Im Norden, wo es etwas feuchter ist, endlich ein paar echte, frischere.
Eine Koralle, da kenne ich mich so gar nicht aus. An der habe ich auch nicht gerochen.

Kleiner Exkurs ins Tierreich: Weidende Tiere sind auf La Palma gar nicht so häufig zu sehen, sondern Schafe und Ziegen werden oft auch in Verschlägen gehalten. Die hier hatten's besser (vermute ich zumindest), und Kühe und Schafe gab's in der Nachbarschaft auch noch. Im Norden ist wohl einfach die Besiedlung dünner und deshalb mehr Platz.

Mein Highlight: Zwei Erbsenstreulinge, die ich schon lange gern finden wollte. Zum Essen sicher zu alt, aber im Nachhinein habe ich mich geärgert, dass ich sie nicht zum Färben mitgenommen habe.


Hell-gelbbräunliche Amanita mit gerieftem Rand, wenigen großen Velumflocken auf dem Hut, häutiger Scheide, ohne Kartoffelkellergeruch. Ein narzissengelber Wulstling vielleicht? Der ist mir später auch noch an einem anderen Standort begegnet.


(Bild vom Stiel nach 2 Tagen Trocknen)
Am Hauptkamm dann endlich reichlich Pilze. Zwei hatte ich schon vorab bei den Bestimmungsanfragen eingestellt. Für alles weitere muss ich erst an die Speicherkarte aus der Knipse meines Reisebegleiters drankommen (bis hierher alles Handy-Fotos). Es geht also noch weiter, und vielleicht findet sich da auch ein wenig Landschaft drauf.