Hallo Alex,
wenn die Waldwege Kalkschotter enthalten, reichen die Kalksandaufwirbelungen durch Forstfahrzeuge meist aus, dass in Wegesrandnähe kalkliebende Arten wie der Netzstielige HR (oder z. B. Fichtenreizker oder Stachelbeertäublinge) wachsen. Weiter drinnen im Wald findet man dann Flockenstielige HR, Amanitas und Steinpilze.
Hallo Oehrling! Danke, ich habe wieder was dazu gelernt.
Schotterwege und Spuren von Forstfahrzeugen waren da immer wieder zu sehen. Mein Pilz 1) stand tatsächlich direkt am Wegesrand.
Ich selbst würde die Hexenröhrlinge als gar nicht so spezifisch bzgl. des PH's ansehen, denn dann dürften Flockies und Netzhexen nicht auch kunterbund durcheinander wachsen- und das tuen sie nicht selten.: Ich finde tendentiell, aber nicht absolut Flockes mehr Richtung Waldinneres, Netzhexen eher am Rand und das auch ohne Schotterwege. Ich habe mehr den Eindruck, daß Netzhexen eher mehr Licht präferieren als Flockies.
Das bei uns der netzstielige aber allgemein viel häufiger ist, als der Flockie, das würde aber tatsächlich eher für eine gewisse pH- Affinität sprechen- bei uns sind die meisten Böden eher in Richtung etwas alkalisch.
Diese Tendenz habe ich auch beobachtet. Obwohl ich Flockies schon direkt an einem Waldweg fand, im Gras etwas versteckt.
Danke für Dein Kommentar! Bei Pilzen gibt es gibt so viele Sachen die eher als Tendenz zu verstehen sind, nicht als Regel ![]()
