Beiträge von Tuppie

    Hallo Heidi!

    Schön, dass Du die Möglichkeit hast, Obst zu bekommen.


    Die Quitten kommen bei mir später dran, meine sind noch nicht reif. Ich habe eine Apfelquitte im Garten stehen, die scheint etwas länger zu brauchen als die Birnenförmige. Und Quittengelee liebe ich auch sehr! Vorletztes Jahr habe ich Gelee Double gemacht, weil ich so viel Quittensaft hatte, habe ich ihn zuerst einreduziert und dann zu Gelee verarbeitet. Das war auch echt lecker.


    Für den Gelee benutze ich auch immer den Dampfentsafter, wie für die Trauben und Beeren.


    Unser Keltermeister hat mir aber gesagt, er keltere auch Quitten und Trauben, das ist super. zu wissen, da gekelterter Saft als Saft irgendwie besser schmeckt. Dann kann ich alles mischen.==Pilz27


    Hallo Irmtraud!

    Diese mobilen Saftpressen gibt es bei uns auch, zur Zeit gibt es gerade einen kleinen Ruck in Richtung "selber machen". Sei es Handarbeiten oder Urban Gardening oder eben Omas Obst- und Gemüsegarten wiederentdecken, aber es müsst wieder mehr Angebote in dieser Richtung geben.


    Die Zukunft unserer Obstpresse stand vor 2 Jahren auch auf der Kippe, da der örtliche OGV nicht mehr zu retten war. (Ich war eines der jüngsten Mitglieder)

    Zum Glück hat der NaBu die Presse übernommen und der Keltermeister hat sich bereit erklärt, weiterzumachen. Nachdem alle Versicherungsfragen geklärt waren, ging es weiter.

    Kurzer Nachtrag: Da war ja noch Andrea mit ihrer Rabia. Rabia fand den Geruch der Mettwurst, die ich im Korb hatte unwiderstehlich...

    Leider sind meine Bilder von den beiden zusammen irgendwie nichts geworden. Habe mich aber trotzdem sehr gefreut, Euch drei kennengelernt zu haben! :Kuschel:







    Und für Lara poste ich noch das Bild mit ihrem Smiley. ich weiß nicht, ob sie Zeit findet...



    Vielleicht habe ich in den Tiefen meiner Speicherkarte ja doch noch etwas? Ja, da ist noch eins von der kleinen Schönheit:



    Ich hoffe, Andrea zeigt auch noch ein paar Fotos. Ich bin so gespannt, wie die Bilder mit ihrem Riesen-"Eimer" von Objektiv geworden sind!!! ==12

    Lieber Mausmann!


    Herzlichen Dank für Deine persönliche Erinnerung.


    Trotzdem: Ich kann leider nicht, ich muss für den örtlichen KARNEVALsverein mit meiner veralteten TECHNIK zu hause ein Jubiläumsheft gestalten. Der IMPERATOR des Elferrats, also der Präsident steht mir schon auf den Zehen. Lieber wäre ich DRUIDE im Wald und würden den Pilzen und Bäumen beim erschaffen von MYKORRHIZA zuschauen... (und davon ist nichts gelogen!)

    Hallo Ihr Lieben!

    Es fehlt ja noch ein Tag...


    Am Sonntag ging es schließlich auch noch mal auf Tour: In den Steinbruch Obernkirchen.


    Nördliche Zinnobertramete


    Birkenporlinge, gaanz viele kleine Fruchtkörper an liegendem Stamm



    Dieser Kleine will wrst noch seine ganze Pracht zeigen




    Herzensangelegenheit...



    Diese Baum hat eine sehr merkwürdige Gestalt


    Zwergerlfeuer, Klebriger Hörnling



    Kagi hoch hinaus




    Die Spur des Buchdruckers




    Falsche Pfiffis, noch ganz winzig



    Johanniskraut, Fruchtständé



    Molchi



    Mausmann



    Dieses Motiv fand ich so nett: wie da alle so herumwuseln, Klasse!



    Kleine Kuhmäulchen






    So, jetzt warte ich noch mal, bis die Fotos von den Cracks kommen. Und natürlich alle anderen weiteren Kapitel!:gklimper:

    Hallo Claudia!

    Ja, der Reichtum der Kulturlandschaft wird zugunsten der Bequemlichkeit gerne vergessen. Ich kenne das aus eigener Erfahrung ==21. Es bedarf eben Planung und einer Menge Arbeitseinsatz. Der Geschmack ist jedoch nicht zu toppen.


    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ältere Menschen, die ihre Obstbaumstücke nicht mehr selbst beernten können, sehr froh sind wenn sie gefragt werden, ob man Ihr Obst ernten dürfe.

    Wenn man dann hinterher vielleicht noch ein Glas Gelee oder eine Flasche Saft als kleines Dankeschön vorbeibringt, darf man sicher im nächsten Jahr wieder ernten.


    Dramatisch ist jedoch der Zustand der meisten Obstbäume. Sie werden so gut wie gar nicht mehr gepflegt und vergreisen, sind viel zu dicht und große Äste brechen heraus. Kaum jemand kann diese Arbeit noch machen. Sei es aus mangelnder Kraft, mangelndem Wissen oder mangelndem Gerät... Bäume, die wir gestern beerntet haben sind so groß, dass wir mit der Leiter kaum ins untere Drittel gelangten. Es ist sehr traurig.

    Hallo Timo!

    Gern geschehen! Schön, dass Du noch Erinnerungen an diesen Geschmack hast.


    Und: Jaa, der Stoff ist wirklich gut! Zumal er aus komplett ungespritztem Anbau kommt und zu 95 % aus alten Apfelsorten, die zwar stark oxidieren, aber dafür auch richtig Aroma haben.


    (Der Bericht war mir ein Bedürfnis. In Zeiten, in denen das Obst überreif von den Bäumen fällt und keiner scheint es ernten zu wollen, Saft gibt es doch im Supermarkt.)

    Hallo Ihr Lieben!


    Da es bei uns nun wirklich nichts zu finden gibt, und es somit auch darüber nichts zu berichten gibt, zeige ich Euch mein Alternativprogramm.


    Wenigstens Äpfel gibt es in diesem Jahr reichlich, wenn auch zum Teil (wie aus meinem drögen Garten) echt klein, jedoch mit toller Süße und super Aroma. Sonne hatten sie ja wirklich genug...


    Also habe ich alle verfügbaren Flaschen bereitgestellt, noch ein kleines Fass und einen Satz Bag-in-Boxes gekauft. Am Mittwoch und gestern wurden im Garten, bei Nachbarn und auf den Pferdekoppeln meiner Nichte Äpfel gepflückt, etwa 180 kg...









    Dann, heute um 10:30 Uhr hatten wir einen Termin in unserer uralten Kelter. Dieses altertümliche Gerät wurde in den 50er Jahren mittels Crowdfunding von den Mitgliedern des heimischen OGV angeschafft, eine tolle Sache. Sie wurde schon diverse Male repariert, aber noch tut sie ihren Dienst, und das sollte man unterstützen.


    Hier ein paar Bilder in der Kelter. Der "Staub", den Ihr hier seht ist quasi pulverisierter Apfel der entsteht, während die Äpfel für die Presse geschreddert werden, man atmet also pures Apfelaroma ein.





    Hier die geschredderten Äpfel



    Die Pressschichten werden gebaut







    Der Apfel-Brei wird verteilt, F., der Kertermeister baut 5 Schichten übereinander



    Jetzt gibt's "Luft auf's Kerrnche", die alte Maschine ächzt und baut Druck auf, um die Schichten auszupressen.



    Und schon fließt der goldene Saft ==Pilz27




    Hier unsere "Strecke", etwa 120 l frischer, duftender Most



    Jetzt geht die Verarbeitung zu hause los: umfüllen in den Sterilisiertopf, erhitzen und schließlich abfüllen in die Bag-in-Boxes. Es waren am Schluss 25 3-Liter-Boxen.



    Die Flaschen habe ich direkt befüllt und dann sterilisiert.

    P1530567.JPG


    Und einen Rest haben wir dann in ein kleines 20-l-Gärfass gefüllt und hoffen nun, dass die guten Hefe-PILZE ihren Dienst tun, und uns einen erfrischenden Apfelwein daraus machen.



    Ich hoffe, das war ein wenig Ablenkung in diesen pilzarmen Zeiten.





    Zum Schluss noch ein Vers von Fredl Fesl:


    "Zwei Knaben machten sich den Jokus

    und tranken Most im Keller.

    Da mussten beide auf den Lokus,

    jedoch der Most war schneller!



    Lieber Murph!

    Auch bei uns immer noch absolute Trockenheitsebbe... gestern fand ich tatsächlich ein paar Champignons, jedoch auf einer Pipiwiese an einem Parkplatz. Bäh...

    Wir haben uns dieses Wochenende die Zeit damit vertrieben, Äpfel zu pflücken und zu mosten, bzw. wir sind noch dran. Der Saft muss ja zwischendurch erst einmal erhitzt werden, bevor wir ihn abfüllen.








    So, jetzt muss ich wieder abfüllen gehen!

    Unser Rudi hatte ein Problem mit einem merkwürdig aussehenden Zitat, das versuche ich jetzt herauszufinden...