Beiträge von King Stropharia

    Auch wenn manche der gezeigten Pilze Parasolw sind, können sich auch andere Pilze und auch andere giftige Schirmlinge unter den Pilzen in deinem Garten befinden. Ich finde Bestimmungsanfragen, bei denen man nicht mehr weiß, welche Bilder denselben Fruchtkörper zeigen, immer schwierig.

    Hallo Zusammen,

    heute stelle ich mal meine erste Anfrage im Marktplatz. Es geht nicht um Pilze, sondern um die Pfanne, in der sie zubereitet werden.
    Ich suche nämlich eine alte, und damit meine ich eine sehr alte (Herstellung vor 1950), Gusseisenpfanne.


    Natürlich habe ich schon eine Gusseisenpfanne, allerdings ein neueres Modell. Damit bin ich zufrieden, aber die alten Dinger sollen wirklich nochmal viel besser sein (vor 1950 wurden sie noch nach einem anderen Verfahren hergestellt). Das würde ich gerne mal ausprobieren. Und eine zweite Pfanne schadet ja nie. Wenn jemand von Euch eine derartige Pfanne mit einem Durchmesser ab 20cm gegen einen Obolus abzugeben hat, dann freue ich mich über eine Nachricht.
    Ich freue mich auch über verrostete Pfannen. Man kann sie mit etwas Aufwand wiederherstellen.


    Viele Grüße

    KS

    Hallo Zusammen,


    hier in Hamburg regnet es jetzt seit Wochen durch. Pilze wachsen in einer Hülle und Fülle wie ich es in der Stadt noch nie gesehen habe. Mein Fluch ist, dass ich beruflich bedingt einfach keine Zeit habe, in den Wald zu fahren. Dennoch habe ich ein paar schöne Aufnahmen von Exemplaren gemacht, die mir im Alltag begegnet sind. Ich hoffe ihr habt Freude dran.


    1. Pfifferlinge (C. cibarius)


    2. Entoloma Sp. (unter Pappel, ca. 1000FK an einem Standort)


    3. Psytharella Sp.

    4. Wiesenstäubling (Lycoperdon pratense)5. Mehlräslinge (Clitopilus prunulus)




    6. Sommersteinpilze (B. aestivalis unter Eiche)



    7. Samthäubchen (Conocybe Sp.)




    8.B. edulis


    9.

    Können Pilze Mykorrhiza nur mit Bäumen ;)


    LG Sebastian

    Okay, okay...Das stimmt natürlich alles. Trotzdem würde ich es einfach gerne wissen ;)

    Also konkret, wie weit von der Wurzel eines Baumes, Strauches, Gänseblümchens etc. kann ein Mykorrhizapilz leben.?

    Also ich erinnere mich an eine frühe Fortbildung mit L. Krieglsteiner, in der vom Kronendurchmesser eines Baumes multipliziert mit 2 die Rede war. Natürlich nur als Faustregel oder „Bauerntrick“. Extremwerte gibt es überall.

    So wie Jörg schreibt habe ich es auch mal gehört, etwa 30 Meter. Das entspricht dann +- der Wurzel eines sehr großen Baumes. Aber wie Norbert ja richtig schreibt, kommt das Myzel noch darauf, oder? Mir geht es weniger darum einen Baum einer Art zuzuordnen, als eher eine Distanz zu benennen, ab der man einen Mykorrhiza Pilz auschließen kann, weil einfach keine Bäume (Sträucher, etc.) nahe genug sind.

    So rum würde ich nicht vorgehen. Wenn du wissen willst, ob etwas ein Mykorrhiza ist, dann solltest du die Art oder zumindest die Gattung bestimmen und dann Erkundigungen über die Lebensweise dieser Art einholen. Zudem fällt mir kaum ein Ort ein, an dem Pilze anwesend sind, wo überhaupt keine Vegetation in der Nähe ist…

    Hallo Zusammen,

    heute fand ich meinen ersten Edulis des Jahres. Allerdings hatte er einen seltsam weißen Flaum auf dem Hut. Ich würde gerne aus eurer Erfahrung wissen, ob sowas Schimmel ist oder eine normale Ausbildung des Myzels.



    Danke und VG

    Hallo,

    also ich kann dir nur sagen, wie ich es handhabe:


    1. Alles, was im Umkreis von 50-100m einer Straße liegt, esse ich nicht (es kommt etwas auf die Nutzungsintensität derStraße an). Wenn oberhalb eines Hanges eine vielbefahrene Straße liegt, bin ich noch etwas vorsichtiger.


    2. Aus innerstädtischen Bereichen (Parks usw) esse ich nichts, auch wenn der Fundort weiter entfernt liegt (siehe Oehrlings Kommentar). Außerdem weiß man nie, was da zb in Vorkriegszeiten an Industrie stand.


    VG

    Hallo Maru,

    ohne Bilder kann das niemand beurteilen, was du gefunden hast. Wenn die Lamellen nicht brüchig waren, stelle ich (so rein nach Aktenlage) die Gattung Täublinge erstmal in Frage. Geschmacksproben solltest du im übrigen nur nehmen, wenn du die absolut sicher bist, dass es Täublinge (oder Milchlinge) sind. „Sehr sicher“ reicht nicht, da der Preis eines Herumkauens auf einem Grünen Knolli hoch sein kann. Ich will keine Angst verbreiten. Du solltest nur gut aufpassen :)


    VG

    Hallo zusammen,

    Tatsächlich habe ich noch nie eine Netzhexe. In natura gesehen. Heute ist es vielleicht soweit.


    Standort: Park unter einer uralten Buche

    Stiel: Es sieht aus wie ein nicht ganz geschlossenes Netz

    Habitus: Ausgebreitet, langer, dünner Stiel


    Bilder:



    Ich freue mich über eure Einschätzung.

    Hallo Daniel,

    grundsätzlich gilt der Stadtchampignon ja als essbar wie du natürlich weißt. Er gehört auch nicht zu den sog. „Gilbenden Arten“ der Sektion Arvensis, die bekannt sind für eine starke Anreicherung von Schwermetallen, insbesondere Cadmium (und teilweise dennoch auf der Positivliste der DGfM stehen).

    Seltsamerweise steht der Stadtchampignon aktuell nicht auf dieser Liste. Weshalb, das kann uns wohl nur die DGfM sagen.


    Soweit ich weiß reichern aber fast alle Agaricus Arten (außer Bisporus und Campestris) vergleichsweise (mit anderen Gattungen) hohe Mengen auch anderer Schwermetalle als Cadmium an, was bei gelegentlichem oder einmaligem Verzehr wohl dennoch harmlos sein dürfte. Aus meiner Sicht spricht nichts gegen eine Kostprobe, wenn man sich der Art denn sicher ist.


    Persönlich habe ich den Stadtchampignon noch nicht probiert, da die mit bekannten Standorte innerhalb Hamburgs aus anderen Gründen als Schwermetallen eher unappetitlich sind und mich auch bei Steinpilzen, die man selbst in der City selten mal findet, und anderen Köstlichkeiten wenig in Versuchung führen.

    Danke, Jörg, für die Bestätigung. Ja, ich war selbst überrascht vom plötzlichen Artenreichtum.
    So reichhaltig ist die innere Stadt (selbst auf Friedhöfen, die mir in Hamburg seltsam pilzarm erscheinen) selten.

    VG

    Hallo Zusammen,

    ich bin nach dem reichen Regen der letzten Woche heute mal auf dem Friedhof gewesen und konnte die folgenden Pilze finden, die ich gerne mit euch teilen möchte:


    Es ging los mit meinem Erstfund des (wie ich vermute) Tränenden Saumpilzes:



    Des Weiteren zeigten sich einige schöne und auch ungewöhnliche Perlpilze (siehe die dicke Knolle bei dem einen):



    Ein weiteres Highlight war der Blutrote Röhrling (Hortiboletus Rubells):



    Und diverse (für mich namenlose) Täublinge:



    Zum Abschluss zeigte sich noch ein Grauer Wulstling, dessen Basis leider verloren ging:




    Sowie Agaricus (Augustus) im terminalten Zustand:



    Danke fürs Lesen. Ich freue mich über eventuelle Kommentare :)

    Grüße

    Stropharia

    Hallo,


    der Niederschlag der letzten Tage lockt auch in Hamburg die gefühlt ersten Pilze seit den Maipilzen hervor. Heute ein wunderschön frischer Stadtchampignon, gut erkennbar an dem Doppelring :)




    VG

    Hallo Zusammen,


    nun mal ein kleines Update. Es hat die letzten Tage hier nun reichlich geregnet. Pilzliches zeigt sich (Mehrjährige Porlinge und Flechten mal ausgenommen) weiterhin sehr wenig. Aber immerhin eine Inocybe:



    Ich bin jetzt noch bis Montag hier. Mal gucken..,

    Moin,

    schöne Funde. Zum Scheidendstreifling: Konntest du eine Amanita virosa oder weiße Form von A. Phalloides mit abgefressenem Teilvelum ausschließen? Ich habe bei dem ein komisches Gefühl…


    Viele Grüße

    Hallo,


    ich kann ja mal berichten. Ich bin seit Montag in Dalsland und bin jeden Tag durch die beeindruckendsten Pilzhabitate gewandert, die ich je gesehen habe. Unberührt. Nadelwalddominiert. Aber auch viel Pappel, Birke und Eiche. Nur Pilze habe ich aufgrund der andauernden Trockenheit nicht gefunden. Bis heute. Da lief mir ein einsamer Birkenpilz über den Weg, der innerhalb von 2 Tsgen gewachsen und wieder vertrocknet sein muss (war mehrfach an dem Standort).


    Am Sonntag soll es 10mm regnen und etwas abkühlen oder . Ob das in der Woche drauf was bewirkt? Ich höre nicht auf zu hoffen…

    Hallo in die Runde,


    weiß irgendjemand mehr über das neue Buch von Ruedi Winkler und Gaby Keller (Ansatz, Zielgruppe, Abgrenzung zum bestehenden Literaturkorpus etc.)?
    Ich bin im Web auf das noch nicht erschienene Werk gestoßen, frage mich aber, was ich mir inhaltlich davon versprechen darf?


    Pilze Mitteleuropas | Haupt - Online Buchshop
    Pilze Mitteleuropas - 16 Kapitel verwandtschaftlich gebündelter Pilzgruppen schaffen einen Überblick zur Einteilung von mehr als 3000 Pilzarten aus…
    www.haupt.ch


    VG