Beiträge von Climbingfreak

    Hallo,


    ich weiß, worauf Pablo hinaus will. Der Schlingel. :giggle: Der taxonomisch korrekte Begriff wäre an dieser Stelle Artenaggregat; zumindest laut Mykis. Also was darfs nun sein. Eiche oder Laubhölzer, obwohl ist denn die Eiche kein Laubbaum? :evil: Dann wäre Weiden und Roseceen doch bessere Fragealternative...


    l.g.
    Stefan

    Hallo Dieter,


    schöne Funde und wie immer schön bebildert. Bei solchen Mikrobildern werde ich immer neidisch; so gut bekomme ich die nicht hin. :thumbup: Zum Schleierling: Was habt ihr denn für eine Untergattung raus? Ich befürchte Telamonia. ;)


    Da wäre das ganze Programm abzudecken gewesen; inkl. Ökologie, Geruch, Geschmack und Sporengrößen usw. Als nächster Schritt käme dann ein Schlüsseln in der Funga Nordica um erstmal eine Untergruppe zu haben.


    So ein reiner Bildvergleich; bzw. nur ein Einstellen von Bildern hier im Forum führt bei einer so unübersichtlichen Gattung selten zu einer gescheiten Bestimmung. Trotzdem lehne ich mich mal aus dem Fenster und sage, dass der aufgrund des üppigen Velums in die Lanigiri-Gruppe gehören sollte; vielleicht auch nur können sollte. ;)
    edit: So beim 2. Betrachten der Bilder kann das Ding evtl. auch eine Hebloma sein. Habt ihr das auch mal gecheckt? Mich machen gerade diese recht stabil wirkenden Ringzonen am Stiel etwas stutzig. :/


    l.g.
    Stefan


    Hallo,


    ich könnte mit der Antwort ganze Bücher schreiben. ;) Wichtig aber ist erstmal:


    1. In welchen Fruchtkörperteilen blaut der Fruchtkörper wie stark und wie schnell, bzw. blaut der überhaupt. Am besten das ganze bis 1/2h nach dem Durchschneiden immer mal wieder beobachten.
    2. Sind karottenrote Pünktchen in der Stielbasis
    3. Wie ist die Fleischfarbe der Fruchtkörper bevor ein mögliches Blauen einsetzt
    4. Hut- und Stielfarbe
    5. Ist der Hut eingerissen oder nicht
    6. ökologische Beschaffenheit des Fundortes
    7. (mikroskopische Untersuchug der Hutdeckschicht, Stielcystiden und Sporengröße/Sporenquotient)


    Das klingt kompliziert; ist es auch. ;) Die Filzröhrlingsbestimmung ist in letzter Zeit sehr kompliziert geworden, weil einfach sehr viele Arten in den letzten Jahren neu beschrieben worden sind.


    Das war jetzt die Kurzzusammenfassung. Toffel hat im April einen Vortrag mit 120 Folien gealten, wo es über diese Tematik geht.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    von dem gibts 2 Arten, die sich nur mikroskopisch unterscheiden; bzw. nur zu 100% sicher unterscheiden lassen. Schleimpilze sind btw auch keine Pilze sondern verkappte Amöben. Das sei aber nur mal am Rand erwähnt. Lamproderma, Toffel oder Bibobb wären da gute Ansprechparnter.


    l..g
    Stefan

    Hallo,


    ich will die Gattung Hortiboletus (Ecke um ehem. Xerocomellus engelii) auch noch nicht unbedingt ausschließen wollen. Längsschnitt durch den Stiel ist aber bei den Rotfußröhrlingen Pflicht!


    Aber die ganzen Filzröhrlinge sind auch nicht so meins. Toffel oder Pablo sind da wesentlich kundigere Ansprechpartner als ich. :shy:


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    Risspilz ja; Mallocybe eher nicht; dafür sind mir einfach die Lamellen nicht ockerlich genug. Ansonsten Risspilz halt; ohne Mikro würde ich mir nicht mal zutrauen das Ding in Glatt- oder Eckigsporer einzuordnen.


    Ansonsten bin ich mit Fotobestimmung in Sachen Risspilze sehr zögerlich geworden. Auch mit Mikrofotos ist das manchmal echt schwer, schon allein deshalb, weil der dreidimensionale Eindruck der Sporen fehlt...


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    so viel zum Thema selten oder nicht. Bisher hatte ich noch nie eine Geopora in der Hand; von mal einem Fund will ich gar nicht reden.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    in aller Kürze: Beides hängt von dem Wuchsort ab. Wenn die Pilze in stark belasteten Regionen wachsen, sind diese auch höher belastet. Karten mit den belasteten Gebieten gibts im Internet oder aber in den Umweltbehörden der Bundesländer. Außerdem solltest du dann in den Gebieten auch Pilze meiden, die diese Stoffe anreichern. Bei der Radioaktivität sind das meines Wissens nach Semmelstoppelpilze und Maronen; bei den Schwermetallen im Falle des Cadmiums die gilbenden Egerlinge.


    Hot Spots für Radioaktivität wären einerseits im Bayrischen Wald und die Südspitze des Vogtandes; im Falle des Cadmiums Teile des Erzgebirges und das Harzvorland in Niedersachsen.


    So weit die Kurzzusammenfassung. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich kann dazu gern nochmal bei diversen Leuten nachhaken. Eine Anfrage an Siegmar Berndt würde sich vielleicht sogar diesbezüglich lohnen. Die Problematik von Mischintoxikationen ist aber beileibe nicht neu. Was ich aber weiß, dass sich 2002/2003 in Frankreich eine Gruppe vergiftet hat. Dass alle Statine einnahmen halte ich frü recht unwahrscheinlich. Die Fütterungsversuche an Mäusen haben belegt, dass die Rhabdomyolyse auch ohne zusätzliche Statingabe eintrat.


    Mal sehen, wenn du mir Quellenangaben schickst, kann ich mich um die Originalartikel bemühen. Vielleicht lohnt sich auch eine Anfrage bei Siegmar Berndt, obwohl ich mir vorstellen kann, dass ihn die leidige Grünlingsdiskussion langsam nervt. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    Eikes Meinung in allen Ehren, aber so vollkommen ohne mikroskopische Absicherung deines Fundes, würde ich mir den Hut nicht aufsetzten. Ich kenne die Art nicht und kann wenig beitragen. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei einer makroskopischen Bestimmung man oft daneben liegen kann. Einzige Ausnahme bei den Tintlingen würde ich Coprinus comatus zugestehen.


    Selbst beim Grauen Faltentintling gibt es Verwechslungspartner, die nur eindeutig mikroskopisch abzutrennen sind.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Thorben,


    so ganz spontan wäre ich für Inocybe mixtilis. ;) Das wäre eine häufige Art, die ich dieses Jahr bisher noch nicht finden durfte; kommt meist bei Nadelbäumen vor.


    Wenn Ditte oder Helmut den anders benamsen sollten, werde ich mich natürlich deren Expertise beugen. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    prinzipiell hätte ich da schon Interesse, aber ich hab leider keine Ahnung, wie man von einem Exsiccat einen HDS-Schnitt anfertigt. So was sollte lieber jemand machen, der was davon versteht. Ich mikroskopiere sehr selten Exsiccate; und wenn dann nur Lamellenstücke oder Apothecien.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Stefan,


    danke nochmal für Deine Bestimmungstipps. Die Gattung reicht mich jedenfalls, um sie in die Fundliste der AMU-Exkursion einzutragen;-)


    Grüßle
    Jürgen


    Gut, es freut mich sehr, dich mit der Antwort zufrieden gestellt zu haben. ;)


    l.g.
    Stefan


    Hallo,


    hier im Dresdner Raum fängt es zaghaft an loszugehen. Was ich immerhin in allerbestem Zustand gefunden habe. Coprinopsis alopecia. Die trocknen alle und gehen bald zu Pilzmel; als Herbarbeleg sozusagen und für ggf. weitere Untersuchungen. Die ersten Risspilze kommen langsam, aber nur wenige Arten; leider kein I. erubescens dabei. Ist immerhin eine meiner Lieblingsarten.


    l.g.
    Stefan

    wow......woher weißt du das soooo oft soooo schnell? Ich bin schwer beeindruckt.


    Hallo Heidi,


    na ja, sagen wir mal so.


    Ich gehe ich die Möglichkeiten (die mir bekannt sind) im Vergleich des Bildes durch. Danach gleiche ich die Möglichkeiten mit der Erscheinungszeit, dem Biotop ab. Zuletzt überfliege ich den Text nach relevanten Informationen.


    Das ganze ist kein Hexenwerk und auch nur Training. Hinzu kommt, dass ich Pilze auch kartiere; die häufigeren Arten erkenne ich quasi im Feld, bzw. mache mir einige Notizen zu Funden, wo ich schon ungefähr weiß, wo es hingehen wird (z.B. bei Täublingen mit gräulicher Huthaut).


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    bei deinem ersten bin ich etwas ratlos. Auf dem Foto kommt A. rubescens schon gut hin; allerdings möchte ich A. excelsa auch nicht 100%ig ausschließen. Das Problem daran ist, dass Perlis schon sehr variabel mit der Hutfarbe sein können. Zudem können die auch, wenn überständig, muffig riechen. Ohne den Pilz selber in der Hand gehabt zu haben, möchte ich mir da keine Fotobestimmung zutrauen. Einer der beiden Arten sollte es aber schon sein.


    Die anderen Amaniten hast du richtig bestimmt. Glückwunsch zum Fund und Erkennen des Panthers. :thumbup: Das muss dir erstmal jemand in so kurzer Zeit nachmachen. A. gemmata ist btw. auch richtig.


    Dein Hexenei wird wohl mal eine Stinkmorchel werden. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Jörg,


    fein fein. Die Flockis und die Sommersteinpilze fehlen hier noch. Wenn deine kleinen Tintlinge einen Hutdurchmesser <1cm hatten, dann wäre C. dissematus eine gute Option. Danke für den Bericht.


    Ich freue mich auf ein Wiedersehen; gern auch mit dem FAhlen und dem "Satan". :evil:


    l.g.
    Stefan


    Hallo Stefan,


    vielen Dank für Deine Expertise;-) Dann liege ich mit der Gattung schon mal nicht falsch. Größe der Spore: 22 x 10 µm ;)


    Grüßle Jürgen


    Na ja Expertise. :shy: :shy: Die einzig wahren Dunpilzexperten sind immer noch Nobi, Ralf und Matthias. :D Für mich ist das ja "nur" eine Überbrückung der risspilzfreien Zeit. :evil:


    Aber zurück zum Thema. A. sacchariferus ist raus. A.albidus bleibt drin. Die Sporenlänge liegt an der unteren Grenze von A. albidus. Ob das aber wirklich von A. albidus stammt, kann dir niemand sagen. Ich bin gerade überfragt, ob es außer A. albidus, A. sacchariferus A. furfuraceus und A. roseopurpurascens noch Arten mit einem solchen Sporenornament exisitieren.


    Ich kenne mich da leider nicht in der Materie genug aus. Zumindest von der Sporengröße käme A. albidus und A. furfuraceus ( hab gerade nochmal nachgesehen; der ist auch noch möglich) in Frage. Welche Art aber nun genau, kann ich dir ohne zugehörige Apos/Asci nicht beantworten.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    Ascobolus ja. :thumbup: Artbestimmung wird schwierig, wie groß war die denn? 2 heiße Kandidaten wären A. ablidus und A. sacchariferus.


    l.g.
    Stefan