Beiträge von boccaccio

    Hallo zusammen,

    heute ging es nach der Arbeit auf eine kleine Runde durch den Botanischen Garten in Duisburg-Duissern, wo sich natürlich wieder einige Phytoparasiten tummelten:


    1. Hier scheitere ich direkt an der Pflanze, aber vielleicht kann mich ja jemand in die richtige Richtung lenken.



    2. Puccinia convolvuli. Nur bei der Pflanze bin ich mir nicht sicher ob Calystegia oder Convolvulus


    Botanischer Garten Duisburg-0036.jpg



    3. Erysiphe berberidis auf Mahonia aquifolium



    4. Rhamphospora nymphaeae auf Nymphaea sp. cult.



    5. Phyllactinia betulae auf Betula sp.




    6. Rostpilz auf Carex sp. und damit ohne Kenntnis der Carex-Art nicht bestimmbar. Aber trotzdem sehr hübsch anzuschauen.



    Björn

    Hallo zusammen,


    am Samstag war ich mal wieder auf Phytoparasiten-Jagd. Diesmal ging es in den Gleispark Frintrop in Essen. Das ist ein ehemaliger Rangierbahnhof, der mittlerweile in einen Park umgewandelt wurde und entsprechend mit vielen Birken und einigen mageren Wiesenstücken aufwarten kann.


    Los ging es mit einem Rundbrieffund:
    1. Pucciniastrum epilobii auf Epilobium angustifolium



    2.Das sah auf den ersten Blick nach Mehltau auf Quercus aus, der mal nicht Erysiphe alphitoides ist. Also habe ich ein paar Blätter mitgenommen und mikroskopiert. Ein Mehltau scheint es nicht zu sein. Pilzlich sieht es zwar aus, aber was es genau sein mag...???



    3. Phyllactinia guttata auf Corylus avellana


    4. Sawadea bicornis auf Acer campestre. Die Fruchtkörper waren noch nicht reif, entsprechend sind die Anhängsel nicht verzweigt, obwohl sie es eigentlich sein sollten.


    5.Seltsamer Fund auf Hypericum sp. Im Feld fielen mir die schwarzen Flecken auf, die ich mir dann zu Hause unterm Mikroskop angeschaut habe. Offenbar sitzen dort jede Menge Asci drinnen, die bei Reife etliche schwarze Sporen enthalten.




    6. Das sieht mir nach Mehltau auf Humulus lupulus aus, aber so richtig werde ich da nicht schlau draus.



    7. Arthrocladiella mougeotii auf Lycium chinense gefunden auf dem Weg zu meinen Eltern in Gelsenkirchen



    Björn

    Hallo Stefan,


    die Tintlinge bei 12 wuchsen alle dicht beieinander, von daher gehe ich schon davon aus, daß es sich hier bei allen um die gleiche Art handelt (oder wachsen Tintlinge auch mal gerne wild durcheinander?).


    E. macleayae ist mir vorher noch nie aufgefallen, aber ich schau ja eigentlich auch erst seit diesem Jahr intensiv nach Phytos. Im letzten Jahr hätte ich nicht mal Schöllkraut als solches erkannt. Ansonsten steht im Klenke/Scholler aber ja auch drin, daß der Pilz in Ausbreitung ist.


    Björn

    Hallo Pablo,


    der Sklerotien-Stielporling wird gleich sofort ergänzt. Und was die Kruste angeht, ist es ja fast immer so, daß das keine anfängerfreundlichen Pilze sind. Aber immerhin ließ sich der hier einfach unters Mikroskop bringen und erforderte kein Kunstschnitz-Diplom ;)


    Björn

    Hallo zusammen,


    am letzten Sonntag war ich auf Pilzsuche im Stadtwaldd Duisburg. Auch wenn der Wald nicht ganz mit dem Rotbachtal, das ich am folgenden Tag mit Björn durchstreifte, mithalten kann, hat es sich doch gelohnt:


    1. Erysiphe macleayae auf Chelidonium majus



    2. Erysiphe urticae auf Urtica dioica



    3. Erysiphe circaeae auf Circaea lutetiana

    Stadtwald Duisburg-0010.jpg


    4. Podosphaera aphanis auf Geum urbanum



    5. Myzel blattoberseits auf Carpinus betulus, das sollte dann also Erysiphe arcuata sein. Im Mikroskop war aber irgendwie nur seltsames Zeug zu erkennen, insbesondere die gelben Knubbel mit den Konidien daneben irritieren mich.



    6. Mal wieder Rindengedöns... und ich habe mich gewagt, es unters Mikroskop zu legen :-O Am Anfang sah das auch sehr verheißungsvoll aus: Riesige Sporen mit Septierungen oder Öltröpfchen - da sollte es ja nicht so viele Arten geben, schließlich haben die meisten Rindenpilze doch elendig kleine Sporen. Aber mittlerweile vermute ich, daß sich da einfach irgendwelche Fremdsporen eingeschlichen haben - sonst wären die Sporen deutlich größer als alles andere an diesem Pilz.



    7. Kuehneola uredinis auf Rubus fruticosus agg.



    8. Unbekannter Rostpilz auf unbekannten Gras.



    9. Ein Tintling!



    10. Laetiporus sulphureus



    11. Macrolepiota procera



    12. Noch ein Tintling

    Interessante Strukturen auf den Lamellen

    Sporen

    Basidien



    13. Daedalopsis confragosa



    14. Ein Safranschirmling



    15. Hier stand ich erstmal komplett auf dem Schlauch und habe an einen kleinen Braunsporer gedacht und ihn sofort für Björn eingepackt. Der erkannte dann aber direkt einen Weißsporer mit Essiggeruch: Gymnopus peronatus



    16. Fibrosinkörper habe ich keine gesehen, also wohl Golovinomyces asterum var. solidaginis auf Solidago sp.



    17. Puccinia glechomatis auf Glechoma hederacea. Im Mikroskop war ich erst ein wenig irritiert, daß die meisten Teliosporen so hell waren. Aber offenbar produziert der Pilz helle Teliosporen, die sofort keimen und dunkle Teliosporen, die überwintern.



    18. Polyporus tuberaster



    19. Meripilus giganteus



    20. Erysiphe ornata var. europaea auf Betula sp.



    21. Bolbitius titubans



    22. Boletus edulis. 210 g schwer und madenfrei.


    23. Lepiota sp.



    24. Inonotus obliquus



    Björn

    Hallo zusammen,


    1. wäre dann ein nicht stinkender Stinker ;)

    7. wurde wie von Pablo vermutet ein Polyporus tuberaster.

    22. haben wir leider im Wald stehen lassen, irgendwie war niemandem nach Dachpilzen zu Mute.

    36. hat Björn zu Naucoria subconspersa bestimmt.

    38. hat Björn ja separat gepostet und wurde dann zu Psathyrella laevissima.


    Mikrobilder von 24.



    Golovinomyces asterum auf Soldago sp. Interessanterweise fanden sich dort auch Büschel von Konidien, die ich nicht zuordnen kann.


    s




    Erysiphe macleayae auf Chelidonium majus



    Rostpilz auf Prunus spinosa



    Doppelschlag: Erysiphe polygoni und Uromyces polygoni-avicularis auf Polygonum aviculare



    Björn

    Hallo zusammen,


    gestern hatte Björn zu einer Exkursion ins Rotbachtal in Bottrop eingeladen. Dort hatte es in der vergangenen Woche ordentlich geschüttet und außerdem ist es dort aufgrund des Baches sowieso immer feuchter als anderswo. Insgesamt war die Tour auch ein voller Erfolg. Neben zahlreichen Speisepilzen gab es insgesamt an die 120 Arten auf der Fundliste (Notiz an mich selber: Im Rotbachtal meldet man sich nie freiwillig zum Listenschreiben), von denen ich hier einige zeigen will:


    1. Lepiota sp., wird noch mikroskopiert


    2. Neoboletus erythropus - oder wie auch immer das Dingen gerade heißen mag.



    3. Delicatula integrella


    4. Mycena galericulata



    5. Mycena inclinata


    6. Pluteus cervinus



    7. Polyporus sp., wird auch noch genauer untersucht


    8. Chlorociboria aeruginascens


    9. Hypocrea sp.


    10. Psathyrella piluliformis



    11. Im Feld als Lycoperdon echinatum angesprochen, hat Karl gestern bei Facebook Zweifel geäußert aufgrund des langen Stiels und der brüchigen Stacheln



    12. Psathyrella sp.



    13. Fistulina hepatica



    14. Russula cyanoxantha



    15. Tylopilus felleus



    16. Cf. Bisporella citrina



    17. Hygrophoropsis aurantiaca



    18. Eutypa spinosa



    19. Pycnoporus cinnabarinus



    20. Imleria badia



    21. Boletus edulis



    22. Pluteus sp.



    23. Fuligo septica



    24. Schleimpilz

    Rotbachtal-0080.jpg


    25. Ischnoderma resinosum


    26. Ciboria batschiana




    27. Kuehneromyces mutabilis



    28. Oudemansiella mucida




    29. Stereum gausapatum



    30. Asterophora parasitica



    31. Russula nigricans



    32. Lactarius sp.



    33. Cortinarius sp.



    34. Meripilus giganteus


    35. Amanita pantherina




    36. Erlenschnitzlinge, die hoffentlich auch noch einen Namen bekommen werden


    37. Pluteus leoninus


    38. Ein Fund, der Kopfzerbrechen bereitete

    Rotbachtal-0144.jpg


    39. Pholiota tuberculosa



    Und als wir schon zügig dem Parkplatz entgegenstrebten, erspäte Björn aus dem Augenwinkel das hier:



    Einige Phytoparasiten gab es auch noch, aber da muß ich die Tage erstmal ans Mikroskop.


    Björn

    Hallo zusammen,


    hier möchte ich wieder mal einige Phytoparasiten vorstellen, die ich letzte Woche auf einer Konferenz in der Abtei Rolduc in Kerkrade in den Niederlanden sowie am darauffolgenden Wochenende auf der Ölgangsinsel in Neuss gefunden habe.


    1. Rhamphospora nymphaeae auf Nymphaea sp. Ein Brandpilz auf Seerosen, der sich durch helle Blattflecken, die im Gegenlicht dunkel erscheinen, bemerkbar macht. Mikroskopisch gibt es dann sehr hübsche Sporen zu bewundern.


    2. Erysiphe magnifica auf Magnolia sp.



    3. Puccinia phragmitis auf Phragmites australis.


    4. Erysiphe heraclei auf Heracleum sphondylium


    5. Golovinomyces macrocarpus auf Tanacetum vulgare, da die Konidien ohne Fibrosinkörper sind und das Myzel mehlig-flockig ist.




    6. Puccinia punctata auf Galium album



    Björn

    Hallo zusammen,


    am Dienstag war ich mal wieder auf der Suche nach Phytoparasiten am Rhein in Düsseldorf-Kaiserswerth unterwegs. Neben wenigen Rostpilzen gab es vor allem Mehltau in verschiedenen Arten zu bewundern:


    1. Phyllactinia fraxini auf Fraxinus excelsior: Myzel blattunterseits und keulige Konidien, da scheidet Erysiphe syringae aus und übrig bleibt P. fraxini.



    2. Erysiphe heraclei auf Heracleum sphondylium


    3. Arthrocladiella mougeotii auf Lycium chinense




    4. Mehltau auf Trifolium sp.

    Leider waren die Fruchtkörper hier noch nicht wirklich reif, so daß ich mich nicht zwischen Erysiphe trifoliorum und Erysiphe pisi var. pisi entscheiden kann




    5. Mehltau auf Carpinus betulus.

    Da das Myzel blattoberseits auftaucht, lande ich hier bei Erysiphe arcuata. Aber irgendwie sind die mikroskopischen Bilder nicht sehr erhellend. Das sieht irgendwie nach einem bunten Mischmasch von Dingen aus.




    6. Rostpilz auf Prunus spinosa.

    Die Uredosporen haben am Scheitel eine verdickte Wand und die Uredien sind braun, also entscheidet man sich im Klenke für 1. Sporengröße messen kann ich im nächsten Schritt nicht, aber da es sich hier nicht um P. mahaleb handelt, kann man wohl guten Gewissens 2* wählen. Im nächsten Schritt wäre es jetzt gut Telien zu finden - die gab es hier aber nicht. Wenn man sich dann nur an der Verteilung der Uredien orientiert, käme man wohl eher bei Tranzschelia discolor aus, weil ja die befallenen Blätter dicht mir Uredien besiedelt sind. Das würde sich auch mit der Aussage decken, daß auf P. spinosa meist nur Uredien gebildet werden.



    Kaiserswerth-0072.jpg



    7. Und zum Abschluß noch ein Fund aus Neuss vom 30.8.2018: Mehltau auf Amelanchier lamarckii. Die Anhängsel der Fruchtkörper bringen mich dann zu Podosphaera amelanchieris.




    Björn

    Hallo Tuppie,


    hier hat es vor circa einer Woche mal ein bißchen geregnet, aber jetzt auch nicht in Unmengen. Eigentlich ist der Wald nach wie vor ziemlich trocken. Aber es scheint für einige wenige Pilze ja trotzdem zu reichen. Was den Dachplz angeht, wächst der wohl in der Tat auch an Weide.


    Björn

    Hallo zusammen,


    gestern Abend ging es nach der Arbeit auf eine kleine Runde durch den Stadtwald in Duisburg. Dort fanden sich neben den üblichen Phytoparasiten auch die ersten richtigen Pilze mit Stiel und Hut!


    1. Agaricus augustus



    Stielhaut

    Sporen

    Huthaut

    Lamellen

    Was sind das für seltsame kugelige und deutlich bräunliche Elemente an den Lamellen?



    2. Pleurotus sp.



    3. Pluteus salicinus


    Huthaut in Wasser

    Lamellen in Wasser

    Sporen in Wasser

    Huthaut in Wasser

    Lamellen in Kongorot

    Huthaut in Kongorot


    4. Xerocomus s.l. sp. Da waren die Maden schneller als ich und haben vom Stielfleisch nicht mehr viel übrig gelassen



    Das war es dann auch mit Großpilzen, weiter geht es mit Phytoparasiten

    5. Kuehneola uredinia aus Rubus elegantispinosus mit den charakteristischen gelben Flecken auf der Blattoberseite. Auf der Blattunterseite gab es dann weiße Telien mit den charakteristischen Teliosporen-Ketten.



    6. Phragmidium violaceum auf Rubus fruticosus agg. mit großen violetten Blattflecken auf der Oberseite




    7. Phragmidium bulbosum auf Rubus fruticosus agg.


    8. Puccinia komarovii auf Impatiens parviflora an der Unterseite von gelben Blattflecken



    9. Podosphaera balsaminae auf Impatiens noli-tangere


    Björn

    Hallo zusammen,


    @ Dieter

    Danke für den Hinweis. Kannst du da irgendwas als Literatur zu empfehlen? Von der Cercosporella-Monographie habe ich z.B. leider nur den ersten Teil auf Researchgate gefunden und sonst bin ich in die Richtung von Ellis&Ellis abgesehen gar nicht ausgestattet.


    @ Pablo

    Wenn ich mir das jetzt das Foto anschaue, sieht der Pilz in der Tat nicht besonders nach Goldmistpilz aus. Im Wald sah der aber schon eindeutig danach aus (auch wenn er sicher nicht mehr der frischeste war) und entsprechend waren wir uns da auch eigentlich alle direkt einig.


    Björn

    Hallo Karl,


    irgendwie muß man sich ja beschäftigen ;) Auf die Zeitangaben für die Fruchtkörperbildung habe ich bis jetzt noch nicht geachtet. Deshalb bin ich gerade mal für die obigen Funde mit Fruchtkörpern den Klenke/Scholler durchgegangen. Der hat nur zu Erysiphe heraclei eine Angabe und das paßt mit Juli-Oktober voll ins Bild.


    Björn

    18. Neoërysiphe galeopsidis auf Galeopsis tetrahit



    19. Coleosporium tussilaginis auf Tussilago farfara




    20. Coleosporium petasitis auf Petasites hybridus




    21. Melampsorella caryophyllacearum auf Stellaria sp.




    22. Hier bringt mich Ellis&Ellis zu Phloeospora heraclei auf Heracleum sphondylium. Wenn man dann aber mal in U. Brauns "A Monograph of Cercosporella, Ramularia and allied Genera Vol. 1" schaut, stellt man fest, daß es auf Bärenklau offenbar zahlreiche anamorphe Pilze mit ähnlichen Sporen gibt, so daß es auch hier nicht zu einer sicheren Bestimmung reicht.




    Björn

    Hallo zusammen,


    am vergangenen Sonntag ging es mit dem APR auf Exkursion zur Fuelbecker Talsperre bei Lüdenscheid im Sauerland. Viel geregnet hat es dort wohl auch nicht in letzter Zeit, so daß sich die Pilze entsprechend rar machten. Das eine oder andere Exemplar mit Stiel, Hut und Lamellen fand sich dann aber doch und natürlich gab es auch wie immer jede Menge interessanten Kleinkram. Hier ein paar Bilder der Funde:


    1. Incrucipulum ciliare



    2. Hymenochaete rubiginosa



    3. Calocera viscosa



    4. Claviceps purpurea


    5. Fomitopis betulina



    6. Bolbitius titubans



    7. Pluteus podospileus



    8. Hymenoscyphus menthae


    9. Golovinomyces sordidus auf Plantago major




    10. Podosphaera aphanis auf Alchemilla vulgaris agg.




    11. Podosphaera balsaminae auf Impatiens noli-tangere

    Fuelbecker Talsperre-0114.jpg

    Fuelbecker Talsperre-0116.jpg


    12. Wenn ich mit dem Ellis&Ellis schlüssel, lande ich hier bei Mycosphaerella podagrariae auf Aegopodium podagraria. Nur weiß ich leider nicht, inwiefern es da noch andere ähnliche Arten auf Giersch geben kann. Da ich außerdem ja keine absoluten Sporengrößen messen kann, bleibt eine Restunsicherheit, siehe auch weiter unten beim Bärenklau.




    13. Kuehneola uredinis auf Rubus fruticosus agg.

    Fuelbecker Talsperre-0134.jpg


    14. Coleosporium senecionis auf Senecio ovatus




    15. Puccinia arenariae auf Stellaria nemorum




    16. Erysiphe vanbruntiana var. sambuci-racemosae auf Sambucus nigra





    17. Erysiphe aquilegiae var. ranunculi auf Ranunculus sp.



    Gleich geht es weiter mit Teil 2...

    Hallo zusammen,


    hier im Westen ist es ja nach wie vor noch ziemlich trocken, so daß sich an Großpilzen relativ wenig tut. Deshalb ging es für mich in letzter Zeit immer mal wieder an den Rhein um nach Phytoparasiten Ausschau zu halten.


    12.8.2018, Düsseldorf-Volmerswerth

    Entyloma eryngii auf Eryngium campestre




    12.8.2018, Neuss-Grimlinghausen

    Wilsoniana sp. auf Amaranthus cf. reflexus. Auf Amarant gibt es zwei Wilsonianas, die man erst im Herbst bei Betrachtung der Oosporen trennen kann. Da heißt es also warten und hoffen, daß die Pflanzen nicht abgemäht werden.




    15.8.2018, Duisburg-Neuenkamp

    Auch hier wieder Entyloma eryngii auf Eryngium campestre




    Mehlig-flockiges Myzel und Fibrosinkörper in den Konidien, also Podosphaera plantaginis auf Plantago lanceolata




    Mehlig-flockiges Myzel und einheitliche Konidien, also Erysiphe polygoni auf Rumex sp.



    Auch hier einheitliche Konidien und Fruchtkörper, also Erysiphe voncolvuli var. convolvuli auf Convolvulus arvensis





    Erysiphe heraclei auf Heracleum sphondylium





    16.8.2018, Duisburg-Mündelheim

    Erysiphe heraclei auf Heracleum sphondylium



    Claviceps purpurea s.l.



    Konidien ohne Fibrosinkörper, also Erysiphe knautiae auf Knautia arvensis




    Ustilago maydis auf Zea mays




    Golovinomyces cynoglossi auf Symphytum officinale




    18.8.2018, Monheim am Rhein

    Cercospora beticola auf Beta vulgaris




    18.8.2018, Schloßpark Düsseldorf-Benrath

    Cronartium ribicola auf Ribes nigrum

    Benrath-0037.jpg



    21.8.2018, Neuss

    Microbotryum saponariae


    Ich hoffe, der Post funktioniert jetzt so wie ich das will, da ich die Bilder in zwei Etappen hochgeladen habe. Wenn ich also gleich laut fluche, ist was schiefgelaufen...


    Björn

    Hallo Grüni,


    wenn du deinen Pilz auf einem immergrünen Rhododendron gefunden hast (und danach sieht es aus), dann ist Exobasidium rhododendri die einzige Nacktbasidie, die in Frage kommt.


    Björn

    Hallo Nobi,


    was den Fichtenrost angeht, habe ich mich durch den Klenke geschlüsselt. Die Sori sind an Nadeln und nicht an Zapfen, also geht es von 1 nach 3. Dort muß man entscheiden, ob Jungtriebe hexenbesen- bis zapfenartig gestaucht sind. Das ist nicht der Fall, also geht es weiter über 3* zu 4. Telien haben wir hier nicht sondern Aecien, also landen wir über 4 bei 5. Hier werden Farbe und Form der Aecien angefragt: blass-fleischrot und zylindrisch säulenförmig an meist unverfärbten Nadeln oder gelb und häutig-sackförmig an gelben Querbändern der Nadel. Farblich bin ich eher bei blass-fleischrot, aber der Rest paßt eher zur zweiten Alternative 5*, also geht es weiter zu 6. Jetzt muß man die Sporengröße kennen und absolute Größen kann ich leider nicht messen. Bleiben also als Kandidaten Chrysomyxa ledi, Chrysomyxa rhododendri und Chrysomyxa empetri.


    Björn