Hallo Mentor!
Naja, es hat in meinem Garten nunmal wenig Erde und viel Stein. Das scheint der Verbreitung von Frühblühern nicht so zuträglich zu sein. Tulpen, Narzissen, Krokusse und co., die stehen dann halt da. Aber große Vermehrung über die Jahre kann ich nicht feststellen. Und die Märzenbecher habe ich vor ein paar Jahren als Ableger bekommen.
Früher hatte ich an einem Hang im Garten unglaublich viele Schneeglöckchen. Aber die haben irgendwie auch keine Lust mehr und werden immer weniger. Keine Ahnung, was da falsch läuft.
Liebe Tuppie,
mir geht es ähnlich. Ich wohne an einem ziemlich steilen Hang, an dem viele Felsennasen aus dem Boden gucken. Dazwischen und daneben wird es oft recht trocken und was die Trockenheit im Sommer nicht schafft, besorgen die Wühlmäuse. In meiner alten Heimat, im Garten auf dem platten Land wuchsen überall so viele Frühblüher, dass du aufpassen musstest, sie nicht zu zertreten. Hier bleibt von dem im Vorjahr gepflanzten immer nur wenig übrig. Nach zwei Jahren ist alles weg. Einzig die Winterlinge scheinen den Wühlmäusen nicht so recht zu schmecken. Das Überlebensproblem betrifft bei mir viele Gartenstauden. Ich habe in den letzten Jahren vieles umgepflanzt. Ein paar halten sich. Die meisten aber nicht. Das ist gerade bei den Frühblühern blöd, weil frau sich so sehr nach Farbe sehnt. Ich befürchte, dass da nicht viel zu machen ist, außer vielleicht Mund-zu-Mund-Beatmung. Das meint, sich akribisch um jeden Pflanzplatz zu kümmern, Erde auszutauschen bzw. aufzufüllen. Bei einigen meiner Lieblinge will ich das jetzt versuchen.
Liebe Grüße Claudia
