Beiträge von Daniel_Pleuss

    Hallo Pilzfreunde,

    meine Kousine ersucht mich um Rat und ich kann ihr leider auch keinen geben, denn so ein Röhrling ist mir noch nicht unter gekommen.

    Ich habe leider keine genaueren Merkmalsspezifikationen außer, dass er NICHT stark blaute im Anschnittaber wenn jemand von euch eine Idee hat, dann kann er Mal ein Tipp abgeben.

    Ein komischer Düsterröhrling ist für mich genau so weit weg wie ein Wolfsröhrling. Ich freue mich auf des Rätsels Lösung:)

    Beste Grüße

    Daniel


    Danke dir für die Hinweise.

    Ich denke Egerlingsschirmling passt auf jeden Fall, ob es der rosablättrige ist würde sich wahrscheinlich später zeigen.

    Bei dem Träuschling bin ich mir unsicher, da das spp. dunkelbraun ist (abdruck).

    Könnte es sich beim ersten um einen "voreilenden Ackerling" handeln?

    Ich kann das Video leider nicht aufrufen.


    Mal zu deinem Anhängsel:

    Fische haben durch ihre Form und ihre Schuppen die möglichkeit in Turbulenten Wasser Stromaufwärts zu schwimmen, ohne Energieaufwand. Dies wurde entdeckt als ein Toter Fisch hinter einem längs halbierten Zylinder in fließendem Wasser 1. Schwimmende Bewegungen vollführte und in einem Zyklus bis zum halben Zylinder aufwärts "schwamm" und sich wieder "fallen lies".

    Quellen:

    rstb.2007.2082


    Im Bezug auf das, was du als erstes gepostet hast wäre es doch schön, wenn die innhaltlich toten Fische(übertragen: Verschwörungsgläubige) nicht sofort Strom aufwärts schwimmen nur weil irgendwer ohne Grund zufälligerweise einen Stein ins Wasser legt, denn dabei richten sie in unserer Gesellschaft viel Schaden an.


    So sozialisierten sich auf dieser Demo letzten Samstag in Berlin Neonazis, Impfgegner, Antisemiten, Esoteriker und ein paar um unsere Grundrechte besorgten Bürger um sich großteilig mit rund 20.000 Menschen ohne Mundschutz und Abstände zu versammeln und stellen somiteine Gefahr da, dass wenige "Superspreader" für einen neuen Coronahotspot sorgen. Ich denke, dass ein solches Verhalten nicht angemessen der aktuellen Situationslage ist und wir solche Inhalte definitiv vermeiden und verurteilen sollten.


    Mfg Daniel

    Hier im Forum habe ich inzwischen so viele seltsame Dinge gelesen, dass ich auch anhand der Fragestellung oben eher auf Nummer Sicher gehen wollen würde. Ich halte es selbstverständlich für machbar, dass sich jemand sein Pilzwissen nur anhand von Büchern oder Videos aneignet. du hast gute Beispiele genannt. Aber ich kann das halt im Einzelfall nicht einschätzen.

    Vielen Dank Wutzi für deine Einschätzung, denn mir war das nicht so bewusst. Ich selber hatte leider keinen, der mir irgendwas zeigen konnte und rechne deshalb immer mit logischem Menschenverstand und guter Selbsteinschätzung. Deshalb weiß ich nichtmal, wo ich selbst so auf der Skala stehe und versuche mich lieber immer ein bisschen dümmer einzuschätzen.

    Und trotzdem erwisch ich mich immer wieder als sehr experementierfreudig und begebe mich vielleicht deshalb in gefährliche Gewässer, weil ich außer meiner Einschätzung und der des Forums keine habe:haue:(natürlich betreibe ich in diesen Fällen gute Recherche). Zudem wollte ich mal loswerden, dass die Community des Pilzhobbys unglaublich hilfsbereit und freundlich ist.

    Simplifizieren kann man dennoch ohne auf fachlicher Ebene komplett zu übertreiben (bitte fühl dich nicht angegriffen Wutzi). Ich weiß nicht auf welchem Wissensstand du genau bist aber wenn du dir bei Röhrlingen ganz sicher bist, sie von Porlingen unterscheiden zu können, gibt es eine "einfache" Regel, für die hier ein bisschen Grundwissen kommt. Sei dir aber immer deines eigenverantworlichen Sammelns Bewusst und ich kann dazu ein gutes Video empfehlen( 5 Tipps für Pilze Sammler - YouTube ). Zur Aneignung immer und absolut wichtigem Grundwissen eignen viele Theorieteile aus Bestimmungsbüchern aber ich kann da besonders Rita Lüder, Grundkurs Pilzbestimmung empfehlen. Hier die das Basiswissen zur Regel:


    1. Es gibt innerhalb der Röhrlinge keine tödlich giftigen Arten (!Porlinge).


    2. Die einzig Giftigen Arten Trennen sich einfach durch signifikante Rotanteil(Röhren oder Stiel) von den anderen ab (Wolfsröhrling, Satansröhrling, evtl. Schönfußröhrling). Dabei verpasst man zwar auch ein paar sehr leckere Arten aber geht einer Vergiftungsgefahr aus dem Weg.


    3. Bittere Arten können dann einfach ausgeschlossen werden, indem an einer Schnittstelle geleckt /oder ein kleines stück probiert wird. !!! natürlich nur bei sicherm Einhalten der der oberen Kriterien!!!


    Regel: Alle Röhrlinge ohne Rotanteilen, die nicht bitter schmecken sind Essbar.


    Saison ist normalerweise ende Sommer bis ende Herbst, wobei das sehr stark von Temperatur und Feuchtigkeit abhängt.

    Hier eine ungefähre einschäzung der von dir genannten Arten. Ich hoffe du findest sie alle und du siehst direkt, in welchen Waldtyp du musst und die Qualität der Speisepilze.

    Bei ca. 25 aufwärts liter Regen Pro Quadratmeter(Wetterdaten) kann man nach so ca. 3-7, Durchschnittlich 5 Tagen meist was finden. Pilzwachstum überhaupt ist der Anzeiger. Sind viele noch uninteressante Pilze zu finden sind die anderen auch meist nicht weit.


    Täublinge: Bist du erfahren Genug kann man sich an Täblingen Versuchten !Achtung! bei Lamellenpilzen besteht bei Verwechslung immer ein eventuell tödliches Risiko. Ein empfehlenswertes Video dafür wäre Pilze bestimmen - Täublinge - YouTube .

    Aber das ist schon fern von dem, womit man anfängt.


    Bei Nachfragen hilft dir bestimmt ein örtlicher PSV (Pilzsachverständiger) weiter. Psv´s in deiner Umgebung.

    Eigenverantwortung und Spaß am Hobbie sind gefragt ;).

    Viel Spaß

    Daniel

    Hallo Pilzfreunde,

    seit ich hier auf dem Forum bin bin ich beeindruckt von den Kenntnissen einiger.

    Da komme ich mit meinen Bestimmungsbüchern nicht hinterher:|. Deshalb die Frage:


    Gibt es Standartliteratur für...

    1. Pilzmikroskopie?

    2. Chemische Bestimmung?

    3.Tiefere Biologie und Ökologie

    4. Bestimmte Familien und Gattungen (Vertiefung)?


    Oder ist das total verstreut und muss selber mit der Zeit zusammengesammelt werden:/?


    Womit arbeitet ihr denn so?

    Ich habe bisher nur "Grundkurs Pilzbestimmung, Rita Lüder", "Handbuch für Pilzsammler, Andreas Gminder", und "Der Große Blv Pilzführer, Ewald Gerhard".


    Freue mich auf eure Antworten:)


    Liebe Grüße,

    Daniel

    Ich war irgendwie bei der Verwechslung zum Ackerriesenschirmling. Da beide weißes Sporenpulver haben (später nicht) kann man dann das Sporenpulver mit lugolscher Lösung Prüfen (dachte ich zumindest). Denn Macrolepiota haben dextrinoides Sporenpulver. Zugegeben finde ich jetzt nicht mehr, dass es bei Leucoagaricus anders sein soll aber das war nach der Knolle, welche ja nicht zu sehen ist mein Einziger handfester Anhaltspunkt😐. Das war wohl nichts 😂😂. Leucoagaricus ist mir dieses Jahr tatsächlich zum ersten Mal im Buch richtig aufgefallen, vorher habe ich immer gedacht, dass ich vlt. eine mutierte Art des Champion ohne Sporenpulver, welches die Lamellen färbt, vor mir hätte🤦🏼‍♂️. Da bin ich noch den Ansatz gefahren nichts mit zunehmen, was weiße Lamellen hat🤷🏼‍♂️ (natürlich erfolgte eine Bestimmung aller anderen Pilze).

    Daniel

    Also ich bräuchte "Melzers Reagenz" um bei so etwas weiter zukommen (ich habe die noch nie gefunden). Sonst finde ich das schwierig oder lieg ich da falsch? Vlt. kann Harald ja schreiben woran es erkannt wurde🤷🏼‍♂️.

    Daniel