Beiträge von ZiUser

    Hallo Juliane,


    hübsch alle Male, freut mich dass die auch die F<otos gefallen. Meine Frau will die auch gleich immer noch irgendwie verbasteln - kann sie dann auch irgendwann, wenn wir hier mit ihnen durch sind.


    Das sind Baumpilze betreffend auch noch meine ersten Gehversuche, glaube aber Zunderschwamm dürfte z.B. nie so steinhart sein.


    Schaun wir mal ;)

    Leider bin ich nicht sicher ob ich hier den korrekten Plural von Phellinus bringe - falls nicht auch hier gern Korrektur eurerseits.


    Mangels bodenwachsender Pilze zu dieser Zeit habe ich in den letzten Wochen ein paar Baumpilze dokumentiert, zum Teil auch mitgenommen. Bei allen bin ich bei Phellinus gelandet, dort aber dann nicht wirklich mehr weiter gekommen. Ich stelle die 6 Kandidaten hier einfach mal vor, evtl. kann ja jemand in dieser pilzarmen Zeit Hinweise geben, wie ich bei dem einen oder andern - leider mangels Equipment ohne Mikroskopie - weiterkommen kann,


    1. - 26.12., Hangwald, Buchenmischwald zur Lauter, Südpfalz, Grenze zum Elsass, vor Ort meinte ich an totem Fagus, bin aber jetzt bei den Fotos nicht wirklich mehr sicher. Ex. ist noch vorhanden, steinhart, für das 4. Bild musste ich einen Fuchsschwanz bemühen:






    2. - gleicher Tag und Ort, nur wenige Meter entfernt, ob auch die gleiche Art? Wahrscheinlich ja, nur dass der vorige schon mehrere Jahre hinter sich hat und dieser hier einjährig ist. Auf jeden Fall gleiches Verhalten unter dem Fuchsschwanz:






    3. - 21.12., Büchelberg, Streuobstwiese im Bienwald, Südpfalz, an einem alten Apfelbaum. Noch relativ klein (ca 3cm breit, je 1,5 cm hoch und tief), das Ex. ist am Baum verblieben, den würde ich aber jederzeit wiederfinden:




    Die folgenden 3 Funde sind vom 4. Jan., Sondernheim, Südpfalz, Rand einer ehem. Kiesgrube im Rheintal.


    4. - an Tilia (Linde), hinter Dornengestrüpp, so dass nur diese Fotos am Originalstandort ohne Schnitte o.ä. vorhanden sind. Sieht aber irgendwie ziemlich ähnlich aus zu 1 und 2 von Fagus:




    5. - an Populus x spec., Geruch sehr angenehm pilzig, liegt auch noch neben mir:







    6. - an Salix, Geruch auch deutlich, aber nicht ganz so angenehm, liegt ebenfalls noch neben mir. Interessant hier der leuchtend weiße Zuwachsrand:






    Hallo Pablo,


    wenn alte Maronen das Bläuen optional verweigern dürfen, ziehe ich meine Einwände zurück. Aber da bedarf es dann eben der Erfahrung und des Vergleichs der anderen Merkmale, die du genannt hast, und das von vielen bewusst gesehenen Exemplaren in allen Altersstufen der in Frage kommenden Arten. Und da habe ich noch etwas Strecke vor mir. :rolleyes::/:rolleyes:

    Hallo Pablo,


    ganz neben aller formalen Wissenschaft bleibt für mich aber immer noch die Frage offen, ob das überhaupt eine Marone ist - so völlig ohne jedes anbläuen. Die Pilze waren zwar schon über das essbare Stadium hinaus aber noch nicht so überständig, dass sie nicht noch das typische Verhalten zeigen sollten. Und Frost gabs am 20.12. hier in der Südpfalz auch noch keinen.


    Also ich stelle nochmal Suillus bovinus dagegen.

    Hallo,
    dank für die vielen sachlichen teils launischen Kommentare.


    nobi_†: guter Artikel, prinzipiell war mir aber klar, dass das zwar was Besonderes aber nichts Außergewöhnliches ist,


    Tuppie: freue mich schon vielleicht irgendwann und irgendwo hier mal das Ergebnis von "Bilder im Kopf" zu entdecken. :sun:


    Birki, Stefan: die Idee hatte ich noch überhaupt nicht. Aber wenn man die Ernährungsweise von Pilzen bedenkt ist das natürlich nicht von der Hand zu weisen 8| - aber giftige Steinpilze an Eiben ist schon ganz schön strange.:rolleyes: - Aber Mykorrhiza wäre natürlich auch hier als Grund nachvollziehbar. Aber ist das wirklich irgendwo sauber belegt ? Solcherart Warnungen in Pilzbüchern habe ich noch nirgends gesehen.

    Hallo Pablo,


    ja, die Pilze lesen ja auch nicht die vielen schlauen Bücher und Beiträge, die über sie geschrieben wurden. :evil: Und wenn sie's täten, würden sie sich vieleicht manchmal kaputtlachen - und würden dann wieder noch anders aussehen.

    Hallo,


    wie komisch das klingt :rolleyes::rolleyes: habe ich erst beim Aufschreiben gemerkt, aber mich trotzdem entschlossen, mich nicht deswegen ins Latein zu flüchten ;).


    Gefunden letzten Sonntag in der Südpfalz in einem Weidengebüsch mit vielem anderen an ehemaliger Kiesgrube.


    Normalerweise kenne ich das ja von Holunder, aber das denke ich nunmal eindeutig Pfaffenhütchen.




    Und nochmal die Ansicht des Strauches mit den grünen kantig-geflügelten Jungtrieben:


    Hallo Pablo, hallo Safran,


    war jetzt ein paar Tage nicht angemeldet - muss ja leider auch wieder dem profanen Broterwerb nachgehen und dann fehlt die Zeit eben :(.


    Wenn man das mit dem Hutrand weiß, dann kann man natürlich auch mal gezielt nach suchen und das fotografisch auch dokumentieren.


    Ich habe mal bei meinen Bildern 2 Ausschnittsvergrößerungen gemacht, hier sind leider keine Gabelungen zu sehen, eben nur dass weitere kurze Lamellen außen hinzukommen.




    Wenn ich das nächste Mal dran denke, werde ich gezielt danach suchen.


    :sun::sun: - und jetzt habe ich doch plötzlich noch eine einzige auf dem 2. Foto entdeckt:

    Hallo Ingo,


    danke für deine schnelle Antwort. Ich war noch beim Sortieren der Bilder, die waren mir wohl irgendwie durcheinander geraten, aber jetzt passt es.


    Die verschiedenen Feuerschwamm-Arten schau ich mir dann mal an, evtl. wächst er ja auch noch und wird etwas typischer, da gehen wir öfters spazieren.

    Hallo zusammen,


    am 21.12. waren wir noch zum vorweihnachtlichen Spaziergang auf den Streuobstwiesen am Büchelberg inmitten des Bienwalds (Südpfalz). Ich hatte mir da etwas von den vielen gestapelten Obstbaumscheiten an Baumpilzen erhofft, wurde da aber etwas enttäuscht. Außer Panellus stipticus und Stereum hirsutum war da nichts zu holen:



    Dann doch noch etwas anderes, ein Porling an einem alten Apfelbaum, aber ziemlich klein (ca. 3cm breit und je 1,5 cm hoch und tief) und für mich irgendwie unspezifisch. Ich hatte auch kein Gerät bei und mit den Fingern ließ er sich nicht ablösen, so dass weitere Untersuchungen unterblieben. Er war trotz der geringen Größe, die einen jungen Pilz nahegelegt hatte, auch ziemlich fest. Hier 2 Fotos, beide geblitzt, auf den anderen war nicht wirklich was zu sehen, die OS und die US:




    Vielleicht gibts ja Ideen, wo der hingehören könnte. Bei Bedarf würde ich den Baum bestimmt auch wiederfinden.


    Zu guter letzt noch der hier. Nachdem ich bei den eigentlichen Trichterlingen nicht fündig geworden bin, bin ich auf Pseudoclitocybe cyathiformis gestoßen, der für mich am besten passt. Aber irgendwie kann ich die gegabelten Lamellen nicht erkennen, nur dass nach außen hin in mehreren Kreisen immer noch weitere (neue) Lamellen dazukommen.







    Der stand übrigens nicht direkt auf der Streuobstwiese sondern eher im Kontext zu einer anthropogenen Gebüschgesellschaft (Flieder u.a.)

    Hallo Gerd, hallo Pablo,


    Dank Gerd für das geballte Wissen in 8 Zeilen komprimiert. Das ist was für lange Winterabende.


    Einiges habe ich inzwischen "angelesen", auch zur Gattung von jetzt Xerocomellus, aber das verlangt richtig Zeit.


    Und zur Marone - jetzt mach ich mir es einfach - scheint zu hoffen, dass der ewige FlipFlop im Streit der Gattungszugehörigkeit mit Imleria vielleicht ein Ende hat. Ich habe übrigens mal meine Pilzbücher der letzten ca. 100 Jahre geprüft, da steht es so ca. 50/50 zwischen den beiden bisherigen Auffassungen, das müsste man mal auf einem Zeitstrahl abtragen.


    Pablo, die Sache mit der Pfanne muss ich wirklich mal probieren. Als Referenz noch 2 weitere Pfannen, mal ganz unwissenschaftlich mit jungen Steinpilzen und Ziegenlippen gefüllt und dann :P:P:P. - Da werden wir uns aber leider wohl noch ein paar Monate gedulden müssen.;(

    Hallo Pablo,


    Danke für die Erläuterungen. Und die Schwierigkeiten bei der Ansprache von wie Du sagst "Modderpilzen" sind mir natürlich bewusst - finde es aber auch wichtig Pilze in allen möglichen Alterstufen dokumentiert zu haben, das leisten leider die wenigsten Pilzbücher / -seiten. :(


    Und Maronen - gehört jetzt zu Boletus, habe ich schon öfters gelesen - da muss ich mir mal wohl die modernen Gattungsabgrenzungen zu Gemüte führen - blauen im Alter vielleicht überhaupt nicht mehr? Habe ich jedenfalls explizit getestet, da ich vor Ort eher auch auf Marone aus war - die Matschspuren auf den Röhren im letzten Bild sind von mir.


    Und mit den Filzern - da brauche ich wohl wirklich aktuelle Literatur. Der Moser von 1978 kennt beide von Dir genannten Arten nicht, und von den GPBW habe ich bisher genau Bd. II nicht auftreiben können. :cursing:.


    Habe allerdings folgendes interessante pdf aus der Zeitschrift für Mykologie von 2006 gefunden: "Xerocomus cisalpinus für Deutschland nachgewiesen" - das wird man sich dann wirklich mal mit noch frischen Exemplaren zu Gemüte führen müssen.


    In meinen privaten Fotoordnern werde ich das Ganze wohl als Xerocomus chrysenteron s.l. ablegen - dann weiß ich jetzt was gemeint ist.

    Hallo,


    diese beiden habe ich noch am 20.12. am Otterbach (Südpfalz) gefunden. Ich hatte sie eigentlich für mich schon abgelegt, jetzt aber doch von anderer Seite Zweifel genannt bekommen.


    Die Pilze selbst sind zwar nicht mehr Optimalstadium (sind auch nicht im Topf gelandet), ich würde mich aber über Kommentare / Bestätigungen / Korrekturvorschlage bedanken.


    Nr. 1 - Suillus bovinus, insbesondere wg. der weiten Röhren hatte ich mich für den entschieden und auch wegen des völligen Fehlens des Anbläuens im Schnitt. Hier wurde mir Xerocomus badius nahegelegt, den ich genau wg. letzterem aber verworfen habe.


    Hier hatte ich im Wald selbst auch noch an Xerocomus badius gedacht:


    Hier jetzt schon nicht mehr wirklich:


    Und hier garnicht mehr, Druck hatte nur diesen schmutzigbraunen Matsch produziert, nicht die Spur von Blau:


    Nr. 2 - Xerocomus chrysenteron, eigentlich hatte ich wenig Zweifel, allerdings auch nur wenig bläuend (aber doch deutlich beim rechten frischeren Ex.), stattdessen im Anschnitte die Madengänge in so einem eigenartigen Weinrot:


    Hier 2 Fotos vom Standort


    Und 3 Fotos von zu Hause von den Schnitten:



    Allen ein pilzreiches und gesundes 2015!

    Hallo abeja,


    danke für den Tipp mit "unordentlich" und "gekämmt" - solche Beschreibungen illustrieren das manchmal besser als jeglicher Versuch, das "genau" beschreiben zu wollen :). Auch der Link - sehr informativ . :sun::sun:.


    Und vielleicht besorge ich mir doch mal etwas Chemie ;).

    Hallo Ulla,
    hallo Steffen & Jan-Arne,


    Dank für die Hinweise und die Einordnung bei Diderma. Ich habe also mal etwas im Netz gezappt, das sind ja wirklich interessante Wesen. Daraus ein paar absolut laienhafte Anmerkungen.


    D. niveum würde ich trotz der erhabenen weißen Linien, die ich auf Fotos z.B. von testaceum nicht finden konnte, für die Südpfalz rein klimatisch ausschließen, jedenfalls habe ich gelesen "Diderma niveum ist eine nivikole Mycomyceten Art, die nur nach mindestens 3 Monaten geschlossenener Schneedecke ihre Sporenkörper aufbaut" - und das bringt das Wetter hier in der Südpfalz echt nicht.


    Am ähnlichsten sonst sieht es Diderma montanum, jedenfalls auf dem Bild links oben - aber die muss ja wohl einen Stiel haben :( - Das geht also wohl keinesfalls so nebenbei :rolleyes: - Nächstes Mal nehme ich mir das vielleicht doch mit um es wenigstens makroskopisch besser unter meinem Stereo-Mikro anschauen zu können - aber das geht nur bis max. 100x - wirklich mikroskopisch ist da nichts drin ;(;(.

    Hallo Pablo,


    bei den Eichen-Wirrlingen hast Du Recht, die Aufnahmen sind im Abstand von 5 Minuten gemacht und zwischendurch hatte ich an einem anderen Stamm Trametes hirsuta dokumentiert. Das deutet doch sehr darauf hin, dass das zwei Stämme sind.


    Ich habe allerdings eine ganze Weile gebraucht, um die Ähnlichkeiten zur ganz oben gezeigten Lentinus betulus zu finden. Aber insbesondere bei den Ex. am linken Teil des Stammes sind die Lamellen doch ziemlich "ordentlich", der Rest ist vielleicht dem Alter zuzuschreiben. Dabei hatte mich insbesondere der auf dem vorletzten Bild irritiert, denke aber letztendlich auch das ist Lentinus und keine "Mischbesiedlung", da hier zwar die Lamellen schon ziemlich wirr stehen, aber doch viel dünner sind als oben bei Daedalea. Und das letzte Bild zeigt ganz unten die Reihe recht gut fast ohne Übergänge links relativ geordnete Ex. und weiter rechts solch schon etwas "verwirrte".


    Ich mache dann oben noch ein paar trennende Kommentare zur Korrektur rein.


    Und zur orangen Verfärbung der Lentinus-Ex. vom Otterbach: diese Exemplare waren schon etwas "angegangen", insofern kann "Fremdeinfluss" durchaus ein Grund sein.

    Hallo,


    erstmal hoffe ich überhaupt in diesem Unterforum richtig zu sein :/ - angesichts des weingen Bildmaterials kann ich mir auch nicht vorstellen, dass eine genaue Bestimmung herauskommt. Aber evtl. zeigen sich ja Strukturen, die dem Kundigen Hinweise geben :evil:.


    Gefunden gestern auf dem letzten Spaziergang vor dem Schnee an der Lauter / Grenze zum Elsass auf einem Buchenblatt.


    Sieht mir so aus, als ob die kleinen Dinger (~ 1 mm) gerade am Aufplatzen und Aussporen sind. Mangels geeigneter Transportmedien haben wir das Blatt aber am Ort belassen, so dass es nicht mehr als diese Fotos gibt:



    Hallo Ingo,


    Danke für den Tipp mit Coriolopsis trogii, von dem hatte ich noch nichts gehört. Ist aber doch manchmal durchaus relativ ähnlich. Die Nummern habe ich mal nachgetragen, da ich beide nach wie vor aber für das gleiche halte, habe ich die ersten beiden 1a und 1b getauft.


    Ich hatte von beiden Bäumen je 2 FK mitgenommen und erstmal große Schwierigkeiten, diese zu Hause zuzuordnen - sie waren beim Transport leider durcheinander geraten. Aber anhand der Lebendfotos klappte es dann doch, jeweils links ist 1a und rechts 1b.





    Insbesondere die Poren sehen mir bei allen 4 Ex. +/- gleich und eher rundlich statt unregelmäßig geformt aus - spricht eher für T. hirsuta.


    Auch ist insbesondere am Schnittbild überhaupt nichts bräunliches zu erkennen, auch da sehen beide für mich identisch aus, spricht also ziemlich klar gegen Coriolopsis trogii.


    Was dann hier jetzt allerdings mal wieder stört, ist die angeblich bei T. hirsuta immer vorhandene dunkle Kante zwischen Huthaut und Fleisch, davon sehe ich keine Spur.


    Und dann ist die teilweise eigenartig resupinate Wuchsform bei 1b, allerdings nicht auf Weide, wie meist für Coriolopsis trogii angegeben, sondern auf Fagus, aber das darf diese wohl auch.


    Also irgendwie ein 2:2 oder so, wirklich schlauer bin ich noch nicht.


    Wenn Chemie irgendwie hilft - die liegen noch neben mir, da könnte ich noch das ein oder andere prüfen.


    Würde mich noch über weitere Kommentare freuen, die vielleicht etwas Licht ins Dunkel bringen. Ich könnte auch aus weiteren Bildern Ausschnitte bringen, wenn ich wüsste, was sonst noch besonders interessant ist.

    Hallo,


    auch von der Lauter / Elsässer Grenze, hier noch 3 Porlinge. Alles nix Besonderes, für mich aber die ersten beiden Erstfunde, bin eben erst 8 Wochen hier, also zur Sicherheit hier nochmal angefragt.


    1a - Alles an Fagus, hier der erste, Trametes hirsuta:



    1b - Nur zwei Bäume weiter und mit deutlich anderer Wuchsform glaube ich trotzdem, auch hier bei T. hirsuta zu sein:



    2 - Hier und diesmal wohl wirklich leuchtend Zinnoberrot, jetzt wohl wirklich Pycnoporus cinnabarinus (nachdem mein erster Versuch mit dieser Art daneben ging - dieser endete dank der Hinweise von Ulla & Pablo bei Pycnoporellus fulgens - was natürlich noch viel netter war, als Einstieg beim 2. Beitrag):



    3 - Und hier war ich mir nicht sicher, die Bestimmung ergab aber nichts anderes als Polyporus brumalis:

    Hallo RoSa,


    ich freue mich natürlich, wenn meine Bilder und Beiträge auch wieder weiter anregen und anschubsen, so wie ich permanent hier eher noch als konsumierender Nutzer denn als kommentierender und helfender Beitragsschreiber angeregt werde.


    Und ehe ich so viele nützliche und helfende Antworten wie Ingo schreibe, wird wohl noch viel Zeit vergehen :yawn::yawn:. Aber er ist immer so streng :( - hat aber doch meistens Recht ;).


    Evtl. meint er aber mit "nicht mal Poren unter dem Hut" das - hier lehne ich mich aber als Laie jetzt wett aus dem Fenster - habe diesen Pilz auch gerade erst letzte Woche kennen gelernt. Und vor allem hat er natürlich Recht, dass man das ohne Unterseite eben nicht wirklich sagen kann.

    Hallo Trino,


    danke dass Du mir die Zweifel genommen hast. Am eigenartigsten daran ist ja dabei noch, dass ich diesen Effekt bei den Pilzen von heute überhaupt nicht feststellen kann, auch nicht bei größter Mühe, und neulich kam das schon bei der kleinsten Berührung. :/:/

    Hallo,


    inzwischen wirklich mangels Pilzen am Boden habe ich mich auf unserem heutigen Weihnachtsspaziergang an der Lauter an der Grenze zum Elsass auf die Kollegen an Holz gestürzt. Dabei fiel mir dieser grünlichweiße (wohl weißliche und bealgte) gezonte Pilz auf, der beim Umdrehen klar lamellig war. Durchmesser ca. 8 cm, am Ansatz 1 cm dick. Geruch unbedeutend pilzig. Bestimmunsgversuche führten zu Lenzites betulinus.




    Nun habe ich die gleiche Art vor ein paar Tagen hier auch am Otterbach dokumentiert, auch in dieser Liste unter Nr. 7 gezeigt, möchte hier nur nochmal ein Bild wiederholen, da mir bei diesen Exemplaren eine auffällige Orangefärbung auffiel, die sofort nach Druck auf die Lamellen kam, die ich bisher nirgends beschreiben gefunden hatte:



    Ist das jetzt wirklich die gleiche Art oder liege ich bei einer von beiden doch daneben?


    In diesem Zusammenhang hier noch einer von der Lauter von heute, meine Bestimmungsversuche führten zu Daedalea quercina, allerdings hier eindeutig an Fagus. Ist ja auch nicht ausgeschlossen, würde mich aber trotzdem über Bestätigung / Korrektur freuen.




    Korrektur: die nächsten drei Fotos zeigen nicht wie angenommen Daedalea quercina, sondern doch auch Lentinus betulus, siehe den Kommentar von Pablo (Dank dafür :thumbup: ) weiter unten.




    Hallo ihr drei,


    danke dass euch die Bilder gefallen und auch für die helfenden Kommentare. Ascocoryne wird wohl noch lange ein Nebenschauplatz für mich bleiben, insofern habe ich mit "spec." kein Problem.


    Und mit Trametes - im Prinzip hast Du nur meine Zweifel weggefegt, gebucht hatte ich ihn nach einigem Hin und Her dann doch erstmal mit versicolor. Die Artikel mit der "schwarzen Linie" muss ich mal suchen, da hat man bei nur 8 Wochen Zugehörigkeit zum Forum doch noch ziemlichen Nachholebedarf, die Schatztruhe nach und nach aufzuschließen.


    Das gilt eben auch bei der Suche nach Bildern aus verschiedenen Entwicklungsstadien, danke für die Links, finde ich immer wieder interessant.


    Und jetzt gehe ich mich den klassischen Dingen um diese Zeit widmen, der Vogel duftet schon aus der Küche :P:P auch euch allen noch schöne Feiertage!

    Hier möchte ich mal so einiges zusammenstellen, was ich vor ein paar Tagen bei mir am Otterbach so an Holz gefunden habe. Einiges glaube ich nach ca. 8 Wochen hier bei euch im Forum inzwischen zu kennen, bei anderen bin ich doch ziemlich unsicher bis ahnungslos, so dass ich sie mal gesammelt hier in dieses Forum einstelle.


    Biotopansichten vom Otterbach habe ich hier gepostet, wirklich schönes kleines Juwel hier in der ausgeräumten Südpfalz.


    Ich fange mal mit denjenigen an, die ich eigentlich als "kenne ich inzwischen" abhaken möchte (obwohl bestimmt auch hier immer wieder Überraschungen kommen werden):


    1 - Trametes gibbosa - häufig an den zahlreichen Buchenstubben zu finden:





    2 - Stereum hirsutum - auch dieser war mancherorts zu finden:




    3 - Panellus stipticus - das erste Foto ist an Rot-Eiche:


    4 - Trametes versicolor ? Der hier gab dann zu Hause plötzlich Rätsel auf - vor Ort als diese Art abgetan, kamen dann doch angesichts der Bilder Zweifel: Ansatzstelle zu dick, außerdem konnte ich in den Schnitten die angeblich immer sichtbare schwarze Linie zwischen Huthaut und Trama nicht entdecken. Die Alternative T. ochracea sieht mir aber auch irgendwie nicht so ganz passend aus:




    5 - Cyathus striatus - mehrmals gefunden, beim Vergleich mit den anderen Verdächtigen bin ich relativ sicher:



    6 - Stereum subtomentosum / ostrea - das leidige Thema ohne Mikroskopie - er sieht zwar ziemlich prächtig aus, aber was heißt das schon :(



    7 - Lenzites betulinus - dies war so einer aus dem Thema "Überraschungen" - irgendwie sah diese Buckel-Tramete anders aus, und als ich sie dann umdrehte, war sie auch anders. Zum ersten Mal bewusst gefunden, musste auch etwas in den Büchern suchen, bin aber eigentlich sicher. Auffällig war das sofortige orange Anlaufen beim Anfassen der Lamellen. Das habe ich beim Lesen nirgends beschrieben gefunden:



    8 - Polyporus brumalis - als ich die kleinen auf dem Stamm sah, keine Ahnung. Als ich sie dann umdreht, tickte es schon ;) - und zu Hause hatte ich dann auch keine Alternative gefunden, obwohl ich in diesem Stadium keine Fotos gefunden hatte:


    9 - Xylaria hypoxylon - falls es nicht noch irgendwelche von mir beim Lesen nicht gefundenen Doppelgänger gibt, sollte das passen:



    10 - Ascocoryne sarcoides (cylichnium) - die Diskussion dazu hatte ich gerade vor ein paar Tagen hier im Forum zufällig gelesen, sonst wäre der hier in die Kategorie "keine Ahnung" gefallen. Welche der beiden Arten es jetzt ist, mag ich nicht entscheiden.


    11- und die kleinen Kügelchen (ca. 5 - 10 mm) sind jetzt wirklich aus der Kategorie "keine Ahnung", würde mich schon über die Einordnung freuen. Die ersten Fotos sind wohl von irgendwelchem Weichholz, die letzen von Fagus. Die Farbe der Sporenmasse kommt nicht so ganz raus, tendierte vom hier gezeigten graubraun eher in Richtung Altrosa.




    In diesem Sinne euch allen schöne Feiertage und ein pilzreiches und gesundes 2015!