Vl. Rhodocollybia butyracea
Beiträge von TonioS
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Hallo Pilzfreunde,
Dieser Rindenpilz wuchs an morschem Laubholz. Die fast runden, glatten Sporen waren mit (1,8) 2 - 2,5 (3) x (1,8) 2 - 2,4 (2,8) µm auffällig klein. Passend zu dieser Größe fand ich nichts. Am ehesten den Gelbporigen Spaltporling (Xylodon flaviporus). Dumm nur, dass die Sporen dort auch etwas größer angegeben werden und dass mein Pilz nicht gelb war. Dieser Rindenpilz wuchs unten und innen (nach dem Zerlegen) am morschen Holz, wohl ohne oder mit wenig Licht. Mit Schnallen. Könnte es eine weiße Variante der o.g. Art sein?
Ich habe mit FoTE, 123pilzsuche und grzyby.pl verglichen. Gibt es bessere Literaturquellen für Rindenpilze?
HG, Tonio
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Hallo Rostpilzfreunde,
Die Formen auf den Fotos würde man wohl als Teliosporen und Uredosporen bezeichnen; dasselbe galt auch zunächst für mich. Aber mir kommen Zweifel. Bei diesem Phragmidium tuberculatum haben die Teliosporen in der Regel sechs Kammern. Diese Kammern werden hier gelegentlich zu runden orangen Objekten umgewandelt. Diese orangen Kugeln ähneln nun sehr den „Uredosporen“. Kann es sein, dass diese „Uredosporen“ Vermehrungszellen aus den Teliosporen sind? Basidien habe ich keine gesehen. Ich sah auch keine leeren Teliosporen, aber viele mit weniger als sechs Kammern/Kugeln.
HG, Tonio
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Hallo
Ja, Wolfgang ist „nur“ PSV, kein Wissenschaftler, kein Professor, keine staatliche Institutsanstellung, kein Team hinter sich. Das ist bemerkenswert und es verdient Hochachtung für sein Werk. Es gibt Spezialliteratur allenthalben (Neubert et al., Klenke & Scholler, KIBBY, Ditte Bandini, Coprinus Bender ….). Aber auch hier gilt: Der heutige Stand der Taxonomie ist morgen schon veraltet. Man kann unmöglich von einer Einzelperson erwarten, dass in einem Übersichtswerk alle Bereiche nach neuestem Stand der Forschung aus-recherchiert sind. Fehler/Irrtümer/Altkenntnisse können sich einschleichen; das ist in gewissen Grenzen tolerierbar. Es wäre fair, nicht als Rezensent aufzutreten, sondern dem Wolfgang Fehler persönlich mitzuteilen. Das ist man sich unter Kollegen schuldig. Die Belange von Nutzern, die sich mehr wissenschaftlich mit Pilzen beschäftigen und von solchen, die sich hobbymäßig interessieren, sind nicht gleich! Es wurde ja auch noch keines der vielen auf dem Markt befindlichen populären Pilzbücher oder andere Pilze-Apps in gleicher Weise in den Foren kritisiert, oder?
P.S.: Die kritisierten Beispiele teilte ich dem Wolfgang zur Korrektur mit.
HG, Tonio
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Hallo Stefan und Co.,
Ich habe dem Wolfgang schon auf etliche Irrtümer hingewiesen, und er hat sie sofort korrigiert. Wie wäre es, wenn Ihr das auch so machen würdet, als öffentlich an seiner umfangreichen Datensammlung rumzumeckern.
LG, Tonio.
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Hallo Pilzfreunde,
trotz gelben Hüten, könnte das ein Schafchampignon sein? Nur beim Halbieren ein geringer Anisgeruch, der schnell wieder verflüchtigt. Keine Farbänderungen beim Kratzen oder Schneiden; bei Fichten gewachsen; Sporen 6-7,5 x 3,5-4,5 µm; Hut bis 10 cm mit Andeutung von Schüppchen; Stiel etwas schuppig unter dem Ring.
Ich weiß es, gibt über 100 Agaricus-Arten! Aber vill. ist es einer der Häufigen.
HG, Tonio
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Hallo Pilzfreunde,
könnte das der Breitblättrige Rötling (Entoloma platyphylloides) sein? Gefunden am kiesigen Ufer eines Baggersees zwischen spärlichem Pflanzenbewuchs. Sporen mit 5-6 sichtbaren Ecken, 11-12 x 7-9 µm; Basidien ca. 40 x 10-12 µm; Schnallen vorhanden; Hut bis 4 cm; Stiel 30-40 x 3-3,5 mm; Lamellen angewachsen.
HG, Tonio
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Hallo zusammen,
Die Info bei Pflanzenkrankheiten.ch ist wohl falsch. Bei Klenke/Scholler steht
P. tuberculatum: meist 6-zellig
P. mucronatum: meist 7-zellig.
Tonio
Was ist Jules Seite?
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Ich habe gerade gelesen:
P. Tuberculatum 3-5-zellige Teliosporen
P. Mucronatum 5-9-zellige Teliosporen
Hier sind es überwiegend 6
Demnach eher P. Mucronatum
Quelle: Pflanzenkrankheiten.ch
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Hallo Brummel,
Sollten die Urediosporen nicht behaart sein??
HG Tonio
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Hallo Björn und Brummel,
Björn, Du hast recht, da habe ich mich vertan. Die „Uredosporen“ stammten von einem Rosen-Rostpilz.
Diese „Uredosporen“, falls es welche sind, fand ich auch bei Löwenzahn, Scharbockskraut, Pestwurz, Fichtenzapfen und einem Gras (hier etwa auch als Anflug).
HG, Tonio
Löwenzahn
Scharbockskraut
Pestwurz
Gras (evtl. Kontamination)
Fichtenzapfen
Meine Malve im Garten zeigt fast nur Mesosporen. Sind das auch Teliosporen?
Und auch beim Scharbockskraut nur Meso-Teliosporen??
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Hallo Björn,
Kann man das Überwintern stimulieren durch kurzfristiges Einlagern im Kühlschrank oder Gefrierschrank in einer Feuchtekammer?
HG, Tonio
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Hallo Björn und Brummel,
mir ist noch immer nicht klar, ob auf diesem Flaum-Hohlzahn ein Echter oder Unechter MTP gewachsen ist. Echte sollen auf der Blattoberseite und Unechte auf der Blattunterseite wachsen; aber da gibt es wohl Übergänge. Und im Mikro sind Anhängsel an den runden, orangen Gebilden für einen Echten charakteristisch? Aber wie sonst unterscheidet man z.B. zwischen einem Kleistothezium und einem Oosporium?
HG, Tonio
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Hallo Björn,
Super, deine Info. Da hätte ich noch einen Kandidaten. Bis später.
Tonio
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Hallo Pilzfreunde,
ich hoffe, dass sich hier im Forum jemand mit den Phytopathogenen Pilzen beschäftigt. Ich habe mir zuletzt einiges angesehen. Es ist sehr spannend, wie sich die Echten bzw. Unechten Mehltaupilze sowie Rostpilze, Brandpilze etc. vermehren.
Hier komme ich aber zu keinem Bestimmungs-Ergebnis. Dieser Echte Mehltaupilz wuchs auf Amaranthus retroflexus (Rauhaariger Amarant bzw. Zurückgekrümmter Fuchsschwanz). Konidien 18-21 x 13-18 µm; Cleistothecien 40-50 µm, ohne Anhängsel. Die größeren weißen Pustel auf den Blättern bestanden vorwiegend aus Konidien, während die viele, sehr kleinen schwarzen Knöpfchen aus FK bestanden. Ein Rätsel sind für mich die Schläuche mit den Körnern/Sporen innen. Sind das Asci?- aber die Anzahl der Körner/Sporen ist sehr unregelmäßig. Oder liegt hier eine Mischinfektion vor?
HG, Tonio
