Hallo Safran, den hätte ich bei Pilzmännchen fast schon gekauft. Im letzten Moment habe ich mich entschieden, damit noch zu warten, bis es wärmer wird. War dann wohl auch ganz gut so ![]()
LG, Craterelle
Hallo Safran, den hätte ich bei Pilzmännchen fast schon gekauft. Im letzten Moment habe ich mich entschieden, damit noch zu warten, bis es wärmer wird. War dann wohl auch ganz gut so ![]()
LG, Craterelle
Hallo Emil,
Ich finde das ein interessantes Projekt, ich denke, an solchen Aufgaben kann man viel über Schlüssel lernen.
Hast du zunächst alle Speisepilze aufgelistet, die du mit dem Schlüssel abdecken wolltest?
Bei Pilzen mit stacheliger Fruchtschicht kam ich bei Frage 2 nicht weiter, die sollten in 2* vielleicht explizit mit genannt werden.
LG, Craterelle
Hallo Alexander,
Danke für den Tipp! Ich habe den doch gleich bei meinem ersten Fund so ins Herz geschlossen, da werde ich im Urlaub unbedingt nach einer Lidl-Filiale Ausschau halten. Hoffentlich ist das Sortiment italienweit einheitlich.
LG, Craterelle
P.S.: Gerade mal gesucht: es gibt genau eine Filiale auf der ganzen großen Insel. Na, immerhin.
Hallo Wolfgang und Alexander,
sehr schön die beiden Dokumentationen, danke!
Ich füge den Direktlink zum Beitrag über den Ölbaumtrichterling oben ein.
LG, Craterelle
Was mich noch interessieren würde: Tonkabohne (kenne ich noch nicht selbst, aber von Marias Beschreibung ausgehend), Waldmeister und Cassia-Zimt riechen ja doch recht verschieden. Klar, dürfen sie auch, es werden ja immer Mischungen aus diversen aromatischen Verbindungen sein, mit Cumarin als nur einer Komponente unter vielen. Aber weiß vielleicht jemand, in welche Richtung das reine Cumarin am ehesten geht? Also welches der 3 Gewürze am ähnlichsten ist?
LG, Craterelle
Hallo Joe,
Sehr spannend die beiden Fotoserien! Und erstaunlich langsame Entwicklung in beiden Fällen.
Alexander, mir geht es ähnlich. Deshalb auch die Idee mit den alten Smartphones. Ob die allerdings wirklich schon alt genug sind, um die allein im Wald zu lassen (ohne abhanden zu kommen)?
Am liebsten würde ich ein Handy aus der Vor-Smartphone-Ära nehmen, da gab's ja auch schon Kameras drin und jeder könnte auf einen Blick erkennen, dass es sich nicht lohnt sowas zu klauen. Nur kommt man dafür nicht an Steuerungs-Software ![]()
LG, Craterelle
Hallo Torsten,
Danke für den schönen Urlaubsbericht, und ganz besonders für den Tipp zum "Pilzzimmer" in Mazo. Wird auf jeden Fall eingeplant, falls es mich mal wieder auf die schöne Insel verschlägt ![]()
Die Wurzeltrüffel wird übrigens von den Canarios gern gegessen, soweit ich weiß.
Jetzt noch ein bisschen träumen von Sonne und Wärme und Bergen und Meer... genau richtig bei der Kälte gerade!
LG, Craterelle
Hallo ihr alle,
Leider kenne ich nur sehr wenige Beobachtungsreihen, die das dokumentieren. Die wenigen möchte ich hier gern sammeln und sofern ich es schaffe auch nach und nach um weitere ergänzen.
Bisher habe ich folgendes gefunden:
Wolliger Scheidling - Volvariella bombycina, Entwicklung über 4 Tage von Nobi: https://www.pilzforum.eu/board…lung-sehr-frei-nach-kafka
Nando hatte vor langer Zeit schon mal etliches zusammengetragen (einzelnes ist leider mit dem Naturforum untergegangen):
https://www.pilzforum.eu/board…ngzeitaufnahmen-zu-pilzen
Besonders beeindruckt hat mich die Zeitrafferaufnahme vom Werdegang der Steinpilze. Schade, dass keine Zeitskala dabei ist. Wieviel Tage das wohl sein mögen?
Ich habe selbst auch ein wenig mit einigen ausgedienten Handys und einer Webcam-App (MobileWebCam) herumgespielt. Für mehrere Tage im Wald lassen würde ich die dann allerdings doch nicht. Pilze im eigenen Garten wären fein zum Testen, oder Indoor-Zuchtpilze. Naja, erstmal fotografiere ich mit 2 Bildern täglich eine (bereits ausgewachsene) Zimmerpflanze und gucke mal, wie lange der Akku das mitmacht und was die Bildqualität hergibt.
LG, Craterelle
Weitere Links:
Ölbaumtrichterling - Omphalotus olearius, Entwickung in ca. 2 Wochen von Lupus:
https://www.pilzforum.eu/board…ling?pid=314730#pid314730
Danke, Maria! Der Waldmeister gehört für mich einfach zum Frühling, auch wenn ich das Aroma im Übermaß eher grenzwertig finde und es mir durchaus zu viel werden kann.
Im letzten Jahr habe ich versucht, Waldmeistergetränke (Waldmeisterwein sowie mit Waldmeister aromatisierten Apfelsaft) ohne Lebensmittelfarbe grün zu färben. Geglückt ist es nach diversen Fehlversuchen schließlich mit Spirulina. Braucht man zwar nicht, aber ich find's hübsch und auch geschmacklich nicht beeinträchtigend.
LG, Craterelle
Hallo,
da ich glücklicherweise die Gelegenheit hatte, Kartierungsdaten von zwei Arten meiner Wahl aus diversen Bundesländern zu erhalten (leider wegen der Fragmentierung und des damit einhergehenden Mehraufwands für Abfragen nicht bundesweit) habe ich mich daran gemacht und dafür die Mondphase errechnet. Zunächst nur in grober Näherung, d.h. die durchschnittliche Länge eines Mondzyklus zugrunde gelegt, ohne die Abweichungen davon, die mehrere Stunden betragen können, zu berücksichtigen.
Hm, ja. Die Hoffnung, dass die Datenmenge ausreichen könnte, um Schwankungen in der Kartierungsaktivität zu nivellieren, hat sich zumindest mit diesen Daten nicht vollständig erfüllt.
Beim rotrandigen Baumschwamm (ca. 12.000 Funddaten), wo idealerweise eine vollkommen gleichmäßige Verteilung zu erwarten gewesen wäre, gibt es Schwankungen von bis zu 8%.
Beim Glimmertintling, wo einerseits die Gesamtzahl mit knapp 4.000 noch geringer ist, andererseits über die Kartierungsaktivität hinaus andere Faktoren (Wetter i.w.S.) die Fundhäufigkeit beeinflussen, sind es sogar bis zu 20%.
Man kann aus der Verteilung der Glimmertintlingsfunde meiner Ansicht nach keine Auswirkungen der Mondphase auf das Pilzwachstum herauslesen. Auch wenn es wenig wahrscheinlich wirkt, würde ich es basierend auf diesen Daten aber nicht grundsätzlich ausschließen, da die Schwankungen durch andere Einflüsse zu groß sind.
LG, Craterelle
Das mit dem Rausrechnen / Feintuning: Wenn man die Daten hätte (Beobachtung eines begrenzten Gebietes über einen bestimmten Zeitraum >5 Jahre), würde man Kurven anlegen (Anzahl Fruchtkörper + Bodenfeuchte + Temperaturen + Monphase / Zeit) und halt mal schauen, wie sich die Maxima der Kurven zueinander verhalten. Das würde doch schon mal immerhin einige Rückschlüsse zulassen, vermute ich.
Moin Pablo,
Das wäre bestimmt auch interessant, aber zunächst müsste man Gebiete identifizieren, die dafür ausreichend intensiv kartiert wurden, v.a. innerhalb des untersuchten Zeitraums auch in enger zeitlicher Wiederholung. Kann gut sein, dass es sowas auch in den Kartierungsdaten gibt, aber zufällig wird meiner Vermutung nach eher vereinzelt.
LG, Craterelle
Einfluss der Mondphasen auf den Stoffwechsel einzelner Pilzarten:
Wäre es da nicht sinnvoller, das Fruchtkörperwachstum nur in einem speziellen, begrenzten Bereich zu erfassen?
Weil: Um dabei irgendwelche Rückschlüsse zu ziehen, müsste man ja auch die übrigens Fakoren berücksichtigen, die einen Einfluss auf das Wachstum haben. Und sei es nur, um die gezielt rausrechnen zu können. Also Bodendurchfeuchtung (Achtung: Nicht Niederschlagssummen, die wären uU sehr irreführend!!!), Temperaturen (Tagesmin & -max + Durchschnitt), Tageslänge, Sonnenstunden; bei Mykorrhizapilzen müsste man noch den Stoffwechselzyklus der Partnerbäume beachten (der möglicherweise übrigens ebenfalls zum Teil durch Mondphasen beeinflusst sein könnte).
Diese ganzen Faktoren variieren ja von Gebiet zu Gebiet mitunter stark, was dann die Belastbarkeit von Daten verringert, oder?
Hallo Pablo,
Herausrechnen wäre ja eine feine Sache, falls irgendjemand wüsste wie. Aber wenn man von keiner der vielen unbekannten Größen weißt, wie groß ihr Einfluss ist, erscheint mir das utopisch.
Deshalb würde ich eher den Ansatz wählen, eine räumlich und zeitlich möglichst große Datenmenge zu betrachten, so dass sich die übrigens Einflüsse - sofern sie nicht mit Mondzyklen korrelieren - im Mittel nicht mehr ins Gewicht fallen.
Teilweise ist das meiner Erinnerung nach im verlinkten Thread schon zur Sprache gekommen, vielleicht sollten wir besser dort anknüpfen?
LG, Craterelle
Hallo Pablo, hallo Wolfgang,
Ich hatte die Idee bereits hier mal skizziert:
https://www.pilzforum.eu/board…d-pilzwachstum?pid=333882
Letztlich bräuchte man dafür nicht viel, notfalls würden schon die reinen Datumsangaben ohne jede weitere Information ausreichen (aber eben nicht auf ein Messtischblatt begrenzt). Andererseits wäre es je nach Ergebnis dann evtl. schon interessant, auch noch stärker ins Detail gehend betrachten zu können.
LG, Craterelle
Hallo Pablo,
Mein erster Gedanke beim Lesen war "zerbrich dir doch nicht meinen Kopf", aber das klingt viel unfreundlicher, als es gemeint wäre.
Es soll tatsächlich Menschen geben, die größere Datenmengen nicht schrecken, und die häufiger und vielleicht sogar gern damit arbeiten ![]()
Tatsächlich bräuchte ich für das Vorhaben, was mir im Kopf herumgeht, auch durchaus nicht alles, eher einzelne Arten, die dafür aber bundesweit. Ich sehe mich aber in der Lage, diese selbst zu extrahieren, falls die gesamten Daten einfacher verfügbar wären als eine Teilmenge.
LG, Craterelle
Danke an Andreas und Wolfgang für die Anleitung! Ich freue mich, wenn ich wenigstens dazu etwas beitragen kann.
Was mich noch interessieren würde: wie gelangt man an die Kartierungsdaten? Ich meine damit nicht die Darstellung auf pilze-deutschland.de, sondern die Rohdaten bzw. Auszüge davon. Mehr oder genauere Daten als dort vorhanden würde ich gar nicht benötigen, so dass hier hoffentlich kein langwieriges Entscheidungsverfahren notwendig wäre, da es ja letztlich nur den Aufwand reduzieren würde, die Daten von der Website zu kopieren.
LG, Craterelle
Hallo zusammen,
Ich habe noch nie Pilze sauer eingelegt, weil sauer eher nicht so meine Geschmacksrichtung ist, aber wenn ich mir das jetzt gerade so aus dem Raclette-Pfännchen vorstelle :yumyum:
Muss wohl doch noch ausprobiert werden.
LG & danke für die Inspiration,
Craterelle
Alles anzeigenHallo Craterelle,
vielleicht bist Du ja selbst bereits fündig geworden, aber hier in meiner Gegend blüht zur Zeit überall die Kornelkirsche. Und ich muss ehrlich sagen, zumindest hier rund um Treuchtlingen, findet man erstaunlich viele wildwachsende und große Kornelkirschen - habe ich bisher in anderen Gegenden so noch nie in dieser Häufigkeit gesehen. Es liegt wahrscheinlich/vielleicht, und dies könnte für Dich beim Suchen hilfreich sein, daran: kalkhaltige Böden, Auwälder, Flußufer ...
Viel Glück und liebe Grüße
Maria
Hallo Maria,
Danke für deine Tipps. Ich habe noch keine erspäht. Zumindest Kalk ist hier auch eher selten vorhanden, aber Bachläufe und Seen gibt's genug.
Mal was anderes: Kann man Ahorn-Keimsprossen eigentlich essen?
Ich zupfe die gerade wieder einmal in riesigen Mengen, und irgendwie sehen sie schon lecker knackig aus. Aber meine Eltern haben mir beigebracht, dass das kein ausreichender Grund ist, sich irgendwas in den Mund zu stecken.
LG, Craterelle
Ich habe mir das auch gleich mal gespeichert.
Natürlich ist einiges nicht mehr aktuell (Aquarellieren zur Dokumentation), anderes dafür wohl zeitlos gültig. Deshalb finde ich es immer etwas schade, wenn so etwas aus dem Netz verschwindet.
LG, Craterelle
Hallo Heide,
danke für die Blumen
!
Und für die blumenförmigen Pilze auch.
Ich freue mich sehr drüber, auch hier langsam wieder Farbtupfer in der Natur zu sehen.
LG, Craterelle
P.S.: Du hast Spaß mit der neuen Kamera, stimmt's?
Guten Morgen! Die Forsythien fangen an zu blühen ![]()
Zwar nur im Stadtgebiet von Berlin, das ja klimatisch noch etwas begünstigt ist gegenüber dem Umland, aber immerhin.
LG, Craterelle
Hallo Markus,
Ich würde mich ziemlich wundern, wenn die beiden von dir genannten oder überhaupt irgendein Vertreter der Gattung auf einer der Speisepilzlisten (positiv oder kritisch) auftauchte.
Die sind nach meinem Verständnis unter Gyromitrin-Generalverdacht, selbst wenn soweit mir bekannt größere Mengen davon nur in der Frühlings- und der Riesenlorchel nachgewiesen wurden.
Z.T. erstreckt sich das sogar noch auf benachbarte Gattungen (Helvella), aber das nur am Rande.
Es gibt soweit ich sehe diverse Arten, die von einigen Autoren als essbar eingestuft werden und von anderen nicht, die aber denoch nicht auf den Listen stehen.
Ich finde das auch recht nachvollziehbar bei Arten, die entweder selten sind oder als wenig wohlschmeckend gelten und deshalb selten gegessen werden.
Seltenheit oder Geschmack für sich genommen sollte zwar kein Kriterium sein, aber die Annahme, dass eine Pilzart wahrscheinlich ungiftig ist, entsteht ja eher empirisch als analytisch, weil eben seit langer Zeit von vielen Menschen unbeschadet verzehrt. Und dafür ist bei selten gefundenen oder selten gegessenen Arten die Datenbasis dann geringer als bei häufigen und beliebten Speisepilzen.
Natürlich könnte man all diese auch auf die Liste mit den uneinheitlich bewerteten Speisepilzen setzen, unzutreffend wäre das nicht. Aber ich glaube nicht, dass die Liste einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, und würde selbst auch im Zweifelsfall immer lieber übersvorsichtig agieren.
LG, Craterelle
Hi Markus,
Zu den Listen kann ich vielleicht zumindest etwas beitragen: Seit ich sie kenne (2013/2014) sind sie in ihrer Struktur m.E. unverändert: Positivliste, kritische / uneinheitlich bewertete Speisepilze, Zuchtpilze.
Nicht ausgeschlossen, dass sich bei der zweiten der Name geändert hat, ohne dass es mir aufgefallen wäre, aber inhaltlich erscheint mir das synonym. Oder willst du auf noch frühere, grundsätzliche Veränderungen hinaus?
LG, Craterelle
Auch EDIT: Nee, das war wohl nicht dein Punkt. Du willst eher die Gesamtstruktur, wer entscheidet was und wie wird das an die PSV kommuniziert?
Hallo Holger,
Dank dir! Ein bisschen unpraktisch, dass es dafür drei Bezeichnungen gibt, aber wenn man es weiß, ist es schon ok. Für mich übersetze ich dann erstmal alles mit Schwimmbadgeruch, Toter-Fluss-Geruch kenne ich glücklicherweise noch nicht.
Off topic in meinem eigenen Thema: Die erstaunlichste Geruchsbeschreibung, die mir kürzlich untergekommen ist, war übrigens "Kinderspielplatz/Kinderspielzeug". Ja, sowas kenne ich zwar besser als Juchtenleder und Weidenbohrerraupe, aber ein charakteristischer Geruch??
An euch alle auf jeden Fall Dank für die bisherigen Antworten.
LG, Craterelle
Heute hatte ich mal Giersch und Scharbockskraut geernet, tatsächlich ... die ganz ganz jungen Blätter vom Giersch im Frühjahr sind schön zart (besser als die nachgewachsenen Blätter im letzten Jahr). Ich mag den Geschmack eigentlich schon (auch roh) - alles püriert in ein Joghurtdressing verarbeitet.
Der Geschmack vom Giersch erinnert mich schon auch an die ganz zarten inneren Blättchen vom Staudensellerie (ist ja auch verwandt ... wobei der Staudensellerie nur noch wesentlich intensiver ist).
Hallo Abeja,
Mich hat Giersch immer an Möhre mit Petersilie erinnert.
Giersch und auch einige andere Kräuter (Gundermann z.B. oder Minze) finde ich wirklich nur im Frühjahr so richtig lecker. Später frisch nachgewachsene Blätter mögen zwar von der Konsistenz her zart sein, aber sie haben dann so eine dominante weitere Geruchskomponente drin, die das "Frühlings-Aroma" fast vollständig überlagert.
LG, Craterelle
Hallo Climbingfreak,
Ich hatte gelesen, dass zumindest untersucht wurde/wird, ob es weitere Rezeptoren für alkalisch und metallisch geben könnte. Was wohl zumindest bedeutet, dass einige Menschen mehr Vorstellung von einen alkalischen Geschmack haben als ich. Gerade deshalb interessiert mich Tuppies Antwort auf meine Rückfrage.
LG, Craterelle
