Hallo!
Vielen Dank für eure Antworten! Der Pilz wuchs im Wienerwald, genauer gesagt Lainzer Tiergarten, Johannserkogel. In diesem Wald ist Xylobulus frustulatus recht häufig. Wien liegt im pannonischen Klima, also eher wärmebegünstigt - hier wächst zB auch Omphalotus olearius.
Wegen dem Schnittbild werde ich nachfragen, der Pilz ist bei meinem Pilzlehrer.
LG
romana
Beiträge von romana
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Hallo!
Danke für die schnellen Antworten! Ich denke Metatrichia vesparium kommt da aufgrund der Anordnung der Fruchtkörper und der Farbe näher dran. Sehr interessant sehen die aus!
Sind die übrigbleibenden Waben ausdauernd bzw. was passiert mit denen nach Abgabe der Sporen?
Die Stemonitis werde ich wohl als Stemonitis axifera sl ablegen. Vielleicht wage ich mich ja nächstes Mal ans Mikroskop. Worauf müsste ich beim Mikroskopieren achten? Auf die Sporengröße oder -form?Trichia favoginea sieht aber auch sehr toll aus! Ich hoffe ich kann diesen Schleimpilz auch mal finden. Danke für's Zeigen!
LG
Romana -
Hallo!
Dieser Pilz wuchs an einer vitalen Quercus petreia an der Stammbasis. Als er noch am Baum war, wirkten seine Poren hellgrau und er glich einer zu hell geratenen Ganoderma. Am Boden liegend waren die Poren fast schwarz, sie haben auch auf Druck geschwärzt.
Ist das überhaupt ein Schillerporling? Kann man den makroskopisch genauer bestimmen?
LG
romana -
Hallo!
Diese beiden möchte ich euch gerne zeigen, weil ich sie sehr schöne finde und mich freue, jetzt mal beide an einem Tag gefunden habe.
Sie wuchsen im Wienerwald an Eichenholz. Xylobulus subpileatus war mein Erstfund, X. frustulatus kommt hier häufig vor, gestern war er fast ein Massenpilz.
LG
romana -
Hallo!
Hier ein weiterer Fund von gestern, er war an einem liegenden Buchenstamm. Auffällig waren hier die bienenwabenförmigen Überreste, die zurückblieben, wenn die Sporen weg waren. Kann mir jemand den Namen dieses Pilzes sagen?
Auf dem zweiten Foto ist noch ein Stemonitis vom gleichen Stamm. Ich denke, die wird wohl makroskopisch nicht genauer zu bestimmen sein.lg
romana -
Hallo!
Gestern fand ich um Urwald Johannserkogel diesen Schleimpilz an eine liegenden Carpinus-Stamm. Bei meiner Recherche bin ich auf Dictydiaethalium plumbeum gestoßen - könnte das hinkommen? Auffällig war die wie Perlmutt schimmernde Oberfläche. Auf dem zweiten Foto ist ein weiterer Fund von gestern zu sehen, denn ich für einen reifen aufgebrochenen D. plumbeum halte. Was meint ihr?LG
romana -
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Hallo Brätling,in der Tat... Name passt zum Programm

Brätlinge? Interessant. Schon oft von gelesen, noch nie gesehen. Sehen aber auf Deinem Foto tatsächlich lecker aus. Kann man echt auch roh essen?
Den Kindern würde ich ihn nicht roh zu essen geben, wegen des Fuchsbandwurmes. In meinem Alter kann mir da nichts mehr passieren.
Wenn Du ihn brätst dann bitte nicht zu lange, sonst wird er schleimig!
Ein anderer Pilz der auch roh gegessen wird ist der Steinpilz!Und wie bereitest du ihn roh zu? Du wirst doch ncht einfach abbeiße...

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Hallo Brätling,
find witzig dass du und der Pilz den selben Namen habt
Roh isst du den auch? Als Salat? Ich hab heuer meinen ersten Brätling überhaupt gegessen nd war auch sehr angetan von seinem Geschmack. Hab ihn nur in Scheiben geschnitten und mit etwas butter angebraten, so wie ich es fast immer mache bei der Erstverkostung eines Pilzes.
Gruß,
romana -
Hallo montigomo!
Poste doch bitte auch ein Bild von der Unterseite des Pilzes - nur von oben gesehen fotografiert sind Pilze kaum zu bestimmen.
Gruß,
romana -
Hallo!
Nein, leider noch keine Neuigkeiten, er wurde noch nicht bestimmt. Aber ich sag Bescheid, wenn ich was weiß. Hab übrigens noch einen Cordyceps an 3 Puppen gefunden, leider nur das imperfekte Stadium. Die hab ich gar nicht fotografiert, denn die sind gleich in der mykologischen Gesellschaft gelandet. Die waren aber eh nicht so schön.
Diese gruseligen Dinger scheinen mich zu verfolgen...
lg
romana -
Hallo!
Gestern war ich nochmals bei diesem Buchenstumpf und jetzt kann ich das Rätsel auch lösen. Der resupinate Pilz ist Oxyporus latemarginatus, er wurde in der mykologischen Gesellschaft mikroskopiert und so ist O. corticola aufgrund der Sporenform auszuschließen. Der Pilz daneben ist natürlich keine Trametes hirsuta - da hab ich mal wieder schlecht bzw. gar nicht geschaut. Es ist Trichaptum biforme.
Vielen Dank für eure Hilfe! Ich freue mich, dass ich jetzt weiß, wie dieser Pilz heißt! Der hat mich schon fasziniert durch seine Wuchsform. Farblich hat er sich übrigens auch etwas geändert, er ist jetzt mehr gelblich.LG#
romana -
Hallo Chris,
den hab ich vergangenes Jahr auch gefunden - war wunderschön. Ich denke, du liegst mit Hericium coraloides richtig.lg
romana -
Hallo Ulla!
Vielen Dank für die Bestätigung meiner Vermutung! Ich hab sie in der Nähe von Wien an einem halb im Laub vergrabenen morschem Laubholzstück gefunden. Ich stand da und betrachtete Xerocomus parasiticus, da lag sie zu meinen Füßen - welch eine Freude! Die ist sehr hübsch!LG,
romana -
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Ich denke es handelt sich dabei um Hemitrichia serpula? Kann man den makroskopisch sicher bestimmen?LG
romanaHallo,
so ganz ohne Bild ist das eher unwahrscheinlich
.VG Jörg
Hallo Jörg!
Ups, danke für den Hinweis! Hab's grad eingefügt.

LG
romana -
Hallo!
Leider ist das Foto etwas unscharf - hab ich irgendwie nicht hinbekommen... Ich denke es handelt sich dabei um Hemitrichia serpula? Kann man den makroskopisch sicher bestimmen?LG
romana -
Hallo Pablo!
Vielen Dank für deine Einschätzung! Die Ähnlichkeit ist schon stark, doch passt für O. corticola das Substrat nicht, der mag scheinbar Nadelholz. Bei O. latemarginatus ist das Substrat passender, wenn auch in meiner Literatur Fagus nicht aufscheint. Jedenfalls hab ich eine Richtung, das freut mich. Leider hab ich nichts mitgenommen, was mich jetzt schon etwas ärgert. Ich hoffe, ich komme da nochmal hin, dann nehme ich was mit.
Danke nochmals!LG,
romana -
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Hallo, Romana!Es sieht - soweit ich das auf Bild beurteilen kann - jedenfalls sehr nach einem Fransigen aus.
Eventuell stand irgtendwo im Umkreis noch ein kleiner, unauffälliger Laubbaum, oder die Art ist eben nicht ganz so strikt festgelegt.LG, Pablo.
Hallo Pablo!
In den GPWB steht, dass er in den Nachbarländern auch unter Pinus gefunden wurde. Vielleicht nimmt er es nicht so genau. Mein Fund stammt jedenfalls aus einem reinen Fichtenbestand, da hab ich mich aunahmsweise mal ordentlich umgesehen, weil ich ihn eben da nicht erwartet habe. Finde ich schon spannend, wie die Pilze da so immer mal wieder oder auch häufiger die 'Regeln' brechen.LG,
romana -
Hallo!
Vielen Dank für eure Antworten! Leider habe ich verabsäumt, meinen Fund auch von oben zu fotografieren und auch das Foto von unten ist mir nicht ganz gelungen, ich brauch wohl wirklich endlich ein Stativ...
Nachdem ich jetzt etwas recherchiert habe, denke ich, es handelt sich um eine Käferlarve, sie sah ungefähr so aus: http://www.entomologie.de/forum/upload/pic152653.jpg
Es war sicher keine Raupe eines Schmetterlings.
Der Pilz wuchs an der Unterseite des Körpers raus und war auch mit dem Boden verbunden, d.h. als ich das Insekt weghob, blieb etwas im Moos zurück. Ich hoffe, ich kann das Rätsel bald lösen, dann geb ich Bescheid.LG
romana -
Hallo!
Danke für dieses schöne Portrait! Da ich diesen Pilz kürzlich das erste Mal selbst gefunden habe, war und ist es für mich sehr hilfreich!
Mein Fund stammt aus einem jungen Weißtannenbestand in der Nähe Wiens.VG
romana -
Hallo!
Vielen Dank für die schöne Dokumentation!
Hier in Wien wächst Amanita strobiliformis auch gerne bei Linden, im Prater kenne ich bisher zwei Standorte.
Der auf meinem Foto abgebildete stammt jedoch aus einem Fichtenwald südlich von Wien, was relativ irritierend war. Aber es ist doch einer ??VG,
romana -
Hallo Thorben!
Ohne Mikroskop ist er derzeit ein Cordyceps cf enthomorriza. Ich geb Bescheid, wenn es eine endgültige Bestimmung gibt.
Danke einstweilen!VG
romana -
Hi romana
Schöner Fund
Ich kann dir nicht sagen was es für eine Cordyceps ist oder ob es überhaupt eine Cordyceps ist. Aber ich würde dir anbieten (falls interesse besteht) deinen Fund zu mikroskopieren und die Bilder dann hier reinzustellen. So häufig findet man Cordyceps nicht und Mikrobilder gibt es auch nicht viele.VG: Thorben
Hallo Thorben,
vielen Dank für dein Angebot! Leider habe ich den Pilz nicht mehr, mein Lehrer hat ihn mitgenommen und ich denke, er wird bei der mykologischen Gesellschaft landen. Ich frag aber mal nach, was mit ihm passieren wird und geb dir dann Bescheid. Mikrobilder von dem würden mich schon sehr interessieren! Ich finde den wirklich gruselig und interessant. Soweit ich weiß steuern diese Pilze ja die Insekten - spannend!
VG,
romana -
Hallo Ingo,
sie hatten Poren und fühlten sich relativ trocken an. Mich interessiert aber vor allem der resupinate Pilz, der war wirklich schön und interessant.
VG,
Romana -
Hallo Jan-Arne,
vielen Dank für den Tip! Hab grad ein bisschen in Google geschaut und das sieht schon recht ähnlich aus. Ist der auf meinem Foto dann nicht ganz reif?LG,
romana -
Hallo Ingo,
vielen Dank für die Info!
Und huch, hätt ich mal wieder nicht genau genug geschaut?! Aber ich glaub, ich hab sogar eine abgenommen, die waren schon sehr alt. Du hast recht, der Hut ist zu wellig. Hmm, was ist es dann?VG,
romana
