erst jetzt. Ich nutze auch das OM 90mm macro zusammen mit einer OM1 (mk1). Freihand stacking gelingt wie du sagst sehr einfach - das war auch das Anforderungsprofil unter dem ich das gekauft habe.


    Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich auch viel bei schlechtem Licht (z.B. im Wald) Flechten fotografieren möchte und habe noch einen Godox V1 Pro und einen Cygnustech Diffusor dazu gekauft. Der Blitz ist zwar überdimensioniert, hat damit aber auch die Kapazität um beim Freihand stacking mit zu kommen. Das hat der OM Zangenblitz den ich zuvor hatte leider nicht geschafft. Im moment schiele ich noch auf den neuen MF-T76 aber der muss ggf. noch warten.


    Viele Grüße und viel Spaß!

    Peter

    Hallo Felli, Diploschistes muscorum hätte ich auch gesagt. Manchmal sieht es schon gruselig aus wie die über alles drüber wächst. Vielleicht werden wir am Ende auch von ihr verschlungen wenn wir zu lange auf dem Kalkrasen knien.


    Peter

    Hallo Martin,


    danke für die schöne Zusammenstellung. B. sabuletorum kommt bei mir in der Nähe an einer Bahnbrücke auf Moosen über der Mauer mit Mörtelfugen vor. Hier hat die Flechte aber ganz überwiegend helle Apothecien die nur einen leichten Einschlag ins schwarze und ganz vereinzelt schwarze Apothecien hat. Ist das vielleicht eine Effekt der (bei mir fehlenden) Sonneneinstrahlung?


    Gruß

    Peter

    Hallo Thorben, vielen Dank!


    Bei E. rhizospora liegt sogar noch ein faszinierender Spezialfall vor. Wo andere (e.g. E. conica aber auch sonstige aus der Gruppe) primäre oder sekundäe aquatische Konidien bilden verändern sich die von E. rhizospora bei Wasserkontakt. Sie bilden dann die 3-4 lateralen "Auskeimungen" aus und entwickeln sich zu quasi-tetraradiaten sporen um.


    Viele Grüße
    Peter

    Nicht per se aquatische Hyphomyceten - aber man kommt doch immer wieder drüber - Conidien die von Pflanzen ins Wasser gewaschen werden, insbesondere wohl bei Regen.


    Gerade Retiarius hat es mir heute angetan. Meine Spore mag nicht so recht zu einer der 4 Gattungen die ich auf GBIF gefunden habe passen (wenn am ehesten R. bovicornutus, dafür ist der Stil aber zu wenig septiert). Ansich eine faszinierende Pilzgattung die sich auf Parasitismus von Pollen spezialisert hat.


    Trinacrium kommt wohl auch "von oben". Langsam finde ich die Hinweise wie man die Sporen bestimmt. Hier geht wohl auch was ohne den Rest vom Pilz.


    large.jpg

    (22) Retiarius sp. - denke ich zumindest


    large.jpg

    (23) Trinacrium sp.


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    (24) Trinacrium sp.


    large.jpg

    (25) Tripospermum myrti (mitte). Daneben Tricladium curvisporum.

    Ich möchte euch heute abend ein paar kleine und große Funde vorstellen.


    large.jpg

    (19) der kleine Fund: Lateriramulosa uni-inflata. Eine wunderhübsche filigran gestaltete Spore (Bildmitte) und Heliscella stellata (links)Lateriramulosa uni-inflata


    original.jpg

    (20) Hier nochmal eine Lateriramulosa uni-inflata an einer Tetracladium setigerum (mit 3 fingerförmigen Fortsätzen) sowie eine Alatospora acuminata (rechts) ... letztere merken wir uns.


    original.jpg

    (21) hier noch was ganz großes. Actinospora megalospora oder wie sie jetzt ein bisschen moderner heißt: Miladina lecithina. Rechts oben wieder ein paar der allgegenwärtigen Alatospora acuminata.

    Hallo Ingo, hallo alle


    jetzt auch - die Kinder sind im Bett - ein wenig ausführlicher. Vorher war zwsichen Tür und Angel. Es freut mich das du gleich auf Deine erste Probe so erfolgreich warst. Willst Du ggf. die Arten auch bei iNaturalist eintragen? Aquatische Hyphomyceten werden dort automatisch ein eine Gruppe gezogen. Ich bin sonst eher nicht so der iNat Freund, aber in diesem Fall ist dort im Moment eine kleine aber aktive Community. Bei kosmoplitischen Arten bietet das sich ja gerade zu an.


    Schaum oder auch verflüssigte Schaumprobe bis zum Abend stehen zu lassen sollte eigentlich kein Problem sein. Das Keimen soll nach 2-12 Stunden passieren.


    Hallo Ingo,


    sehr schöner Bericht zu dieser mir noch vollkommen unerschlossenen Welt. [...]

    Ich hätte fast erwartet, dass Du auch mal rein geschaut hast, es soll ja auch einige Pflanzenparasiten geben die anamorphe Formen im Wasser haben.


    Viele Grüße zusammen

    Peter

    Hallo Ingo,


    1-5, 7 stimme ich zu

    5 würde ich für L. terrestris halten (L. pseudofuscula sollte stärkere Einschnürung am übgergang zur Zentralzelle haben)

    8 vgl mal mit Clavatospora tentacula (Länge des "Körpers"?). Eher wegen der Gestalt als wegen den 4 Armen. Ansonsten gibts C. aquatica wohl auch mit 4 armen.

    9 vgl. Trinacrium sp. Schicke dir heute Abend ein Paper.

    10, 11 vgl. Lemonniera centrospora. Toller Fund, hatte ich noch nicht.

    12. Keine Ahnung, musste spontan an Isthmotricladia denken aber die sehen dann doch wieder anders aus.

    13. Weise Entscheidung, ich bin meist nicht so weise.


    Gruß

    Peter

    Hallo Zusammen,


    ich beschäftige mich im Moment recht intensiv mit Pilzen im Wasser und hatte auch schon Konidien (in ihrer aquatischen Form) von Erynia conica hier im Subforum vorgestellt.


    Heute bin ich beim Durchsehen einer Schaumprobe aus der Leine in Hannover auf eine Spore gestoßen die mich sehr an etwas erinnert hat. Im schönen Paper zu den aquatischen Formen von Webster/Sanders/Descals aus 1978 scheint sie mir sehr der "Entomophthora sp. B" zu ähneln (ovaler Körper der sich in zwei zylindrische, rund abschließende Enden auswächst und mehrere "Arme" besitzt). Nota Bene Entomophthora sp. A ist dann als Erynia conica bestätigt worden.


    Von da aus war es ein bisschen schwieriger - vorwärts nach der Auflösung der Entomophtera sp. B zu suchen hat mich auf ein paar Umwege und Irrwege geführt (zumindest habe ich dabei interessante Literatur gefunden*). In Descals et al. 1981 (s.u.) wurde ich dann fündig und Entomophthora sp. B wurde als Erynia rhizospora benannt. E. rhizospora wurde auch schonmal von thorben96 hier im Forum vorgestellt.


    (1) Aquatische Spore (in Polyvinylalkohol/Milchsäure/Glycerin mit Baumwollblau gefärbt).


    Somit gibt es leider nur eine Spore und ein Bild und nicht eine schöne Serie - da muss ich auf den schönen Beitrag von Thorben verweisen - aber auch aus einer Spore lässt sich eine schöne Geschichte und ein lehrreicher Abend spinnen.


    Ich bin auf eure Einschätzung gespannt.

    Viele Grüße

    Peter



    Descals, E., J. Webster, M. Ladle, and J. A. B. Bass. “Variations in Asexual Reproduction in Species of Entomophthora on Aquatic Insects.” Transactions of the British Mycological Society 77, no. 1 (1981): 85–102. https://doi.org/10.1016/S0007-1536(81)80182-9.

    *Dabei konnte ich mir auch die Frage beantworten ob auch anderen entomopathogenen Pilze aquatische Konidienformen haben: Ja, siehe Descals, E., and J. Webster. “Branched Aquatic Conidia in Erynia and Entomophthora Sensu Lato.” Transactions of the British Mycological Society 83, no. 4 (1984): 669–82. https://doi.org/10.1016/S0007-1536(84)80186-2.

    Hallo Michael,


    ich wollte jetzt gar nicht so sehr in die Erklärung der technischen Hintergründe von DIC eingehen, das ist an anderer Stelle viel besser erklärt.

    DIC kann man aber auch recht schön anwenden ohne es im Detail zu verstehen (solange man es gut einstellen kann).


    Die Kontrastierung durch DIC macht nur den Reliefeindruck im Optimalfall sollten bei herkömmlichem DIC keine Farben entstehen - das wäre unerwünscht. Die blaue Färbung der Sporen kommt vom Baumwollblau im Eindeckmedium. Der Aufwand bei der Präparation hält sich sehr in grenzen. Im "Schwesterbeitrag" im Anamorphenforum habe ich das erklärt. Kurz: Ein Tropfen der Probe (in dem Fall Schaum von einem Gewässer der mit einem Fixans behandelt wurde) wird auf einem Objektträger getrocknet und dann kommt ein Einschlussmittel mit Farbstoff und ein Deckglas drauf. Ab unters Mikroskop. Fertig.


    Ohne Färbung und ohne DIC bleiben z.B. Phasenkontrast, Dunkelfeld oder schiefe Beleuchtung zum Kontrastieren. Durchlicht ist wahrscheinlich mühsam da die aquatischen Hyphomyceten fast alle nicht pigmentiert sind. Habe ich aber noch nicht probiert da ich einfach die Ausstattung hier habe und verwenden kann...


    DIC und Färbung


    Färbung ohne DIC


    DIC ohne Färbung

    Hallo Sabine,


    Aus Wasser kann man auch arbeiten. Dafür filtriert man ein bekanntes Volumen unter Sog durch einen Filter und mikroskopiert den. Dann kann man sogar quantitativ arbeiten. Den Aufwand habe ich mir noch nicht gemacht.


    Im Schaum reichern sich die Sporen an und finden keine Oberfläche die das Auswachsen anregt.


    Gruß

    Peter

    Hallo Michael,


    off topic Fragen zur Mikroskopie beantworte ich als Mikroskopie Nerd doch immer gerne ;-):


    Das Verfahren ist differenzieller Interferenzkontrast (DIC). Es macht ein pseudo(!)-3D Effekt der von vielen als sehr schön und plastisch empfunden wird.

    Bei der hohen Vergrößerung ist die Schärfentiefe allerdings nur sehr gering, also habe ich ein Stapel an Bildern in verschiedenen Ebenen gemacht und diese Zusammengefügt (bzw. das von der Software erledigien lassen: Focus stacking z.B. in Helicon Focus).


    Bei der Suche nach geeigneten Demobildern habe ich übrigens noch ein primäres aquatisches Konidium von E. conica gefunden (Mit der Narbenstelle an der Spitze vom Arm).


    Viele Grüße

    Peter


    E. conica primäres aquatisches Konidium (von Kieselalge überlagert).


    Die Einzelbilder:

    Hallo Ingo,


    ich schichte einen Tropfen auf einen OT (bzw. je nach Gehalt der Probe mehr oder weniger) und lasse ihn Verdunsten. Dann decke ich mit Polyvinylalkohol (nach einem alten Rezept von Felix Schumm) ein. Im ggs. zu LCB wird das mit der Zeit fest und schmiert nicht so rum. Wenn ich Zeit habe bereite ich das vor und lasse es einfach Trocknen, wenn ich es abends schnell haben möchte lege ich die OT auf eine kleine "Kaffeewärmer" Heizplatte dich ich auch für die Flechtenschnitte/Färbungen verwende und beschleunige den Prozess.

    Für die Aquatic Hyphomycete Gruppe hatte ich eine kleine Präsentation zum Vorgehen gemacht.



    Blaualgen, E. coli etc. das ist ja durch die Fixierung komplett tot. Der Rückversand wäre als biologische Probe noch einfacher. Fällt ja noch nicht mal unter exempt vetenary oder exempt human specimen. Ich höre mich nochmal im Institut um und schau wie das geregelt wird wenn wir vorbereitete Probengefäße mit Formalin an Einsender verschicken.


    Schreib mir mal wenn Du magst, dann schicke ich Dir Einschlussmedium und FAA.


    Peter

    Hallo zusammen.


    Kürzlich habe ich einen kleinen Beitrag zu aquatischen Hyphomyceten geschrieben. In den Proben kommen auch mit einiger Regelmäßigkeit Konidien von Erynia conica vor.

    Hierbei handelt es sich nicht strikt um einen aquatischen sondern eher um einen amphibischen Pilz welche kleine Insekten befällt. Diese Art kann bei Kontakt mit Wasser tetraradiate aquatische Konidien ausbilden (siehe auch dieses Paper mit tollen SEM Aufnahmen). In diesem Fall ist es ein sekundäres aquatisches Konidium (mit einer Narbenstelle am kugeligen Körper) das wohl aus einer primären Konidie die ins Wasser gefallen ist gewachsen ist. Primäre aquatische Konidien hätten die Narbenstelle an der Spitze des langen Arms.


    Irgendwann muss ich mal nach den kleinen Fliegen suchen die irgendwo in Gewässernähe vom Pilz festgeklebt sind. Vielleicht hat jemand von euch diesen schon gefunden?


    Peter


    (1) Sekundäres aquatisches Konidium von E. conica mit einer Narbenstelle zentral am mit 4 Armen versehenen runden Körper

    Ich hoffe es stört euch nicht wenn ich noch ein paar weitere Funde zeige (sie sind so schön!)


    (13) sehr klein: Lateriramulosa uniinflata

    (14) Tricladium splendens. Die Arme zeigen eine abrupte Einschnürung am Übergang zur Hauptachse.


    (15) Tricladium castaneicola - finde ich nicht so häufig wie Tricladium spendens aber in einer aktuellen Probe doch reichlich vorhanden (Dafür kein T. splendens). Diese Art hat konische Form an der Insertionsstelle der Arme.


    (16) Tetracladium breve (das kleine in der Bildmitte). Sieht aus wie T. setigerum - mit 3 Fingerartigen Auswüchsen) (vgl. Bild 2) nur in miniklein. Daneben T. marchalianum mit zwei rund-ovalen Auswüchsen.


    (17) Heute sind haufenweise Spiralen von aero-aquatischen Hyphomyceten (Helicosporium?) in mehreren Varianten drin. Die sind wohl alleine anhand der Konidien nicht bestimmbar. Eigentlich (!) hatte ich mir vorgenommen nicht noch groß nach Proben zu suchen sondern wollte mich auf den Schaum beschränken. Ob das klappt weiß ich nicht mehr so recht.


    (18) Da es aktuell stärker geregnet hat finde ich auch Arten die wohl eher von Bäumen gewaschen wurde wie diese Tridentia sp.



    Hallo Sabine,


    die Anfärbung mit Baumwollblau (die man auch dringend braucht wenn man kein Phasenkontrast oder DIC hat) macht schon recht deutlich was Spore ist und was nicht. Viele von denen haben ganz charakteristische Formen und man kommt schon rein. Diatomeen und andere Algen erkennt man am Chlorophyll. Nematoden sehen manchmal aus wie "sigmoidale" Sporen aber die will man eh nicht am bearbeiten ;)


    Ein guter Start ist das auch heute immer noch sehr gut lesbare Paper von Ingold 1942 der das Thema mit Leben gefüllt hat. Ich möchte gar nicht daran denken wie er 1942 Naturforschung betrieben hat. Die Welt heute ist mir ja schon zu viel...


    Peter


    PS: In der Übersicht sehen solche Präparationen so aus

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    (12) Übersicht aus einer Schaumpräparation. Eindeckmedium PVA/Glycerin mit Baumwollblau. LCB sollte aber ein ähnliches Bild geben. Das blaue sind eigentlich alles Sporen.

    Die aquatischen Hyphomyceten degradieren Biomasse - vorwiegend Blätter und Pflanzenbetandteile - im Wasser und schließen somit den Nahrungskreislauf zu den Kleinstlebewesen die oft nicht die Enzymausstattung haben um Pflanzengewebe zu verwerten (z.B. Lignasen). Die bizarren Formen dienen der Verbreitung im Wasser und schließlich dem Verfangen und Anhaften.


    Die Probenentnahme ist denkbar einfach - Schaum mit einem Küchensieb abschöpfen und entweder fixieren (ich verwende Formalin-Essigsäure-Methanol (FAA). Ausstreichen auf einem Objektträger und Eindecken mit LCB sollte aber auch gehen. Fixiert man nicht haften die Sporen an und keimen aus, dabei verlieren sie ihre typische Form. (nota bene: man kann auch Blätter in Kultur nehmen und schauen was darauf wächst, das ist aber ein anderes Thema).


    Viele der Arten sind kosmopolitisch und die Literatur ist (zum glück recht breit anwendbar) Bestimmungsschlüssel gibt es hier Gulis2005 undDescals1989 (letzteres ist ein wirklich guter Einstieg!). Die Arbeitstechniken sind gut in einem Artikel von Fay Newbery zusammengefasst. Sie hat im vergangenen Winter einen (online) Workshop organisiert in dem ich in das Thema eingestiegen bin.


    (7) Schaumansammlung an Pflanzen und Zweigen in einem kleinen Fuss


    (8) mit einem Küchensieb an einer Stange habe ich den Schaum abgeschöpft. Die 3m Teleskopstange erweitert den Radius ist aber nicht unbedingt nötig.


    (9) Mein Proben-Kit. Ein Plastikbecher (Urinbecher), Teleskopstange, Küchensieb, Klebeband zum Verbinden.

    Man braucht noch ein paar Tropfen Fixiermittel (ich habe Eppendorf-Tubes mit 500µl FAA dabei und schmeiße sie einfach in den Schaum - und schüttele dann alles, eine Tropfflasche tut es aber auch.

    (10) Zur Zeit versuche ich keine Einmal-Probenkits mit Becher, mini-Netz und Fixiermittel vorzubereiten. Diese sollen zusammengesteckt-und-fertig sein.

    So möchte ich zum einen eine spontane Probenentnahme ermöglichen, zum anderen ist die Idee diese Kits weiter zu geben um Proben aus vielen Lokalisation zu bekommen. Hierfür muss ich aber noch die Versandbedingungen abklären. Sowas sollte unter Gefahrgut in Begrenzten Mengen gem. 3.4 ADR/RID laufen. Vielleicht hat jemand von euch Erfahrungen wie sowas läuft.


    Das Ziel wären "mehr Punkte auf der Karte"

    (11) iNaturalist Karte des "Aquatic Hyphomycetes" Projekts.

    Hallo zusammen.


    Anbei möchte ich euch ein paar Bilder von aquatischen Hypomyceten zeigen. Die Proben stammen alle aus (fixiertem) Schaum den ich von Fließgewässern abgeschöpft habe.

    Bei diesen bizarren Formen an Konidien kann ich es dann doch verschmerzen mir ab und an nicht lichenisierte Pilze anzuschauen.


    Diese Gruppe an Arten ist hier im Forum ja recht wenig gezeigt und dem möchte ich ein wenig entgegen wirken.

    Ich hoffe ihr habt genau so Spaß an den schönen Bildern wie ich beim machen hatte.


    Peter


    (1) Tetracladium marchalianum (DIC in Wasser)


    (2) Tetracladium setigerum (DIC in Wasser)


    (3) Tetrachaetum elegans (DIC in Polyvinylalkohol/Glyzerin/Milchsäure+Baumwollblau)


    (4) Clavariopsis aquatica (DIC in Polyvinylalkohol/Glyzerin/Milchsäure+Baumwollblau)


    (5) eine sehr elegante Alatospora acuminata (DIC in Polyvinylalkohol/Glyzerin/Milchsäure+Baumwollblau)


    (6) Flabellospora acuminata (DIC in Polyvinylalkohol/Glyzerin/Milchsäure+Baumwollblau)

    Hallo Christoph, das genau das was ich meine: die Umkombination zu Tricellula kenne ich aus der englischen Ausgabe (die ich vorliegen habe) die ich soweit ich das sehe von Baarn übersetzt und bearbeitet wurde. Da findet sich lediglich die Umkombination ohne weitere Erwähnung (bzw. nur noch einmal im Schlüssel). Aber textuell keine Begründung.


    In der deutschen 1. Auflage ist das noch nicht erfolgt. Darum meine Hoffnung oder zumindest die Vermutung es sei vielleicht in der 2. oder 3. Die will ich mir jetzt nicht auch noch kaufen und hatte gehofft irgendwer von den Pilznerds (im positiven Sinne) hat die vielleicht im Schrank stehen.



    Das sind die einzigen Stellen an denen Tricellula bz. Volucrispora referenziert wird.



    Gruß

    Peter