Hallo Maria,
sehr interessant! Noch ein Rezept von Dir der bei mir auf die Liste der Pilzrezepte zum Ausprobieren kommt. Danke! ![]()
Hallo Maria,
sehr interessant! Noch ein Rezept von Dir der bei mir auf die Liste der Pilzrezepte zum Ausprobieren kommt. Danke! ![]()
Nabend, kleiner Nachtrag, auf einer Wiese fand ich heute ohne die üblichen Anstrengungen ein paar schöne junge Schopfis.... und hab sie mitgenommen.
Heute abend dann wie empfohlen nur mit ein wenig Öl und Butter angebraten.....mjamm mjam viiiil leckerer als mit Panade
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Toll! ![]()
Das bestätigt meine These dass wenn ein Pilzsammler bestimmte Pilze nicht findet, dann finden die Pilze den Pilzsammler von alleine.
Hi!
Ich würde diesen Pilz mit dem Rosenroten Schmierling (Gomphidius roseus) vergleichen. Aber ich bin auch kein Profi,
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Nanu, so viele, die Habichtsstachelinge verschmähen? Ich finde die sehr lecker (zugegebenermaßen etwas speziell im Geschmack, aber ich mag den), und meine Funde waren auch die mit Kiefer vergesellschafteten (S. squamosus). Ich hielt die kulinarisch sogar für besser, weil sie nie bitter sind.
Es soll da ja auch noch eine weitere sehr bittere Art geben, die ich aber noch nicht gefunden habe (S. scabrosus).
Zur Unterscheidung von Fichten- und Kiefernhabichtspilz, gibt es bei 123pilze eine Tabelle, mir gelingt es nur gerade nicht, sie zu verlinken.
LG, Craterelle
Hallo Craterelle,
Danke füe die Infos
Wenn ich Habichtspilze noch mal finde, nehme ich gerne welche zum Probieren mit. Diesmal waren es nur vier Stück, und 2,5 davon habe ich im Wald gelassen. Nur ein Exemplar + eine Hälfte (für das Schnittbild aufgeschnitten) zum Anschauen und Zeigen mitgenommen.
Eines macht mich neidisch. Das sind die tollen Habichtpilze. Nicht, dass ich sie als Speisepilze schätzen würde, ich halte sie eher für mittelmäßig. Ich wohne hier in Südmecklenburg im Sander- also Kiefernwaldgebiet. Als Kind gab es hier Habichtspilze in großer Zahl. Wir haben sie kaum gesammelt, es gab ja genug Pfifferlinge, Steinpilze etc. Seit Jahren habe ich hier keine Habichtspilze mehr. Der Wald hat sich auch total verändert. Die Bereiche unter den Kiefern mit (nur!) Nadelstreu und Flechten sind verschwunden. Inzwischen sind dichte Bestände von Landreitgras und zunehmend Brombeeren dominierend. Die Mykorrhizzapilze gehen definitiv zurück. Offensichtlich sind viel zu viele Nähtstoffe eingetragen worden.
Hallo Manfred!
Ja, die Veränderungen kann man auch hier im Südwesten in einigen Wäldern beobachten.
Übrigens, die Habichtspilze wuchsen im Gebiet mit sehr gemischten Vegetation - Brombeeren, Gras, Moos und "nur" Nadelstreu - alles durcheinander. Der Waldboden war an dieser Stelle voll mit Nadestreu aber auch mit Kastanien- und Birkenblätter, wie man auf den Fotos sehen kann.
Hallo Alexander,
der "normale" Habichtspilz wächst eigentlich unter Fichten, nicht bei Kiefer.
Unter Kiefer findest Du den Sarcodon squamosus, den Schuppigen Habichtspilz. der ist auch kulinarisch nicht so prickelnd.
LG bUlla
Hallo Ulla!
Danke für den Hinweis
Mir war klar dass ich irgendwelche Art vom Habichtspilz gefunden habe, nicht den Fichten-Habichtspilz (Sarcodon imbricatus). Ich habe gestern keine einzige Fichte im Wald gesehen. Kann man Sarcodon imbricatus und Sarcodon squamosus makroskopisch unterscheiden?
Hallo Alexander,
sehr schöne Funde und Bilder
Den Habichtspilz hab ich leider noch nicht gefunden.
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Hi!
Ich bis gestern auch nicht und habe überhaupt nicht damit gerechnet. Bei uns ist er sehr selten, so gut wie nicht vorhanden. Gleich daneben wuchsen noch viele alte Hohlfussröhrlinge, auch selten und auch direkt am Wegesrand. Diese Stelle habe ich mir gut gemerkt ![]()
Dieses Jahr sind mir allerdings auch viele Truppen von Schopftintlingen aufgefallen, leider meist zu dicht an Straßen.![]()
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Die Pilze auf den Fotos sind auch in der Nähe der Autostrasse gewesen. Sie winkten mir einfach beim Vorbeifahren zu. Diese Strasse ist aber eher wenig befahrene Verbinungsstrasse zwischen zwei Dörfen. Und bis zu ersten Pilzen waren es so etwa 10m Abstand. Die Trauben wachsen ja auch dort, dicht an der Strasse, diese isst man doch bzw. verarbeitet zu Wein.
Doch letzte Woche fand ich endlich mal ein Grüppchen im jungen Zustand am Waldrand. Und wir haben sie erstmals auch verköstigt.
Wir haben aber paniert und dabei ist der Geschmack wohl nicht wirklich durch gekommen. Man hat irgendwie nur die Panade geschmeckt.
Genauso wie bei beim Fichtenreizker u. oft beim Parasol, ich muss mir da was anderes ausdenken.
Beim nächsten Mal werden die auch einfach so wie bei Dir nur mit Butter angebraten. Wie haben die denn Dir geschmeckt?
Sie haben mir sowie anderen Familienmitgliedern wunderbar geschmeckt. Nicht gerade mein Lieblingspilz, aber eine feine Delikatesse. Ca. 10 Minuten lang leicht goldbraun im Butter angebraten, nur mit Salz und Pfeffer gewürzt und dann aufs Brot. Habe extra dafür frischen Brot vom Bäcker geholt. ![]()
Mit Panade habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht - es schmeckt zwar, aber nicht nach Pilz, sondern nach Panade. Mit Parasol-Schnitzel war es eine interessante Erfahrung, aber mir schmecken Parasole besser wenn sie nur mt wenig Mehl paniert werden, ohne Ei und Semmelbrösel.
Hallo Alex,
schöne Funde, die hätte ich auch gern einmal
.
Hallo Jörg,
Danke, aber im Vergleich mit dem was Du bei Deinen Parkbegehungen alles findest und zeigst, ist es doch nur eine Kleinigkeit was ich da habe
Zumindest was die Artenvielfalt angeht.
Hallo liebe Pilzfreunde,
ich wusste bis heute nicht dass Schopftintlinge so gesellig wachsen können! Mitten im Weinbaugebiet. Die meisten waren zwar überfällig, aber über 600g brauchbare Pilze konnte ich noch einsammeln. Und das Beste ist - ich war eigentlich schon fertig mit Pilze sammeln und fuhr einfach nur nach Hause durch die wunderschönen Weinberge in der Pfalz... Die Bilder möchte ich nicht vorenhalten. Das fühlt sich fast wie Prahlen an, und zugegegen - das ist es auch ein wenig
aber viel mehr ist es die Freude über so einen Fund. Bis heute habe ich Schopftintlinge vielleicht nur 3-4 mal gefunden und gegessen habe ich höchstens nur zwei Stück davon. Es lohnt sich also immer neue Arten kennen zu lernen, egal ob es viel davon gibt oder nicht, und dann einfach Ausschau zu halten und offen zu sein. Irgendwann findet man die Pilze oder die Pilze finden irgendwann uns ![]()
Heute habe ich auch meine ersten Habichtspilze gefunden. Ich werde sie nicht essen, nur anschauen. Standort: am Wegesrand zwischen Kastanien/Birken/Kiefer Waldstück und Kiefernwald.
Zwischen den Weintrauben-Reihen waren neben den unzähligen Schopftintlingen noch andere buschelige Pilze. Vielleicht kann jemand die Art auf den Fotos erkennen? Ich frage nur aus Neugier. Ich habe nichts davon mitgenommen.
So sieht die Ausbeute meiner besten Pilztour bis jetzt aus (nach Gewicht, nicht nach Artenvielfahlt):
- fast 2kg Maronen
- ca. 2kg Reizker
- über 1 kilo Täublinge verschiedener Arten
- einige violette Lacktrichterlinge
- Semmelstoppelpilze
- ein Perlpilz
- ein kleiner Waldchampignon
- wenige Kupferrote Gelbfüße
- >600g Schopftintlinge
- eine Handvoll Kuhpilze
Die Schopftintlinge wurden bereits im Butter angebraten und großteils aufgegessen.
Reizker und Maronen werden gerade geputzt, dann werden sie gebraten und eingefroren.
Täublinge werden abgekocht und dann teils milchsauer eingelegt, teils mit Essig und Gewürzen eingekocht.
Aus dem Rest habe ich eine Mischpfanne gemacht (mit wenigen Maronen geschmacklich angereichert), wird auch eingefroren.
Dafür bin ich aber im Regen ziemlich nass geworden und habe auch etwas gefroren. Aber das ist ein sehr kleiner Preis dafür dass ich im Winter diese leckere Pilze aus der Kühltruhe rausholen und irgendwas daraus für meine Familie und/oder Freunde daraus kochen kann! Auch ein Arbeitskollege soll eine TK-Packung Waldpilze von mir bekommen.
Ich hoffe dass bei Euch pilztechnisch auch was los ist. Sehr bald wird die Hauptsaison schon zu Ende sein. Zumindest im Süd-Westen Deutschlands lohnt es sich momentan nach Pilzen zu schauen. Es gibt Maronen, Reizker und Täublinge, die großteils frisch erschienen sind. Und Nachtfrost gab es hier noch nicht, soll erst in wenigen Tagen eintreten.
Hallo Jürgen,
die Gattung bestimmen zu können oder zumindest die Familie finde ich persönlich sehr wichtig. Dafür kann ich gerne ein Buch empfehlen das ich selbst auch habe und benutze - "Grundkurs Pilzbestimmung" von Rita Lüder. Wenn die Gattung bestimmt ist, hilft mir oft dieses Forum oder auch Wikipedia und 123pilze.de mit Suchmaschine weiter.
Hi!
Auch ich sehe hier Pfifferlinge, bis auf den kleinsten Pilz ei dem Bild mit vier. Den sehe ich auf dem Bild nicht detailliert genug, könnte theoretisch auch was anderes sein.
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Hallo Lucy,
schau mal hier:
http://www.passion-pilze-samme…lz-ticker-thueringen.html
http://www.passion-pilze-samme…/pilz-ticker-sachsen.html
http://www.passion-pilze-sammeln.com/pilz-ticker-st.html
Viele Grüße
Wolfgang
Kann ich nur zustimmen. Den Pilticker lese ich regelmäßig.
Hallo Pablo,
das ist eine wirklich schöne Berglandschaft, atemberaubend! Sowas ist nie obsolet. Durch diese Gegend fahre ich seit einigen Jahren immer im Frühjahr mit dem Bus von Freiburg nach Mailand für ein Tagesausflug. Für so ein Urlaub muss man aber wirklich fit sein um so viel hoch und runter zu laufen ![]()
Hi!
Vergleiche diese Pilze mit Nebelkappe.
Zur Essbarket: im Forum gibt es nur unverbindliche Hinweise als Hilfe zur Pilzbestimmung. Die Verzehrfreigabe gibt es nur bei der Pilzberatung / bei Pilzsachverständigen (PSV) vor Ort.
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Hallo Alexander,
für mich ist dies auch ziemlich eindeutig ein Reifpilz. Auf dem zweiten Foto sieht man am oberen Rand die typische Lamellenfarbe. Die Farben auf dem dritten Bild könnten ein Licht- oder Kamera-Problem sein, vermute ich zumindest.
Liebe Grüße
Maria
Danke für die Bestätigung!
Die Fotos habe ich gestern um 22 Uhr gemacht. Nach der Zeitumstellung komme ich kaum dazu Pilze für Bestimmungsanfragen ordentlich bei Tageslicht zu fotografieren, sorry
Da muss ich mich verbessern.
Hi,
ich finde die Lamellenfarbe etwas untypisch, aber ansonsten sollte das passen.
l.g.
Stefan
Danke Stefan! Untypische Farbe der Lamellen könnte durch schlechtes künstliches Licht zur Stande kommen. Manchmal wünsche ich mir einen richtigen Fotografen bei den Pilztouren dabei zu haben...
Update: am Montag habe ich Pablos Einladung gefolgt und bei der Pilzberatung des Vereins MAK (Mykologischer Arbeitskreis Rhein-Neckar) vorbeigeschaut.
Ergebnis:
#1 links ist natürlich eine Nebelkappe, #1 rechts habe ich leider vorher schon entsorgt
#2 ist doch ein Violetter Röttelritterling... und mir ist jetzt endgültig klar dass ich sein Geruch leider nicht wirklich wahrnehme. Entweder ist meine Nase nicht fein genug, oder ich brauche mehr Übung.
Die Pilzkontrolle war wirklich interessant. An dieser Stelle möchte ich mich bei Pablo, Bernd Oertel, und anderen Experten vor Ort bedanken! ![]()
Ich hatte neben einem Korb mit violetten Röttelritterlingen auch eine kleine Kiste mit Sammelsurium aus den letzten sechs Tagen dabei. Alle Pilze wurden vor Ort begutachtet und bestimmt, das war ein Erlebnis!
Diese Kiste steht bei mir auf dem Balkon und ich esse nichts davon, es sind reine "Lernmaterialien":
In dieser Sammlung sind u.a. Grünblättrige, Ziegelrote und Rauchblättrige Schwefelköpfe, diverse Erdritterlinge, Seifenritterlinge (Erstfund), gelbschuppiger Hallimasch, Langstielige Knoblauchschwindlinge (Erstfund), rote Lacktrichterlinge, Mehlräsling, Fuchsige und Wasserfleckige Rötteltrichterlinge, Große Scheidlinge, Nebelkappen (u.a. #1 links), violette Röttelritterlinge (#2) und knallrote Fliegenpilze, eher als Deko für die Sammlung. Alle diese Pilze werden bei nächster Gelegenheit in die Wildnis freilassen. ![]()
Einiges habe ich bereits richtig bestimmt, aber es gibt wichtige Unterschiede, bspw. bei Erdritterlingen, die ich nicht kannte. Ich glaube ich soll öfter meine Funde bei Pilzberatungen zeigen, insbesondere wenn es um viele verschiedene Arten geht.
Habe ich gestern den Reifpilz (Cortinarius caperatus) gefunen??!
Eigentlich lautet meine Frage - was kann das sonst sein? ![]()
Fundort: vorwiegend Kiefernwald aber mit verschiedenen Bäumen dazwischen, u.a. Birken und Kastanien. Sonst wachsen dort viele Reizker, Buckel-Täublinge, Maronen und Fliegenpilze.
Geruch: mild pilzig.
Geschmack: mild pilzig, angenehm. Ich schmecke auch eine leichte bitterliche Note.
Den Rest sieht man hoffentlich auf den Fotos. Leider habe ich es versäumt gute Fotos vor Ort zu machen.
Danke im Voraus!
Hi!
#1 hier sehe auch ich keine Parasole. Da scheint die obligatorische Stielnatterung zu fehlen.
#2 sieht für mich wie ein Kahler Krempling aus. Dieser Pilz hat doch keine für Reizker typische orangene Milch gehabt, oder?
#3 und #8 würde ich bestätigen
#4 und #6 sehen auch richtig aus
#5 ein Täubling, aber ich weiß nicht welche. Täublingsarten voneinander zu unterscheiden ist eine Kunst für sich
#7 da sehe ich zu wenig. Es wäre grundsätzlich ganz gut für die Bestimmung auch Fotos von unten, von oben und evtl. ein Schnittbild pro Art zu haben.
Hallo Pablo!
Danke für die Infos und vielen Dank fürs Angebot! Der fragliche Pilz (#1 rechts) ist leider schon weg, aber der linke #1 und #2 könnten bis morgen vielleicht noch fit bzw. nur etwas angetroknet sein. Ich bin momentan verreist, aber am Montag geht's zurück und vielleicht schaue ich dann doch mal vorbei, Danke.
Alles anzeigendas Sporenpulver war bei allen Pilzen weiß,
Hallo Alex,
sorry, aber das kann nicht stimmen. Zumindest die makroskopisch ganz klaren L. nuda können kein weißes Sporenpulver haben. Meines Wissens ist das Spp der Nebelkappe auch nicht wirklich weiß. Somit ist die Angabe für den dritten fraglichen Pilz (Lepista? Lyophyllum? Melanoleuca?) auch nicht verlässlich.
FG
Oehrling
Hallo Oehrling,
arghh... Danke für den Hinweis auf mein Fehler. Sorry, da habe ich was falsch gemacht. Alle drei Exemplare haben über die Nacht kaum Sporenpulver abgegeben. Ich habe den Abwurf auf einem schwarz-weiss gestreiften Blatt gemacht, der in einer Dokumentenhülle steckte. Beim Trocknen von wenigen Sporenspuren auf der Dokumentenhülle konnte ich ein sehr helles "Lamellen-Muster" unter jedem Pilz feststellen. Deshalb bin ich davon ausgegangen dass der Sporenpulver weiss ist. Aber richtig wäre zu sagen - kaum Sporenpulver und nicht dunkel.
Hallo zusammen,
das Sporenpulver war bei allen Pilzen weiß, bis auf den Schwefelritterling - davon habe ich kein Sporenpulverabdruck gemacht.
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Hallo Alex,
bei den rechts liegenden Pilzen auf Bild 1 bin ich mir sehr sicher, dass das eine Lepista ist (Lepista irina, Lepista glaucocana... ).
Lustigerweise zeigst du hier lauter Pilze, die leicht und eindeutig bestimmbar sind, wenn man den jeweiligen Geruch kennt, und die sehr schwer bestimmbar sind ohne dieses Detail. Mein Vorschlag wäre daher, dich wegen dieser Pilze mit Pablo in Verbindung zu setzen. Er, mit seiner Erfahrung von Pilzgerüchen, soll daran riechen, dir die Artnamen nennen und dich selber dann auch nochmal daran riechen lassen, damit sich auch bei dir diese sehr wichtigen Gerüche einprägen.
FG
Oehrling
Hallo Oehrling,
danke für Deine Antwort
Ich kann aber unmöglich nach jeder Pilztour zu Pablo, u.a. weil ich manchmals mehrmals pro Woche in den Wald gehe, weil Pablo nicht gerade um die Ecke wohnt und weil er sicherlich noch einiges sonst zu tun hat
Aber am Mittwoch war ich mit ihm zusammen im selben Wald unterwegs und wieder mal viel von ihm gelernt, auch was die Pilzgerüche angeht.
Einige Gerüche habe ich schon verinnerlicht - Mehl/Gurke, Anis/Bittermandeln, Kraben/Fisch, Rettich, Kartoffelkeller. Mit parfümierten Gerüchen ist es für mich leider noch nicht so einfach. Aber ich lerne mit der Zeit mehr und mehr.
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Hallo, Alex!
Mach mal zu dem Unbekannten, diffus nebelkappenähnlichen Weichritterling / Rötelritterling ruhig noch einen Sporenabwurf. Es gibt noch ein paar andere, große Rötlinge, die nicht unbedingt mehlgurkig riechen. ich galueb zwar eher nicht daran, aber sicher ist sicher.
LG, Pablo.
Hallo Pablo! Sporenpulverabdruck von allen Pilzen ausser dem stinkenden Schwefelritterling ist bereits unterwegs. Ich werde hoffentlich morgen darüber berichten.
Danke für Eure tolle und schnelle Antworten! ![]()
dein erster kann gut eine Lepista sein. Mich irritiert, dass einige Fruchtkörper der Kollektion dunkle Lamellen haben.
Ich behaupte auch dass es zwei verschiedene Arten sind! Gefunden an verschiedenen Stellen, ca. 1km voneinander eintfernt.
Wenn Lepista nuda irgendwie etwas zu klein ist und eher schmächtig und dabei eben nicht nach lepista nuda riecht, dann ist es eine lila Farbvariante von Lepista sordida (Schmutziger Rötelritterling). Wir hatten vorgestern einen solchen Fruchtkörper, du erinnerst dich?
Ja, ich erinnere mich gut daran, und das war auch meine erste Gedanke. Diese Exemplare wuchsen etwa 2 bis 3 km nördlicher und waren eigentlich zum Essen gedacht... aber jetzt bin ich doch leicht verunsichert und deswegen gibt es heute nur wenige Parasole zum Essen (auch nicht schlecht!).
Bei den ersten Pilzen: Die Nebelkappe ist der linke Pilz, mit den leicht herablaufenden Lamellen.
Den anderen kann ich so nicht wirklich beurteilen. Wenn die Lamellen sich ebenso abschieben ließen, wie bei den Rötelritterlingen unten, dann sollte er auch in die gattung gehören. Es gibt eine ganze Reihe solche helle Rötelritterlinge, die mitunter übel zu bestimmen sind. Eine Möglichkeit wäre zB der Veilchenritterling (Lepista irina).
Danke! Wenn selbst für Dich solche Pilze übel zu bestimmen sind dann bin ich erst mal beruhigt
Ich habe auch gedacht dass der linke Pilz die Nebelkappe ist. Aber der rechte, der fast zum Verwechseln ähnlich aussieht, hat mich ziemlich durcheinander gebracht. Deshalb habe ich sie nebeneinander fotografiert.
Bei der 1 sehe ich links eine Nebelkappe (Geruch süßlich passt, nicht jeder nimmt ihn als unangenehm wahr) und rechts würde ich aufgrund des Übergangs von den Lamellen zum Stiel (du selbst schreibst ja "ausgebuchtet angewachsen") trotz des keuligen Stiels aus dem Bauch heraus einen Weichritterling vermuten. Mal schauen.
Ich war mir beim linken Pilz eigentlich sicher, bis ich den rechten gefunden habe. Ein Weichritterling... das ist interessant. Danke für den Hinweis, ich vergleiche mal mit Weichritterlingen!
Einen schönen guten Abend zusammen!
Ich habe ein Problem mit den heute gefundenen Ritterlingen, Trichterlingen & Co. Eigentlich wollte ich heute nach der Arbeit nur kurz nach violetten Rötelritterlingen im Wald schauen. Gefunden habe ich mehrere Arten die mich etwas verwirren, darunter irgendwelche Rötelritterlinge mit violetten Farben. Sporenpulverabdruck gibt es hoffentlich morgen.
1) Zwei verschiedene Arten, würde ich sagen. Welche von beiden ist Nebelkappe (falls überhaupt eine ist) ?
Pilz links: Lamellen angewachsen, leicht herablaufend, verschiebbar, weisslich. Geschmack: Richtung "süßlich-mehlig", nicht unangenehm.
Pilz rechts: Lamellen ausgebuchtet angewachsen, auch verschiebbar, hell rosa-bräunlich. Geschmack: nicht probiert.
Geruch: vorhanden, nicht neutral, aber da muss ich leider zugeben das ich den Geruch nicht beschreiben kann. Keiner der Pilze riecht nach Maipilz. Ich dürfte vor weinigen Tagen in der Pilzberatung an einem Riesenrötling riechen - der roch nach Maipilz.
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2) Violetter Rötfelritterling (Lepista nuda), aber ohne viel Geruch... Die Lamellen sind ausgebuhtet angewachsen und verschiebbar. Die Hüte haben braune töne, die Lamellen sind blass violett. Was kann das sonst noch sein als Violetter Rötelritterling?
3) Schwefelritterling? (Tricholoma sulphureum)
Die Lamellen scheinen aber nicht deutlich ausgebuchtet angewachsen zu sein. Aber der Pilz riecht bestialisch. Was kann dieser kleiner Stinker sonst sein?
Danke!
Guten Morgen zusammen,
in solchen Fällen können wir oft was dagegen unternehmen. Falls jemand einen Bus der illegallen gewerblichen Pilzsammler sieht - einfach unauffällig mit Handy fotografieren, und gleich samt Kennzeichnen und Standort an die Polizei melden. So würde ich das machen.
Man soll aber, denke ich, diese organisierte Pilza-Mafia von den Sammlern unterscheiden die größeren Mengen für sich privat sammeln und keineswegs organisiert die Wälder durch fors ten um die Pilze weiter zu verkaufen. Wenige Putzeimer voll mit Pilzen könnten durchaus unter der gesetzlichen Grenze von ca. 2 Kilo pro Person pro Tag liegen. Es kommt auf die Anzahl der Sammler ein, und am Ende doch irgendwie auch auf die Anzahl der Mitesser. Wenn ich (Vater der vierköpfigen Familie) Pilze nach Hause bringe, werden sie von allen gegessen. Und falls was übrig bleibt, habe ich genug Verwandte, Freunde und inzwischen sogar Arbeitskollegen, die sich immer über die frische, gekochte, eingekochte oder getrocknete Pilze von mir freuen. Aber dazu kommt es viel zu selten, in der Regel werden meine Funde zuhause gleich verputzt :yumyum:
Ja, Fuchsige Rötelritterlinge sind das .... Diese habe ich vor ca. zwei Wochen das erste Mal gefunden und auch kulinarisch probiert . Seit dem nehme ich sie sehr gern mit ... Extrem lecker ;)... Und auch relativ häufig gefunden seit dem
Ah!
Danke - das ist ab jetzt noch eine Art nach der ich Ausschau halten werde.
Hi,
ich sehe hier auch die Violetten Rötelritterlinge. Mit solchen Farben, Habitus, Lamellen und Geruch - was kann das sonst sein?
Und aus reiner neugier: was sind das für Lamellenpilze neben den Maronen?
