Beiträge von ZiUser

    Hallo Emil,


    wenn man sich entschließt, das Merkmale "kein Velum" nicht so stark zu berücksichtigen, muss man die anderen drei natürlich im Auge haben. Wobei dann micaceus wegen des absolut unbehaarten Stiels wohl ausfällt.


    Ich hatte mich entschlossen, das Merkmal stark zu wichten, der Bestand war über alle sichtbaren Alterstufen völlig velumfrei und auch nicht verregnet oder ähnlich beeinträchtigt.

    Aber warten wir die Sporenanalyse im Jan. ab, vielleicht bringt es was.

    Diesen hier fand ich im Buchenstreu, Stiel auffällig lang, ~8cm, Hut klein, ~2cm. Geruch auch etwas eigenartig.


    Sporenabwurf habe ich keinen, evtl. aber weiß, da er gestern auf weißem Papier lag und ich ihn erst heute früh schon fast trocken auf schwarzes umgebettet hatte. Evtl. hat ja trotzdem jemand eine Idee, wo ich suchen kann.




    Diese hier auch von gestern, hellbraun, ziemlich klein (Stiel < 3cm, Hut < 2cm), an der Rückseite eines Wurzeltellers, aber nicht an Holz.


    Ich hoffe jetzt nicht die Sporenabwürfe durcheinander zu bringen, jetzt trocken sehen die kleinen alle fast gleich aus, hätte ich wohl gestern gleich beschriften müssen :shy:.


    Jedenfalls glaube ich dass der zugehörige Abwurf sehr dunkelbraun ist, jetzt im abendlichen Kunstlicht.


    Würde mich über jede Idee freuen, wo ich suchen kann.





    Hier habe ich leider auch überhaupt keine Idee. Wirkte farblich in etwas wie Tricholoma sulphureum, allein der lange Stiel und der kleine schmächtige Hut verbietet das natürlich völlich. Riecht aber auch ziemlich intensiv, auch jetzt trocken noch, der Sporenabwurf wirkt jetzt im Kunstlicht obwohl nur dünn gefallen fast schwarz. Stiel ca. 5cm, Hut keine 3cm.


    Würde mich über jede Idee freuen.



    Auch dieser von gestern am Otterbach/Südpfalz. Auf Kiefernzapfen babe ich bisher nur was von Zapfenrüblingen gelesen, aber das ist es hier wohl nicht.


    Größe ca. 5cm. Hut ca. 3cm und geht jetzt getrocknet etwas mehr ins Rotbraune. Auch der Sporenabwurf ist ziemlich dunkel rotbraun, habe ihn aber bisher nur bei Kunstlicht besehen. Lamellen deutlich herablaufend. Geruch ist etwas eigenartig, nicht "typisch pilzig", kann es aber nicht beschreiben.


    Vielleicht hat jemand eine Idee, in welche Richtung ich hier suchen muss.



    Hallo Pablo,


    habe nochmal etwas gestöbert, bin auf einen sehr tiefgehenden Artikel von Gerd in einem anderen Forum gestoßen (Hydnum ellipsosporum vs. H. umbilicatum - wobei mir hier trotz mehrmaligem Lesens nicht klar geworden ist, ob hier nicht eine 4. Art ins Spiel geworfen wird.


    Jedenfalls stehen dort noch die beiden Hinweise: "Der Hutdurchmesser wird meist auch als <5cm beschrieben" sowie "dass der Hut 'tief eingebuchtet/genabelt'" - beides trifft absolut auf das oben gezeigte Ex. zu, insbesondere der genabelte Hut ist jetzt trocken noch viel besser zu sehen wie auf dem ersten Bild.


    Ich werde den Pilz jedenfalls aufheben :evil:

    Diese Tintlinge habe ich auch gestern am Otterbach/Südpfalz gefunden und erstmal als C. micaceus mitgenommen. Allerdings ist der Stiel völlig unbehaart, sodass ich weitergeschaut habe, zudem fehlt auf allen Ex. unabhängig vom Alter jeglicher Anflug von Velum und Glimmer.


    Habe dann etwas gesucht und bin auf C. silvaticus gestoßen. Habitat Buchenwald würde passen, ich stelle mal noch ein paar Bilder vom Otterbach vornweg:




    Bin dort immer wieder begeistert, was für hübsche Fleckchen Erde es doch auch noch in dieser extrem ausgeräumten Rheinebene hier gibt.


    Dies jetzt der eigentliche Fund:






    Diese hier hatte ich am 25.10. nur ein paar hundert Meter weiter gefunden. Hier deutlich das "Glimmer-Velum", und auch der etwas behaarte Stiel ist zu erahnen, also C. micaceus:





    Leider habe ich technisch nicht die Möglichkeit, die Sporen zu untersuchen, sie liegen zwar schön dunkelgrau neben mir, es fehlt aber an dem nötigen Equipment.


    Kennt jemand C. silvaticus und kann was dazu sagen? Oder spricht doch eher einiges für eine der anderen Arten? Rein habituell sieht das aber schon sehr genau wie das Bild in den GPBW aus.

    Hallo,
    diesen kleinen stacheligen habe ich gestern am Otterbach/Südpfalz gefunden. Das ist ein bachbegleitender naturnaher buchendominierter Mischwald.


    H. repandum und rufescens habe ich beide diesen Herbst schon gefunden, an dem hier irritiert mich allerdings, dass er so extrem schmächtig ist. Höhe max. 3cm, Hut ca. 2,5cm, Stiel max. 5 mm im Durchmesser. Außerdem sind die Stacheln nicht spröde sondern selbst jetzt nach einem Tag getrocknet fast samtig weich. Geruch übrigens sehr angenehm pilzig, auch jetzt noch trocken.


    Habe den Zweifeln folgend beim Suchen aber außer H. rufescens dann nichts anderes gefunden, was mir möglich erscheint. Oder gibts da noch was was ich nicht kenne?:/



    Hallo, Dank an euch für die nette Begrüßung.


    Da es heute vormittags mal etwas Licht gab, bin ich endlich mal wieder raus. Einige nette Sachen gefunden, aber die Nachbereitung dauert immer viel länger als die Exkursion selbst :shy:.
    Immerhin die Hälfte der knapp 30 Arten konnte ich aber schon benennen - vorbehaltlich der jetzt folgenden genauen Überprüfung :evil:, ich denke ich werde noch ein paar Sachen davon zur Ansicht bringen.


    LG Rainer

    Hallo zusammen,


    jetzt ist es ziemlich genau 2 Monate her, dass ich mich hier angemeldet hatte, da ist es wohl Zeit sich auch mal ordentlich vorzustellen.


    Mit rein bürgerlichen Namen Rainer, vom guten Jahrgang '62, komme aus dem Brandenburgischen direkt östlich von Berlin und es hat mich beruflicherseits vor ca. 9 Jahren in die Südpfalz verschlagen.


    Damals noch in den brandenburgischen Sandgebieten eher an der "Küchenmykologie" interessiert habe ich doch ca. 60 Arten +/- gut gekannt und in den Topf gehauen oder weil als Giftpilz bekannt dann gerade nicht. Und was man dann nicht kennt, da guckt man dann eben scheel vorbei.


    Hauptsächlich habe ich mich bisher mit Pflanzenkartierung beschäftigt, auch mit Ornithologie, aber da alles seine Saison hat, mich in den letzten Jahren auch mit allen möglichen anderen Gruppen angefangen rumzuschlagen, Schmetterlinge, Libellen, Käfer und seit kurzem eben auch mit den - Pilzen - und das hat wirklich Suchtpotential - was nichts mit den haluzinogenen Vertretern dieser Zunft zu tun hat.


    Sondern eher damit, dass Pilze einen doch immer und immer wieder narren können und einen immer wieder daran erinnern, wie wenig man doch weiß und wenn man glaubt etwas zu wissen, dies doch wieder zu Makulatur wird angesichts der Wirklichkeit :yawn::evil::yawn:.


    Und wirklich faszinieren tut mich außerdem der Umgangston in diesem Forum, humorvoll, oft hintergründig, viel Wissen vermittelnd aber fast nie belehrend, fordernd, zum Mitdenken und selbst Testen anregend - einfach Klasse und Danke an alle, die mir bei meinen nicht immer perfekt vorgetragenen Anfragen geholfen haben.


    In diesem Sinne - Dank und schöne Feiertage,
    bei diesem Wetter kann man ja selbst jetzt noch vieles draußen finden,


    LG Rainer, Kandel (Südpfalz)

    Rätselzeit und Gnolme scheinen was Gefährliches zu sein - habe leider noch keine erlebt ;( - und mit dem APR beschäftige ich mich als Frischling hier vielleicht nächstes Jahr.


    Für mich sahen schon diese Bilder eher wie ein angebrannter Adventskranz :/ aus, an einen Bestimmungsvorschlag meinerseits hier also noch keinesfalls zu denken.


    Obwohl ich nach 2 Monaten +/- :rolleyes: ernsthafter Beschäftigung mit diesen Gesellen Phaeolus schweinitzii auch schon in meiner Fotosammlung habe - aber hier den zu erkennen, ... - trotz Kiefernnadeln ;) für mich noch ein Ding der Unmöglichkeit :shy:.


    Grüße Rainer

    Hallo Ingo,


    halte ich inzwischen auch für wahrscheinlich. Tr. suaveolens hatte ich mir auch schon angeschaut, aber Geruch ist zwar vorhanden, auch ein wenig süßlich, aber keinesfalls nach Anis.


    Das Substrat ist bei den ersten beiden ja eindeutig Betula. Bei dem Schweinrüssel könnte das unter dem Hackschnitzel aber auch durchaus Populus oder Salix sein, hatte ich nicht so genau drauf geachtet. Das war aber definitiv ein gemischter Haufen Weichholz mit allem was die feuchte Umgebung da hergab. Und das Foto sieht auch eher wie Populus aus.


    Beziehst Du den Schweinerüssel in die gleiche Art ein? Ich meine jedenfalls ja, aber schon eine eingenartige Wuchsform.


    Dank & Gruß,
    Rainer

    Nachfolgender auffälliger Pilz wuchs dort im Hackschnitzel. Vor Ort - keine Ahnung - zu Hause führten mich meine Bestimmungswege zu Agaricus. Dort kam ich dann zwar relativ gut schnell zu Agaricus augustus, bin damit aber nicht so ganz zufrieden.


    Insbesondere ist der Hut eher glatt und nur im Randbereich schuppig, es gilbt fast nichts, auch nicht auf Druck und der Geruch ist zwar auffällig, aber erinnert mich aber weder an Anis noch an Bittermandeln oder Weihnachtsplätzchen, wie bei 123pilze geschrieben, sondern eher nicht angenehm - meine Frau meinte sogar Katzenp....


    Insofern stelle ich mal ein paar Bilder ein, evtl. kann ja jemand meine Bedenken zerstreuen oder mich auch in eine andere Richtung lenken.


    Hier erstmal ganz alte Ex. - mit schon schwarzbraunen Lamellen:


    Ein großes Büschel und ein gleichaltriger, die Lamellen kommen etwas zu dunkel, haben eigentlich so ein eigenartiges schmutzig-rosa-bräunliches:


    Hier ist Hut, Stiel und Ringansatz gut erkennbar:


    Noch ein ziemlich junges Ex., die Lamellen sind wirklich fast weiß:


    Das einzige Ex., wo der Stiel deutlich gilbt:


    Und als letzets die Kollektion zu Hause, kein Gilben im Stiel, auch nicht im Anschnitt, sowohl bei dem Stiel des alten Ex. wie auch im Querschnitt des ganz jungen:


    Würde mich freuen von euch zu hören!


    Dank & Gruß aus der Südpfalz,
    Rainer

    Hallo Harry,


    liegender Baumstamm ist richtig, Betula, ist ja auf den Bildern auch gut zu sehen. Wobei das nur für die ersten beiden gilt, die unteren saßen direkt auf dem Hackschnitzel - oder auf dem Stamm darunter. Vielleicht auch deshlab der eigenartige Wuchs mit den fast an einen Rüssel erinnernden seitlichen Porenansatz.


    Die Poren erinnern mich nach Deinem Hinweis jetzt auch an Trametes gibbosa, sind aber eben nicht so konsequent länglich, sondern oft auch zwar eckig, aber eher rhombisch, also mit gleichen Kantenlängen. Aber da fehlt mir die Erfahrung.


    Vielleicht kommt noch jemand vorbei und kann was dazu sagen ;)


    Gruß Rainer

    Um dort heute die Wartezeit etwas zu überbrücken, habe ich die Ausstellungsflächen etwas inspiziert, insbesondere taten es mir dort die Holzstapel und Hackschnitzelflächen an, auf denen die Geländewagen präsentiert wurden. Dort traf ich auch einige alte Bekannte wieder, die ich wohl (hoffentlich) inzwischen korrekt erkenne:


    1 - Schizophyllum commune


    2 - Stereum hirsutum


    3 - obwohl ziemlich bunt, wohl doch einfach Trametes versicolor





    4 - der eigentliche Grund der Anfrage - hier habe ich keine wirkliche Idee. Evtl. liegt es ja daran, dass der Pilz noch ziemlich klein (< 3 cm der untere, der obere ca. 6-7 cm) und jung ist. Der Wuchs ist konsolenförmig, dickfleischig, die Poren meist länglich, keinesfalls rund, max 2x2 auf einem mm.


    Hier eine andere Wuchsstelle eher direkt auf dem Hackschnitzel, wobei ich trotz der eigenartigen Wuchsform denke das ist die gleiche Art.


    Der Schnitt ist aus einem Teil der Ex. von Bild 1/2. Das Felcisch ist zäh, der Schnitt verfärbt nicht. Der Geruch am Schnitt hat mich etwas an süßlich - kautschukartig erinnert. Die Trama ist weiß, die Poren eher grau(braun).


    Würde mich sehr über ein paar Ideen freuen. Bei Bedarf könnte ich weitere Merkmale beisteuern, die Kollegen liegen noch neben mir.

    Hallo Pablo,


    es sind sogar noch weniger - 214 Nummern hat der Schlüssel - die Arten gehen von Nr. 1207 bis 1365, also knapp 160 - aber "gefühlt 500" trifft es trotzdem ;). Bin also voller Optimismus :) rein in den Schlüssel, hier das Protokoll:


    Cortinarius, Untergattung Telamonia, Band V GPBW, Seite 187:
    Habe dort mal den Schlüssel probiert und lande mit den Merkmalen von oben über 1* - 21* - 23* - 24 –“ 25* - 27* (ohne Prüfung der Sporen) bei 37, von dort über 37* - 38* - 49 (düster braun) bei 71* und 73. Hier würde ich mich eher 73* also für klein (2,5 - 3 cm) und dünnfleischig entscheiden und lande über 150* bei 162. Solche Fragen kann ich gar nicht leiden, entscheide mich aber wegen –žstark hygrophan–œ für 162*, gehe also zu 178 –“ über 178*- 179* zu 185, wo man dann ohne Mikroskopie langsam ins Ungefähre kommt. Traue mich von der 185* noch zur 186* zur 192 –“ von jetzt an muss man wohl ohne Mikroskopie verschiedene Zweige aufs Wahrscheinliche prüfen. Die Beschreibung von C. lux-nymphae gefällt mir nicht wirklich, insbesondere die des Stiels (an der Spitze glatt und glänzend) passt überhaupt nicht, gehe also über 193* (gefällt mir wieder richtig gut –žHut düsterer–¦–œ) zur 195. Hier muss ich gegen C. casimiri stimmen, insbesondere die stark ins Violette gehende Färbung missfällt, also 195* - 196* - evtl. C. rigidus, passt so schlecht nicht, aber der eher braune Stiel stört, außerdem soll der nach 123pilze hygrophan sein, also erstmal den Rest prüfen: also 197* - 198* - 202* - 203* - 204 –“ 205 –“ ist das vielleicht C. depressus –“ dem steht aber entgegen, dass die Schneiden zwar weißlich sind, auch wellig, aber keinesfalls zackig, wie bei 123pilze beschrieben, allerdings stimmen auch die halben Zwischenlamellen –“ würde der Hut auf allen Abbildungen, die ich so gefunden habe nicht so glänzen, gefiele mir das bis jetzt am besten –“ ansonsten 205* prüfen –“ 206 –“ C. irregulans –“ eher kaum –“ sonst 206* - 207* - zu 209 –“ prüfe C. flos-paludis –“ nein –“ und C. lanatus –“ nein.


    Also wenn ich jetzt entscheiden müsste, würde ich zu C. depressus tendieren, auch wenn es für den nichtmal eine Karte gibt. Es stört allerdings die ökologische Zuordnung, als Altbäume gibt es nur Betula und Fagus nebenan.


    Aber richtig gut gefällt mir zum Vergleich auf 123pilze der auf dem rechten Bild ganz rechts etwas verdeckte kleine, der sieht so ziemlich aus wie das was neben mir liegt. Ich lass die die ich draußen habe stehen lassen mal älter werden - hoffentlich mäht der Nachbar sie nicht ab, mal sehen wie sie dann aussehen.

    Hallo zusammen,


    wie versprochen noch ein paar "Lebendfotos" vom Rasen vor dem Haus von heute. Das Licht ist miserabel, deshlab eines ungeblitzt und eines geblitzt. Aber eigentlich zeigen beide den Hut deutlich zu hell, er wirkt eher dunkler braun, das liegt aber vielleicht an der weißen seidigen Behaarung, die bis zur Mitte des Hutes geht. Diese verdichtet sich bis zum Rand, sodass dieser dann richtig weißfilzig wirkt. Von dort zieht sich das Velum dann spinnwebartig zum Stiel, insbesondere bis zu der ringartig ausgebildeten Zone, aber auch mit Ansätzen darüber am Stiel bis zum Lamellenansatz.


    Hier die beiden Lebendfotos (ungeblitzt / geblitzt):


    Am Schreibtisch, ein jüngeres und ein etwas älteres Ex., dieses mit deutlich nachgedunkelten Lamellen:


    Hier nochmal das ältere Ex., die gelbbraune Farbe des spinnwebartigen Velums wohl vom Sporenabwurf:


    Und das jüngere, hier das weiße Velum und der seidig-filzige Hutrand ganz gut erkennbar:


    Hier habe ich das jetzt 5 Tage alte inzwischen völlig trockene Ex. vom
    02.12. dazu gelegt, m.E. also überhaupt nicht hygrophan:


    Und dieses nochmal separat, die Lamellen sind beim Trocknen jetzt deutlich dunkelbraun geworden:


    Meine Theorie C. damascenum habe ich inzwischen verworfen. Diese Woche ist auch Band IV und V der GPBW eingetroffen (Band I - III sind ja wohl nirgends mehr erhältlich :() - werde da mal den Schlüssel probieren, wieweit ich ohne Mikroskopie komme. Sieht aber mit 214 Nummern ziemlich entmutigend aus :/

    Hallo Pablo,


    Dank für Deine Hinweise, das hat mir ja wieder reichlich Lesestoff gegeben und den Hinweis, dass ich noch weniger weiß, als ich dachte dass ich weiß ;).


    Kann mich nach dem Lesen aber durchaus mit Deiner Ansicht cyaneobasileucum anfreunden. Um die Standortverhältnisse abzusichern, werde ich mal im Sommer hinfahren und die Begleitvegetation aufnehmen, dann sollte klar werden, ob wir es hier mit einem sauren oder eher basenreichen Standort zu tun haben. Das kann man wahrscheinlich bei diesem Schwemmsandfächer Bienwald nicht so einfach pauschal sagen. Der Standort war jedenfalls extrem staunass, mit dem Versuch der oberflächlichen Entwässerung.


    Außerdem dann nochmal im Herbst und mal einen Schnitt machen und evtl. Verfärbungen dokumentieren. Und vielleicht doch mal ein dafür brauchbares Mikroskop zulegen.

    Hallo,


    noch immer erschlagen von Pablo Röhrlingsübersicht - jetzt weiß ich mal wieder wieviel ich nicht weiß - möchte ich hier 2 Vertreter der Gattung Leccinum einstellen.


    Beim ersten hoffe ich mit Leccinum holopus richtig zu liegen, denke aber dass man sich als "noch Anfänger" eine doch reletiv seltene Art durchaus nochmal bestätigen lassen kann. Und immerhin taucht sie ja in Pablos Liste nicht auf :evil:


    Gefunden 28.09. dieses Jahres im Bienwald / Südpfalz in einem moorigen oberflächlich wohl entwässerten birken- und buchenreichen Waldstück.





    Zum Thema Leccinum noch einen zweiten, ein wirklich schönes Bild für welches ich bestimmt wieder Prügel bekomme ;), weil wieder die wichtigen Sachen nicht zu sehen sind. Ist aber auch noch aus dem Fundus "Altlasten", vom 17.06.2012 aus dem NSG Beutenley, einer wacholderreichen Heidelandschaft auf Kalk auf der schwäbischen Alb. Bei mir abgespeichert als cf. aurantiacum, wobei ich natürlich keine Notizen zu Begleitbäumen habe. Möglich ist dort aber sowohl Populus, Betula wie auch Pinus und Quercus - da bringt die Erinnerung also rein garnichts.



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