Mit Opa Willy hatten wir frische Ruten verwendet, da Opa immer nur ein paar Tage da war. Wir hätten keine Möglichkeit zu warten gehabt.
In einem Freilichtmuseum habe ich die Weidenflechterei nach Jahren wiedergesehen und habe den Flechter mit Fragen gelöchert, da ich das später auch mal wieder versuchen wollte.
Der erklärte mir das mit dem trocknen und wieder einweichen.
Wenn ich Dir damit jetzt Deine Ruten verdorben habe, tut es mir sehr leid.
Hier steht, dass man sie etwa eine Woche einweicht...
Ich glaube, sowohl die Stadtpilze Basel als auch die Wiener habe ich im TV gesehen. Dann seid Ihr ja bestens vorbreitet, das hatte ich mir schon gedacht.
Wie, early-Bird-Kit? Ich muss noch mal schauen...
Edit: Da bei mir kaum Kaffeesatz anfällt, habe ich mir 2 Buttons bestellt.
Das Prinzip ist nicht ganz neu, aber vermutlich in Kassel neu. Ich habe vor ein paar Jahren einen Bericht über einen Pilzproduzenten gesehen, der es genauso macht, wie die drei Bunkerpilzlerinnen es vorhaben.
Er fährt auch mit dem Fahrrad mit Anhänger die Cafes und andere Betriebe an, in denen er dann immer frische Eimer mit Kaffeesatz holt, und leere Eimer hinstellt.
Hallo Bunkerpilz(e)!
Eine Klasse Sache, die die schon hergestellten Ressourcen zweimal verwendet. Also Direkt-Recycling.
Ich wünsche Euch dreien, Katrin, das beste Gelingen! Leider seid Ihr in Kassel zu weit weg, um die Pilze bei Euch zu kaufen.
hoffentlich bist Du nachher nicht enttäuscht. Ich kann den Plastikteilen nicht viel abgewinnen habe bisher aber nur Spitzmorcheln und Runzelverpeln verköstigt.
VG Jörg
Eieiei, Jörg!
Da hat Dir aber jemand die Deko aus dem Schaufenster verkauft... "Gummi"teile?!
Aber trotz allem ist es wie bei allem: Geschmacksache!
Und da der alte Thread sowieso noch mal ausgegraben wurde: auch hier noch mal mein erster Versuch des Koign-Amman...
(Stammtisch #17.443, 2.9.2018)
Sonntag Nachmittag, Kaffee-/Teezeit!
Ich habe mich rangewagt und meinen ersten eigenen Kouign Amann gebacken! Eine köstliche Schweinerei: knusprig, saftig, süß und ein bisschen salzig, karamellig.
Ich habe diesen wunderbaren Kuchen, Nachtisch, oder auch Hauptmahlzeit in der Bretagne vor vielen Jahren kennengelernt. Jetzt, bei unserem Sommerurlaub an der Smaragdküste, wurde das Wissen um diesen Kuchen wieder aufgefrischt... er ist so köstlich wie er aussieht. Eine Schweinerei, bei der keine Kalorien gezählt werden, auch wenn er völlig ohne Schokolade und Firlefanz auskommt.
Greift zu!
Zitat
Sarifa: Boah, was ist das denn, Tuppie?? Ich will das sofort!
Malone: Rezept, büdde!
Mausmann: Keine Ahnung wie das schmeckt aber da beiß ich rein.
Was´n das überhaupt?
Takumi: Das, liebe Tuppie, sieht so verdammt gut aus, dass ich das morgen unbedingt machen muss. Am liebsten würd ich in den Monitor beißen.
Alles anzeigen
Hallo Sarah!
Wenn Du noch in Deutschland bist: fahr nach Wetzlar.
Hallo Melönschen!
Ich werde es zusammenfassen. Habe ein bisschen mit den Mengen gespielt und weiß nicht so recht, ob alles stimmt.
Hallo Mausmann!
Du hast das Wesen des Kouign Amann SOFORT richtig erfasst. "Keine Ahnung wie es schmeckt, aber das will ich essen..."
Hallo Takumi!
Danke Dir, das Rezept folgt weiter unten.
Ihr bereitet einen Plunderteig zu. Also einen Hefeteig, der mit (hier ist es Salzbutter) Butter gefüllt wie Blätterteig in Touren verarbeitet wird. Die letzte Tour wird statt mit Mehl mit Zucker bestreut. Dann gerollt und geschnitten und in die Form gesetzt. Noch einmal etwas gehen lassen, ab in den Ofen, fertig!
Man lernt beim tun: beim nächsten Mal nehme ich keine Springform, da diese ausgelaufen ist und das ganze Fett-Zuckergemisch unten im Backofen verbrannte...
... ach ja, das Rezept!
Ich hoffe, dass ich diese Mengen alle richtig aufschreibe: ich habe das aus verschiedenen Rezepten zusammengeschrieben.
1/2 Würfel Hefe oder 1/2 Päckchen Trockenhefe (da kann ich jedoch nur die von Seitenbacher empfehlen) in etwas lauwarmem Wasser aufgelöst
20 g Butter
je nach Mehlsorte wird nicht das ganze Wasser benötigt. Also erst mal ein paar ml zurückbehalten.
Hieraus mit Handrührgerät oder Küchenmaschine mit Knethaken einen Hefeteig bereiten. Zum Gehen zur Seite stellen.
225 g Salzbutter (aber nicht die mit den Kristallen drin sondern einfach gesalzene Butter) zwischen zwei Folien oder Stücken Backpapier zu einem Quadrat ausrollen.
Falls keine Salzbutter zur Hand, dem Hefeteig ca. 1/4 bis 1/2 TL Salz beimengen. Vorsicht!
180 g Zucker bereitstellen für das weitere Vorgehen.
Das weitere Vorgehen zum Herstellen des Plunderteigs bitte den verlinkten Videos entnehmen. Nur die 3. Tour wird mit reichlich Zucker abgestreut, nicht mit Mehl.
Den fertigen Teig mit Zucker bestreuen, ausrollen (etwa 30-40 cm lang und halb so breit) und der länge nach einrollen. Daraus Rollen von knapp 5 cm schneiden und in eine mit Backpapier ausgelegte (dieses gefettet und mit Zucker abgestreut) Auflaufform setzen. Den restlichen Zucker (es sollten noch max. 1 - 2 EL übrig sein) darüberstreuen. Den Teig noch einmal etwas gehen lassen, dann in den Backofen bei 200 Grad Celsius. Etwa 30-40 Minuten. Die letzten Minuten bei voller Oberhitze, damit der Zucker karamellisiert.
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Toll, dass Ihr in die Bretagne fahren wollt. Francophil bin ich sowieso, durch und durch Provence-Fan. Aber die Bretagne tut es mir mehr und mehr an...
Es wäre schön, wenn Du nach dem Urlaub einen kleine Bericht erstellen würdest, am Ende sogar mit Pilzen? Und Malkasten: d. h. Du malst auch? Dann immer her mit den Bildern, bin schon ganz neugierig.
Was die Morcheln anbelangt: leider kann ich zu der Jahreszeit nichts sagen. Da die Bretagne nun aber am Golfstrom liegt und das Temperaturmittel im Frühjahr wohl höher ist als bei uns, vermute ich, dass die Morcheln schon durch sein werden.
Aber wer weiß, vielleicht wuchern dafür die Sommersteinpilze schon. Es gibt ja auch Pinienwälder am Meer, vielleicht findet man dort was, oder saftige Champignons auf saftigen Wiesen... wie gesagt, keine Beobachtungen sondern Vermutungen.
Schwieriger wird es womöglich, einen Pilzverein oder Pilzwanderungen zu finden. So ging es mir zumindest in der Provence. Zum Glück gab es damals dort eine Pilzausstellung, die ich natürlich besuchte. (Bericht existiert auch, irgendwo...) Ansonsten gab es keine örtlichen Vereine zu finden.
Also, erst einmal: grüß mir die Bretagne! Und Euch viel Spaß und Erholung in dieser wundervollen Landschaft.
Die vorhandenen Exemplare waren sehr deutlich gebuckelt. Leider habe ich kein Anilin oder Guajak, um chemische Tests durchzuführen.
Auf Hinweise meines lieben eMail-Jokers habe ich die Pilze durchgeschnitten, und nach der Verfärbung der Fraßgänge gesehen. Mit viel wohlwollen waren diese ganz leicht rötlich verfärbt.
Also an Rötling zweifle ich überhaupt nicht mehr, zumal mir ja der Geruch schon die Richtung wies.
Hier hatte der Specht eine Mahlzeit gefunden
Acker-Vergissmeinnicht (Myosotis arvensis), die kleine Schwester der Garten-Variante
Ich habe die Rapunzeln (Valerianella locusta) noch einmal in Augenschein genommen. Die Stelle merke ich mir für den nächsten Winter.
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Mein Körbchen von unserer Flechtaktion mit Celler-Opa hat es leider nicht bis heute überlebt. Aber ich hatte ihn lange als Deko in der Wohnung (den Wohnungen) stehen, bis er sich "auflöste"... Eine kleine Narbe am rechten Zeigefinger erinnert mich immer noch an den schönen Tag, als mein Taschenmesser einmal kurz im Knochen steckte.
Die Pilze esse ich selbstverständlich nicht. Selbst wenn sie ein PSV in der Hand gehabt hätte, ich mag den Geruch einfach nicht, dann könnte ich die nie essen.
Deutlich gebuckelt waren sie nicht, aber ich kann ja bei Gelegenheit noch mal vorbeischauen.
Neeeeeiiiiin, natürlich nicht, ich hatte nur nach Peterlas Portion das letzte Stückchen bekommen. Aber wie ich Malone kenne, hat er bestimmt für Dich noch ein Stück auf die Seite gestellt.
Ja, Du wirst noch zur Hessin.
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