Eines macht mich neidisch. Das sind die tollen Habichtpilze. Nicht, dass ich sie als Speisepilze schätzen würde, ich halte sie eher für mittelmäßig. Ich wohne hier in Südmecklenburg im Sander- also Kiefernwaldgebiet. Als Kind gab es hier Habichtspilze in großer Zahl. Wir haben sie kaum gesammelt, es gab ja genug Pfifferlinge, Steinpilze etc. Seit Jahren habe ich hier keine Habichtspilze mehr. Der Wald hat sich auch total verändert. Die Bereiche unter den Kiefern mit (nur!) Nadelstreu und Flechten sind verschwunden. Inzwischen sind dichte Bestände von Landreitgras und zunehmend Brombeeren dominierend. Die Mykorrhizzapilze gehen definitiv zurück. Offensichtlich sind viel zu viele Nähtstoffe eingetragen worden.
Hallo Manfred!
Ja, die Veränderungen kann man auch hier im Südwesten in einigen Wäldern beobachten.
Übrigens, die Habichtspilze wuchsen im Gebiet mit sehr gemischten Vegetation - Brombeeren, Gras, Moos und "nur" Nadelstreu - alles durcheinander. Der Waldboden war an dieser Stelle voll mit Nadestreu aber auch mit Kastanien- und Birkenblätter, wie man auf den Fotos sehen kann.
Hallo Alexander,
der "normale" Habichtspilz wächst eigentlich unter Fichten, nicht bei Kiefer.
Unter Kiefer findest Du den Sarcodon squamosus, den Schuppigen Habichtspilz. der ist auch kulinarisch nicht so prickelnd.
LG bUlla
Hallo Ulla!
Danke für den Hinweis
Mir war klar dass ich irgendwelche Art vom Habichtspilz gefunden habe, nicht den Fichten-Habichtspilz (Sarcodon imbricatus). Ich habe gestern keine einzige Fichte im Wald gesehen. Kann man Sarcodon imbricatus und Sarcodon squamosus makroskopisch unterscheiden?
Hallo Alexander,
sehr schöne Funde und Bilder
Den Habichtspilz hab ich leider noch nicht gefunden.
Hi!
Ich bis gestern auch nicht und habe überhaupt nicht damit gerechnet. Bei uns ist er sehr selten, so gut wie nicht vorhanden. Gleich daneben wuchsen noch viele alte Hohlfussröhrlinge, auch selten und auch direkt am Wegesrand. Diese Stelle habe ich mir gut gemerkt 
Dieses Jahr sind mir allerdings auch viele Truppen von Schopftintlingen aufgefallen, leider meist zu dicht an Straßen.
Die Pilze auf den Fotos sind auch in der Nähe der Autostrasse gewesen. Sie winkten mir einfach beim Vorbeifahren zu. Diese Strasse ist aber eher wenig befahrene Verbinungsstrasse zwischen zwei Dörfen. Und bis zu ersten Pilzen waren es so etwa 10m Abstand. Die Trauben wachsen ja auch dort, dicht an der Strasse, diese isst man doch bzw. verarbeitet zu Wein.
Doch letzte Woche fand ich endlich mal ein Grüppchen im jungen Zustand am Waldrand. Und wir haben sie erstmals auch verköstigt. 
Wir haben aber paniert und dabei ist der Geschmack wohl nicht wirklich durch gekommen. Man hat irgendwie nur die Panade geschmeckt.
Genauso wie bei beim Fichtenreizker u. oft beim Parasol, ich muss mir da was anderes ausdenken.
Beim nächsten Mal werden die auch einfach so wie bei Dir nur mit Butter angebraten. Wie haben die denn Dir geschmeckt?
Sie haben mir sowie anderen Familienmitgliedern wunderbar geschmeckt. Nicht gerade mein Lieblingspilz, aber eine feine Delikatesse. Ca. 10 Minuten lang leicht goldbraun im Butter angebraten, nur mit Salz und Pfeffer gewürzt und dann aufs Brot. Habe extra dafür frischen Brot vom Bäcker geholt. 
Mit Panade habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht - es schmeckt zwar, aber nicht nach Pilz, sondern nach Panade. Mit Parasol-Schnitzel war es eine interessante Erfahrung, aber mir schmecken Parasole besser wenn sie nur mt wenig Mehl paniert werden, ohne Ei und Semmelbrösel.
Hallo Alex,
schöne Funde, die hätte ich auch gern einmal
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Hallo Jörg,
Danke, aber im Vergleich mit dem was Du bei Deinen Parkbegehungen alles findest und zeigst, ist es doch nur eine Kleinigkeit was ich da habe
Zumindest was die Artenvielfalt angeht.