Beiträge von *Tami*

    Die kommenden Tage soll es durchgehend regnen, da werde ich voraussichtlich keine Pilze sammeln (oder fotografieren) gehen.


    Was mich auch etwas stutzig macht, ist, dass die auch sonst keiner zu sammeln scheint, obwohl dort immer viele Sammler unterwegs sind.


    Für einen Geschmackstest kann ich mich weiterhin noch nicht erwärmen. Ich war ja anfangs irrtümlich davon ausgegangen, die auch am Geruch bestimmen zu können. Aber eine Sporenprobe werde ich noch machen, notfalls nächstes Jahr.

    Verzehren möchte ich die ohnehin nicht, dafür wächst hier genug Unverfänglicheres. Das wäre jetzt alleinige Entdeckerfreude.

    Danke MeckPilz! Dachte mir schon, dass das nicht einfach ist.


    Da ich mich null mit Täublingen auskenne, scheue ich eine Geschmacksprobe, nachher sind es gar keine ...


    Könnte man denn anhand eines evt. Apfelgeruchs beim Trocknen eine Unterscheidung zum Kiefernspeitäubling, Blutroten Täubling o.ä. machen?

    Hallo,


    ich habe leider nur schlecht belichtete Smartphonefotos von einem Spaziergang gestern, bei dem ich keine Fotoaufnahmen und Pilzfunde geplant hatte. Da ich in Norddeutschland lebe, habe ich Apfeltäublinge auch nicht auf dem Radar.


    Fundort ist sandig-düniger, saurer Boden mit Heide, vereinzelt Kiefern aller Altersstufen, Moos, Gras und gemeine Traubenkirsche in Nds.


    Der Stiel ist leicht gerötet und lässt sich leicht zusammendrücken, Geruch unauffällig, Geschmackstest habe nicht gemacht. Ältere Exemplare bleichen aus, Anschnitt hat sich nicht verfärbt.


    Sollte ich mal einen mitnehmen und warten, ob er irgendwann nach Apfel riecht? (Verzehr ist auch in Zukunft nicht beabsichtigt, da bleibe ich bei meinen Anfängerpilzen).

    Wobei sich das aber wohl laut Blom unterscheidet von den Lilliiput-Halluzinationen


    (Übersetzung des Zitats vom Chromebrowser), davor und danach sind weitere Ausführungen im Artikel

    Zitat

    4.2 . Differenzialdiagnose

    Um lilliputanische Halluzinationen von DMT-induzierten Halluzinationen von „Wesenheiten“ zu unterscheiden, weisen beide Phänomene gemeinsame Merkmale auf, wie die winzige Größe, Beweglichkeit und Farbigkeit der halluzinierten Wesen sowie deren Interaktionsbereitschaft. Letztere wird zwar häufiger nach DMT-Konsum berichtet und steht im Widerspruch zur traditionellen Auffassung, wird aber auch bei lilliputanischen Halluzinationen erwähnt. Wichtiger ist jedoch, dass DMT-induzierte „Wesenheiten“ üblicherweise im Kontext traumähnlicher Zustände oder Panoramahalluzinationen beschrieben werden, während die meisten lilliputanischen Halluzinationen in der realen Umgebung wahrgenommen werden. Letztere Halluzinationen sind zudem von der Mikropsie zu unterscheiden , einer Form der visuellen Verzerrung, die charakteristisch für das Alice-im-Wunderland-Syndrom ist und bei der reale Objekte kleiner erscheinen ( Blom, 2016 ; Gordon, 1918 ). Leroy (1920) vertrat die Ansicht, dass Mikropsie und Liliputanfälle niemals gemeinsam auftreten, obwohl ein solcher Mischfall bereits beschrieben worden war ( Gordon, 1918 ). Dennoch lag Leroy nicht ganz falsch, da Mikropsie nur in 1 % der hier analysierten Fälle erwähnt wurde. Da visuelle Verzerrungen im Allgemeinen nur in 6 % der Fälle auftraten, lässt sich zudem schlussfolgern, dass es kaum Überschneidungen zwischen Liliputanfällen und dem Alice-im-Wunderland-Syndrom gibt . Zwei weitere Phänomene, die von Liliputanfällen zu unterscheiden sind, sind Zoopsie (das Sehen halluzinierter Tiere normaler Größe) und visuelle Insektenhalluzinationen (z. B. „Kokainwanzen“ und „Crankwanzen“, die im Entzugszustand wahrgenommen werden), obwohl beide gelegentlich zusammen mit Liliputanfällen auftreten ( Zucker, 1933 ). Schließlich gibt es noch Berichte über halluzinierte „kleine Männchen“, die nicht visuell wahrgenommen werden, wie sie der deutsche Richter Daniel Paul Schreber (1842–1911) in seinen berühmten Memoiren über seine Nervenkrankheit beschrieb . Er behauptete, sie am Kopf zu spüren und aus Richtung seiner Füße zu hören, aber nie tatsächlich gesehen zu haben ( Katan, 1950 ).

    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0149763421001068?via%3Dihub

    Bin zufällig auf einen weiteren Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 22.09.2026 gestoßen, schon faszinierend:


    Diese Pilze lösen Liliput-Halluzinationen aus
    Pilze der Gattung Lanmaoa lösen ungewöhnliche Halluzinationen aus. Forscher aus den USA und Europa untersuchen die biologische Ursache.
    www.sueddeutsche.de


    Zitat

    Für seine Arbeit, die 2021 im Fachblatt Neuroscience and Biobehavioral Reviews erschien, hat er 226 Fälle der Halluzinationen ausgewertet. Sie treten demnach nicht nur nach Pilzkonsum auf, sondern auch bei Schizophrenie, Alkoholabhängigkeit oder dem Verlust des Augenlichts.


    Blom vermutet, dass die Halluzinationen etwas mit Größenkonstanz zu tun haben. Also mit der Fähigkeit des Gehirns, dieselben Objekte trotz unterschiedlicher Entfernung in konstanter Größe wahrzunehmen. Wie dieser Mechanismus aber durch bestimmte Chemikalien in den Pilzen teilweise abgeschaltet werden könnte, sei ein „wahres Rätsel“.

    Hallo allerseits,


    seitdem ich Anfang des Jahres zufällig an einem liegenden Buchenstamm Judasohren und an einer kranken Birke Austernseitlinge gefunden habe, achte ich endlich auch stärker auf die vielen Baumpilze beim Waldspaziergang. Die Judasohren wachsen gerade noch und die Birke am Wegesrand wurde leider gefällt, so ein Pech.


    Dafür habe ich heute an einem anderen Birkenstamm und einem Eichenstamm gelbstielige Muschelseitlinge bestimmen können, aber bei diesen Pilzen hier wüsste ich auch gerne, worum es sich handelt, falls das gerade jemand weiß und mir verraten könnte? :)


    Irgenwelche Drüslinge an einem lebenden Birkenstamm? Der Stamm war übersät davon.



    Dann bin ich an einem gefällten Birkenstamm auf diese Exemplare gestoßen:



    abgebrochene Unterseite:


    und an einem Baumstumpf diesen interessant aussehenden Pilz:


    Okay, danke Dir!


    Vielleicht lassen sich nächstes Jahr dann mehr blicken. Es handelt sich bei dem Boden um im 19. Jh. aufgeforstete Heidelandschaft mit vormals Binnendünen. Aber Trockenrasen ist das m.E. oberflächlich nicht am Wuchsort.

    Hallo,


    ich habe gestern, glaube ich, einen grauen Stäubling gefunden. Wollte ihn aber nicht pflücken oder aufschneiden. Er wächst solo ca. einen halben Meter abseits eines Waldweges im Mischwald.Ist ca. 10 cm groß und eher grau-braun in natura.

    Ja, den und seine verfärbten Brüder habe ich an Ort und Stelle gelassen und nur die ganz neuen mitgenommen, haben mengenmäßig auch gereicht. Vor 2 Wochen waren dort nur ganz wenige Maronen, die müssten alle danach gesprossen sein. Gestern war der erste Tag seit längerem, an dem es 24 Std. nicht geregnet hatte. Trockenschaden kann es eigentlich nicht sein, eher Nässeschaden nach dem Sturmtief am 26.10., falls es so etwas gibt?


    Regenmenge seit 04.10 laut Wetterkontor:


    31.10.2025---0---
    30.10.2025---0,3--0
    29.10.2025---7,1--0
    28.10.2025---7,2--0
    27.10.2025---1,2--0
    26.10.2025---12,1--0
    25.10.2025---2,2--0
    24.10.2025---0,6--0
    23.10.2025---4,2--0
    22.10.2025---2,5--0
    21.10.2025---2,1--0
    20.10.2025---3,2--0
    19.10.2025---0,1--0
    18.10.2025---0--0
    17.10.2025---1,5--0
    16.10.2025---2--0
    15.10.2025---1,7--0
    14.10.2025---1,1--0
    13.10.2025---0--0
    12.10.2025---1,7--0
    11.10.2025---0--0
    10.10.2025---0--0
    09.10.2025---0,3--0
    08.10.2025---1,4--0
    07.10.2025---0,4--0
    06.10.2025---1,2--0
    05.10.2025---4--0
    04.10.2025---11,3



    Ich möchte mich der Frage anschließen, was es mit der Braunverfärbung der Röhren auf sich hat. Ich habe gestern zahlreiche jungen Maronen gefunden, aber bei manchen der größeren, aber noch knackigen Exemplare war beginnend vom Rand entweder punktuell oder größerflächig diese Verfärbung. Ich habe die deshalb aussortiert. Hier hat es bisher nicht gefroren und in den letzten Tagen viel geregnet.


    Auf dem Bild etwas schlimmere Ausprägung.

    Auch wenn der Thread schon älter ist, vlt. für Pilzsammler von Interesse:


    Irgendwelche positiven (oder negativen) Wirkungen mit Tee vom Birkenporling egal ob aus frischen oder getrockneten Stückchen konnte ich an mir noch nicht feststellen, ich habe ihn aber auch nie länger als ein paar Tage getrunken.


    Aber was jetzt mal gewirkt hat, war ein Pflaster aus Birkenporling - selbstklebend aus der weißen Unterseite von einem jungen, noch leicht zu schneidenden Exemplar.


    Und zwar fange ich mir bei der Pilz-Pirsch im Unterholz schnell Zecken ein, diese ganz kleinen, die man kaum am Körper sieht.


    Ich bemerke aber den Biss immer ziemlich schnell am sofort eintretenden Juckreiz, noch bevor sich die Biester vollsaugen könnnen.


    Dennoch juckt die Biss-Stelle bei mir immer noch einige Wochen unangenehm und heilt auch schlechter als Mückenstiche ab, manchmal bleiben sogar kleine Narben zurück.


    Jetzt hatte ich gleich nach der Zeckenentfernung ein Birkenporlingspflaster auf die Stelle geklebt, weil ich von den entzündungshemmenden und blutstillenden Wirkungen gelesen hatte: und nichts juckt mehr oder entzündet sich. Ob der Pilz auch gegen Borrelien helfen könnte, weiß ich nicht.


    Also vlt nicht ganz verkehrt, neben den Speisepilzen vorsorglich auch gleich einen Erste-Hilfe- Birkenporling im Wald mitzunehmen.

    Okay, ich glaube Euch doch ;) Das nächste Mal werde ich sie sofort identifizieren. Habe zurzeit leider kein Bestimmungsbuch.
    Hatte aber vor 2 Tagen nicht weit davon entfernt auf einem Sandweg zwischen Birken auch etwas Rares gefunden: Kornblumenröhrlinge, ein stark blauendes kaputtes Exemplar daneben ließ keine Bestimmungszweifel aufkommen :) Der einzige Steinpilz, den ich entdeckt habe, war leider schon von Goldschimmel befallen :(




    Hmm, Kuhröhrlinge? Die waren zwar glatt, aber eigentlich gar nicht schmierig. Die Maronen waren nach dem Regen heute viel schmieriger. Aber verstehe einmal jemand die Natur.


    Danke an alle :)

    Hallo,


    ich habe heute bei der Pirsch auf Maronen eine Gruppe von ca. 20 Röhrlingen gesehen, in einer Heideschneise inmitten eines Mischwaldes, wo früher wohl einmal Tannen gepflanzt waren. Diese waren leicht rosa Stil und haben nicht geblaut. Ein jüngeres Exemplar hatte noch eine Hutform, die anderen sahen aus wie auf den Fotos (die Fotos sahen auf dem Smartphone noch klasse aus, auf dem Notebook leider nicht mehr). Was habe ich da gefunden?

    Aha, danke! Davon wachsen sogar mehrere in der Waldecke.


    Aber ich glaube, beim Essen bleibe ich als Anfängerin zunächst erst einmal weiter bei den Maronen, Ziegenlippen und Steinpilzen ... ;)


    Entdecken, fotografieren und bestimmen machen mir auch ohne Verzehr Spaß.



    Nachtrag: Habe auch entdeckt, dass das Eselsohr Otidea onotica in div. BL und in Deutschland als gefährdet (Kategorie 3) eingestuft wurde.

    Hallo liebe Pilz-Experten,


    ich bin im Mischwald auf dieses lederlappenartige Gewächs gestoßen, das in keinem meiner Bestimmungsbücher beschrieben ist. Handelt es sich um eine Becherlingsart?


    LG Tami




    edit
    (habe den Thread mal von "Becherling?" in "Eselsohr" umbenannt, damit die Bilder schneller gefunden werden können)

    Gut, grau-weiße Röhrlinge werden ab sofort ignoriert ;) Konnte mir auch gar nicht erklären, dass dieses Erscheinungsbild in keinem der vier aus der Bücherei ausgeliehenen Bücher auftaucht ...

    Hallo sarifa,


    ja, sorry, sind nur Schnappschüsse mit dem Smartphone. Aber wie Befall mit Schimmelpilz sah das mMn nicht aus. Meinst Du an den Röhren?



    edit:


    Oh, nun habe ich auf der Wikipedia-Seite zum Rotfußröhrling den Goldschimmel entdeckt. Den kannte ich noch gar nicht. Sieht ja echt übel aus, wenn er das dem ganzen Hut antut. Unbefallene Rotfußröhrlinge hatte ich an anderer Stellen heute auch gefunden.


    Danke nochmals :)