Beiträge von Andreas

    Hallo zusammen,


    Heute habe ich im Küstenwald auf Buchenholz den seltenen Ästigen Stachelbart (Hericium coralloides) entdeckt. Dieser Fund ist nach 2007 mein Zweitfund.


    Hier nun ein paar Fundbilder:



    viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Charleston,


    Zitat

    In welcher Literatur sind diese denn sinnvoll beschrieben, sodass ich mich weiterbilden kann?


    Den HORAK hast du doch auch, dort ist dieser Pilz auf der Seite 66 (14.) ausführlich beschrieben worden. Dann noch im LAUX (1500 Pilze), BON (Parey ´s Buch der Pilze), GMINDER Welcher Pilz ist das ? und in der Fachliteratur wie z.b. Krieglsteiner 2000


    Zitat

    Wenn du deine Nummer 5 meinst, glaube ich aber immer noch an Maronen, gerade aufgrund der Blaufärbung, des Stiels und der Hutstruktur


    :thumbup:


    schöne Grüße,
    Andreas

    Hallo zusammen,


    Letztes Wochenende habe ich einen Steinpilz gefunden der eine seltsame gelbliche Kappenfarbe aufwies. Könnte es sich hierbei um die var. citrinus Venturi handeln oder ist diese gelbliche Farbe durch Trockenheit oder Ausblassung zu erklären ?



    schöne Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    Zitat

    Schmierröhrlinge (genauer zu bestimmen, wer hilft mir?)


    Das Bild ist gelbstichig dennoch sind hier m.E. Maronen zu sehen und keine Schmierröhrlinge ;)


    Zitat

    Nur worin soll sich denn ein "Herbst-RFR." von einem "normalen" RFR unterscheiden? Mir persönlich ist der Unterschied nämlich nicht bekannt.


    Der Herbstrotfuß ist festfleischiger und hat im Gegensatz zum normalen Rotfußröhrling eine weißlich bereifte und braunrötliche Kappenfarbe und reißt auch nicht feldrig rissig ein wie beim Rotfußröhrling.


    schöne Grüße,
    Andreas

    Hallo ralph,


    Zitat

    was würde dem pilz zum schönfussröhrling fehlen ?


    Die im unteren Stielteil fehlende karminrötliche Farbe mit deutlicher Netzzeichnung, ausserdem blaut er an den Poren.


    schöne Grüße,
    Andreas

    Zitat von Jürgen

    ...Du hast eine "merkwürdige Art um
    Prügel zu betteln


    :D


    Ich hab noch ein Bild :)


    Fundort war ein Graben (26.09)



    Drücke dir fest die Daumen und wünsche dir viel Gück für deine nächste Pilzpirsch :Alright:


    viele Grüße,
    Andreas

    Hallo ani,


    Da du leider keine Detailbilder gemacht hast, ist das wohl Spekulation, Raterei. Mein Bauchgefühl sagt ebenfalls Hallimasch ;)


    viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Pilzfreunde,


    Der Parasitische Röhrling (Pseudoboletus parasiticus) oder auch auch Schmarotzer-Röhrling genannt, ist bei uns der einzige bekannte Röhrling der als Parasit lebt. Er kommt ausschließlich auf Dickschaligen Kartoffelbovisten (Scleroderma citrinum) vor und ist wegen seiner Lebensweise kaum mit anderen Röhrlingen verwechselbar.


    Portrait



    Parasitischer Röhrling (Pseudoboletus parasiticus)



    Der Fruchtkörper ist ähnlich den einer Ziegelippe mit feinfilziger ockerbräunlicher bis gelbgrauer Kappenfarbe.



    Die Röhren und Poren sind jung schön gold bis zitronengelb, im Alter werden die Röhren bräunlichgelb und laufen am Stiel herab. Der Stiel ist ockerfarben bis braungelb.



    Das Fleisch ist im Schnitt hellgelb und in der Stielbasis meistens etwas bräunlich.



    Im Querschnitt: Der Parasitische Röhrling hindert den Dickschaligen Kartoffelbovisten bei der Sporenbildung.



    Geruch und Geschmack sind relativ unbedeutend.



    Dieser Röhrling ist zwar weit verbreitet kommt aber im Sommer bis Spätherbst eher in feuchten Gebieten wie z.b. in Mooren auf sauren Böden vor.



    Der Parasitische Röhrling ist in Deutschland eine gefährdete Art und sollte geschont werden, zumal er kein Speisepilz ist.


    Nächstes Portrait: Der Vielfärbende Raufuß (Leccinum variicolor) demnächst im Naturforum und der Hasenröhrling (Gyroporus castaneus) hier im Pilzforum.


    schöne Grüße,
    Andreas

    Hallo liebes Forum,


    Ich bräuchte auch mal eure Hilfe bei einem Suillus Fund:


    Fundort: Moor, saurer Boden, unter Kiefern und Birken
    Hut/Kappe: orangegelb, ockerfarbig
    Beschaffenheit des Hutes: leicht schmierig
    Poren: gelblich, keine Verfärbungen auf Druck
    Stiel: gelblich mit kleinen braunen Punkten, Ring bei den älteren bräunlich (beim kleineren schleimig klebrig)
    Stielbasis: weißlich
    Fleisch im Schnitt: hellgelb, im Hutbereich und an den Röhren minimale Rottöne


    Bild:



    schöne Grüße,
    Andreas