Beiträge von Alexander

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    ich wusste bis heute nicht dass Schopftintlinge so gesellig wachsen können! Mitten im Weinbaugebiet. Die meisten waren zwar überfällig, aber über 600g brauchbare Pilze konnte ich noch einsammeln. Und das Beste ist - ich war eigentlich schon fertig mit Pilze sammeln und fuhr einfach nur nach Hause durch die wunderschönen Weinberge in der Pfalz... Die Bilder möchte ich nicht vorenhalten. Das fühlt sich fast wie Prahlen an, und zugegegen - das ist es auch ein wenig :D aber viel mehr ist es die Freude über so einen Fund. Bis heute habe ich Schopftintlinge vielleicht nur 3-4 mal gefunden und gegessen habe ich höchstens nur zwei Stück davon. Es lohnt sich also immer neue Arten kennen zu lernen, egal ob es viel davon gibt oder nicht, und dann einfach Ausschau zu halten und offen zu sein. Irgendwann findet man die Pilze oder die Pilze finden irgendwann uns :cool:


    Heute habe ich auch meine ersten Habichtspilze gefunden. Ich werde sie nicht essen, nur anschauen. Standort: am Wegesrand zwischen Kastanien/Birken/Kiefer Waldstück und Kiefernwald.


    Zwischen den Weintrauben-Reihen waren neben den unzähligen Schopftintlingen noch andere buschelige Pilze. Vielleicht kann jemand die Art auf den Fotos erkennen? Ich frage nur aus Neugier. Ich habe nichts davon mitgenommen.


    So sieht die Ausbeute meiner besten Pilztour bis jetzt aus (nach Gewicht, nicht nach Artenvielfahlt):
    - fast 2kg Maronen
    - ca. 2kg Reizker
    - über 1 kilo Täublinge verschiedener Arten
    - einige violette Lacktrichterlinge
    - Semmelstoppelpilze
    - ein Perlpilz
    - ein kleiner Waldchampignon
    - wenige Kupferrote Gelbfüße
    - >600g Schopftintlinge
    - eine Handvoll Kuhpilze


    Die Schopftintlinge wurden bereits im Butter angebraten und großteils aufgegessen.
    Reizker und Maronen werden gerade geputzt, dann werden sie gebraten und eingefroren.
    Täublinge werden abgekocht und dann teils milchsauer eingelegt, teils mit Essig und Gewürzen eingekocht.
    Aus dem Rest habe ich eine Mischpfanne gemacht (mit wenigen Maronen geschmacklich angereichert), wird auch eingefroren.


    Dafür bin ich aber im Regen ziemlich nass geworden und habe auch etwas gefroren. Aber das ist ein sehr kleiner Preis dafür dass ich im Winter diese leckere Pilze aus der Kühltruhe rausholen und irgendwas daraus für meine Familie und/oder Freunde daraus kochen kann! Auch ein Arbeitskollege soll eine TK-Packung Waldpilze von mir bekommen.


    Ich hoffe dass bei Euch pilztechnisch auch was los ist. Sehr bald wird die Hauptsaison schon zu Ende sein. Zumindest im Süd-Westen Deutschlands lohnt es sich momentan nach Pilzen zu schauen. Es gibt Maronen, Reizker und Täublinge, die großteils frisch erschienen sind. Und Nachtfrost gab es hier noch nicht, soll erst in wenigen Tagen eintreten.

    Hallo Jürgen,


    die Gattung bestimmen zu können oder zumindest die Familie finde ich persönlich sehr wichtig. Dafür kann ich gerne ein Buch empfehlen das ich selbst auch habe und benutze - "Grundkurs Pilzbestimmung" von Rita Lüder. Wenn die Gattung bestimmt ist, hilft mir oft dieses Forum oder auch Wikipedia und 123pilze.de mit Suchmaschine weiter.

    Hi!


    Auch ich sehe hier Pfifferlinge, bis auf den kleinsten Pilz ei dem Bild mit vier. Den sehe ich auf dem Bild nicht detailliert genug, könnte theoretisch auch was anderes sein.

    Hallo Pablo,


    das ist eine wirklich schöne Berglandschaft, atemberaubend! Sowas ist nie obsolet. Durch diese Gegend fahre ich seit einigen Jahren immer im Frühjahr mit dem Bus von Freiburg nach Mailand für ein Tagesausflug. Für so ein Urlaub muss man aber wirklich fit sein um so viel hoch und runter zu laufen :D


    Danke für die Bestätigung! :thumbup: Die Fotos habe ich gestern um 22 Uhr gemacht. Nach der Zeitumstellung komme ich kaum dazu Pilze für Bestimmungsanfragen ordentlich bei Tageslicht zu fotografieren, sorry :( Da muss ich mich verbessern.


    Hi,


    ich finde die Lamellenfarbe etwas untypisch, aber ansonsten sollte das passen.


    l.g.
    Stefan


    Danke Stefan! Untypische Farbe der Lamellen könnte durch schlechtes künstliches Licht zur Stande kommen. Manchmal wünsche ich mir einen richtigen Fotografen bei den Pilztouren dabei zu haben...

    Update: am Montag habe ich Pablos Einladung gefolgt und bei der Pilzberatung des Vereins MAK (Mykologischer Arbeitskreis Rhein-Neckar) vorbeigeschaut.
    Ergebnis:
    #1 links ist natürlich eine Nebelkappe, #1 rechts habe ich leider vorher schon entsorgt
    #2 ist doch ein Violetter Röttelritterling... und mir ist jetzt endgültig klar dass ich sein Geruch leider nicht wirklich wahrnehme. Entweder ist meine Nase nicht fein genug, oder ich brauche mehr Übung.


    Die Pilzkontrolle war wirklich interessant. An dieser Stelle möchte ich mich bei Pablo, Bernd Oertel, und anderen Experten vor Ort bedanken! :thumbup:
    Ich hatte neben einem Korb mit violetten Röttelritterlingen auch eine kleine Kiste mit Sammelsurium aus den letzten sechs Tagen dabei. Alle Pilze wurden vor Ort begutachtet und bestimmt, das war ein Erlebnis! :) Diese Kiste steht bei mir auf dem Balkon und ich esse nichts davon, es sind reine "Lernmaterialien":


    In dieser Sammlung sind u.a. Grünblättrige, Ziegelrote und Rauchblättrige Schwefelköpfe, diverse Erdritterlinge, Seifenritterlinge (Erstfund), gelbschuppiger Hallimasch, Langstielige Knoblauchschwindlinge (Erstfund), rote Lacktrichterlinge, Mehlräsling, Fuchsige und Wasserfleckige Rötteltrichterlinge, Große Scheidlinge, Nebelkappen (u.a. #1 links), violette Röttelritterlinge (#2) und knallrote Fliegenpilze, eher als Deko für die Sammlung. Alle diese Pilze werden bei nächster Gelegenheit in die Wildnis freilassen. :D


    Einiges habe ich bereits richtig bestimmt, aber es gibt wichtige Unterschiede, bspw. bei Erdritterlingen, die ich nicht kannte. Ich glaube ich soll öfter meine Funde bei Pilzberatungen zeigen, insbesondere wenn es um viele verschiedene Arten geht.

    Habe ich gestern den Reifpilz (Cortinarius caperatus) gefunen??!
    Eigentlich lautet meine Frage - was kann das sonst sein? :)


    Fundort: vorwiegend Kiefernwald aber mit verschiedenen Bäumen dazwischen, u.a. Birken und Kastanien. Sonst wachsen dort viele Reizker, Buckel-Täublinge, Maronen und Fliegenpilze.
    Geruch: mild pilzig.
    Geschmack: mild pilzig, angenehm. Ich schmecke auch eine leichte bitterliche Note.
    Den Rest sieht man hoffentlich auf den Fotos. Leider habe ich es versäumt gute Fotos vor Ort zu machen.


    Danke im Voraus!

    Hi!


    #1 hier sehe auch ich keine Parasole. Da scheint die obligatorische Stielnatterung zu fehlen.
    #2 sieht für mich wie ein Kahler Krempling aus. Dieser Pilz hat doch keine für Reizker typische orangene Milch gehabt, oder?
    #3 und #8 würde ich bestätigen
    #4 und #6 sehen auch richtig aus
    #5 ein Täubling, aber ich weiß nicht welche. Täublingsarten voneinander zu unterscheiden ist eine Kunst für sich
    #7 da sehe ich zu wenig. Es wäre grundsätzlich ganz gut für die Bestimmung auch Fotos von unten, von oben und evtl. ein Schnittbild pro Art zu haben.

    Hallo Pablo!


    Danke für die Infos und vielen Dank fürs Angebot! Der fragliche Pilz (#1 rechts) ist leider schon weg, aber der linke #1 und #2 könnten bis morgen vielleicht noch fit bzw. nur etwas angetroknet sein. Ich bin momentan verreist, aber am Montag geht's zurück und vielleicht schaue ich dann doch mal vorbei, Danke.


    Hallo Oehrling,


    arghh... Danke für den Hinweis auf mein Fehler. Sorry, da habe ich was falsch gemacht. Alle drei Exemplare haben über die Nacht kaum Sporenpulver abgegeben. Ich habe den Abwurf auf einem schwarz-weiss gestreiften Blatt gemacht, der in einer Dokumentenhülle steckte. Beim Trocknen von wenigen Sporenspuren auf der Dokumentenhülle konnte ich ein sehr helles "Lamellen-Muster" unter jedem Pilz feststellen. Deshalb bin ich davon ausgegangen dass der Sporenpulver weiss ist. Aber richtig wäre zu sagen - kaum Sporenpulver und nicht dunkel.

    Hallo zusammen,


    das Sporenpulver war bei allen Pilzen weiß, bis auf den Schwefelritterling - davon habe ich kein Sporenpulverabdruck gemacht.



    Hallo Oehrling,


    danke für Deine Antwort :thumbup: Ich kann aber unmöglich nach jeder Pilztour zu Pablo, u.a. weil ich manchmals mehrmals pro Woche in den Wald gehe, weil Pablo nicht gerade um die Ecke wohnt und weil er sicherlich noch einiges sonst zu tun hat :) Aber am Mittwoch war ich mit ihm zusammen im selben Wald unterwegs und wieder mal viel von ihm gelernt, auch was die Pilzgerüche angeht.
    Einige Gerüche habe ich schon verinnerlicht - Mehl/Gurke, Anis/Bittermandeln, Kraben/Fisch, Rettich, Kartoffelkeller. Mit parfümierten Gerüchen ist es für mich leider noch nicht so einfach. Aber ich lerne mit der Zeit mehr und mehr.


    Hallo Pablo! Sporenpulverabdruck von allen Pilzen ausser dem stinkenden Schwefelritterling ist bereits unterwegs. Ich werde hoffentlich morgen darüber berichten.

    Danke für Eure tolle und schnelle Antworten! :thumbup:



    dein erster kann gut eine Lepista sein. Mich irritiert, dass einige Fruchtkörper der Kollektion dunkle Lamellen haben.


    Ich behaupte auch dass es zwei verschiedene Arten sind! Gefunden an verschiedenen Stellen, ca. 1km voneinander eintfernt.



    Wenn Lepista nuda irgendwie etwas zu klein ist und eher schmächtig und dabei eben nicht nach lepista nuda riecht, dann ist es eine lila Farbvariante von Lepista sordida (Schmutziger Rötelritterling). Wir hatten vorgestern einen solchen Fruchtkörper, du erinnerst dich?


    Ja, ich erinnere mich gut daran, und das war auch meine erste Gedanke. Diese Exemplare wuchsen etwa 2 bis 3 km nördlicher und waren eigentlich zum Essen gedacht... aber jetzt bin ich doch leicht verunsichert und deswegen gibt es heute nur wenige Parasole zum Essen (auch nicht schlecht!).



    Bei den ersten Pilzen: Die Nebelkappe ist der linke Pilz, mit den leicht herablaufenden Lamellen.
    Den anderen kann ich so nicht wirklich beurteilen. Wenn die Lamellen sich ebenso abschieben ließen, wie bei den Rötelritterlingen unten, dann sollte er auch in die gattung gehören. Es gibt eine ganze Reihe solche helle Rötelritterlinge, die mitunter übel zu bestimmen sind. Eine Möglichkeit wäre zB der Veilchenritterling (Lepista irina).


    Danke! Wenn selbst für Dich solche Pilze übel zu bestimmen sind dann bin ich erst mal beruhigt :) Ich habe auch gedacht dass der linke Pilz die Nebelkappe ist. Aber der rechte, der fast zum Verwechseln ähnlich aussieht, hat mich ziemlich durcheinander gebracht. Deshalb habe ich sie nebeneinander fotografiert.



    Bei der 1 sehe ich links eine Nebelkappe (Geruch süßlich passt, nicht jeder nimmt ihn als unangenehm wahr) und rechts würde ich aufgrund des Übergangs von den Lamellen zum Stiel (du selbst schreibst ja "ausgebuchtet angewachsen") trotz des keuligen Stiels aus dem Bauch heraus einen Weichritterling vermuten. Mal schauen. :D


    Ich war mir beim linken Pilz eigentlich sicher, bis ich den rechten gefunden habe. Ein Weichritterling... das ist interessant. Danke für den Hinweis, ich vergleiche mal mit Weichritterlingen!

    Einen schönen guten Abend zusammen!


    Ich habe ein Problem mit den heute gefundenen Ritterlingen, Trichterlingen & Co. Eigentlich wollte ich heute nach der Arbeit nur kurz nach violetten Rötelritterlingen im Wald schauen. Gefunden habe ich mehrere Arten die mich etwas verwirren, darunter irgendwelche Rötelritterlinge mit violetten Farben. Sporenpulverabdruck gibt es hoffentlich morgen.


    1) Zwei verschiedene Arten, würde ich sagen. Welche von beiden ist Nebelkappe (falls überhaupt eine ist) ?
    Pilz links: Lamellen angewachsen, leicht herablaufend, verschiebbar, weisslich. Geschmack: Richtung "süßlich-mehlig", nicht unangenehm.
    Pilz rechts: Lamellen ausgebuchtet angewachsen, auch verschiebbar, hell rosa-bräunlich. Geschmack: nicht probiert.
    Geruch: vorhanden, nicht neutral, aber da muss ich leider zugeben das ich den Geruch nicht beschreiben kann. Keiner der Pilze riecht nach Maipilz. Ich dürfte vor weinigen Tagen in der Pilzberatung an einem Riesenrötling riechen - der roch nach Maipilz.
    IMG_0001.JPG


    2) Violetter Rötfelritterling (Lepista nuda), aber ohne viel Geruch... Die Lamellen sind ausgebuhtet angewachsen und verschiebbar. Die Hüte haben braune töne, die Lamellen sind blass violett. Was kann das sonst noch sein als Violetter Rötelritterling?


    3) Schwefelritterling? (Tricholoma sulphureum)
    Die Lamellen scheinen aber nicht deutlich ausgebuchtet angewachsen zu sein. Aber der Pilz riecht bestialisch. Was kann dieser kleiner Stinker sonst sein?


    Danke!

    Guten Morgen zusammen,


    in solchen Fällen können wir oft was dagegen unternehmen. Falls jemand einen Bus der illegallen gewerblichen Pilzsammler sieht - einfach unauffällig mit Handy fotografieren, und gleich samt Kennzeichnen und Standort an die Polizei melden. So würde ich das machen.


    Man soll aber, denke ich, diese organisierte Pilza-Mafia von den Sammlern unterscheiden die größeren Mengen für sich privat sammeln und keineswegs organisiert die Wälder durch ­fors ­ten um die Pilze weiter zu verkaufen. Wenige Putzeimer voll mit Pilzen könnten durchaus unter der gesetzlichen Grenze von ca. 2 Kilo pro Person pro Tag liegen. Es kommt auf die Anzahl der Sammler ein, und am Ende doch irgendwie auch auf die Anzahl der Mitesser. Wenn ich (Vater der vierköpfigen Familie) Pilze nach Hause bringe, werden sie von allen gegessen. Und falls was übrig bleibt, habe ich genug Verwandte, Freunde und inzwischen sogar Arbeitskollegen, die sich immer über die frische, gekochte, eingekochte oder getrocknete Pilze von mir freuen. Aber dazu kommt es viel zu selten, in der Regel werden meine Funde zuhause gleich verputzt :yumyum:


    Ja, Fuchsige Rötelritterlinge sind das .... Diese habe ich vor ca. zwei Wochen das erste Mal gefunden und auch kulinarisch probiert . Seit dem nehme ich sie sehr gern mit ... Extrem lecker ;)... Und auch relativ häufig gefunden seit dem


    Ah! ==lamessbar Danke - das ist ab jetzt noch eine Art nach der ich Ausschau halten werde.

    Hallo Frank,


    die Pilze kann ich leider nicht bestimmen. Meine erste Gedanke wäre aber: alte Butterpilze.
    Diese Aussicht ist so schön... da werden Erinnerungen wach. Ich bin dort ein Monat später mit dem Bus Richtung Pico del Teide durchgefahren, :D Eine sehr schöne Gegend. Pilze habe ich dort im April aber keine gesehen.


    Hallo Alex,


    leider bin ich mit den Schirmlingen noch überhaupt nicht Standfest, diese "rötung" sah ich als vergammelt an! Ist das dei den Parasol normal?


    Hallo Chris,


    nach meiner Beobahtung ist diese Rötung in der Mitte, genau wie rote Flecken auf den Lamellen, ein Zeichen der angefangen Zersetzung. Der Geruch wird weniger nussartig und mehr unangenehm stinkend. Hier gibts es viele Pilzfreunde die sich viel besser auskennen als ich, warten wir erst mal ab was sie dazu schreiben.


    Ich habe in diesem Jahr noch einige Parasole gefunden die ich wegen meines Irrtums darüber was die "Verschiebbarkeit des Ringes" bedeutet nicht mitgenommen habe! Das alles kannst Du hier nachlesen. Auch auf den Fotos dort ist solche Rötung sehr gut sichbar. Im letzten Jahr landeten bei mir zuerst viele gute Parasole im Mülleimer, bevor ich mir bei der Bestimmung ganz sicher war. Aber es ist definitiv richtig so - liebe auf einige echte Parasole verzichten als doch irgendwelche andere Schirmlinge mit unsicherem Gefühl verspeisen :)

    Hallo Chris,


    ich sehe hier eine Natterung, vor allem auf den ersten zwei Fotos (bin aber kein Profi).
    Leider sind Parasole die ich in der letzten Zeit finde meist auch angegammelt. Auf dem vorletzten Bild sehe ich eine typische Rötung in der Hutmitte.


    Also Hallimasch sehe ich hier keine, Stockschwämmchen schon. Aaaaber, zumindest der Pilz auf dem zweiten Bild in der Mitte rechts sieht mit seinem "genatterten" Stiel doch sehr nach Gifthäubling aus.



    Ja, der mitte rechts auf dem zweiten Bild ... der mit dem viel helleren Stiel, will nicht so recht zu den anderen passen.


    Ich sehe auf dem Bild Nr. 2 eine einzige Art - auf den ertsen Blick sind das alles Stockschwämmchen. Natürlich ein Foto ist nur ein Foto. Die vorderen Pilze sind da im Fokus, aber etwas weiter rechts hinten ist das Bild etwas verschwommen. Auch die Lichtverhältnisse sind schwierig. Aber selbst die Hüte haben Schüppchen.


    Stockschwämmchen sind auch für mich schwierig. Ich habe sie schon zig mal "nur zum angucken" mitgenommen, auch hier gepostet - und es waren jedes mal doch Stokschwämmchen. Erst vor kurzem traue ich mich sie auch zum Essen mitzunehmen. Gestern habe ich einige Exemplare gefunden und ging damit in die Pilzberatung in Bad Dürkheim (aber nicht wegen Stockschwämmchen) - dort hat der PSV meine Bestimmung eindeutig bestätigt und mir auch die echten Gifthäblinge gezeigt. Wenn man die zwei Arten nebeneinander liegen hat ist der Unterscheid doch ziemlich deutig. Aber bei geringsten Zweifeln soll man grundsätzlich die Pilze nicht essen, sondern nur fotografierern.