Beiträge von CSlupina

    Also soviel ich weiß hat Muscarin das Gegengift Atropin. Das ist tatsächlich das einzige Gegengift, das es überhaupt bei Pilzvergiftungen gibt. Die anderen Vergiftungssymptome kann man nur behandeln.


    Und nach 8h den Magen auspumpen, naja. Da ist das Gift denke ich schon im Körper oder zumindest im Darm. Und da macht die Verabreichung von Aktivkohle schon Sinn, aber gut ich bin kein Arzt. Und das Risiko, dass sich kleine Kinder verschlucken können muss wie gesagt ein Arzt abwägen. Ich werd das zum Glück nie entscheiden müssen.

    Sehr gut. Die gleiche Überlegung mit dem F2-Kurs hatte ich auch.


    Der Ausgang der Prüfung hängt nämlich nicht maßgeblich davon ab. Eher von der Tageslaune der Prüfer!

    Ja, hallo. Das Thema ist zwar alt, trotzdem bin ich gestern darüber gestolpert und will jetzt auch mal meinen "Senf" dazugeben ;)


    Also bei Aktivkohle wurde bislang keinerlei Wechselwirkung mit dem Körper beobachtet. Das liegt einfach daran, dass Aktivkohle Gifte lediglich bindet, das heißt die Oberfläche vom Körper vergrößert (eine Tablette ist etwa ein Fussballfeld groß). Sie hat quasi durch die hohe Adsorption eine Filterwirkung und wird deshalb auch verwendet um das Wasser zu filtern. Man verwendet Aktivkohle also ganz nebenbei nicht nur für medizinische Zwecke....


    Und natürlich auch bei Vergiftungen selbst im fortgeschrittenen Stadium halte ich die Gabe von Aktivkohle für sinnvoll.


    Erstens kann man garnix falsch machen, da sie mit dem Körper wie gesagt nicht reagiert (außer dass man schwarz wird oder sich schwarz ärgert) und unverdaut ausgeschieden wird.


    Zweitens spart man wertvolle Zeit, da eine Vergiftung verzögert wird und genau das ist ja so wichtig und im Zweifelsfall lebensrettend!


    Trotzdem würde ich jedem davon abraten, sich selber mit Aktiv-Kohle zu verarzten oder andere damit zu behandeln. Die Experten sitzen meist doch in der Klinik.

    Ja, also danke. Ich denke ich hab angesichts der diversen Beiträge genug verwertbare Auskünfte und denke darüber nach. Das Thema ist damit für mich erledigt.

    Dann kann ich jetzt endlich die Aufgaben und auch die Verantwortung eines PSV besser einschätzen.


    Man kann das Hobby mit den Pilzen natürlich unendlich vertiefen und versuchen Mykologe zu werden, muss es aber als PSV Gott sei Dank nicht.


    Merci.

    Ja stimmt. Aber ich glaub wir reden da trotzdem aneinander vorbei.


    Natürlich ist das Quatsch für die Essensfreigabe brauche ich ja nicht unbedingt mikroskopieren, aber zur genaueren Bestimmung doch wohl. Und der Rest ist eben Erfahrung, so sehe ich es.

    Ja gut, dann reichen die 100-200 Arten, die zumindest ich kenne wohl hoffentlich aus.


    Und zur Not hab ich eben die "Pilze Mitteleuropas" oder mein Mikroskop, ist halt schwer bei Pilzführungen in der Handtasche mitzunehmen :)


    So wie ich meine Pilzschule hier im Schwarzwald verstanden habe ist ab einem gewissen Grad das Mikroskopieren wohl unerlässlich wobei ich jetzt auch nicht unbedingt glaube, dass das jeder PSV macht.

    Ja, gut dass ich das mit der Versicherung schon mal weiß.


    Klar, ich lass mich nur prüfen und gebe auch nur Pilze frei, wenn ich mir sicher bin. Alles andere wäre ja wie schpn gesagt fahrlässig.


    Trotzdem hab ich so meine Zweifel, ob jeder PSV in Deutschland wohl alle Pilzarten kennt.....Man ist da wohl im 5-stelligen Bereich, weltweit 6-stellig.

    Tja, das mit der Sicherheit ist so eine Sache. Also wenn ich mir zu 99,9% sicher bin reicht mir das.


    Aber wenn jemand 100% verlangt müsste auch ich passen.


    Aber ok, absolute Sicherheit gibt es eben nicht. Die Frage ist damit für mich ausreichend beantwortet. Danke.

    Gut, also keine Verzehrfreigabe per Foto.


    Und real (also wenn der Ratsuchende mich aufsucht) muss meine Auskunft dann verbindlich sein oder wie?


    Ich will halt nicht belangt werden, das ist alles.

    Ja, danke Björn.


    Aber wie verhalte ich mich dann wenn mir Bilder oder Reste von Pilzen oder sogar ganze Pilze gezeigt werden?


    Also ich wäre da vorsichtig bevor ich irgendetwas Falsches erzähle!

    Hallo zusammen,


    also ich schau mir gerade die PSV-Fragen an. Mir kam gerade folgende Frage:


    Müssen die Auskünfte eines PSV denn rechtlich verbindlich sein? Auskünfte gegenüber Ratsuchenden am Telefon müssen doch hoffentlich nicht rechtlich verbindlich sein, oder?


    Wenn das nicht so wäre ist man in der Hinsicht rechtlich doch ziemlich angreifbar oder mach ich mir da einfach zuviele Gedanken?


    Also ich glaube man sollte grundsätzlich eigentlich gar keine Pilze zum Essen freigeben, ich würde sagen ein Ratsuchender erhält am Telefon von mir keine verbindliche Auskunft, die Beratung macht dann aber andererseits gar keinen Sinn, an irgendwen müssen sich die Leute doch wenden?!?

    Mir kam heute folgender Gedanke:


    Gibt es eine Möglichkeit Dauerpräparate von Pilzen zu erstellen?


    Meines Erachtens müsste das gehen wenn man gutes Epoxidharz verwendet (und die Pilze eventuell vorher trocknet). Hat jemand mal versucht so etwas zu machen?

    Ich hätte kurz gesagt eher den Stiel genau ansehen sollen.


    Im Prinzip war ich mir fast sicher aber eben nur fast. Es hat wie gesagt bestimmt 1 Woche lang nicht geregnet, Schuppen oder Flocken am Stiel habe ich keine gesehen.

    Im Zweifelsfall lasse ich solche Pilze lieber stehen. Zu unsicher.

    Hallo!


    Sorry, ich bin mir nicht zu 100% sicher habe aber keine besseren Bilder, gerade der Stiel fehlt. Ich will den Pilz auch nicht verzehren.


    Der Hut ist am Rand hygrophan, der Hut eher nicht halbkugelig (wie der Gifthäubling) sondern dachförmig, nach oben hin spitz.


    Der Stiel war an der Basis dunkelbraun, ohne erkennbaren Ring nach oben hin heller werdend schließlich weiß-gräulich.


    Die am Stiel angewachsenen! Lamellen eher grau, leicht "chaotisch abgeknickt" würde ich es mal nennen. Es war in den letzten Tagen sehr trocken bei uns im Schwarzwald.


    Das Sporenpulver war braun. Ich habe es nicht weiter untersucht.


    Gibt es weitere Kriterien? Wer kann was dazu sagen?

    Die Webseite ist cool, deshalb zur Info:


    Sie sind umgezogen, der neue Link ist hier:


    PSV Trainer


    Anzumerken ist, dass meine Antworten unterschiedlich bewertet werden. Anscheinend gehen die Meinungen auseinander obwohl ich sehe, dass viele User genau die gleichen Antworten geben, die dann richtig bewertet werden :)

    Ja gesucht habe ich anscheinend nicht richtig. Und da das Thema schon ziemlich ausgelutscht ist braucht hier keiner mehr etwas zu schreiben.


    Danke für das nützliche Tool und entschuldigt bitte.

    Hallo!


    ich hätte eine Frage zu den Hüllresten von Pilzen, also konkret folgende Fragen:


    Nennen Sie jeweils eine Pilzart mit deutlich erkennbaren Resten einer Gesamthülle,

    Teilhülle, Gesamt- und Teilhülle sowie eine Art ohne Hüllreste.


    Welche Funktion erfüllt eine Teilhülle? Wie lautet der Fachbegriff dafür? Nennen Sie ein

    Beispiel für einen Pilz mit Teilhülle.


    Woran erkennt man einen Pilz mit Teilhülle? Wie lautet der Fachbegriff dafür? Bitte nennen

    Sie ein Beispiel.


    Woran erkennt man einen Pilz mit Gesamthülle? Wie lautet der Fachbegriff dafür? Bitte

    nennen Sie ein Beispiel.


    Alle Fragen zielen auf den Zweck der Hülle beziehungsweise den Hüllresten ab. Ich finde es ungeschickt jede Antwort und die Beispiele und Fachbegriffe auswendig zu lernen. Mir wäre lieber zu verstehen warum der Pilz eine Hülle beziehungsweise welche Funktion eine Teilhülle hat.


    Dient die Hülle zum Schutz vor Umwelteinflüssen?


    Gibt es nicht mehrere Varianten einer Teilhülle? Ein Schleierling hat doch genauso wie ein Wulstling eine Teilhülle mit Hüllresten? Und trotzdem sind das zwei völlig unterschiedlichee Pilzgattungen - Der Begriff verwirrt mich etwas.


    Und was ist eine Gesamt- und Teilhülle? Wie soll denn beides gleichzeitig existieren?