Beiträge von Climbingfreak


    Hallo Günther,


    raussuchen; die weiß man doch langsam auswendig. :evil: Nein kleiner Scherz; ich bin grad selber noch am lat. Namen lernen; kleiner Trost für dich. Den Klebrigen Hörnling kann ich mir einfach nicht merken. ;)


    l.g.
    Stefan


    Hallo Pablo,


    danke für deine Antwort; auf alle Fälle sollte Gernot seinen Schlüssel dringend mal überarbeiten; bzw. sollte eine bessere Artbeschriebung von Rhodosperma bzw. Mastoidea erfolgen; wegen Buckel. So toll, wie der Tintlingsartikel geschrieben ist; der Schlüssel ist für die Katz; einen Riesenschirmling bestimmt man damit sicher nicht. Das GRößte Problem allerdings ist, dass sich der Schlüssel im Gröger bezüglich Macrolepiota zu 100% auf den Artikel bezieht.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Pablo,


    schöne Funde; wieder mal schön bebildert. Ich weiß ich wiederhol mich. ;)


    Eine Frage hätte ich da noch. Warum schließt du bei Nr. 14 einen Riesenschirmling aus der Mastoidea-Gruppe aus? Der Hut ist doch eindeutig gebuckelt. :/
    Ich hab in letzter Zeit ähnliche Funde gemacht und frage mich gerade, ob ich die als Rhodosperma stehen lassen kann oder ob ich das als Mastoidea s.l. abspeichern sollte.


    l.g.


    Stefan

    Folgenden Erstfund habe ich als Inocybe lacera - Struppiger Risspilz bestimmt. Zu sehen sind ältere und jüngere Exemplare, gesehen auf nährstoffarmem Boden bei zweinadligen Kiefern, Thymian, Nähe Saflings-Wiese. Sporenpulver dunkel - schokobraun, Geruch unbedeutend). Einwände?


    Hallo,


    ja, ohne Mikroskop würde ich bei Risspilzen auf eine Makroskopische Beurteilung allzuviel Wert legen. Das kann genausogut I. dulcamara oder sonst was sein.


    l.g.
    Stefan


    P.S. Wenn Ditte oder Helmut den auf den Fotos den eindeutig als I. lacera erkennen, korrigiere ich meine Antwort entsprechend. :evil:


    P.P.S. Mist Pablo war schon wieder schneller. :D

    ich denke, Coprinus s.l. und Psathyrella kann man schon ausschließen. Zu Pholiota will mir keine entsprechende Art einfallen, Pholiotina sind mehrheitlich dünne, recht zerbrechnliche Pilzchen, meist auch nicht direkt auf Holz sonder auf Detritus und modrigen organischen Substanzen. Eigenltich von ähnlichem Aussehen und Ökologie wie Conocybe.


    Hallo Pablo,


    danke für deine Antwort. Der Psathyrella-Part war eigentlich als Witz gedacht. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    wie wärs mit Tubaria? Das ist für mich immer noch so eine Gattung, mit der ich nicht wirklich warm werde...
    Bzw. warum schließt ihr Tubaria aus? Ansonsten wäre ich schon bei Galerina; vielleicht auch bei Pholiotina.
    Oder: Nehmen wir dann einfach die anderen Dunkelsporer an Holz. Psathyrella, Pholiota, Coprinus s.l. [...] Irgendwas ist auf alle Fälle richtig. :D
    l.g.
    Stefan

    Hallo Anna,


    ich musste erstmal noch eure anderen beiden Beiträge lesen, bevor ich hier antworte. Bin über eure Funde sehr überrascht. Von ca. 50% eurer gezeigten Pilze hab ich noch nie was gehört; geschweige denn gefunden. :shy:


    Trotzdem wunderschöne Bilder von Landschaft, Pilzen und Möwen. Da kommen wir hier mit unseren Kiefernbegleitern wohl nicht mithalten. :( Obwohl; ich sollte mal wieder eine Wanderung im Elbsandsteingebirge machen. :evil: Das kann keine Landschaft der Welt übertreffen. :D


    l.g.
    Stefan


    Hallo Mausmann,


    gute Gedankengänge. :thumbup: Allerdings wäre das ein Fall für Tante "ELISA", bzw. für HPLC/GC; sprich; es ist noch unerforscht. Natürlich könnte man auch gleich noch zusätzlich den Gesamthistidingehalt in den Pilzfruchtkörpern bestimmen. Allerdings wer macht so was schon? Es stehen ja keine kommerziellen Interessen dahinter...


    l.g.
    Stefan


    Hallo Pablo,


    hab ich letzte Woche am Donnerstag auch finden dürfen. L. vulpinum (Perserfund). Nobi hat 2 Tage später (gezeigter Rätselpilz) fast an der gleichen Stelle eine andere gefunden. Ist ja auch keine Kunst, denn ich hab ihm den Wald erst letzte Woche Montag gezeigt. :D
    Intern läuft der Wald schon unter der Bezeichnung "Märchenwald", einfach weil dort wie gesät Gezonte Korkstachelinge, Schwarzweiße Duftstachelinge, Halsbandritterlinge, Grünlinge, Kuhröhrlinge und dann demzufolge auch Rosenrote Schmierlinge, Kiefernhabichtspilze und Heideschleimfüße rumstehen. Die Nadelwaldrotkappe(n) waren dann die Sahnehäubchen auf dem Rieseneisbecher. :evil: Wenn du in Dresden bist, wirst du den Märchenwald auch kennenlernen und dich hoffentlich auch in ihn verlieben. ;) Steffen (Toffel) kennt den auch und er war auch begeistert.


    l.g.
    Stefan


    Hallo an alle,


    jetzt schalte ich mich doch mal ein. Also Histamin ist erstmal das decarboxylierte Histidin, das ist eine Aminosäure, die in jedem Lebewesen vorkommt. Wie du bereits sagtest Pablo ist Histamin ein Hormon, das u.a. bei Immunantwortreaktionen eine wichtige Rolle spielt. Es wird auch gebildet, wenn z.B. Lebensmittel verderben. Klassisches Beispiel ist die ungekühlte Thunfischkonserve in der Pizzeria in der prallen Sommersonne. Das Fischeiweiß wird durch Baktereien zersetzt und die Aminosäuren (allen voran Histidin und Tryptophan) werden zu Histmamin und Tryptamin (man spricht dabei auch von biogenen Aminen) zersetzt. Werden zu viele von denen über die Nahrung aufgenommen, kommt es der genannten "Histaminose". Der Körper reagiert auf das viele Histamin mit einer starken Immunantwort, obwohl gar keine Infektion vorliegt. Das kann sich bis zu einem Anaphylaktischem Schock ausweiten.
    Bei Matschigen/zu alten Pilzen passiert das gleiche. Die Eiweiße zersetzen sich noch während der Pilz im Wald steht und man bekommt die unechte Pilzvergiftung. Lange Rede kurzer Sinn; nicht die Pilzart ist meiner Meinung nach entscheidend, sondern wie "frisch" die Pilze im Wald sind.
    Übrigens gibt es einige Lebensmittel, die aufgrund von mikrobieller Fermentation viel Histamin enthalten (ohne, dass diese verdorben sind); hier seien besonders alter, durchgereifter Hartkäse, Rotwein und Sauerkraut genannt. Empfindliche Personen können bei einer kräftigen Portion Hartkäse mit Rotwein und Sauerkraut durchaus schon Symptome einer Histaminose zeigen.


    Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    soweit ich weiß, sind die Cortinariensporen fast aller Arten ungefähr gleich groß. Es bringt also nichts, dass du sie Sporen vermisst. Zudem haben sie auch ähnliche Ornamente. Bei Cortinarien geht erstmal viel makroskopisch. Habitat, Färbung in unterschiedlichen Altersstadien, Schleimigkeit von Hut und Stiel, Geruch, Geschmack, Tramafarbe, Reaktion auf verschiedene Reagenzien usw.


    Wenn du dich intensiver in die Gattung einarbeiten möchtest, solltest du dir erstmal einen gescheiten Schlüssel/Literatur zulegen; sonst hast du da keine Chance.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    nun meine bescheidene Meinung.


    1. keine Ahnung; die Bilder sind zu schlecht beleuchtet, als das ich was dazu sagen kann.
    2. könnte R. queletii sein
    3. keine Idee; aber kleine sehr scharfe Täublinge im violetter Huthaut finde ich in letzter Zeit sehr viel.
    4. sieht mir sehr nach R. sardonia aus
    5. wahrscheinlich R. ochroleuca; R. claroflava schließe ich erstmal aus; es sei denn am Fundort stand ne Birke
    6. entweder R. emetica oder R. nobilis/mairei. Standen Buchen am Fundort?


    R. claroflava schmeckt mir persönlich ausgezeichnet. Ein sehr guter und mit einiger Erfahrung leicht kenntlicher Speisepilz.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Reinhard,


    hast du den mal geärgert? Verfärbt er sich dunkel/schwarz? Wenn nein, ist deine Bestimmung korrekt. Wenn ja, dann verlgeich mal mit dem Riesenporling Meripilus giganteus.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    noch ein paar eigene Erlebnisse.


    1. Ich bin mit Nobi unterwegs. So aus der Ferne (5-6m) meinte ich gelbstielige Trompetenpfifferlinge zu sehen. Bin hingegangen und hab die entnommen. Zu meiner Überraschung haben die sich als Zimtfarbene Hautköpfe entpuppt. So schnell kanns gehen! Sie sahen von weitem aus, wie Tompfiffge (trichterförmiger Hut; Farbe der vermeintlichen "Leisten" und schmächtiger Habitus waren perfekt) und bei näherer Betrachtung hatten die keine dann aber keine Leisten. 8| Mann war mir das peinlich. Es hat sich aber als "richtig" herausgestellt, dass man sich seine Funde, bevor sie in den korb wandern nochmal genau ansehen sollte; um genau so was zu entgehen. Ebenso sollte man das bei Stockschwämmchen machen; immer die Stiele genau überprfüen, dass nicht doch 1-2 Gifthäublinge in den Korb gelangen. Ich predige das übrigens bei jeder Pilztour mit Freunden, wenn ich Pilze erkläre...


    2. Auf meiner gestrigen Pilzausstellung meinten Besucher die Beringten Flämmlinge wären Butterpilze; von oben sehen die ja gleich aus. 8|


    3. Unlängst hat mir ein Ratsuchender Spitzschuppige Stachelschirmlinge (Lepiota aspera) gebracht und meinte er hätte Wiesenchampignons gefunden. 8|


    l.g.
    Stefan

    Hallo Karl,


    wunderbare Fotos! :thumbup: Ein Traum. :sun: Hoffe sehr, dass wir dich mal nächstes Jahr vielleicht mal im Depot besuchen können. Toffel und Nobi haben auf alle Fälle Interesse und wenn du mal seltene Sandkiefernpilze sehen möchtest, bist du auch herzlich in unseren "Märchenwald" (named by Nobi) eingeladen. Pablo wird ihn im Oktober kennen lernen. :sun:


    l.g.
    Stefan