Hallo,
aufgrund der wenigen Verästelungen und der mehr zusammengewachsenen Enden bin ich eher auch bei Clavulina spec.
l.g.
Stefan
Hallo,
aufgrund der wenigen Verästelungen und der mehr zusammengewachsenen Enden bin ich eher auch bei Clavulina spec.
l.g.
Stefan
Beim Schwärzenden Saftling (Hygrocybe conica) wird an Druck- oder Schnittstellen DOPA (3,4-Dihydroxyphenyl-alanin) freigesetzt, das durch Reaktion mit dem Luftsauerstoff zu einer Schwarzfärbung des Pilzes führt.
Hallo,
![]()
Das ist echt eine Überraschung. Diese Substanz ist im menschl. Stoffwechsel eine Vorstufe von wichtigen Hormonen.
Aber gut; wenn menschl. Enzyme ohne Weiteres Tyrosin hydroxilieren können; warum nicht auch Pilzenyme. Die können sogar Substanzen "chlorieren", wofür wir in der organischen Synthese viel Energie und Chemikalien aufwenden müssen.
l.g.
Stefan
Hallo,
es geht konkreter; Rotbuche. Fagus sylvatica.
Das ist eigentlich die einzigtste Buchenart, die es hier meines Wissens in Mitteleuropa gibt.
Die Hainbuche Carpinus betulus gehört btw zu den Birkengewächsen.
l.g.
Stefan
Hallo Karl-Heinz,
danke für deine Antwort; ok ich lese ab sofort mehr im MHK. :shy: ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Hannes,
ich hab meine Idee in den Thread geschrieben; glaube aber nicht, dass sie dir gefallen wird. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Hannes,
ich wäre sehr schnell bei L. variicolor mit untypischer Hutfärbung, da vielleicht zu jung, gelandet.
Muss aber dazu sagen, ich bin kein Leccinum-Experte. Ich kenne nur meine inzwischen 6-7 Arten und der Pappelraufuß ist bis jetzt leider nicht mit dabei. :shy:
Immerhin ist bei mir dieses Jahr L. aurantiacum=Laubwaldrotkappe und L. vulpinum=Nadelwaldrotkappe dazugekommen. Und wenn ich jetzt von Pablo lesen muss, dass Leccinum spec. keine Bücher lesen können, indem sie einfach nicht das machen, was drin steht hab ich keine Lust hier noch mehr zu schreiben. Die Raufüße halten sich doch sowieso nicht daran. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
ich würde deinen Fund schon G. helveticus nennen; denn die weinrötliche Verfärbung bei Verletzung kann G. rutilus meines Wissens nach nicht. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
deine letzte Rotkappe ist mit rel. großer Sicherheit. L. leucopodium, die Espen-Rotkappe.
Die ersten beiden, würde ich mal als L. versipelle, Birken-Rotkappe benamsen wollen. Bitte in Zukunft noch etwas warten, ob sich Verfärbungen zeigen. Das kann auch mal 10 min bis zu einer halben Stunde bei Röhrlingen dauern.
Es gibt auch Rotkappen mit braunen Hüten, der Pappelrauhfuß, den Hannes 2 erwähnte gehört dazu. Dazu müssteln aber Pappeln in der Nähe gestanden haben. Rotkappen erkennt du immer an der überhängenden Huthaut und nicht an der Huthautfarbe.
Sie am besten einfach mal nach, ob die Hauthaut bei deinem letzten Fund über den Rand überhängt. Auf deinen Bildern siehtmir das nicht danach aus.
l.g.
Stefan
Hallo Karl-Heinz,
danke für deine Hilfe. Das ich bei Macrolepioten und Chlorophyllum spec. bisher noch keinen Fund mit dunklen Lamellenschneiden hatte, liegt eher daran, dass die bei mir einfach nicht so alt werden. ![]()
Das Hauptproblem ist aber schon, es ist ein Unterschied, ob die Lamelle bräunt oder die Lamellenschneide. Ich kenne das von den Beschreibungen her nur mit bräunenden Lamellen.
PdS habe ich leider nicht als Buch. :shy: Aber ich lerne gern dazu.
l.g.
Stefan
Hallo Karl Heinz,
na ja. Die dunklen Lamellenschneiden iwie schon.
Ich hab den gerade mal aufgeschnitten. Safranschirmling passt. Aber aber dunkle Lamellenschneiden bei der Gattung kenne ich nicht. :shy:
l.g.
Stefan
P.S. Danke für deine Antwort.
Hallo Pablo,
ich schließe mich auf dem Wege den Gratulanten an. Leider konnte ich erst heute wieder ins Inet. Glückwünsche und Geschenk kommen aber erst persönlich am Freitag. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Stephan,
danke für deine Ergänzung.
Hoffe sehr, dass ich mich in die äußerst interessante Thematik (braune Ritterlinge) schnell einarbeiten kann; auhc mit eigenen Funden, die nicht, wie immer, nur aus fulvum und ustale besteht. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
ich stehe hier gerade etwas auf dem Schlauch. Habe das heute an einem Wegrand unter Fichte gefunden direkt am Rande einer nicht "bewohnten" Weide. Der Geruch war leicht metallisch. Der Stiel verfärbte sich auf Verltezung/Druck graubraun. Was mich aber am meisten irritiert. Die Lamellenschneiden sind schwarz/dunkelbraun. Der Hut war ca. 5-6 cm groß.
Über Bestimmungshilfe würde ich mich sehr freuen. Mikroskopieren kann ich das Ding gern, falls erforderlich. Mich würde aber dringend die Gattung interessieren. Ich bin aufgrund des Schirmlingshabitusses mit den dunklen Lamellenschneiden etwas na ja ratlos. :shy:
l.g.
Stefan
Hallo Ralf,
Glückwunsch zum schönen Fund. Ich hätte bei dem zuerst an Lepiota felina gedacht, bzw. den als solchen abgetan. :shy: Na ja gut wieder was dazu gelernt. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
ich denke mal (ohne es genau zu wissen) ;), dass sie eingene Farbstoffe synthetisieren. Natürlich ist es auch möglich, dass diese sich z.B. auch der Carotinoide bedienen; allerdings kann es dann sein, dass es nur pilzliche Carotinoide sind.
Meines Wissens nach ist da noch nicht so viel erforscht. Auf alle Fälle ist Hämoglobin als Farbstoff auszuschließen. Andere Farbstoffe auf "Porphyrinrigbasis" will ich aber nicht ausschließen. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Dieter,
ich habe dieses Jahr 2 schöne Speisemorcheln im Garten unserer Nachbarn gefunden. Da stand keine Esche; lediglich 2 Apfelbäume. Laut einiger Aussagen kommen auch Apfelbäume in Frage; gekalkt wurde die Stelle übrigens das letzte Mal vor 20 Jahren oder so. Ich hab die Nachbarn damals gefragt. Ich hab auch schon mal Speisemorcheln bei den Pfingstrosen im Garten meiner Eltern gefunden. Die Stelle, wenn sie denn überhaupt mal gekalt wurde, dann vor 1989, seitdem wohnen meine Eltern in dem Haus. Eine Esche oder Apfelbaum stand da noch nie.
Eschen, kalkhaltiger Boden und Flussauen sind zwar gut und schön; aber nicht immer zwingend für einen Speisemorchelfund. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Pablo,
mit dem bisschen Erfahrung, das ich dieses Jahr in Punkto Hydnellum und Phellodon sammeln konnte, würde ich dir vorschlagen mal mit Phellodon niger zu vergleichen. Ist nur so ne Idee; zur Lausitztagung hatten wir auch so einen, der als P. niger bestimmt wurde.
l.g.
Stefan
P.S. P. melaleucus ist das keinesfalls!
Hallo Ramirez,
willkommen im Forum. Sei aber bitte vorsichtig. Solche Psathyrellas kann man auch durchaus mal leicht verwechseln. Nimm nur solche von denen mit, wenn du dir auch wirklich sicher bist; bzw. geh damit zum PSV vor Ort. Zudem würde ich dir noch empfehlen Pilzausstellungen zu besuchen, bzw.an geführten Lehrwanderungen teilzunehmen.
Soweit ich weiß gibts in Stuttgart einen Pilzverein. Übrigens wohnen einige versierte Leute aus dem Pilzforum auch in deiner Gegend. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
ich schließe mich Melanie an. Ein Schwefelkopf ist das sicher nicht. Der Rauchblättrige kommt übrigens (fast) nur an Nadelholz; nicht nur in Baden-Württemberg. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
vielen Dank für eure Antworten; so weit erstmal. Hoffe sehr, dass da mal in die ganze Braune Ritterlingsthematik mal ein bisschen Ordnung reinkommt. Zum Glück haben wir ja Ingo. Auch bin ich gespannt, ob nochmal braue Ritterlinge im "Märchenwald" erscheinen. Das wäre mal ne Chance auf T. stans oder T. pessundatum. Ich stell auf alle Fälle wieder Fotos ein, wenn ich was finde.
l.g.
Stefan
Edit: Danke Pablo für deine Bilder. Ich werde die gern mal mit meinen vergleichen. Übrigens sind die nicht soo schlecht. Wir hatten auf alle Fälle schon schlimmere Bilder in der Rubrik "Was sind das für Pilze und kann ich die essen?" ![]()
Hallo Pablo,
danke für deine Antwort. Leider habe ich da von den Lorcheln wenig bis gar keine Ahnung. Was mich verwirt ist, dass beide Fruchtkörper so eine total unterscheidliche "Hutform" haben. Einmal sattelförmig und einmal mit einem richtigen "klassischen" Pilzhut oder liegt das in dem Artenspektrum von H. macropus?
l.g.
Stefan
Hallo,
ich klinke mich hier jetzt mal in die Diskussion ein,obwohl ich eigentlich nicht überall meinen Sämpf, ääh Semph;ähh na ja ihr wisst schon, was ich meine.
Ich hab in letzter Zeit; gerade auf Pilzausstellungen und Vorträgen einige Leute kennengelernt, die immer noch Kahle Kremplinge essen. Ich finde das sehr erschreckend. Und die Leute sind auch absolut nicht belehrbar.
Und wenn man dann Leuten noch auf die Gefährlichkeit der Grünlinge hinweist, ist die Ka***** am dampfen. Die sind bei weitem nicht so unberechenbar wie der Kahle Krempling aber trotzdem.
l.g.
Stefan
Alles anzeigen
Hallo,
1: definitiv T. imbricatum
2: Ja naja, auf dem ersten Bild sieht man m.E. T. albobrunneum (nach den Fungi of Northern Europe, 2013) - vermutlich sind die anderen auch alle dieser Art zuzuordnen aber man sieht das Entscheidende nicht: Die Radialfaserung der Huthaut
- ich habe mich jetzt schon ein bisschen damit befasst und muss sagen, dass diese meist kleinen braunen Ritterlinge bei Pinus immer irgendwie auf T. albobrunneum hinauslaufen - wenngleich leider die Abgenzung von T. stans mir noch nicht so ganz eindeutig erscheint.
VG
Hallo Irrlicht,
danke für deine Einschätzung. Ich hab da so ein ähnliches Problem. Mi fehlt da einfach die Erfahrung und die eindeutigen Funde für die Braunen Ritter. T. stans, T. pessundatum und T. albobrunneum sind einfach Phantome, die ich gern mal finden und gegenüberstellen würde, so dass ich die in Zukunft richtig ansprechen kann. Hinzu kommt noch, dass Ingosixecho in seinem tollen Artikel im letzten Tintling ja sagt, dass sich hinter T. albobrunneum wohl mehrere Arten verstecken können; insb. wenn man mit FNE4 arbeitet.
Danke auch für deine Ergänzung Jörg.
l.g.
Stefan
Hallo Jörg,
danke für die Antwort. Ich werd die Helvellas mal Mikroskopieren und mal sehen, was dabei rauskommt. Ich habe ja Exsiccate gemacht.
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
habe am Montag einige interessante Funde an braunen Kiefernritterlingen und gestielten Ascos in meinem Sandkasten gemacht und würde mich sehr über Bestimmungshilfe/-vorschläge freuen.
Ritterling 1:
Faserige Huthaut, die in kleine Schüppchen aufbricht, leichter mehlartiger Geruch, bitterlicher Geschmack
Andreas (Donbrosco) hat so einen ähnlichen Pilz als T. imbricatum gepostet; ich denke mal ich kann den auch so benamsen oder gibts Einwände?
Ritterling 2: an meiner altbekannten T. focale-Stelle gefunden. Sehr sandiger meist sehr trockender Untergrund; ausschließlich Kiefern; teilt seinen Standort zuätzlich mit diversen Hautköpfen, T. equestre, S. luteus und Thelephora terrestris. Die gezeigten Exemplare sind noch rel. jung. Geruch mehlartig; Geschmack bitter; keine Verfärbung im Schnitt.
Ritterling 3: gleicher Standort. Möglicherweise ist das auch Ritterling 2, da Nr.3 ca. 50 m von der Fundstelle von Ritterling 2 entfernt gefunden wurde. Hier war die Huthaut leicht schmierig im feuchten Zustand; trocknete aber schnell ab (war dann nicht mehr schleimig). Geruch mehlartig; Geschmack bitterer als Ritterling 2; leichtes bis mittleres Bräunen beim Anschnitt.
Nun zu den vermeintlichen Helvellas; in der Nähe von meiner T. focale-Stelle gefunden (100m entfernt) aber vollkommen anderes Biotop. Hanglage; hauptsächlich Birken und Eichen; vielleicht vereinzelt mal ne eingestreute Kiefer. Helvella 1 wuchs an Laubholz. Könnte Helvella ephippium, Helvella macropus oder Helvella villosa sein. Wie kann ich die auseinanderhalten. In 123-Pilze steht, dass H. macropos punktierte Sporen haben soll. Stimmt das?
Helvella 2 hier hab ich absolut keine Idee:
Mir fehlt bei so was die Erfahrung/Schlüssel, um da was reißen zu können. Was ist das und wie kann ich dem Ding auf die Schliche kommen?
l.g.
Stefan
